Hinweis*

In Deutschland gibt es aktuell etwa 1,3 Millionen Pferde und 3,9 Millionen Reiter. Doch nur wenige der Tiere sind haftpflichtversichert. Dabei haben sie das Potenzial, Schäden in Millionenhöhe anzurichten, weshalb ein Besitzer schnell und unerwartet in finanzielle Probleme geraten kann. Eine private Haftpflichtversicherung für Pferde stellt daher eine sinnvolle Ergänzung für Tierbesitzern dar. Angesichts der hohen Tierarztkosten ist ferner eine Pferdeversicherung für Operationen oder eine Pferde-Krankenversicherung empfehlenswert. Betrachten wir einmal näher, worauf es beim optimalen Versicherungsschutz fürs edle Ross wirklich ankommt.

Pferdeversicherung: Was ist sinnvoll?

Viele Tierbesitzer fragen sich: „Welche Pferdeversicherung ist sinnvoll für mein Tier?“ Aktuell gibt es drei Versicherungsschutzarten für Pferdebesitzer, nämlich:

  • Pferdehaftpflichtversicherung
  • Pferdekrankenversicherung
  • OP-Versicherung für Pferde

Somit können Pferdebesitzer ihre Tiere ebenso gut versichern wie Halter von Hunden und Katzen. Die meisten Gesellschaften, die eine Hundeversicherung anbieten, versichern ebenfalls große Vierbeiner einzeln oder in einem Komplettpaket, das eine Privathaftpflicht für Reiter, einen Operationskostenschutz und eine Krankenzusatzversicherung für Pferde umfasst.

Welche Pferdeversicherung bietet die besten Leistungen für Pferdebesitzer?

Um die beste Tierversicherung zu finden, empfiehlt sich die Nutzung eines Versicherungsvergleichsrechners. Mit dessen Hilfe können Verbraucher die verschiedensten Tarife von Versicherungen vergleichen und neben dem Leistungsangebot auch die Preise und Konditionen für eine Pferdehaftpflicht, Pferde-OP-Versicherung und eine private Krankenversicherung einsehen.

Wer bei der Wahl einer entsprechenden Absicherung unsicher ist, kann gerne einen Versicherungsmakler kontaktieren. Hierbei sollten Verbraucher beachten, dass dieser häufig eine Vermittlungsgebühr erhebt, insofern ein Versicherungsabschluss zustande kommt. Somit führt der Abschluss jeglichen Kontrakts beim Makler zu etwas höheren Versicherungsbeiträgen.

Wie viel kostet eine Pferdeversicherung im Monat?

Bei Krankenversicherungen gilt der Grundsatz, dass je jünger ein Pferd ist, desto günstiger fallen die Beiträge aus. Bei älteren Tieren tritt die Privatversicherung für Krankheiten und Operationen nämlich häufiger in die Leistungspflicht. Daher können Tierbesitzer sparen, wenn sie den Vertrag frühzeitig abschließen. Hierbei sollten sie am besten einen beitragsstabilen Versicherungstarif wählen. So sichern sich Pferdefreunde mit einem über die Jahre gleichbleibend günstigen Tarif ab, ohne an Leistungen zu verlieren. Beispielsweise kostet die Uelzener Pferdeversicherung im Tarif Pferde-Krankenversicherung inkl. OP-Schutz mindestens 155 Euro im Monat. Eine reine OP-Versicherung fällt mit knapp 10 Euro monatlich deutlich günstiger aus. Im Vergleich dazu ist Allianz-Pferdeversicherung, die sich auf die OP-Kosten beschränkt, ab 19 Euro zu haben.

Pferdehaftpflichtversicherungen werden unabhängig vom Alter des versicherten Tieres angeboten. In Abhängigkeit von der gewählten Versicherungssumme kann eine Tierhalterhaftpflicht für Pferde zwischen 10 und 20 Euro im Monat kosten. Eine Hundehaftpflicht kostet im Vergleich etwas weniger Geld. Das liegt daran, dass ein Pferd größer und kräftiger als ein Hund ist und deshalb höheren Schaden auslösen kann. Und Katzen brauchen gar keine eigene Haftpflichtversicherung, ihre Untaten deckt die private Haftpflichtversicherung ab.

