Strom-Tarife Vergleich

Personen im Haushalt oder kWh Verbauch: 1 Pers. 2 Pers. 3 Pers. 4 Pers.
Jahresverbrauch (kWh):
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Wer seinen Haushalt mit Strom versorgen muss, stellt fest, dass es einen wahren Dschungel an Stromanbietern gibt. Was für die meisten Endverbraucher dabei nicht ersichtlich ist, ist der Nutzen, den sie aus einem Stromvergleich ziehen können. Im Grunde kommt immer der gleiche Strom aus der Leitung. Lediglich die Höhe der monatlichen Abrechnung unterscheidet sich. Wollen Verbraucher diese senken, können sie ohne Weiteres auf eigene Faust den günstigsten Anbieter suchen. Stromvergleiche sind dabei eine Hilfe.

Denn durch sie ist es möglich, den für den eigenen Verbrauch passenden Tarif zu finden. Der Wechsel des Energieversorgers ist mit guter Recherche und der Wahl des richtigen Vergleichs verbunden. Auf diese Art lässt sich innerhalb eines Jahres jede Menge Geld sparen. Hinzu kommen die attraktiven Prämien, mit denen viele Stromanbieter um Neukunden werben.


Warum lohnt sich ein Stromvergleich?

Strom Verträge vergleichenDen Stromanbieter zu wechseln, hat viele Vorteile. Je nach der Ambition des Endverbrauchers unterscheiden sich die Gründe, die ihn dazu bewegen von einem Stromversorger zum nächsten zu wechseln.

Grund Nr. 1: Monatliche Kostenersparnis

Die meisten Stromverbraucher sind der finanziellen Belastung, die durch Stromnutzung entsteht, nicht mehr gewachsen. Sie benötigen Elektrizität für die Beleuchtung der Wohnung sowie für die Verwendung zahlreicher Elektrogeräte. Kühlschrank und Gefriertruhe sind nur einige Beispiele der Geräte, die einen dauerhaften Stromanschluss benötigen. Der Elektroherd ist an eine Starkstromleitung angeschlossen, was bei viel Kochtätigkeit den Stromverbrauch erhöht. Moderne Technik wie Spielekonsolen erscheinen zwar klein, allerdings stecken darin starke Prozessoren, die einen hohen Energieverbrauch haben.

Grund Nr. 2: Preiserhöhung des aktuellen Versorgers

Wer einen Vertrag mit seinem aktuellen Stromanbieter hat, sollte überprüfen, ob und wie lang eine Preisgarantie besteht. Die meisten beschränken sich dabei auf einen Zeitraum von zwei Jahren. Nach Ablauf der Frist folgt zumeist die Erhöhung der monatlichen Abschläge, was die Haushalte veranlasst, nach einem günstigeren Anbieter zu suchen. Dabei gilt der Hintergedanke der Kostenreduktion und einer geringen Nachzahlung. Es muss genau verglichen werden, welchen monatlichen Abschlag ein Anbieter anvisiert. Daran lässt sich bereits erkennen, wie vertrauenswürdig ein Angebot ist. Ein sehr niedriger Abschlag für eine Großfamilie klingt zunächst günstig, endet am Ende des Abrechnungszeitraumes möglicherweise in einer Nachzahlung.

Grund Nr. 3: Unzufriedenheit mit dem aktuellen Anbieter

Selbst wenn der Wechsel erst vor einem kurzen Zeitraum erfolgt ist, zeigt sich bei einigen Kunden Unzufriedenheit mit ihrem bestehenden Vertrag. Als sie sich für den Anbieter entschieden haben, waren es meist besondere Angebote, die nutzbar waren. Monatliche Ersparnisse oder Sonderrabatte haben den Abschluss attraktiv gemacht. Doch diese sind meist zeitlich begrenzt, was am Ende wieder in einen preisintensiven Vertrag umschlägt.

Grund Nr. 4: Umzug

Viele Menschen haben eigentlich keinen Anlass, den Stromanbieter zu wechseln. Sie sind mit ihrem Anbieter zufrieden und nehmen dafür eine höhere Gebühr in Kauf. Sobald ein Umzug ansteht, zeigt sich, dass viele Verbraucher den Schritt wagen und sich für einen neuen Stromtarif entscheiden. Dabei wäre die Mitnahme des aktuellen Tarifs kein Problem. Dennoch sehen sie die neue Situation als Anreiz für den Wechsel.

