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American Express Kreditkarte vergleichenWährend Visa- und Mastercards längst Massenware und in beinah jedem Portemonnaie zu Hause sind, kriegt man eine Amex-Card nicht jeden Tag zu Gesicht. Dabei bietet das Unternehmen neben luxuriösen Gold- und Platinumkarten eine kostenlose Kreditkarte an. Welche Vorteile die hat und unter welchen Voraussetzungen Amex-Karten herausgegeben werden, verrät der folgende Artikel.

American Express LogoAmex ist die Kurzform von American Express, einem Finanzdienstleister und Kreditkartenunternehmen aus den USA. Nach Mastercard und Visa handelt es sich um die drittgrößte Kreditkartengesellschaft in Deutschland, ca. 2,9 Millionen Menschen besitzen hierzulande eine Amex-Card. American Express ist hinsichtlich der Anzahl der Transaktionen weltweit führend. Das liegt unter anderem daran, dass sich das Unternehmen in erster Linie an Personen mit hohem Einkommen richtet.


Ein paar Worte zur Geschichte von American Express

Im Jahr 1850 legten die drei Inhaber Henry Wells, William G. Fargo und John Warren Butterfield ihre Transportunternehmen zusammen und gründeten American Express. Zunächst boten sie Eilzustellungen von Fracht, Briefen und Gold an. Durch die rasche, nach Westen gerichtete Kolonialisierung der heutigen USA wuchs das Unternehmen und hatte bald insbesondere bei Banken einen guten Ruf. Deshalb spezialisierte sich American Express auf diese Zielgruppe und beförderte hauptsächlich Bankgüter. Ab dem Jahr 1891 bot es Reiseschecks an und eröffnete vier Jahre später seine erste Filiale auf europäischem Boden, nämlich in Paris. 1958 begann American Express mit der Ausgabe der ersten Kreditkarten in den USA und Kanada. Bis heute sind dort die meisten Akzeptanzstellen zu finden, obwohl das Unternehmen mittlerweile in 160 Ländern auf der ganzen Welt agiert. Im Jahr 2018 waren laut eigenen Angaben 114 Mio. Kreditkarten im Umlauf.

Ist American Express eine Bank?

Diese Frage ist rasch beantwortet: Ja. Im Jahr 2008 erhielt American Express von der US-Notenbank Federal Reserve die offizielle Banklizenz. Dies erfolgte vor dem Hintergrund der Finanzkrise, die American Express hart traf. Als Bank konnte das Unternehmen nun staatliche Hilfen in Anspruch nehmen und sich wie alle anderen Kreditinstitute von der Federal Reserve dauerhaft Geld leihen.


Warum Amex-Cards so besonders sind

American Express Kreditkarte bestellenKreditkarten der Gesellschaften Visa oder Mastercard gibt es ausschließlich bei Mitgliedsbanken dieser Unternehmen. Da sie die Kartenbedingungen bestimmen, entstand eine große Produktvielfalt. American Express jedoch gibt seine Kreditkarten heraus, ohne den Umweg über andere Banken zu nehmen. Zudem kümmert sich das Unternehmen um die Zahlungsabwicklung. Der Vorteil sind kurze Wege, klare Konditionen und ein guter Kundenservice. Ferner arbeitet Amex mit bestimmten Partnern zusammen, um Co-Branding-Kreditkarten zu vermarkten. Bestes Beispiel ist die kostenlose Payback-Amex-Card. Außerdem können zu allen Produkten Zusatzkarten für den Partner und Familienangehörige beantragt werden.

American Express richtete sich lange Zeit an wohlhabende Menschen, die von einer Kreditkarte mehr als ein Zahlungsmittel erwarten. Darum sind selbst die Basiskarten wie die Blue Card oder die American Express Card schon mit grundständigen Versicherungsleistungen und weiteren Extras ausgestattet. Obwohl das Kreditkartenunternehmen sich längst an die breite Masse richtet und seine kostenlosen Credit Cards in Deutschland gezielt bewirbt, haftet seinen Produkten weiterhin ein Image von Exklusivität und Luxus an. Schließlich handelt es sich bei sämtlichen Kreditkarten um Revolving Cards, die lediglich an Antragsteller mit ausreichender Bonität vergeben werden. Vor allem die Premium-Kreditkarten sind weiterhin ein Statussymbol.

