Hinweis*

Als N26 im Jahr 2013 – damals noch unter dem Namen Number 26 – sein erstes Girokonto auf den Markt brachte, sorgte das rein digitale Bankingformat für Aufsehen. Inzwischen nutzen immer mehr Menschen ihr Smartphone zur Verwaltung ihres Girokontos und wer seins bei N26 hat, braucht im Grunde keinen Computer. Doch ist die Mastercard von N26 wirklich so revolutionär? Wir haben sie uns einmal näher angeschaut.

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Wissenswertes zu N26

N26 Kreditkarte beantragenDie N26 ist möglicherweise Deutschlands jüngste Direktbank und das nicht nur, weil sie erst seit 2016 ihre Banklizenz hat: 59 Prozent der 5 Mio. Kunden sind 34 Jahre alt oder jünger (Stand: 2017). Zudem gilt sie als wertvollstes deutsches Finanz-Start-up. Die Zahl 26 im Namen spielt auf die Anzahl der Einzelwürfel eines Rubik’s Cube an und auf die Hausnummer der ersten Firmenadresse in Berlin.

N26 bezeichnet sich selbst als digitale Bank, da Kontoeröffnung und Verwaltung sämtlicher Finanzprodukte zentral und in Echtzeit über eine App abgewickelt werden. Filialen oder eigene Geldautomaten gibt es nicht. Neben mehreren Girokonto-Modellen mit gebührenfreier Mastercard für Privatleute gehören Geschäftskonten, das Festgeldkonto N26 Savings und ein Sofortkredit zur Produktpalette der Bank.


Vorteile der N26-Kreditkarte auf einen Blick

Die N26-Kreditkarte ist vor allem bei jungen Menschen beliebt. Was zeichnet die Mastercard aus?

  • Dauerhaft keine Jahresgebühr,
  • mit kostenlosem Girokonto,
  • weltweit anerkanntes Zahlungsmittel an über 44 Mio. Akzeptanzstellen,
  • unkompliziertes Banking in der App,
  • kostenlos in allen Währungen bezahlen,
  • bis zu fünfmal gratis Geld abheben (in Euro),
  • Benachrichtigung über alle Kontobewegungen in Echtzeit,
  • mit CASH26 in Geschäften Bargeld ein- und auszahlen sowie
  • unterstützt Apple Pay und Google Pay.

Welche Kreditkarten gibt es bei N26 und was kosten sie?

Neben dem gebührenfreien Standard-Girokonto bietet die N26 zwei Premiumkonten an. Zu allen gehört jeweils eine kostenlose Mastercard. Dabei handelt es sich um Debit-Karten, die sich hauptsächlich optisch voneinander unterscheiden. Welche Leistungen und Gebühren mit den einzelnen Kreditkarten verbunden sind, steht in der folgenden Tabelle.

N26 N26 You N26 Metal
transparente Debit-Mastercard Debit-Mastercard in einer von fünf Farben Debit-Mastercard mit achtzehn Gramm schwerem Metallkern in drei Farben
dauerhaft gebührenfrei 9,90 €/Monat 16,90 €/Monat
kostenlos bezahlen in allen Währungen

 

kostenlos bezahlen in allen Währungen

 

kostenlos bezahlen in allen Währungen

 

3- bzw. 5-mal kostenlos Bargeld am Automaten abheben (in Euro),

jede weitere Abhebung 2 €

5-mal kostenlos Bargeld am Automaten abheben,

jede weitere Abhebung 2 €

8-mal kostenlos Bargeld am Automaten abheben,

jede weitere Abhebung 2 €

1,7 % Fremdwährungsentgelt beim Abheben kein Fremdwährungsentgelt kein Fremdwährungsentgelt
N26 Spaces: 2 Unterkonten zur Organisation der Finanzen, etwa um ein Sparziel anzulegen.

 

N26 Shared Spaces: bis zu 10 Unterkonten, können mit anderen N26-Kunden geteilt werden. N26 Shared Spaces: bis zu 10 Unterkonten, können mit anderen N26-Kunden geteilt werden.
Dispo-Zins: 8,9 % p. a. Dispo-Zins: 8,9 % p. a. Dispo-Zins: 8,9 % p. a.
optionale Zusatzkarte geg. einmalige Gebühr optionale Zusatzkarte geg. einmalige Gebühr
umfassendes Versicherungspaket der Allianz (z. B. Reiseversicherungen, Wintersport- oder Carsharingversicherung) Versicherungspaket wie N26 You, außerdem Versicherungsschutz für Mietwagen im Ausland und Smartphones
ausgewählte Angebote von Partnern (z. B. Lern-Apps, Streamingservices oder Hotelbuchungen) ausgewählte Angebote wie N26 You, außerdem besondere Erlebnisse wie VIP-Zutritt zu Events, Workshops oder Tagesausflüge
bevorzugter Kundenservice durch Priority Hotline

Wie funktioniert die N26-Kreditkarte?

