mobiles Internet verwendenInnerhalb der letzten beiden zwei Jahrzehnte hat das mobile Internet die stationäre Nutzung in weiten Teilen der Welt ersetzt. Spitzenreiter ist Asien. Zwar hinken Europa und speziell Deutschland bis heute noch etwas hinterher, da hierzulande die Mehrheit der Internetnutzer noch über PC oder Notebook online geht. Doch mit jedem Jahr wächst die Zahl derer, die regelmäßig oder ausschließlich über ihr Smartphone im WWW surfen.

Unterwegs Informationen recherchieren, Mails empfangen und verschicken, über Messenger kommunizieren oder Filme streamen – all diese Anwendungsbereiche, die bis vor wenigen Jahren dem heimischen Computer mit Internetzugang vorbehalten waren, sind heute ganz selbstverständlich mobil verfügbar.

Voraussetzung für die mobile Nutzung des Internets sind ein internetfähiges Mobiltelefon und eine Mobilfunkverbindung, die eine angemessen schnelle Datenübertragung ermöglicht. Die Verbindung zwischen beiden stellt für den Nutzer die SIM-Karte in seinem Smartphone dar. Sie gewährt über einen Provider Zugang zu einem Mobilfunknetz und darüber Zugriff auf das Internet. Die Bedingungen dieses Zugangs und die Kosten für seine Nutzung sind in einem Mobilfunktarif festgelegt.


Der passende Mobilfunktarif für mobiles Internet

Der Mobilfunktarif entscheidet darüber, welche Leistungen einem Mobilfunknutzer zur Verfügung stehen und wie viel er dafür bezahlt. Er umfasst Regelungen zu

  • mobiler Telefonie,
  • Versand von Kurznachrichten (SMS),
  • Nutzung des mobilen Internets/Onlinedatenverkehr und

In der riesigen Auswahl an Tarifen findet jeder Verbraucher das Angebot, das am besten zu seinen Nutzungsgewohnheiten passt. Die erste Entscheidung ist dabei, auf welcher Basis die Vereinbarung zwischen Mobilfunknutzer und Mobilfunkbetreiber zustande kommt.


Mobiles Internet im Laufzeitvertrag oder als Prepaidtarif

mobiles Internet HandyDie Mehrheit aller deutschen Mobilfunknutzer entscheidet sich bis heute für einen Laufzeitvertrag. Als klassischer Dienstleistungsvertrag zwischen einem Mobilfunkprovider und einem Mobilfunknutzer regelt er alle Nutzungsbedingungen inklusive der Kosten, die als monatliche Rechnung anfallen. Ein Mobilfunkvertrag hat üblicherweise eine anfängliche Laufzeit von 24 Monaten und verlängert sich, wenn der Kunde ihn nicht innerhalb der vertraglich vereinbarten Frist kündigt, jeweils um ein weiteres Jahr.

Es gibt verschiedene Gründe, weshalb Verbraucher diese Variante wählen. Der wichtigste ist schlicht Bequemlichkeit: Einmal abgeschlossen macht ein Mobilfunkvertrag über Jahre hinweg keinen Aufwand. Gesprächsminuten, SMS und Datenverkehr werden jeden Monat zu einem festen Termin entsprechend den Vertragsbedingungen abgerechnet und die Kosten vom Girokonto abgebucht. Tarife mit Regelungen zu Inklusivminuten, Frei-SMS und Datenpaketen schlagen gut planbar mit gleichbleibenden Beträgen zu Buche.