Wie kann ich beim Abschluss einer Tierhalterhaftpflicht sparen?

Wer auf Rabatte durch einen Versicherer hofft, erhält diese größtenteils, wenn bei derselben Gesellschaft weitere Absicherungen bestehen. Darum lohnt es sich, bei der Suche nach der passenden Pferdeversicherung zunächst nachzuschauen, ob ein entsprechender Tarif beim Anbieter der Hausrat- oder Autoversicherung abschließbar ist.

Die meisten Versicherer bieten statt dem Einzelabschluss von Pferdehaftpflicht-, Kranken- und OP-Versicherung vergleichsweise preiswerte Kompletttarife an. Zudem kann über die Vereinbarung eines Selbstbehalts nachgedacht werden, denn der wirkt sich ebenfalls senkend auf die Höhe der Beiträge aus.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten einer Pferdeversicherung?

Hier kommt es ganz darauf an, ob eine Haftpflicht-, Kranken- oder OP-Versicherung abgeschlossen wird. Während die beiden Letzteren üblicherweise vom Alter und Gesundheitszustand eines Tieres beeinflusst werden, spielen diese Faktoren bei einer Haftpflicht keine Rolle.

Für alle drei Absicherungen stellt der Verwendungszweck des Tieres ein entscheidendes Kostenkriterium dar. Viele Versicherer unterscheiden den Nutzungszweck eines Vierbeiners in diese einzelnen Punkte:

  • Reitpferd
  • Pferd ohne Reiten
  • Kutschpferd
  • Pferd zum Voltigieren
  • Therapiepferd
  • Coachingpferd
  • Pferd zum Holzrücken
  • Verleih- und Schulpferd
  • Pferd in Vereinen

Je nach Versicherer kann es unterschiedliche Tarifangebote für Ponys, Gnadenbrotpferde und Fohlen geben. Daher sollten Verbraucher die Tarifdetails und Absicherungsbedingungen sorgsam durchlesen.

In der Regel erhalten Tierbesitzer die günstigsten Tarife, die ein Pferd haben, ohne es zu reiten. Das liegt daran, dass das Unfallrisiko niedrig ausfällt und dadurch ein Versicherungsfall unwahrscheinlicher wird. Wer ein Verleih- oder Schulpferd hat, sollte mit deutlich höheren Absicherungskosten rechnen.

Der Standort des Tieres kann ebenfalls die Versicherungssumme beeinflussen. Wird das Tier auf einer Koppel gehalten, entstehen höhere Ausgaben als für Vierbeiner in Ställen, weil auf der Weide das Verletzungs- und Ausbruchsrisiko deutlich höher ist. Insbesondere wenn das Pferd sich erschrickt und von der Koppel ausbricht, kann es zu Schäden an Sachen und Personen kommen.

Versicherungen wie die Uelzener bieten bei einem Onlineabschluss einen Rabatt von 5 Prozent an. Es gibt bei manchen Gesellschaften Treue- und Kombi-Rabatte, die dem Tierhalter beim Einsparen von Kosten helfen können. Außerdem belohnen einige Unternehmen längere Versicherungsabschlüsse mit einem weiteren Nachlass. Ein Pferdehaftpflicht-Vergleich mithilfe eines Onlinetools ist daher sinnvoll und bewahrt Pferdebesitzer vor zu hohen Absicherungsbeiträgen.

Wo sollte ich eine Pferdeversicherung am besten abschließen?

Viele Verbraucher bevorzugen den Abschluss einer Absicherung bei einem Makler oder Berater. Vorteile sind fixe Ansprechpartner und persönliche Unterstützung im Schadensfall. Allerdings kostet diese Betreuung etwas mehr. Personen, die eine günstige Pferdeversicherung suchen und sicher sind, ohne fremde Hilfe den für sich besten Tarif zu finden, sollten einen Onlinevergleich durchführen. Dabei besteht die Möglichkeit, jedes Angebot im Detail einzusehen und den Tarifen von anderen Versicherungen gegenüberzustellen. Falls sie fündig werden, kann die entsprechende Versicherung direkt übers Internet abgeschlossen werden.

Welche Leistungen sollte eine Haftpflicht für das Pferd umfassen?