Beim gebührenfreien Girokonto unterscheidet die Bank zwischen Kunden mit Hauptkonto und sonstigen Kunden. Den erstgenannten Status erhalten alle, bei denen monatlich ein Gehalt aus Lohnarbeit oder vergleichbarer staatlicher Unterstützung (BAföG, Elterngeld, Rente, Sold) eingeht. Alternativ zählt ein Konto als Hauptkonto, wenn darauf jeden Monat Gutschriften eingehen, deren Summe 1000 Euro oder mehr beträgt. Es ist nicht gestattet, 1000 Euro zwischen dem N26- und einem anderen Konto hin- und herzuschieben.

Kreditkartenabrechnung

Die N26-Kreditkarte ist gemeinsam mit einem Girokonto erhältlich. An dieser Stelle liegt der Fokus des weiteren Texts auf dem kostenlosen N26-Konto, dessen Inhaber eine transparente Mastercard erhalten. Bei dieser handelt es sich um eine Debit-Mastercard. Das heißt, das verknüpfte Girokonto gilt als Abrechnungskonto, alle Umsätze werden davon direkt abgebucht. Wer mit seiner N26-Kreditkarte einen Einkauf im Supermarkt bezahlt, erhält umgehend eine Benachrichtigung seiner Banking-App über die erfolgreiche Transaktion. Einen Kredit gibt es nicht und zumindest beim Bezahlen entspricht das Kontoguthaben dem Verfügungsrahmen. Wer den optionalen Dispo-Kredit der N26 eingerichtet hat, sollte seinen Kontostand im Blick behalten, um nicht versehentlich ins Minus zu rutschen. Für den Bargeldbezug gelten eigene Einschränkungen.

Bargeld abheben

Wer eine Kreditkarte der N26-Bank besitzt, kann damit an jedem Geldautomaten mit Mastercard-Logo Bargeld von seinem Konto abheben, ganz egal, wo auf der Welt sich dieser befindet. Inhaber eines Hauptkontos dürfen pro Monat fünfmal kostenlos Geld abheben, allen anderen Kunden erlaubt N26 drei gebührenfreie ATM-Besuche, jede weitere Auszahlung kostet 2 Euro. Allerdings lediglich in der Eurozone. Bei Bargeldverfügungen in fremden Währung ist zusätzlich ein Entgelt von 1,7 Prozent des Betrags zu zahlen.

Des Weiteren können N26-Kunden dank des Services CASH26 an der Kasse von knapp 12.000 teilnehmenden Geschäften (u. a. Filialen von dm, Penny oder Rossmann) in Deutschland und Österreich kostenlos an Bargeld kommen, ohne dass sie dazu in dem entsprechenden Laden etwas einkaufen müssen. Dazu erstellen sie in der Banking-App einen Barcode für die gewünschte Summe, lassen diesen an der Kasse einscannen und erhalten dann pro Transaktion bis zu 200 Euro. Innerhalb von 24 Stunden sind so höchstens 999 Euro auszahlbar.

Bargeld einzahlen

Die meisten Geldgeschäfte finden heutzutage per Überweisung statt, hin und wieder erhalten Privatpersonen doch größere Bargeldsummen. Etwa durch Geldgeschenke nach einer Hochzeit oder einen Autoverkauf. Wer diese Beträge auf sein N26-Konto einzahlen möchte, dem stehen mehrere Optionen dafür zur Wahl.

  • Mit CASH26 kann in allen kooperierenden Märkten Bargeld eingezahlt werden. Hierzu wird ebenfalls ein Strichcode generiert und der Kassenkraft die entsprechende Summe ausgehändigt, die mindestens 50 Euro betragen muss. Die Gutschrift erfolgt sofort. Innerhalb von 24 Stunden ist die Höchstsumme auf 999 Euro begrenzt. Zudem kostet diese Dienstleistung ab dem 24. Mai 2020 1,5 % des Betrags. Bisher galt ein monatlicher Freibetrag von 100 Euro.
  • Wer ein Zweitkonto bei einer Bank hat, bei der Bargeldeinzahlungen kostenlos sind (z. B. ING, DKB, Postbank oder eine Filialbank), kann den Umweg nehmen und die gewünschte Summe erst dort einzahlen und dann ans N26-Girokonto weiterleiten. Dies geht ebenso mit der Hilfe einer vertrauenswürdigen Person, die ein solches Konto hat.
  • Jede Filialbank führt Bargeldeinzahlungen von Nichtkunden auf die Konten anderer Kreditinstitute durch, lässt sich diese Leistung allerdings gut bezahlen. Beispielsweise werden dafür bei der Commerzbank 2 % des Betrags, mindestens aber 15 Euro fällig.

