Hinweis*

Hunde können trotz bester Erziehung viel Schaden anrichten. Das kann das ruinierte Sofa der Nachbarn sein oder ein Autounfall, der von einem plötzlich über die Straße rennenden Tier ausgelöst wird. Und manchmal beißen Hunde zu. In Berlin wurden im Jahr 2019 knapp 600 Menschen auf diese Weise verletzt. Hundehalter sind gesetzlich dazu verpflichtet, für sämtliche Schäden aufzukommen, die ihr Tier anrichtet – oder eine Hundehaftpflicht abzuschließen, die genau dies tut. Dass einige Versicherer Beträge bis 25 Millionen Euro absichern, zeigt das mögliche Ausmaß von Ersatzforderungen.

Drittschäden sind nur eine Seite der Medaille. Ebenso erleiden Hunde beim Toben Verletzungen. Kosten für eine Hüft-OP oder für die Therapie chronischer Krankheiten belaufen sich schnell auf mehrere Tausend Euro. Hundehalter werden in solchen Fällen durch eine Tierversicherung vor dem finanziellen Ruin bewahrt.

Welche Hundeversicherungen gibt es?

Verschiedene Versicherungstypen sind auf dem Markt erhältlich: Hundehaftpflicht-, Hunde-OP-, Hundekranken- und vereinzelt Hundehalterrechtsschutzversicherungen. Es gibt Unternehmen, die einzelne Typen anbieten. Andere kombinieren sie zu Paketen.

Die Hundehaftpflichtversicherung stellt im Vergleich zu anderen Versicherungen den wichtigsten Absicherungstypus dar. In manchen Bundesländern wie Brandenburg, Thüringen und Niedersachsen sind Hundebesitzer zum Abschluss verpflichtet, in manchen für alle Hunde und in anderen für bestimmte, sogenannte gefährliche Hunderassen. Der entsprechende Nachweis muss bei der Anmeldung des Hundes in der Gemeinde vorgelegt werden. Einzig in Mecklenburg-Vorpommern ist die Haftpflichtversicherung für den Hund die alleinige Entscheidung des Besitzers. Einige Bundesländer differenzieren nach Rasse oder Auffälligkeit des Hundes. Die Regelungen sind weniger Schikane, als die Rettung vor hohen Schadensersatzforderungen. Der Dreh- und Angelpunkt des Problems liegt in § 833 BGB. Das Gesetz macht die Ersatzpflicht nicht vom Verschulden abhängig. Der Hundehalter mag also höchste Sorgfalt walten lassen, doch spielt dies keine Rolle, er ist verantwortlich und steht damit in der Zahlungspflicht. Die Tierhalterhaftpflicht wie beim Hund trifft genauso auf Katzen oder andere Haustiere zu. Diese verursachen statistisch weniger Drittschäden. Deshalb sind sie im Regelfall durch die persönliche Haftpflichtversicherung abgesichert. Lediglich für Pferde sollte ebenfalls eine separate Tierhalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

Hunde-OP-Versicherungen und Krankenversicherungen für den Hund sichern das Verletzungs- und Behandlungsrisiko des Vierbeiners ab. Während die Hunde-OP-Versicherung auf reine Operations- und deren Folgekosten beschränkt ist, fungiert die andere wie eine Krankenkasse für Hunde. Sie übernimmt ganz oder zum Teil die Kosten für sämtliche tierärztliche Untersuchungen und Behandlungen.

Was deckt die Haftpflichtversicherung für Hunde ab?

Hundeversicherungen für Haftpflichtschäden tragen Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die der Hund bei Dritten verursacht. Schäden an Gegenständen des Hundehalters oder seine eigenen Verletzungen fallen aus dem Versicherungsschutz heraus.

Einige Unternehmen regulieren Summen über 25 Millionen Euro, damit ist die Versicherungssumme ähnlich wie bei der privaten Haftpflicht. Das klingt nach viel Geld für eine Hundehaftpflichtversicherung und mag angesichts einer kleinen Bissverletzung noch überdimensioniert sein. Reißt der Hund sich von der Leine los und verursacht einen Verkehrsunfall, sieht die Sache schon ganz anders aus. Dazu sind weder ein Anspringen noch ein gerichteter Angriff des Hundes Hund notwendig. Es genügt, wenn er auf die Straße läuft und dadurch die Fahrer zur Vollbremsung bringt. Insgesamt werden drei Insassen schwer verletzt; die beiden Fahrzeuge erleiden je einen Totalschaden. Ein Blick in die Schmerzensgeldtabellen bei Personenverletzungen verrät, dass die Gerichte bei bleibenden Schäden nicht pingelig sind. Mehrere Hunderttausend Euro sind keine Seltenheit. Hinzu kommen die Sachschäden der beiden Kfz. Die Millionengrenze ist mit einem einzigen Unfall schnell überschritten. Zerfetzt der Hund einen fremden Teppich oder des Nachbars teure Jacke, springt die Versicherung ebenfalls ein.