Damit ein Pferdebesitzer bestmöglich versichert wird, sollte eine Haftpflicht verschiedene Leistungen enthalten. Besonders wichtig ist die Deckung von Kosten bei Sach- oder Mietschäden. Zerstört ein Tier fremdes Eigentum, kann es nämlich schnell Ausgaben im fünfstelligen Bereich verursachen.

Alle, die andere Menschen mit dem eigenen Pferd reiten lassen, sollten ein Fremdreiterrisiko versichern. Kommt es zu einem Unfall, entstehen Kosten, die eine Absicherung im Regelfall abweist. Es wird empfohlen, Personen in den Versicherungsschutz aufzunehmen, die regelmäßig mit dem Pferd unterwegs sind. Ebenso wird eine Reitbeteiligung oftmals im Rahmen einer Haftpflicht mitversichert.

Wer mehrere Pferde besitzt oder auf Fohlen wartet, kann diese ebenso in den Versicherungsschutz inkludieren. Für gewöhnlich wird dafür nur ein geringer Aufpreis verlangt, obwohl der Versicherungsumfang deutlich erweitert wird.

Außerdem haben Verbraucher die Möglichkeit, einen Aufenthalt des Tieres auf der Koppel abzusichern. Kommt es dort zu Zwischenfällen mit Gegenständen oder Menschen, greift die Versicherung. Dasselbe gilt für den Transport von Tieren im Anhänger.

Worauf kommt es bei einer OP-Versicherung für Pferde an?

Eine Operation kann bei einem Pferd schnell viel Geld kosten. Aus diesem Grund empfehlen Experten den Abschluss einer Versicherung mit einer unbegrenzten Jahreshöchstleistung. Dies bedeutet, dass die Absicherung alle Ausgaben, unabhängig von deren Höhe trägt, insofern eine Operation notwendig wird. Bei folgenden Krankheiten trägt die Versicherung üblicherweise die kompletten Ausgaben:

  • Magen-Darm-Koliken
  • Probleme mit dem Fesselringband
  • Arthrotomie
  • Chip-Operation
  • Arthroskopie und endoskopische Operationen
  • Zahnprobleme
  • Frakturen

Im Schutz einer guten Pferde-OP-Versicherung erhalten Verbraucher eine Kostendeckung von Medikamenten, die im Rahmen des Eingriffs oder danach erforderlich sind. Auch die Nachsorge wird von einem guten Anbieter wie der Uelzener Versicherung für Pferde oder jener der R+V offeriert. Manche, wie die R+V, haben außerdem keine Altersbegrenzung. Da ältere Tiere ein höheres Krankheitsrisiko haben, gibt es Unternehmen, die sie aus dem Versicherungsschutz herausnehmen.

Bei der Wahl einer Versicherung für das Pferd sollten Tierbesitzer einen Tarif mit einer freien Tierklinikwahl aussuchen. Es gibt einige Versicherer, die Verbraucher bei der Tierarztwahl stark einschränken. Dies kann im Ernstfall ein Problem darstellen, wenn die betreffende Klinik zu weit weg oder bereits geschlossen ist.

Was beinhaltet eine leistungsstarke private Krankenversicherung für Pferde?

Menschen, die den Schutz ihres Pferdes erweitern möchten, wählen häufig eine Krankenversicherung aus. Diese gibt es unter anderem bei der Allianz oder der Uelzener Tierversicherung. In der klassischen Krankenversicherung für ein Pferd sind normalerweise die Operationskosten enthalten, weshalb Verbraucher überprüfen sollten, ob eine separate OP-Versicherung trotzdem sinnvoll erscheint. In der Regel laufen die Krankenversicherungen für den Vierbeiner auf eine bestimmte Jahreshöchstleistung hinaus. Dies bedeutet, dass der Versicherungsumfang im Jahr auf 10.000, 15.000 oder 25.000 Euro begrenzt wird. Bei wirklich teuren Eingriffen kann es daher zu Schwierigkeiten mit der kompletten Deckung der Ausgaben kommen. Zum Teil trägt eine Krankenversicherung für Pferde lediglich einen bestimmten Prozentsatz der Ausgaben, sodass dessen Halter eine gewisse Behandlungssumme selbst bezahlt.