Wo kann ich mit der N26-Kreditkarte bezahlen?

Die N26-Mastercard wird als Zahlungsmittel auf der ganzen Welt und in beinah jedem Land angenommen, und zwar in allen Geschäften und Onlineshops mit Mastercard-Logo. Bargeldlose Bezahlungen sind zudem in allen Währungen kostenlos.

Eine zunehmende Anzahl an Händlern bietet kontaktloses Bezahlen an. Dafür ist die N26-Kreditkarte mit einem NFC-Chip bestens ausgerüstet, zudem kann sie bei Apple Pay und Google Pay als Zahlkarte hinterlegt werden. An der Kasse wird nun die Kreditkarte oder das entsperrte Mobiltelefon nah an das kompatible Lesegerät gehalten, bis ein Signal ertönt. Das wars schon. Mit allen N26-Kreditkarten ist beim kontaktlosen Bezahlen von Beträgen bis 50 Euro keine zusätzliche Authentifizierung mit Geheimzahl oder Unterschrift nötig.

Kreditkarten gelten als eines der sichersten Zahlungsmittel im Internet. Mastercard sichert Transaktionen bei allen teilnehmenden Händlern mit dem modernen 3D-Secureverfahren Mastercard Identity Check ab. Zunächst erfolgt die Zahlungsabwicklung wie bisher, indem Kreditkartennummer, Name des Karteninhabers, Gültigkeit der Karte und die rückseitig vermerkte CVC-Nummer in eine dafür vorgesehene Eingabemaske eingetragen werden. Anschließend ist es nötig, die Transaktion in der Banking-App zu bestätigen, um den Einkauf abzuschließen und das Geld zu überweisen.

Apple Pay und Google Pay sind ebenfalls gute Möglichkeiten, um Internetbestellungen zu bezahlen. Beide Dienste übermitteln weder die Kreditkartendaten beim Bezahlen noch speichern sie sie auf dem Telefon. Außerdem muss bei dieser Zahlart kein Konto bei dem entsprechenden Onlineshop angelegt werden, da der Händler die Lieferadresse von Apple oder Google Pay mitgeteilt bekommt.

Auf Wunsch können N26-Kunden, die wenigstens 100 Euro auf ihrem Girokonto haben, eine Maestro-Karte beantragen. Hierbei handelt es sich um eine reine Maestro-Karte, kein Co-Branding mit Girocard. Der Unterschied liegt in der Akzeptanz, da mit dieser dort bezahlt werden kann, wo das Maestro-Logo prangt. Von Vorteil sind hierbei erweiterte Akzeptanzmöglichkeiten und Ersatz, falls eine der beiden Karten beispielsweise im Ausland kaputtgeht. Mit ihr ist bargeldloses Bezahlen ebenfalls unabhängig von Einsatzort und Währung gratis.


N26-Kreditkarte im Auslandseinsatz

Die N26-Mastercard ist eine gute Reisekreditkarte, weil sie weltweit anerkannt ist und die Bank beim bargeldlosen Bezahlen auf ein Auslandseinsatzentgelt verzichtet. Damit eignet sie sich hervorragend als Begleiterin in Ländern, in denen ohnehin ständig und überall mit Karte bezahlt wird. Dies wären zum Beispiel Schweden, die USA oder Australien. Da deswegen Urlauber mit wenig Bargeld auskommen, ist die Fremdwährungsgebühr beim Geldabheben noch tolerierbar. Und drei bis fünf Bargeldabhebungen sind bei N26 kostenlos, sofern sie in der Eurozone stattfinden. Für einen zweiwöchigen Urlaub an der Ostsee oder in Italien reicht das bei guter Finanzplanung allemal.

Einige Banken verstecken beim Umrechnen von Umsätzen in fremden Währungen Gebühren, indem sie einen leicht schlechteren Umrechnungskurs verwenden. Die N26 ist keine davon, sie bucht alle betreffenden Transaktionen sofort und zum realen Kurs.