Die zunehmend gefragte Alternative zum Laufzeitvertrag ist der Prepaidtarif. Er verzichtet auf eine langfristige Bindung und ermöglicht eine flexible Nutzung von Monat zu Monat. Die Bezahlung erfolgt auf Guthabenbasis. Das heißt, nach dem Kauf einer SIM-Karte muss der Mobilfunknutzer diese durch Überweisung, Lastschrift oder Kauf von Guthabenkarten aufladen. Abhängig vom gewählten Tarif werden anschließend alle Gesprächsminuten, SMS und über das Internet übertragenen Megabytes entsprechend der Tarifvereinbarung von diesem Guthaben abgezogen. In dieser Bezahlvariante haben sich inzwischen ebenfalls Pakettarife durchgesetzt. Das heißt, Nutzer kaufen zu Beginn des Monats über das vorhandene Guthaben Kontingente für Gesprächsminuten und SMS sowie Datenvolumen. Diese kann der Mobilfunknutzer innerhalb eines Monats (meist berechnet als 30 Tage) aufbrauchen. Ist zum Beginn des nächsten Monats ausreichend Guthaben vorhanden, wird das gleiche Paket üblicherweise erneut gekauft. Der Kunde hat jederzeit die Möglichkeit, die automatische Verlängerung zu unterbrechen oder in einen anderen Tarif zu wechseln. Reicht der tariflich vereinbarte Vorrat einmal nicht aus, lassen sich zusätzliche Pakete in unterschiedlicher Größe nachbuchen. Diese enden üblicherweise mit dem laufenden Abrechnungszeitraum.

Prepaidtarife sind außerordentlich flexibel und und können spontan veränderten Bedingungen leicht angepasst werden. Zum Beispiel kann der Nutzer für den Urlaub ein größeres Datenpaketpaket buchen oder für einen längeren Zeitraum auf sein Mobiltelefon verzichten, ohne dass währenddessen Kosten entstehen.

Der Prepaidtarif lohnt sich, trotz insgesamt oft geringfügig schlechteren Konditionen gegenüber dem Laufzeitvertrag, in erster Linie für Verbraucher mit schlechter Bonität. Wer sich für einen Handyvertrag entscheidet, stimmt im Antrag der Prüfung seiner Bonität durch den Provider zu. In der Regel nutzt dieser die Abfrage der von der Schufa gespeicherten Daten, um die Zahlungsfähigkeit zu beurteilen. Diese Art der Bewertung entfällt beim Prepaidtarif. Da seine Nutzung auf Guthabenbasis erfolgt, entsteht für den Anbieter kein finanzielles Risiko und die Bonitätsprüfung erübrigt sich. Da immer mehr Deutsche von der Schufa mit Negativmerkmalen gekennzeichnet sind, ist ein Prepaidtarif für diese Bevölkerungsgruppe die einzige Möglichkeit, das mobile Internet zu nutzen.

Eine Prepaid-SIM eignet sich des Weiteren als Zweitkarte. Mit einem Dual-SIM-Handy ist es zum Beispiel möglich, über einen Laufzeitvertrag zu telefonieren und über einen Prepaid-Tarif das mobile Internet zu nutzen. Ebenso ist eine gewerbliche Nutzung der zweiten SIM denkbar. Dank Prepaidkarte ist der Nutzer unter einer separaten Nummer erreichbar, ohne dass ihm dauerhaft höhere Kosten entstehen.


Das passende Mobilfunknetz für mobiles Internet

Deutsche Mobilfunkkunden haben die Wahl zwischen drei Mobilfunknetzen:

  • Telekom (D1-Netz)
  • Vodafone (D2-Netz)
  • O2/Telefónica

Die Entscheidung für einen Mobilfunkprovider ist in erster Linie eine Entscheidung für eines dieser Netze. Da diese zunehmend ausgebaut werden, schrumpfen ihre Unterschiede zunehmend. Wer in einer Großstadt oder in einem Ballungsraum lebt, muss sich über die Netzabdeckung kaum Gedanken machen. Anders sieht es vor allen Dingen im ländlichen Raum aus. Hier gibt es noch einige Gebiete, in denen die Netzabdeckung zu wünschen übrig lässt. Noch stärker sind die Unterschiede in Hinblick auf das mobile Internet in hoher Übertragungsgeschwindigkeit. Der Ausbau des LTE-Netzes ist nicht bei allen Netzbetreibern in gleichem Maße fortgeschritten. Insgesamt schließen sich nach und nach die Lücken auf dem LTE-Mobilfunkatlas. Wer jenseits größerer Städte lebt oder an solchen Orten regelmäßig auf das mobile Internet angewiesen ist, sollte daher im Vorfeld genau prüfen, mit welchem Netzbetreiber er die besten Chancen auf eine stabile 4G-Verbindung hat. Die prozentual beste Netzabdeckung bietet aktuell noch das D1-Netz der Telekom.