Selbst die beste Hundehalterhaftpflichtversicherung hat ihre Grenzen. Schäden, die der Besitzer vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat, sind von der Eintrittspflicht regelmäßig ausgeschlossen. Falls Halter ein Exemplar einer gefährlichen Hunderasse nicht im Griff haben, das schon mehrfach auffällig geworden ist und es mitten im Stadtpark ohne Leine führen, werten die Schadensabteilungen das als grobe Fahrlässigkeit.

Eine Tierhalterhaftpflicht exkludiert finanzielle Schäden, die dem Halter durch Strafen oder Bußgelder entstehen. Wer bedingt vorsätzlich durch seinen Hund einen Personenschaden verursacht, macht sich der Körperverletzung strafbar. Das wäre denkbar, wenn ein Kampfhund, der negativ auf Kinder reagiert, auf dem Spielplatz losgelassen wird und dem Halter ein Angriff gleichgültig ist. Bußgelder fallen beispielsweise an, wenn Hundehalter bei einem Verstoß gegen die Leinenpflicht erwischt werden. Versicherer lehnen den Deckungsschutz zudem ab, wenn ein Haftpflichtschaden erst nach Ablauf der Anzeigefrist gemeldet wird.

Dennoch liegen die Vorteile einer Haftpflichtversicherung für Hunde klar auf der Hand. Die Schadensabteilung der Versicherung nimmt einem das finanzielle Risiko bis in beträchtliche Höhen ab und prüft die Fälle zudem nach Berechtigung und Höhe. Sehen die Unternehmen Vorwürfe, die den Hundehalter zu Unrecht belasten, übernehmen sie die darauffolgende Kommunikation und Rechtsstreitigkeiten.

Hundehaftpflichtversicherungsvergleich – worauf achten?

Eine günstige Hundeversicherung für Haftpflichtschäden lässt sich am besten durch Vergleiche finden. Bekannte Namen sind die Hundeversicherung HUK, der Agila und der Uelzener. Und der Markt wächst. Dabei wirken die Ranglistenführer mit den niedrigsten Preisen attraktiv. Dennoch ist Hundebesitzern zu raten, die Ergebnisse unter die Lupe zu nehmen. Bestenfalls beinhalten die Tarife der Unternehmen folgende Komponenten.