Im Vergleich zu Kreditkarten von Visa oder Mastercard ist die Akzeptanz von American-Express-Kreditkarten etwas geringer. Insbesondere in kleinen Geschäften oder auf dem Land ist damit zu rechnen, das mit ihnen keine Zahlung möglich ist. Das liegt unter anderem daran, dass das Unternehmen höhere Händlergebühren als seine Konkurrenten erhebt, obwohl diese im Jahr 2018 bereits deutlich gesenkt wurden.

Welche American-Express-Karten gibt es?

Auf dem deutschen Markt bietet Amex derzeit neun Privatkarten an, fünf davon im Co-Branding. Weiterhin gehören Business- und Corporate-Kreditkarten zu seiner Produktpalette.

  Jahresgebühr Bargeldaus-zahlung Fremdwährungs-entgelt Bonusprogramm
Blue Card 0 €,

1 Zusatzkarte gratis,

jede weitere Karte 10 €

4 %, mind. 5 € 2 % optional,

15 € (Compact)

30 € (Classic)

American Express Card (Green Card) 55 € (beitragsfrei ab 9.000 € Jahresumsatz),

Zusatzkarte 20 €

4 %, mind. 5 € 2 % optional,

15 € (Compact)

30 € (Classic)

Gold Card 140 €,

Zusatzkarte 40 €

4 %, mind. 5 € 2 % im Kartenentgelt enthalten
Platinum Card 660 €,

1 Platinum Zusatzkarte und bis zu 4 weitere Amex-Karten inklusive

4 %, mind. 5 € 2 % im Kartenentgelt enthalten

Nicht in der Tabelle angeführt ist die Black Card oder Centurion Card von American Express, eine der teuersten Kreditkarten überhaupt. Sie ist so exklusiv, dass sie nur auf Einladung vergeben wird. Welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen, darüber hält sich Amex bedeckt. Genau dieser Mangel an Informationen lässt die edle Kreditkarte umso extravaganter erscheinen. Internetquellen berichten, dass das Unternehmen die Centurion Card solchen Mitgliedern anbietet, die 250.000 US-Dollar oder mehr pro Jahr mit ihrer Kreditkarte umsetzen. Um die Amex Black Card zu bekommen, sind eine einmalige Aufnahmegebühr von 7500 US-Dollar und ein jährliches Entgelt von 2500 US-Dollar zu bezahlen. Dafür kommen Karteninhaber in den Genuss exklusiver Annehmlichkeiten von einem persönlichen Assistenten über die bevorzugte Behandlung in den ohnehin elitären Centurion-Lounges und Reservierungen in den besten Restaurants der Welt bis hin zu luxuriösen Geschenken. Ganz zu schweigen von einem unbegrenzten Kreditkartenlimit und vielen weiteren auserlesenen Extras.

Zusatzleistungen

Sogar die einfachsten Amex-Kreditkarten können schon mehr als klassische Visa- oder Mastercards. Dabei ist zu beachten, dass die meisten Versicherungsleistungen nur gelten, wenn die entsprechende Ware oder Reise vollständig mit der Amex-Card bezahlt wurde. Die Deckungssummen sind umso höher, je hochwertiger die Kreditkarte ist.

American Express Blue CardInhaber der dauerhaft gebührenfreien Blue Card erhalten diverse Leistungen, die über die einer reinen Bezahlkarte hinausgehen. Dazu gehören ein Startguthaben von 35 Euro und attraktive Angebote für Neukunden, eine Verkehrsmittel-Unfallversicherung und ein Online-Reise-Service. Zudem berechtigt der Besitz einer Blue Card zu Vergünstigungen auf den Priority Pass und die Golf Fee Card. Die Teilnahme am Bonusprogramm Membership Rewards kann kostenpflichtig dazugebucht werden.

 

American Express Green CardDie Green Card enthält ebenfalls eine Verkehrsmittel-Unfallversicherung, aber mit höheren Versicherungssummen, und zusätzlich eine Reisekomfort-Versicherung, die beispielsweise bei einem verpassten Flug oder verspätetem Gepäck leistet. Außerdem bringt sie einen 90-Tage-Schutz für Einkäufe gegen Diebstahl und Beschädigung sowie ein verlängertes Umtauschrecht für on- und offline erworbene Waren mit.