Die passenden Tarifdetails für mobiles Internet

mobiles Internet SmartphoneWie beschrieben regelt ein Mobilfunktarif, egal ob Laufzeitvertrag oder Prepaidtarif, die gesamte Nutzung des Mobilfunknetzes. Welche Details hier von Bedeutung sind, hängt davon ab, wie der Mobilfunkkunde die SIM-Karte zu nutzen gedenkt. Spielt Telefonie überhaupt eine größere Rolle oder geht es hauptsächlich ums mobile Internet? Reine Datentarife sind bei Mobilfunkprovidern zwar eine Ausnahme, es sind aber Angebote zu finden, bei denen die Telefonie nach Verbrauch abgerechnet wird. Führt der Kunde kein einziges Telefongespräch, entstehen ihm keine Kosten dafür. Solche Pakete eignen sich zum Beispiel für den Einsatz in Surfsticks.

Wer weiß, dass er hin und wieder telefonieren will, bucht einen Tarif, bei dem er gegen einen Pauschalpreis eine gewisse Anzahl an Freiminuten erhält. Und wer das Smartphone täglich am Ohr hat, fährt am besten mit einer Telefonflatrate.

Die größte Bedeutung für die Nutzung des mobilen Internets hat bei einem Tarif die Regelung zum Datenverkehr. Die meisten Mobilfunkprovider werben mit Internet-Flatrates. Sprich, der Kunde kann gegen einen Festpreis das Internet unbeschränkt nutzen. Bei genauer Betrachtung wird klar, dass es sich selten um eine echte Flatrate handelt. Ein Großteil der Tarife umfasst ein begrenztes Datenvolumen. Ist dieses aufgebraucht, drosseln die Anbieter die Übertragungsgeschwindigkeit auf ein Minimum. Bei vielen Tarifen ist die verbleibende Geschwindigkeit schlicht zu langsam zum unbeschwerten Surfen. Anwendungen mit sehr geringem Datenverbrauch, wie zum Beispiel der Versand von Textnachrichten, funktionieren zwar noch. Aber schon das Öffnen einer simplen Suchmaschine gelingt, wenn überhaupt, höchstens mit viel Geduld.


Wie viel Datenvolumen benötigt das mobile Internet?

Jeder Seitenaufruf, jedes verschickte Bild und jeder Stream erzeugt Datenverkehr. Die Größe des im Tarif enthaltenen Datenvolumens sollte deshalb den individuellen Nutzungsgewohnheiten entsprechen. Ein Nachkauf von Datenvolumen ist zwar sowohl bei Laufzeitverträgen als auch bei Prepaidtarifen immer möglich, hierdurch entstehen aber höhere Kosten als durch die Buchung eines ausreichend großen Pakets. Aus diesem Grund sollten Mobilfunknutzer sich im Vorfeld überlegen, wie viel Datenvolumen ihrem Nutzungsverhalten entspricht.

Wer ab und zu im Netz surft, seine E-Mails checkt, durch seinen Facebook-Feed scrollt oder Nachrichten verschickt, kommt mit einem geringen Datenvolumen von rund 1 GB pro Monat aus. Vor allem, wenn er zu Hause oder am Arbeitsplatz auf ein WLAN zugreifen kann.