Grund Nr. 5: Empfehlungen

Freunde oder Nachbarn sind mitunter wechselfreudiger. Ihre Erfahrungen können Stromkunden zum Wechseln motivieren. Genau dieses Verhalten unterstützen viele Anbieter, indem sie ihre Kunden für jede erfolgreiche Anwerbung mit Prämien belohnen. Hinzu kommt der dauerhafte Wunsch der Menschen nach einer finanziellen Entlastung. Steigende Preise in allen Sektoren veranlassen sie zur Suche nach neuen Möglichkeiten. Diese sind umso vertrauenswürdiger, wenn sie bereits erfolgreich im Bekanntenkreis dokumentiert wurden.

Grund Nr. 6: Jahreswechsel

Das neue Jahr und die damit einhergehenden guten Vorsätze dienen mitunter als Anreiz, die bestehenden Haushaltskosten zu senken. Über den Jahreswechsel locken verstärkte Werbeangebote und durch die Feiertage ist genug Zeit, sich mit dem Stromvergleich in Ruhe auseinanderzusetzen.


Wie können Mieter am Stromvergleich teilnehmen?

Strom Kosten einsparenBewohner einer Mietwohnung unterliegen mitunter dem Irrglauben, dass sie sich nach dem Anbieter des Hauses richten sollen. Dabei ist dies eine falsche Information. Jeder Haushalt darf einen Stromvergleich durchführen und sich seinen Anbieter frei aussuchen, solang er ohnehin für die Begleichung seines Stromverbrauches verantwortlich ist. In wenigen Mietverträgen ist eine Strompauschale enthalten, was die eigene Wahl eines Stromlieferanten ausschließen würde. In der Regel verhält es sich so, dass Stromversorger einen monatlichen Abschlag verlangen, der ein Polster für die Jahresendabrechnung aufbaut.

Die erfolgt nach der alljährlichen Zählerablesung und bedeutet häufig eine Nachzahlung und gleichzeitig eine Erhöhung des monatlichen Beitrags für das kommende Jahr. Jeder Haushalt ist berechtigt, eine hohe Nachzahlung zu hinterfragen. Mieter können den Weg über den Mieterschutzbund nehmen und sich beim Abgleich helfen lassen.

Durch eine Prüfung der Funktionstüchtigkeit des Stromzählers lässt sich belegen, ob die Abrechnung dem tatsächlichen Verbrauch entspricht. Wer sich für einen eigenen Stromversorger entscheiden möchte, kann dies jederzeit tun. Voraussetzung ist dafür lediglich, dass der betreffende Haushalt einen eigenen Stromzähler besitzt. Dessen Daten, darunter die sogenannte Stromzählernummer, sind für den Tarifwechsel notwendig. Dabei bedarf es keiner Benachrichtigung an den Vermieter. Läuft der Stromverbrauch des gesamten Hauses über einen einzigen Zähler und damit über den Vermieter, erhält dieser in der Regel die Rechnung. Dadurch hat er die Kontrolle über die Abrechnung. Bei Anfragen oder Problemen muss die Einsicht beantragt werden. Allerdings ist ein Stromvergleich ebenso für einen Vermieter interessant, weil er sich dadurch bei seinen Mietern beliebt macht.


Wie oft lohnt sich ein Stromvergleich?

Ein Stromvergleich ist grundsätzlich vom aktuell bestehenden Vertrag abhängig. Faktoren für den Wechsel können Preiserhöhungen sein oder der Ablauf der vertraglichen Mindestlaufzeit. Mit deren Ablauf steht der nächste Stromvergleich an. Dabei richtet sich der erste Blick auf den aktuellen Anbieter. Hat dieser mitunter weiterhin den günstigsten Tarif, so ergeben sich an dieser Stelle für Bestandskunden eventuell Vorteile, die ihnen bei einem Wechsel entgehen würden.