 

American Express Gold CardNeukunden erhalten eine Gutschrift von 72 Euro auf ihre Gold Card, sofern sie damit in den ersten sechs Monaten nach Kartenerhalt einen Umsatz über 3000 Euro erzielen. Im Jahresentgelt ist bereits die Teilnahmegebühr am Membership-Rewards-Programm inklusive. Außerdem beinhaltet sie ein umfassendes Reiseversicherungspaket für den Karteninhaber und seine Familie, das aus einer Auslandskrankenversicherung, medizinischer Assistance, einer Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung sowie einer Reisekomfort-Versicherung besteht. Zu den weiteren Extras gehören ein europaweiter Kfz-Schutzbrief und – wie bei der Green Card – ein verlängertes Umtauschrecht sowie eine Verkehrsmittel-Unfallversicherung. Weiterhin berechtigt die Gold Card zum vergünstigten Erwerb eines Priority Passes und der Golf Fee Card.

American Express Platinum CardDie hochwertigste frei erhältliche Kreditkarte von Amex ist die aus Metall gefertigte Platinum Card. Im Jahresbeitrag sind die Teilnahme am Membership-Rewards-Bonusprogramm, eine Platinum-Zusatzkarte und bis zu fünf weitere Partnerkreditkarten (wahlweise Green Card oder Gold Card) inkludiert. Außerdem kann die sogenannte Platinum Plus Card kostenlos beantragt werden, die Karteninhabern die Möglichkeit bietet, ein zweites Bankkonto als Abrechnungskonto zu hinterlegen. Neukunden, die innerhalb der ersten sechs Monate nach Erhalt der Karte damit mindestens 6000 Euro umsetzen, erhalten eine Gutschrift über 100 Euro. Überdies steht ihnen ein jährliches Reiseguthaben von 200 Euro zur Verfügung, das auf dem Amex-Reiseportal einlösbar ist, weitere 200 Euro Fahrtguthaben sind beim Taxiservice Sixt ride zu nutzen. In der Kreditkarte ist des Weiteren ein umfangreiches Versicherungspaket mit hohen Deckungssummen enthalten, das für den Karteninhaber, seinen Lebenspartner sowie seine Kinder und Enkel bis zum 25. Lebensjahr und alle Inhaber von Zusatzkarten gilt. Darüber hinaus erhält er einen kostenlosen Priority Pass, der ihm Zutritt zu über 1000 Flughafenlounges verschafft, kann den Valet-Park-Service nutzen und genießt bei vielen Hotel-, Restaurant-, Airline- und Mietwagen-Partnern von Amex bevorzugte Behandlung und Status-Upgrades.

Wie funktioniert die American-Express-Kreditkarte?

Sämtliche von American Express angebotene Kreditkarten gehören zur Kategorie der Revolving Cards und sind damit echte Kreditkarten, bei denen die ausgebende Bank den Kartenbesitzern einen monatlichen Vorschuss gewährt. So funktioniert das:

Abrechnung der Umsätze

Frei nach dem Motto Heute kaufen, später bezahlen schöpfen die Inhaber ihren Verfügungsrahmen aus, indem sie mit der Kreditkarte Bargeld abheben oder Einkäufe begleichen. Einmal im Monat bekommen sie eine Rechnung aller Ausgaben, die im Online-Kartenkonto bereitgestellt wird. Falls der Karteninhaber ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt hat, erfolgt etwa fünf Tage später die Abbuchung der Rechnungssumme vom Girokonto. Sollte sich darauf nicht ausreichend Guthaben befinden, entstehen zusätzliche Kosten in Form von Verzugszinsen, die 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz (derzeit –0,88 %) liegen, und Mahngebühren. Des Weiteren ist ein Ausgleich der Ausgaben per Überweisung möglich.

Kreditkarte ohne Limit?