Je nach Tarif erstattet die private Absicherung entweder den einfachen oder zweifachen Satz der Tierarztrechnung. Wie hoch dieser ausfällt, können Interessierte in der tierärztlichen Gebührenordnung nachlesen.

Wer eine Operation des Tieres bezahlt bekommt, erhält für einen bestimmten Zeitraum die Übernahme der Nachsorgekosten bestätigt. Üblicherweise erstattet eine Absicherung diese für etwa zehn Tage.

Sollte der Tierarzt ein bildgebendes Verfahren, wie ein MRT oder Röntgen, für notwendig erachten, sind die Kosten dafür in guten Tarifen ebenso enthalten. Dasselbe gilt für die Verabreichung von Medikamenten oder regenerative Therapien.

Eine Versicherung mit allen notwendigen Leistungen kostet in Abhängigkeit des Alters eines Pferdes sowie den Leistungen zwischen 20 und 150 Euro im Monat. Je nach Anbieter und Tarif kann der Kostenfaktor stark variieren. Deshalb empfehlen wir einen Versicherungsvergleich im Internet oder eine Kontaktaufnahme mit einem Versicherungsberater.

Gibt es eine Alternative zur Pferdeversicherung?

Es gibt keine anderen Versicherungen, die die Leistungen einer Kranken-, Haftpflicht- oder OP-Versicherung für Pferde gänzlich abdecken. Pferdebesitzer haben die Möglichkeit, jeden Monat Rücklagen für ein Tier zu bilden. Obwohl diese kaum Zinsen abwerfen, lohnt eine Anlage auf dem Sparkonto. Kommt es zu einem medizinischen Notfall oder einer Beschädigung des Eigentums Dritter, können die Rechnungen vom gesparten Guthaben beglichen werden. Wer jeden Monat eine Summe Geld zurücklegt, die der Höhe von durchschnittlichen Versicherungsbeiträgen entspricht, hat jedes Jahr etwa 500 bis 1800 Euro zur Verfügung.

Im Vergleich zum Versicherungsabschluss hat der Verbraucher dieses Geld in jedem Fall zur eigenen Verwendung sicher. Sollte es trotz Versicherungsvertrag zu keinem Schadensfall kommen, erhält der Versicherte seine Beiträge unter keinen Umständen zurück.

Da Pferdeversicherungen im Komplettpaket sehr teuer sind, empfehlen Experten einen Kompromiss aus einer Haftpflichtversicherung und einer monatlichen Rücklage von Geld. Greift die Haftpflicht, liegen oft hohe Schäden vor, die Gespartes selten decken kann. Bei einer Kranken- oder OP-Versicherung sieht es anders aus, weil deren Kosten niedriger ausfallen.

Fazit den verschiedenen Varianten der Pferdeversicherung

Auf dem Markt gibt es drei unterschiedliche Varianten an Versicherungen für Pferde. Neben einer Haftpflichtversicherung finden Interessierte auch eine Kranken- und eine OP-Versicherung. Während eine Haftpflichtversicherung wenig kostet und ein hohes Risiko abdeckt, sind Krankenversicherungen wesentlich teurer. Daher sollten Verbraucher selbst überlegen, ob eine Pferdehaftpflicht kombiniert mit einer monatlichen Geldrücklage eine bessere Vorsorgemöglichkeit als eine OP-Versicherung darstellt. Wer Fohlen versichern möchte, profitiert von günstigeren Beiträgen und kann bei einem Tarif mit Beitragsstabilität viel Geld sparen. Während eine Haftpflichtversicherung je nach Anbieter zwischen 10 und 20 Euro kostet, entstehen bei Pferdekrankenversicherungen Ausgaben von 20 bis 150 Euro.

Besonders Tarife mit einer unbegrenzten Versicherungssumme führen zu hohen Ausgaben und ermöglichen einen besonders guten finanziellen Schutz des Versicherten. Um einen passenden Tarif zu fairen Konditionen zu finden, empfiehlt sich ein Vergleich mithilfe eines Versicherungsrechners. Diesen finden Verbraucher bei Check24 oder Verivox. Ferner besteht die Möglichkeit, einzelne Tarife beim Versicherer selbst zu betrachten und diese mit den Angeboten anderer Unternehmen zu vergleichen.

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