Wer feststellt, dass der aktuelle Anbieter noch der billigste ist, der sollte sich ungefähr alle sechs Monate mit einem Stromvergleich einen Blick über die aktuelle Marktlage verschaffen. Dabei wird er feststellen, dass die Strompreise innerhalb eines Jahres einer großen Fluktuation unterliegen. Hinzu kommen gute Angebote mit Beigaben für Wechsler, die sich je nach Bedarf vorteilhaft zeigen. Letztendlich lohnt sich der Stromanbietervergleich an jedem Tag des Jahres, sofern sich der Wechsel finanziell lohnt.


Wie gestalten die Stromanbieter ihre Preise?

Strom Vertrag wechselnUm den Sinn des Tarifwechsels zu verstehen, ist es wichtig, sich mit der Preisgestaltung der Stromanbieter zu beschäftigen. Dabei fällt auf, dass die großen Grundversorger generell einen höheren Tarif verlangen als günstige Unteranbieter. Wer noch nie gewechselt oder sich nach einer Alternative erkundigt hat, der wird wahrscheinlich den hohen Grundtarif des Grundversorgers nutzen. Davon gibt es in Deutschland vier: E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall. Sie sind die Grundversorger aller Stromendverbraucher.

Daraus entstehen bei ihnen höhere Abgabepreise für Strom, da sie eine essenzielle Stromversorgung dann gewährleisten müssen, wenn Kunden zu keinem anderen Anbieter wechseln können. Generell sind die Anbieter verpflichtet, den Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden, indem sie deren Grundversorgung mit Strom gewährleisten. Zu diesen Kunden zählen Privatpersonen und Unternehmen, die ohne Stromversorgung den Betrieb nicht aufrechterhalten könnten. Alle Menschen, die einen Stromanschluss besitzen und sich noch ihren Anbieter gewechselt haben, sind beim Grundversorger angemeldet.

Hinzu kommen all die Personen, die aufgrund einer schlechten Bonität nicht über die Auswahl verfügen. Hierzu zählen Menschen, die bereits viele Kredite haben, sowie alle, die zuvor einen Wechsel durchgeführt und Zahlungen versäumt haben. Da der Zugang zu Strom ein Grundrecht darstellt, muss in solchen Fällen der Grundversorger zu seinen Konditionen einspringen. Ihm obliegt dabei die Möglichkeit, den Stromzähler des Kunden mit einem Vorkassen-System auszustatten. Dabei muss der Endverbraucher eine Wertkarte aufladen. Mit dieser kann er dann Strom nutzen und gleichzeitig den Aufbau neuer Schulden vermeiden.


Preisausrichtung

Neben dem Angebot der erbringbaren Leistungen für den Kunden zeigt sich in einem Tarifvergleich, dass sich der monatliche Abschlag nach dem durchschnittlichen Bedarf des Haushalts richtet. Dabei ist es wichtig, die Daten zu kennen, die für einen Haushalt angesetzt sind. Eine Person benötigt pro Jahr im Schnitt 1500 kWh. Dabei steigt der Verbrauch mit der Anzahl der Bewohner eines Haushalts. Bei einer vierköpfigen Familie liegt er schon bei 3200 kWh. Diese Richtwerte orientieren sich an einem Haushalt, der die notwendigen Stromsparmaßnahmen ausführt und keine zusätzliche Anlage für die Aufbereitung des Warmwassers benötigt. Kommen solche Einrichtungen hinzu, erhöht sich der durchschnittliche Verbrauch entsprechend.


Woher weiß ich, dass mein gewählter Anbieter seriös ist?

Wer sich durch einen Vergleich für einen neuen Stromanbieter entschieden hat, sollte diesen hinsichtlich dreier Kriterien überprüfen, um sich seiner Wahl sicher zu sein.

Vorauszahlungsmodus der Abschläge

Wird der monatliche Abschlag als Vorauszahlung erforderlich, ist dieser auf die Jahresendabrechnung umzulegen. Geht ein Unternehmen insolvent, sind die Zahlungen des Kunden betroffen. In diesem Falle sind die Beträge nicht abgesichert und das Geld für den Kunden verloren.

Angebotspakete

Bei einem Angebot sollte darauf geachtet werden, ob sich der Preis je Kilowattstunde auf ein bestimmtes Kontingent bezieht oder auf den unbegrenzten Erhalt von Strom. Hier gilt es aufzupassen, denn nach Aufbrauchen des Volumens sind höhere Preise je Kilowattstunde fällig. Im Endeffekt entstehen dann möglicherweise mehr Kosten als vor dem Wechsel.