  • Deckungssumme: Nicht jeder Hundehalter benötigt die Absicherung einer Maximalsumme, zum Beispiel 25 Millionen Euro. Wer zu niedrig pokert, hat keine Luft mehr nach oben. Mit der Suche nach einer minimalen Schwelle von fünf Millionen Euro filtern Interessenten unseriöse Anbieter aus den Vergleichsergebnissen. Gleiches gilt für Dumping-Offerten.
  • Schutz trotz Gesetzesverstoß: Einige Versicherer versagen den Schutz, wenn der Halter im Schadensfall gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen hat. In Betracht kommen beispielsweise Verletzungen der Leinen- oder Maulkorbpflicht. Bestenfalls wählen Hundebesitzer ein Unternehmen ohne solche Ausschlussklauseln.
  • Führen durch Dritte versichert: Eine gute Versicherung integriert Fremdführer in den Deckungsumfang. Wenn der Halter einmal im Urlaub oder in Zeitnot ist, darf er den Vierbeiner guten Gewissens in fremde Aufsicht Geschieht dann ein Unfall, wird der Aufpasser nicht zur Schadensregulierung verpflichtet, sondern der Besitzer bzw. dessen Versicherer.
  • Schäden beim Hüter versichert: Ähnlich ist die Problematik, wenn die beaufsichtigende Drittperson zu Schaden kommt. Im Optimalfall sind Personen- und Sachschäden beim Hundeführer im Versicherungsschutz inbegriffen.
  • Versehentlicher Deckakt: Wenn der paarungswillige Rüde ohne Willen der Besitzer eine Hündin deckt, verursacht das beim anderen Halter finanzielle Schäden. Es entstehen durch Tragzeit und Geburt Tierarztkosten. Weitere Posten für den Aufwand zur Versorgung der Welpen, Impfungen und Ähnliches kommen hinzu. Der Halter des Rüden ist zum Schadensersatz Umfasst dessen Versicherung dieses Risiko, ist er auf der sicheren Seite.
  • Welpen mitversichert: Besonders für Halter paarungsfähiger Hündinnen ist der Welpenschutz von Vorteil. Die eben genannten Kosten treffen im Fall der Fälle den Besitzer der Hündin und ihrer Welpen – etwa, wenn der Halter des „schuldigen“ Rüden keine Hundehaftpflicht hat (oder die nicht für Deckschäden aufkommt).
  • Mietsachschäden: Nicht alle Anbieter schützen Schäden an der Mietwohnung (wie etwa Wände, Einbauten oder Teppiche) des Hundehalters ab. Sogenannte Mietsachschäden können ebenso an mobilen Gegenständen in Hotelzimmern oder Ferienhäusern Einige Unternehmen bieten umfassenden Schutz, der sich für Reisende und Bewohner einer Mietwohnung bezahlbar macht.
  • Auslandsschutz: Für Hundebesitzer, die den Vierbeiner gerne mit über die Landesgrenzen nehmen, ist ein Versicherungsschutz im Ausland Das gilt auch für Bewohner von Grenzgebieten. Für einen Auslandsschadenfall genügt es, wenn der Besitzer zwar in Deutschland ist, der Hund aber über die Landesgrenze rennt.
  • Ausschlussklauseln: Ein Klick hinter die Kulissen ist bei der Auswahl der besten Vergleichsangebote unabdingbar. Hundehalter nehmen sich am besten ein paar Minuten mehr Zeit, um die Tarife nach Ausschlussklauseln zu durchsuchen. So regeln manche Unternehmen zum Beispiel einen Ausfall des Versicherungsschutzes, wenn der Vierbeiner an Hunde- oder Sportwettkämpfen

Die Kosten – wie teuer ist die Haftpflicht für den Hund?

Die Hundehaftpflichtkosten sind je nach Tarif unterschiedlich und von vielerlei Faktoren abhängig. Im Hundehaftpflichtvergleich von Check24 sind momentan 122 Tarife enthalten Die jährlichen Beiträge pro Tier liegen zwischen 37,00 Euro und 137,00 Euro. Hinzu kommen Bearbeitungs- und Verwaltungsgebühren. Hat der Versicherungsnehmer die Wahl, die Raten monatlich oder jährlich zu bezahlen, empfiehlt sich die Jahresvariante. Das Risiko höherer Verwaltungskosten bei monatlichen Raten ist hoch. Versicherungsnehmer sparen, wenn sie jährlich zahlen. Die Höhe der Rate richtet sich nach folgenden Gesichtspunkten:

  • Höhe der Selbstbeteiligung: Je höher die Selbstbeteiligung, desto niedriger der Versicherungsbeitrag. Selbstbeteiligung bedeutet, dass bei jedem Schadensfall der Hundehalter einen gewissen Betrag aus eigener Tasche zahlen muss. Manche Versicherer bieten mehrere Varianten zur Auswahl. Einige verzichten komplett auf die Selbstbeteiligung. Die gängigen Beträge liegen zwischen 100 und 500 Euro pro Schadensfall.
  • Deckungssumme: Hohe Versicherungssummen um die 25 Millionen Euro lassen sich die Versicherungen über hohe Jahresbeiträge Hier gilt abzuwägen, wie schadensträchtig der eigene Hund ist. Die meisten Hundehalter neigen jedoch dazu, mit einem zu niedrigen Versicherungsumfang zu liebäugeln, da sie das Risiko eines Millionenschadens unterschätzen. Daher sollte die versicherte Summe mindestens 5 Millionen Euro betragen.
  • Hunderasse: Sie spielt eine große Rolle bei der Bemessung der Beiträge. Manche Arten sind erfahrungsgemäß gefährlicher als andere. Dies gilt vor allem für Kampfhunde, die von den Anbietern mit hohen Beiträgen und Risikozulagen belegt werden. Einige verzichten komplett auf das Angebot einer Kampfhunde-Versicherung. Auf Check24 sind 20 Tarife von Hundeversicherungen gelistet, die Kampfhunde aufnehmen. Ein Beispiel für einen Versicherer, der sogenannte Listenhunde versichert, ist die DEVK. Hundehalter müssen allerdings einen Sachkundenachweis und eine bestandene Wesensprüfung des Vierbeiners vorlegen. Die HanseMerkur hat ebenfalls eine Hundehaftpflicht im Angebot, die für alle Rassen abgeschlossen werden kann.
  • Hundealter: Dieses hat Einfluss auf die Beitragshöhe und darauf, ob überhaupt eine Haftpflichtversicherung möglich ist. Die meisten Versicherer nehmen Hunde zwischen acht Wochen und sieben Jahren unter Vertrag. Es gibt ferner Anbieter für Hunde, die älter sind, oder die den Beitrag unabhängig vom Hundealter berechnen.
  • Alter des Hundebesitzers: Auf die Beitragshöhe hat das Alter des Hundehalters keinen Einfluss, doch manche Anbieter geben bestimmten Personengruppen Rabatte, zum Beispiel jungen Leuten oder Senioren.
  • Vertragslaufzeit: Versicherungsunternehmen belohnen die Kundenbindung auf Langzeit oft mit niedrigeren Beiträgen. Die Laufzeiten beginnen in der Regel mit einem Minimum von einem Jahr. Rabatte sind denkbar, je länger die Laufzeit gewählt wird. So gewährt die HanseMerkur für eine dreijährige Vertragslaufzeit einen Nachlass von 5 %.

Brauchen Hunde eine Versicherung, wenn sie krank sind?

Eine Versicherung für Hunde, die verletzt sind oder Gesundheitsprobleme haben, ist im Vergleich zur Hundehaftpflichtversicherung eindeutig teurer. Der noch kleine Markt offeriert verschiedene Möglichkeiten: von der Hunde-OP-Versicherung, die lediglich tierärztliche Operationen zahlt, bis zu den Vollkrankenversicherungen, die daneben auch konventionelle Behandlungen, Medikamente, Impfungen usw. abdecken. Tierärzte dürfen bei komplizierten Operationen bis zum dreifachen Satz nach der GOT (Gebührenordnung für Tierärzte) verlangen. Es ist keine Seltenheit, dass ein Behandlungszyklus, der Vor- und Nachuntersuchungen zusätzlich beinhaltet, die Grenze von 5000 Euro überschreitet.

Minimalschutz: Hunde-OP- Versicherungen im Vergleich

Ob eine Hundeversicherung für eine OP ausreichend ist, richtet sich nach den Bedürfnissen des Hundehalters und seines Vierbeiners. Eine reine OP-Versicherung übernimmt die Kosten für die Operation sowie für Vor- und Nachbehandlungen oder die Aufnahme des Vierbeiners in eine Tierklinik. Dabei gelten jedoch zeitliche Einschränkungen, meistens werden Nachsorgeuntersuchungen bis zu zwei Wochen nach dem Eingriff gezahlt. Gute Tarife übernehmen bis zu einem gewissen Grad die Kosten bei Behandlungen im Ausland oder geben Tierhaltern einen Zuschuss für medizinisch notwendige Kastrationen.

Interessierte Hundebesitzer sollten sich den Leistungsumfang jedoch genau anschauen, da in manchen Versicherungen beispielsweise Operationen zur Behandlung rassetypischer Probleme nicht oder höchstens unter bestimmten Bedingungen versichert sind. Zudem steigt der Beitrag in manchen Tarifen mit dem Alter des Hundes oder es muss eine Wartezeit von einigen Monaten eingehalten werden, bevor der Versicherungsschutz einsetzt.

Die richtige Krankenversicherung für Hunde finden

Die Gesamtheit der Versicherer, die überhaupt eine Hundekrankenversicherung anbieten, ist überschaubar. Bekannte Namen sind beispielsweise die Agila Hundeversicherung, die Hundeversicherung von Uelzener sowie die Hundeversicherung der Allianz. Die Hundekrankenversicherung der Agila gibt es aktuell in drei verschiedenen Tarifen. Sie bietet des Weiteren eine OP-Versicherung an und verbirgt sich übrigens hinter der Hundekrankenversicherung von Fressnapf. Der Basictarif Tierkrankenschutz 24 kostet pro Monat für einen Hund mindestens 23,90 Euro.