Demzufolge eignet sich die N26-Mastercard gut für den Auslandseinsatz. Für alle, die mit ihr verreisen wollen, haben wir hier noch ein paar Tipps:

  • Rechtzeitig über Bezahlgewohnheiten vor Ort und – falls zutreffend – Wechselkurs informieren.
  • Vor der Abreise Gültigkeitsdatum der Kreditkarte prüfen.
  • Sperrhotline von N26 (+49 307 675 8333) notieren, Zettel separat aufbewahren.
  • Bevorzugt vertrauenswürdige Geldautomaten (z. B. in Bankfilialen) benutzen.
  • Beim Geldabheben ruhig vorgehen und alle Anweisungen sorgfältig lesen.
  • Automatische Umrechnung in Euro (Dynamic Currency Conversion) stets ablehnen, weil damit ein ca. 10 Prozent schlechterer Wechselkurs gilt.

Die N26-Kreditkarte erfolgreich beantragen

Wer das kostenlose Girokonto von N26 mit gebührenfreier Mastercard beantragen möchte, muss dazu die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Wohnsitz in einem dieser Länder,
  • Volljährigkeit und
  • ausreichende Bonität.

Ferner sollte der Interessent für die Identitätsprüfung Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch sprechen und noch kein Konto bei der Bank haben. Und er benötigt ein kompatibles Mobiltelefon:

  • iPhone 5s oder neuer, mindestens iOs 11;
  • Android 6.0 oder höher.

Falls die Kontoeröffnung in der App gewünscht ist, sollte diese zuvor heruntergeladen und installiert werden.

Ein festes Einkommen in einer bestimmten Höhe oder ein Mindestvermögen wird selbst für die Eröffnung eines Premiumkontos nicht benötigt. Allerdings fragt N26 die Schufa-Daten des Anwärters ab. Reicht seine Bonität nicht aus, kann er höchstens das Basiskonto N26 Flex Konto bekommen.

Laut N26 dauert der Antragsprozess acht Minuten. Zunächst ist das Land des aktuellen Wohnsitzes anzugeben, außerdem muss der Bewerber die Gültigkeit seiner E-Mail-Adresse bestätigen. Als Nächstes trägt er seine persönlichen Daten und die Lieferadresse für die Mastercard ins Formular ein und wählt den gewünschten Kontotyp – in unserem Beispiel das kostenlose Girokonto – aus. Der nächste Schritt ist die Identitätsprüfung. Dazu bietet N26 in Kooperation mit dem Dienstleister IDnow ein Videoident-Verfahren an. Während eines kurzen Videotelefonats zeigt der Antragsteller einem Angestellten des Unternehmens seinen Ausweis. Alternativ kann er die klassische Authentifizierung in der Postfiliale absolvieren. Eine dritte Variante, bei der Neukunden ein Foto ihres Ausweises und ein Selfie in der App hochladen sollten, wird nicht mehr angeboten, da sie zu unsicher ist.

Im letzten Schritt verknüpfen alle, die die Prozedur am Computer erledigt haben, noch die Smartphone-App mit ihrem Konto, das anschließend sofort nutzbar ist. Und wann kommt die N26-Kreditkarte? Nach spätestens zehn Tagen trifft die Mastercard ein. Innerhalb Deutschlands ist der Versand etwas schneller als beispielsweise nach Estland oder Spanien. Anders als bei anderen Banken wird die Geheimzahl nicht in einem separaten Brief versendet, da N26-Kunden sich selbst eine Wunsch-PIN aussuchen und diese jederzeit ändern dürfen.


Fazit zur N26 Kreditkarte

N26 präsentiert sich als moderne Bank. Alle Finanzgeschäfte werden über die funktionale und leicht zu bedienende Banking-App abgewickelt. Das beginnt schon bei der Eröffnung des gebührenfreien Girokontos, die selbstverständlich komplett am Mobiltelefon erfolgen kann. N26 bietet mehrere Kontomodelle an, darunter ein kostenloses. Zu allen gibt es eine Debit-Mastercard hinzu, die dauerhaft von einer Jahresgebühr befreit ist und selbst beim gebührenfreien Konto durch ihr transparentes Design auffällt.

Mit dieser bezahlen ihre Inhaber in allen Währungen kostenlos, Geld abheben ist für sie jedoch einzig in Euro und drei- bis fünfmal im Monat gratis. Alle Girokonten sind ohne regelmäßiges Einkommen erhältlich, jedoch muss die Bonität ausreichend sein. Zudem nimmt N26 auch Kunden aus vielen anderen europäischen Ländern und sogar den USA an.

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