Geschäftsbedingungen und Kundenfairness

Wichtig ist, dass die Abschläge monatlich im Voraus geleistet werden. Sofern ein Unternehmen auf eine höhere Zahlungesteht, dann ist dies mit Vorsicht zu genießen. Die meisten Unternehmen profitieren von diesen Vorauszahlungen. Von Nachteil sind sie für den Kunden, der im Fall einer Pleite das Nachsehen hat. Die Grundlage eines Stromanbieterwechsels bilden faire Geschäftsbedingungen sowie der Abschluss eines Vertrags. Daraus entsteht für beide Parteien eine zufriedenstellende Basis. Grundsätzlich sind Stromanbieter vertrauenswürdig. Dennoch verlangt das Kleingedruckte des Vertrages in jedem Fall besondere Aufmerksamkeit. Darüber hinaus sind nicht allein die Preise entscheidend.

Online lassen sich gut weitere Optionen vergleichen, die für einen Stromanbieter essenziell sind. Kundenrezensionen geben einen Einblick in den Service und die Erreichbarkeit des Unternehmens. Lockt ein Unternehmen mit kleinen Preisen, muss dennoch der Kontakt zum Kunden sichergestellt sein. Bei Störungen oder Fragen sollte der Kundenservice zur Verfügung stehen. Des Weiteren brauchen Kunden einen Ansprechpartner, an den sie Verbesserungsvorschläge richten können.


Wie wirken sich Bonusleistungen und Preisbindung aus?

Beide Optionen bieten den Kunden Sicherheit und bergen gleichzeitig Fallstricke. Eine Preisbindung bedeutet für den Verbraucher in erster Linie Planungssicherheit. Im Rahmen einer festgelegten Laufzeit garantiert der Versorger, dass seine Preise stabil bleiben und keine Erhöhung zu erwarten ist. Bei Tarifpaketen gilt hier besondere Vorsicht, denn diese Garantie ist an ein festgelegtes Kontingent gebunden. Bonusleistungen, beispielsweise der Abzug einer bestimmten Summe von der jährlichen Abrechnung, stellt mitunter keinen Vorteil dar. Viele Anbieter bieten diesen Rabatt, wenngleich die monatlichen Kosten um einiges höher sind.

Zum Ende hin spart der Kunde nichts. Weiterhin ist zu beachten, wann dieser Bonus verrechnet werden soll. Selbst wenn der Kunde die Option bei Vertragsabschluss erhält, kommt es nicht sofort zum Einsatz des Bonus. Eine Verrechnung ist am Ende erst möglich, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Ebenso wirken sich andere Boni auf den Vertrag aus. Ein Tablet oder eine Spielekonsole zum Vertrag? Klingt gut, muss aber nicht von Vorteil sein. Denn in den meisten Fällen sind diese Tarife an eine längere Mindestvertragslaufzeit gebunden.

Für den Anbieter bedeutet das ein weiteres Jahr bei voller Zahlung ohne weitere Boni oder Vorteile. Der Nutzer selbst kann den Vertrag nicht kündigen und muss im zweiten Jahr die höheren Preise zahlen. Wer sich für ein solches Angebot entscheidet, sollte sich mit Zettel und Taschenrechner ausrechnen, ob er auf Dauer wirklich Geld spart.


Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

Viele Endverbraucher wissen nicht, wie sich eine Stromrechnung zusammensetzt. Sie bezahlen lediglich, ohne sich der Entstehung des Strompreises genauer zu befassen. Innerhalb Deutschlands wird Strom aus Kohle, Atomkraft oder erneuerbaren Energien gewonnen. In letztgenannter Kategorie sind Fotovoltaik, Windkraft und Biogasanlagen auf dem Vormarsch, um eine klimaneutrale Stromversorgung zu ermöglichen. Jeder Endverbraucher erhält Mischstrom aus allen Quellen, wobei die umweltfreundlichen Varianten einen wachsenden Anteil einnehmen. Der größte Posten innerhalb des Preises entsteht durch Beschaffung und Vertrieb.