Die Hundekrankenversicherung der Allianz ist eine vollumfassende Hundekrankenversicherung. Sie zahlt Operationen und andere Behandlungen des Hundes. Je nach Laufzeit, Hundealter, ‑rasse usw. kosten die Tarife ab ca. 46 Euro im Monat. Neben diesem Premium-Krankenschutz bietet die Allianz zwei weitere Hundeversicherungen zur Absicherung von OP-Kosten an.

Eine Hundekrankenversicherung der DEVK erhalten Interessenten über einen Verweis auf die Hundeversicherung von Uelzener. Sie versichert neben Hunden auch Katzen und Pferde. Das Angebot teilt sich in eine OP-Versicherung für den Hund und eine Krankenversicherung. Letztere beinhaltet ebenfalls Operationen und deckt darüber hinaus weitere Tierarztbehandlungen, Diagnosen, Tierklinikaufenthalte und Medikamente ab.

Haltern ist zu empfehlen, beim Hundekrankenversicherungsvergleich auf folgende Punkte zu achten.

  • Auslandsschutz: Der Schutz in anderen Ländern als Deutschland wird unterschiedlich gehandhabt. Manche Unternehmen beschränken die Dauer des abgesicherten Aufenthalts, beispielsweise auf zwei Monate. Andere begrenzen den Versicherungsschutz auf bestimmte Länder. Personen, die mit ihrem Hund ins Ausland verreisen, ist zu empfehlen, einen Anbieter mit umfassendem Auslandsschutz zu wählen.
  • Jahreshöchstleistungen: Sie beschreibt das jährliche Deckungsmaximum der Hundeversicherung. Denn die Krankenversicherung deckelt den Betrag, der jährlich für Behandlungen des Tiers bezahlt wird auf beispielsweise 9000 Euro. Vorsicht ist geboten bei Deckungssummen unter 4000 Euro. Dieser Betrag ist in einem Jahr schnell erreicht.
  • Selbstbeteiligung und Laufzeit: Diese beiden Punkte haben Einfluss auf die Kosten der Krankenversicherung für den Hund. Eine hohe Selbstbeteiligung und eine lange Laufzeit senken die relativen Kosten des Monats- oder Jahresbeitrages.
  • Kundenmeinungen einholen: Wer keine Zeit hat, sich die Versicherungsbedingungen jedes Anbieters durchzulesen, durchforstet am besten Verbrauchermeinungen zur Hundekrankenversicherung. Erfahrungen anderer Halter geben Aufschluss über typische Tücken der Verträge und den Service des jeweiligen Anbieters.

Hundeversicherungskombi - lohnt sich eine Paketlösung?

Es gibt Anbieter, die alle Versicherungsarten (Haftpflicht-, Kranken-, OP-Versicherung für Hunde) verfügbar haben, wie die Hundeversicherung der Agila. Für denjenigen, der sich für eine bestimmte Versicherungsgesellschaft entscheidet, lohnt sich die Nachfrage nach einem Kombinationsrabatt. Manche Unternehmen bieten nur eine oder zwei Versicherungsarten an. Hundehaltern ist dann zu empfehlen, beim Hundeversicherungsvergleich pro Versicherungsart die beste und günstigste auszuwählen. Das bietet mehr Flexibilität als die Kombi-Lösung aus Hundehaftpflicht und Krankenversicherung und ist unter dem Strich häufig günstiger.

Fazit zur Hundeversicherung

Welche Hundeversicherung man braucht, hängt zumindest bei der Haftpflicht vom Wohnort und der Hunderasse ab, da diese in einigen Bundesländern und für manche Rassen verpflichtend ist. Doch genauso sollten alle anderen Hundehalter angesichts des hohen Risikos den Abschluss einer Haftpflichtversicherung für ihr Tier in Betracht ziehen. Kaum jemand wird in der finanziellen Lage sein, eine lebenslange Geldrente nach einem Verkehrsunfall problemlos zu bezahlen. Eine Hundekrankenversicherung dagegen kommt für die Tierarztkosten des eigenen Hundes auf. Je ausgefeilter die Behandlungsmethoden sind, desto besser taugen zur Heilung des geliebten Begleiters und desto mehr kosten sie. Eine Hundekrankenversicherung verschafft also finanzielle Absicherung und gleichzeitig dem Tier eine optimale Versorgung.

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