Im Gegensatz zu den Kreditkarten anderer Banken ist das Limit der Amex-Cards für den Karteninhaber nicht einsehbar und bleibt dadurch ein Geheimnis. Natürlich räumt American Express allen Kunden einen Verfügungsrahmen ein, dessen Höhe von seiner finanziellen Situation und seiner Kreditwürdigkeit abhängt. Darum wird bei Antragstellung neben der Schufa-Auskunft auch eine Bankauskunft eingeholt. Allerdings kommuniziert sie dieses Limit nicht und passt es variabel den Ausgaben ihrer Kunden an. Die Höhe des Einkommens und die Dauer der Mitgliedschaft spielen hierbei ebenfalls eine Rolle. Zudem können für bestimmte Nutzungsarten wie Bargeldabhebungen und kontaktlose Zahlungen weitere Einschränkungen bestehen. Wer in einem typischen Monat um die 500 Euro mit seiner Amex-Card ausgibt, kann meistens nicht automatisch über einen sehr hohen Betrag verfügen, ohne dass das Unternehmen zuvor sein Okay gibt. Inhaber einer American-Express-Kreditkarte können aber in ihrem Online-Kartenkonto mit dem Tool „Verfügungsrahmen überprüfen“ herausfinden, ob ein außergewöhnlich teurer Einkauf genehmigt wird. Zudem kann auf Wunsch der Verfügungsrahmen angehoben werden, das ist beispielsweise vor einem Auslandsaufenthalt sinnvoll.

Bezahlen mit der Amex-Card

Die Anzahl der American-Express-Akzeptanzstellen in Deutschland nimmt zu. Im Jahr 2019 kamen 25.000 neue Händler in der Bundesrepublik hinzu, die am blau-weißen Logo erkennbar sind. Bei den meisten großen Supermarkt- und Discounterketten ist der Einkauf mittlerweile problemlos mit Amex-Cards möglich und viele Onlineshops bieten ebenfalls die Bezahlung damit an. Auf dem Lande, in kleineren Geschäften oder in Ländern, in denen generell die Kreditkartenzahlung noch nicht verbreitet ist, kann es sein, dass Amex-Kreditkarten abgelehnt werden. Auf seiner Website bietet American Express ein Verzeichnis aller Akzeptanzstellen an.

Kontaktlos bezahlen

Sämtliche Amex-Kreditkarten haben einen eingebauten NFC-Chip. Das steht für Near Field Technology und bezeichnet eine Art der kontaktlosen Datenübertragung. Statt die Karte zum Bezahlen ins Lesegerät zu stecken, genügt es, sie kurz dagegenzuhalten. Ein Piepton signalisiert die erfolgreiche Transaktion. Beträge bis 50 Euro können auf diese Weise ohne PIN-Eingabe oder Unterschrift beglichen werden, aber kontaktloses Bezahlen ist ebenso bei größeren Einkäufen möglich. NFC ist genauso sicher wie das herkömmliche Auslesen der auf dem Kartenchip gespeicherten Daten und erleichtert den Zahlvorgang an der Kasse erheblich.

Wer kompatibles iPhone oder eine geeignete Apple Watch hat, kann seine American-Express-Kreditkarte bei Apple Pay hinterlegen und damit ebenfalls kontaktlos in vielen Geschäften bezahlen. Ferner ist Apple Pay ein sicheres Zahlungsmittel im Internet, da statt der Kreditkartendaten ein Transaktionscode übertragen wird und die Kreditkartendaten nicht auf dem Gerät gespeichert sind. Jede Zahlung muss durch Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder einen Code freigegeben werden.

Sicher im Internet shoppen

Genau wie jede andere Kreditkarte sind Amex-Cards sichere Zahlungsmittel im Internet. Das Unternehmen nutzt ebenfalls ein 3D-Secure-Verfahren, das bei American Express SafeKey heißt und Online-Transaktionen vor Kreditkartenbetrug schützt. Dabei läuft beim Einkauf im Hintergrund ein Sicherheitscheck ab. Gelegentlich ist es erforderlich, die Zahlung durch Eingabe eines per SMS oder E-Mail verschickten Sicherheitscodes freizugeben.

Bargeld abheben

American Express bietet seine Kreditkarten in erster Linie als Zahlungsmittel an. Wer damit Bargeld abheben möchte, muss sich zunächst einige Zeit als guter Kunde bewähren. Amex-Mitglieder, die in den ersten sechs Monaten ihre Karte aktiv genutzt und ihre Rechnungen pünktlich und in voller Höhe beglichen haben, dürfen sich im Online-Kartenkonto zum Express Cash Service anmelden. Außerdem ist die Summe, die innerhalb von sieben Tagen abgehoben werden darf, beschränkt, das Limit hängt davon ab, um welche Amex-Card es sich handelt. So erhalten Inhaber der Blue Card oder American Express Card an Geldautomaten insgesamt 750 Euro pro Woche, während mit einer Gold Card oder Platinum im gleichen Zeitraum die Auszahlung der doppelten Summe gestattet ist.