Durch die Bereitstellung von Mischstrom entfällt der nächstgrößere Anteil auf Beschaffung der erneuerbaren Energien. Dieses Entgelt geht in die Weiterentwicklung und den Ausbau des Stromnetzes. Hinzu kommt eine Umlage für Steuern und die Instandhaltung aller Messeinrichtungen und Firmengebäude. Wer sich genauer über die Teilbereiche der Abgaben informieren möchte, kann dies über die Homepage der Bundesnetzagentur tun, die eine präzise Auflistung zur Verfügung stellt.


Wie haben sich die Strompreise in der Vergangenheit entwickelt?

Im Allgemeinen ist ein Anstieg der durchschnittlichen Strompreise zu verzeichnen. Dabei zeigt sich, dass die Haushalte aufgrund der vielfältigen Stromspartechniken zwar darauf achten, dass sie weniger Energie verbrauchen. Allerdings haben sich die Kosten der Umlagen für Ausbau der Netze und der Beschaffung erneuerbarer Energien in den letzten zwanzig Jahren drastisch erhöht. Durch die Abschaltung der Atomkraft und der Reduzierung des Kohleabbaus mit Umstellung auf erneuerbare Energien zeigt sich, dass die Endverbraucher bis zur Amortisierung der Investitionen stärker zur Kasse gebeten werden.

Obwohl die Preise einer starken Kontrolle unterliegen, greifen Verbraucher, die grünen Strom beziehen, dafür meist tiefer in die Tasche.

Wie groß ist das Sparpotenzial bei Energievergleichen?

Steht eine Preiserhöhung des Energieversorgers ins Haus, haben Kunden die Möglichkeit einer Sonderkündigung. Davon können sie lediglich Gebrauch machen, falls innerhalb der Mindestvertragslaufzeit eine Steigerung der Kosten entgegen der Versprechungen des Energieversorgers angekündigt wurde. Um im Anschluss einen günstigeren Anbieter zu finden, eignet sich ein Vergleich der geltenden Strom- und Gastarife. Das größte Sparpotenzial ergibt sich direkt nach der Ankündigung der Preiserhöhung.

Einige Unternehmen sind hier sehr schnell und schlagen die neuen Gebühren um. In dieser Folge richten sich alle Unternehmen nach ihrem Rhythmus und zählen auf die Kunden, die sich nun nach einem Wechsel erkundigen. So lässt sich nicht nur Geld bei Strom oder Gas sparen, sondern auch bei anderen Verbindungen und Verträgen für Telefon, Internet oder Handy neues Potenzial gewinnen. Preisvergleiche bilden die dauerhafte Grundlage für die Umsetzung einer geregelten Kostenstrukturierung im Haushalt.

Was ist bei einem Anbieterwechsel zu beachten?

Wer sich mit dem Tarifvergleich beschäftigt hat, wird sich in der Regel für einen Wechsel entscheiden. Wie geht es danach weiter? Die meisten Anbieter besitzen einen Internetauftritt und ermöglichen hier das Ausfüllen eines Formulars zur Beantragung des Wechsels. Vergleichsportale übernehmen dabei eine tragende Funktion, da alle notwendigen Informationen in der Eingabemaske anzugeben sind und dann an den Anbieter der Wahl übermittelt werden. Die Zusendung des Formulars per Post ist heutzutage selten geworden. Der Endverbraucher hat die Möglichkeit, sich das Formular direkt auszudrucken, nach dem Ausfüllen wieder einzuscannen und per E-Mail an den Anbieter zu übermitteln.

Durch die Beantragung des Wechsels bei einem neuen Anbieter entfällt die Verpflichtung des Kunden, sich persönlich um die Umstellung des Stromlieferanten bemühen zu müssen. Der neue Versorger kontaktiert den alten und wickelt die Umstellung ab. Als Kunde ist lediglich mit einer Nachfrage des alten Konzerns zu rechnen, warum der Schritt zum Wechsel veranlasst wurde. Diese bedarf keiner Antwort durch den Kunden, sondern dient der Sicherheit. Ein aus Versehen oder Datenklau entstandener Wechsel kann dadurch noch vor der Umsetzung behoben werden. Wer sich für einen neuen Versorger entscheidet, ist verpflichtet, alle notwendigen Daten zum Vertragsabschluss anzugeben.

Dazu gehört unter anderem die Bankverbindung für die Abbuchung des monatlichen Abschlags. Ein SEPA-Lastschriftmandat kann mit gutem Gewissen erteilt werden. Stromversorger sind aufgrund des umkämpften Marktes sehr an der zuverlässigen Umsetzung der Abbuchungen und der seriösen Behandlung ihrer Kunden interessiert. Auf diese Weise läuft die monatliche Zahlung automatisch ab und erspart die monatliche Anlage einer Überweisung oder die Einrichtung eines Dauerauftrages.


Wie läuft der Wechsel störungsfrei ab?

Viele Menschen scheuen einen Wechsel des Stromanbieters, da sie Bedenken haben, dass während der Umstellung eine Leerlaufzeit entstehen könnte und sie durch eine Versorgungslücke ohne Strom dasitzen müssten. Diese Lücke kann nicht entstehen: Wer den Wechsel beauftragt, stellt sicher, dass der alte Anbieter erst dann den Vertrag einstellt, wenn der neue die Zulieferung garantiert. Sollte es hier zu einer Überschneidung kommen, bedeutet das nicht den Ausfall des Stroms. Lediglich ein vorübergehender Wechsel in den Grundtarif wäre zu befürchten. Dieser wäre für einige Tage teurer, stellt jedoch die Versorgung mit Strom sicher. Dadurch gestaltet sich ein Stromwechsel gefahrlos und ohne Ausfälle.


Wie kann ich privat Strom sparen?

Der Stromvergleich ist ein wichtiges Werkzeug, um nicht dauerhaft überteuerten Strom einzukaufen. Dennoch gibt es zahlreiche Stromfresser im Haushalt, die kein noch so smarter Tarifvergleich beseitigen kann. Mitunter ist die Optimierung des eigenen Zuhauses ebenso wichtig, um die Stromkosten auf Dauer niedrig zu halten.

Stromfresser in der Küche

Wer hätte es gedacht: Der Elektroherd ist nicht das Nonplusultra. Obwohl viele Haushalte schon auf einen Gasherd umgestiegen sind, ist bei der Kalkulation der Gasverbrauch zu bedenken. Zudem kann die Energie des E-Herdes und anderer Küchengeräte mit wenigen Verhaltensregeln besser ausgenutzt werden.

  • Wasserkocher: Sie erhitzen Wasser mit wenig Strom auf die gewünschte Temperatur. Dabei sparen sie Zeit und Geld.
  • Topfdeckel: Das Innere des Kochtopfes erwärmt sich leichter, wenn ein Deckel zum Einsatz kommt. Das verkürzt die Kochzeit und hält bei Elektroherden den Stromverbrauch niedrig.
  • Nachwärme: Viele Köche schalten die elektrische Herdplatte schon vor Ende der Kochzeit aus. Sie bleibt nämlich noch viele Minuten nach Abbruch der Stromzufuhr warm. Das bedeutet, dass die Wärme nicht ungenutzt verloren geht.
  • Weniger Wasser: Eier oder Kartoffeln kochen am besten in einem halb vollen Topf, der mit einem Deckel geschlossen ist. Das Wasser braucht weniger Zeit, um sich zu erhitzen und somit weniger Energie.
  • Teflon: Essen brennt in mit Teflon beschichteten Pfannen nicht an. Viel wichtiger ist dessen Wärmeleitfähigkeit, dank der der Endverbraucher bis zu 25 % Strom gegenüber der Verwendung von klassischen Kochtöpfen spart.
  • Umluft: Der duftende Kuchen benötigt einen guten Backofen. Umluft erreicht schneller die gewünschte Backwärme und hält die Luft einige Zeit nach dem Ausschalten warm. Nachwärme ist hier ebenfalls der Schlüssel zu einer hohen Ersparnis.
  • Geschirrspüler: Eine Geschirrspülmaschine lohnt sich bei jedem Haushalt, sofern sie erst voll beladen eingeschaltet wird. Kleine Füllungen verbrauchen schlussendlich mehr Wasser und Strom als das traditionelle Abwaschen per Hand.
  • Kühlschrank: Der Kühlschrank ist Stromfresser Nummer eins in einer Küche. Er muss nicht auf der höchsten Kühlstufe betrieben werden. Eine Temperatur von 7 °C reicht für alle Lebensmittel aus. Bei kombinierten Geräten mit Gefrierfach entsteht so auch weniger Eis. Die Erhaltung des Eises bedeutet einen erhöhten Energieverbrauch und das Abtauen wird umso wichtiger. Ebenso gilt es darauf zu achten, dass Kühlschrank und Eisfach stets gut befüllt sind, da die Lebensmittel untereinander Kälte abgeben und weniger Energie zur Kühlung notwendig ist.