Punkte sammeln

Amex bietet unter dem Namen Membership Rewards ein eigenes und attraktives Bonusprogramm an. Es gibt zwei Varianten, Membership Rewards Classic und Membership Rewards Compact, die sich in der Sammelrate unterscheiden. Im erstgenannten Programm gibt es einen Punkt für jeden umgesetzten Euro, im zweiten müssen zwei Euro ausgegeben werden, um einen Bonuspunkt zu erhalten. Inhaber von Zusatzkarten sammeln automatisch mit und für erfolgreiche Weiterempfehlungen einer Amex-Kreditkarte gibt es bis zu 30.000 Extrapunkten.

Ab der Gold Card ist die Teilnahme an Membership Rewards Classic in der Jahresgebühr inbegriffen. Wer eine Blue Card oder Green Card hat, kann sich gegen 15 Euro (Compact) bzw. 30 Euro (Classic) jährlich zum Punktesammeln anmelden. Mit den Payback Amex-Kreditkarten ist eine Teilnahme am Membership-Rewards-Programm nicht möglich.

Die Punkte haben unbegrenzte Gültigkeit. Wer versäumt, seine Kreditkartenrechnung zu bezahlen, verliert alle im betreffenden Abrechnungszeitraum gesammelten Punkte. Amex zieht sie vom Punktekonto ab, dies führt unter Umständen zu einem negativen Kontostand.

Mit den Membership-Rewards-Punkten können Sachprämien, Reisen oder Flüge erworben sowie Einkäufe oder die Kartengebühr bezahlt werden. Ferner ist es möglich, sie in andere Bonussysteme wie Miles & More oder Payback umzutauschen oder an eine wohltätige Organisation zu spenden.

American-Express-Kreditkarte beantragen

Anders als bei Visa- und Mastercards erfolgt die Beantragung einer Amex-Card nicht über Partnerbanken, sondern direkt auf der Website der Kreditkartengesellschaft. Dazu müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

  • geregeltes monatliches Einkommen und
  • positiver SCHUFA-Status.

Über die Höhe des Einkommens macht American Express keine Angaben. Es ist zu vermuten, dass dieses nicht überdurchschnittlich hoch sein muss, jedoch sollte die Bonität ausgezeichnet sein. In einigen Fällen wird das Unternehmen einen Einkommensnachweis fordern. Da eine einwandfreie Kontoführung und Kundentreue sich beim Antrag auf eine Platinum Card auszahlen, ist es ratsam, zunächst mit einer Blue Card oder Green Card einzusteigen und Amex seine Kreditwürdigkeit durch aktive Kartennutzung und pünktlichen Umsatzausgleich unter Beweis zu stellen.

Zunächst ist ein Antragsformular auszufüllen, außerdem erkundigt sich Amex nach Details zum Arbeitsverhältnis und Einkommen des Interessenten und bittet ihn, ein Referenzkonto anzugeben. Nach Abschicken des Antrags muss der Bewerber eine Identität nachweisen. Dazu stehen das Postident- und das Videoident-Verfahren zur Wahl.

Anschließend prüft das Unternehmen alle Daten und die Bonität des Kunden. Passt alles, trifft wenige Tage später die Kreditkarte ein. Diese muss dann noch in der Amex App oder online aktiviert werden und ist dann sofort einsatzbereit.

Fazit zur American Express Kreditkarte

Die Kreditkarten von American Express gehören zu den Zahlkarten mit den besten Zusatzleistungen. Alle Amex-Karten sind Revolving Cards, also Kreditkarten mit Kreditrahmen, deren Umsätze monatlich automatisch vom hinterlegten Referenzkonto abgebucht werden. Da American Express seine Kreditkarten selbst herausgibt, bietet das Unternehmen einen hervorragenden Kundenservice. Positiv anzumerken ist die wachsende Anzahl an Akzeptanzstellen in Deutschland und weltweit. Seine Produktpalette richtet sich an Normalverbraucher, enthält jedoch auch wertvolle Schmankerl für alle, die über das notwendige Kleingeld verfügen.

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