Energiefresser des Wohnraumes

Viele Geräte fressen Strom, ohne dass es bemerkt wird. Dabei sind es kleine Handgriffe, die die Stromrechnung dauerhaft senken. Stand-by: Allein das kleine rote Licht des Fernsehers verbraucht Strom. Der Fernseher scheint ausgeschaltet, doch der Betrieb des Lichtes erfordert Energie. Besser sind hier Mehrfachsteckdosen mit Kippschalter, die die komplette Stromzufuhr unterbinden. Ladezeiten: Die Akkus von Handy, Laptop oder Kamera müssen regelmäßig aufgeladen werden. Wenn diese Geräte dauerhaft am Kabel verbleiben, schädigt das die Batterie und verbraucht gleichzeitig Strom. Alternativ sind Geräte, deren Kapazität dauerhaft erschöpft ist, mit einem Solarmodul zu betreiben, das als Energiequelle ausreicht. Große Bildschirme: Kino im Wohnzimmer ist nett, aber verbraucht viel Strom.

Je größer ein Bildschirm ist, umso höher ist sein Energieverbrauch. Öko-Mode: Wer vor dem Fernseher einschläft, verbraucht Strom im Schlaf. Der Fernseher läuft ohne Ende und die Stromrechnung wächst an. Manche Geräte haben einen integrierten Öko-Modus, der wie eine Zeitschaltuhr funktioniert: Nach einer bestimmten Zeit oder zu einer festgelegten Uhrzeit wird der Stromzufluss unterbunden. Auf diese Weise lässt sich traumhaft viel Strom sparen. Aquarium: Fische benötigen eine besondere Umgebung. Natürlich ist das Aquarium schön anzusehen. Ist es hingegen nicht richtig gedämmt, bedeutet das einen hohen Wärmeverlust und mehr Energieverbrauch für die Bereitstellung der Temperatur. Die richtige Dämmung verhindert dies.


Wie wirken sich Elektrogeräte auf den Schlaf aus?

Strom ist aus der heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Dabei ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen Fernseher und andere Gerätschaften bedenkenlos im Schlafzimmer verwenden. Während diese der Unterhaltung dienen sollen, stören sie unterbewusst die Schlafqualität und verbrauchen unbemerkt Strom. Zudem beeinflussen die von eingeschalteten Bildschirmen abgegebenen blauen Lichtwellen empfindlich die Schlafqualität. Hier können automatische Schalter oder Zeitschaltuhren Abhilfe schaffen.

Hinzu kommt die Beachtung der Raumtemperatur. Am besten schläft ein Mensch bei 15 bis 18 °C. Heizkörper, ob mit Strom oder Gas betrieben, sollten hier über einen Thermostat verfügen, das die Temperatur erkennt und automatisch die Heizleistung abregelt. Auf diese Weise lassen sich viele Euro sparen und erholsame Nachtruhe ist kein Problem mehr.


Baden oder duschen? – Das ist hier die Frage

Selbst im Badezimmer kann viel Energie gespart werden. Dabei sind die Maßnahmen einfach und für jeden umzusetzen. Wer schneller duscht oder die Dusche dem Wannenbad vorzieht, verbraucht weniger Wasser und Energie. Zwei der wichtigsten Ressourcen der Gesellschaft. Dennoch wird der Effekt der Körperpflege nicht verfehlt. Mitunter bietet sich der Einsatz eines neuen Duschkopfes an.

In Baumärkten werden Modelle verkauft, die Wasser mit Luft mischen und auf diese Weise das Gefühl einer ausgiebigen Dusche bei vermindertem Wasserverbrauch ermöglichen. Wie sich das auf den Strom auswirkt? Weniger warmes Wasser benötigt weniger Energie zur Erhitzung. In den warmen Monaten sollte auf das vollständige Trockenföhnen der Haare verzichtet werden, denn sogar dieses Gerät hat einen hohen Energieverbrauch.

Stromverschwendung im Arbeitsalltag

Ob im Büro oder Zuhause, der Arbeitsalltag nimmt viel Raum ein. Dabei ist der Verbrauch von Energie eng daran gekoppelt. Hauptproblem ist die Verwendung von Druckern. Diese brauchen Papier und Strom. Dabei sind in der heutigen Zeit die meisten Dokumente digitalisiert und erfordern kein Ausdrucken mehr. Rechner, die nicht darauf angewiesen sind, dass sie über Nacht laufen, sollten über einen Kippschalter vom Strom getrennt werden. Wer seinen Büroraum kühlt, sollte im Sommer auf geschlossene Fenster und Türen achten, um die Energie der Klimaanlage effektiv zu nutzen.


Was muss ich unbedingt bei einem Stromanbieterwechsel beachten?

Wer Energie spart, eine gute Isolation im Haus hat und dennoch mit den Stromkosten unzufrieden ist, sollte sich den Wechsel nicht entgehen lassen. Dennoch gibt es zwei Punkte, die bei einem Wechsel zur Beachtung stehen, damit wirklich nichts mehr schief geht.

  • Wer über einen negativen Schufa-Eintrag verfügt, ist nicht zwingend durch fehlende Zahlungsmoral aufgefallen. In der Bewertung sind darüber hinaus Kredite oder Finanzierungen erfasst. Da bei jedem Anbieterwechsel eine Abfrage der Schufa erfolgt, sollte eine Absage nicht als Hinderung im Raum stehen. Wer sich erklären kann, sollte beim Versorger der Wahl anrufen und nach einer Lösung fragen, um den gewünschten Tarif in Anspruch nehmen zu können.
  • Da ein Umzug einen Stromanbieterwechsel notwendig machen kann, ist es wichtig, die Vertragsmodalitäten zu prüfen, um einer finanziellen Doppelbelastung zu entkommen. Kann der Stromanbieter am neuen Wohnort nicht zuliefern, räumt dieser ein Sonderkündigungsrecht ein und ermöglicht die Wahl eines neuen Anbieters. Hier empfiehlt sich der frühzeitige Vergleich der Tarife. Wer nichts Günstigeres findet, kann vom Anbieter des neuen Wohnortes verlangen, die Konditionen des alten Anbieters zu übernehmen.

Fazit zum Stromvergleich

Ob Ökostrom, Strom für das eigene Gewerbe oder für Zuhause. Der Vergleich von Strom- und Gasanbietern auf der Suche nach den günstigsten Tarifen lohnt sich in jeden Fall und ist problemlos für jeden umsetzbar. Vor der Suche gilt ein Blick auf den bestehenden Vertrag und die Umstände des Wechsels als notwendig, um die richtige Entscheidung zu treffen. Ein Stromvergleich ist angebracht, wenn sich die Preise des aktuellen Versorgers erhöhen oder ein Umzug ansteht. Durch eine gewissenhafte Überprüfung der vertraglichen Konditionen und der Berücksichtigung der vertraglichen Mindestlaufzeit lässt sich errechnen, ob der Wechsel sich lohnt.

Zusätzlich ist neben einem Tarifvergleich die Situation zuhause zu bewerten. Sind alle Geräte notwendig oder lässt sich hier etwas einsparen. Es empfiehlt sich, ab und an kritisch zu prüfen, was notwendig ist und was nicht. Von einem Stromvergleich profitieren Nutzer, wenn sie sich für ein gutes Modell entscheiden, dass langfristige Preisgarantien gibt und die monatlichen Kosten absenkt. Zukünftig betrachtet ergeben sich aufgrund der erneuerbaren Energien einige preisliche Veränderungen, die auf lange Sicht gesehen, den Preis konstant halten und schlussendlich günstiger sind als die Gewinnung aus Kohle oder Atomkraft.