Eine intensivere Nutzung der gleichen Anwendungen in größerem Umfang, das Senden von Bildern und Videos sowie das gelegentliche Streamen von Musik und Filmen benötigt entsprechend mehr Datenvolumen. Ausreichend sind in den meisten Fällen drei bis sechs Gigabyte.

Alle, für die das Internet elementarer Bestandteil ihres Alltags ist oder die zugunsten ihres mobilen Tarifs daheim auf einen Breitbandanschluss verzichten, brauchen große Volumenpakete ab sechs Gigabyte.

Das maximal verfügbare Datenvolumen liegt bei 60 GB pro Monat. Außerdem existieren inzwischen echte Internetflatrates mit unbegrenztem Datenvolumen und ohne Drosselung. Solche Angebote sind bisher ausschließlich in Laufzeitverträgen erhältlich und ziemlich teuer.

Datenvolumen sparen durch Zusatzoptionen

Das Öffnen von Internetseiten, der Versand von Textnachrichten oder das Checken der eigenen Social-Media-Timeline verbrauchen geringe Datenmengen. Mobilfunknutzer, die Musik und Filme streamen oder ihr Smartphone als Navigationsgerät nutzen. Eine Stunde Musikhören kann leicht 100 MB beanspruchen. Fürs Navigieren fallen pro Minute rund 2 MB an, also 120 MB im gleichen Zeitraum. Videos in optimaler Qualität benötigen knapp ein halbes Gigabyte pro Stunde. Selbst große Volumenpakete sind bei derart intensiver Nutzung rasch aufgebraucht.

Ein Alternative bieten Tarife bzw. Tarifoptionen, die die Nutzung verschiedener Streamingportale pauschal abrechnen. Hierzu zählen einerseits Social-Media-Flatrates, die zum Beispiel die Nutzung von WhatsApp von der Anrechnung auf das gebuchte Datenvolumen ausnehmen oder Dienste wie Spotify, mit denen als Flatrate unbegrenztes Musikstreaming möglich ist.


Wie wichtig ist die Übertragungsgeschwindigkeit?

Zu Hause surfen die meisten Internetnutzer mit einer schnellen DSL-Breitbandverbindung. Abhängig vom Standort liegt die minimale Übertragungsrate hier, zumindest in Städten, bei 16 MBit/s, womit simple und anspruchsvolle Standardanwendungen reibungslos möglich sind. Ein Großteil der Nutzer verfügt über eine deutlich schnellere Leitung und nutzt das Internet für Telefonie (VoIP) und Fernsehen mit 25 oder 50 MBit/s. Insbesondere in Großstädten und Ballungszentren sind sogar Verbindungen mit mehreren hundert MBit/s kein Problem. Realistisch betrachtet ist eine derart rasante Verbindung in vielen Fällen unnötiger Luxus. Der klassische Heimanwender wird den Unterschied zwischen 25 und 300 MBit/s kaum bemerken.

Beim mobilen Internet ist aktuell LTE bzw. 4G das Maß der Dinge. Für das 5G-Netz, das bereits aufgebaut wird, gibt es noch keine Tarifangebote. LTE entspricht einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 1200 MBit/s und übertrifft damit die meisten DSL-Anschlüsse. Die Maximalgeschwindigkeit wird lediglich unter optimalen Bedingungen erzielt. Trotzdem ist LTE für den täglichen Einsatz mehr als genug.


Mit welcher Hardware ins mobile Internet?

mobiles Internet aktivierenDie meisten Mobilfunknutzer verwenden das Smartphone, um zu telefonieren, im Internet zu surfen und andere onlinebasierte Anwendungen zu nutzen. Apps für iPhone und Android bieten zahllose Möglichkeiten, Informationen abzurufen und zu verarbeiten oder über das Internet zu kommunizieren.

Gerade im professionellen Bereich setzen die technischen Voraussetzungen eines Mobiltelefons seiner Nutzung Grenzen. Selbst der Bildschirm größerer Smartphones ist begrenzt. Diese beeinflusst neben der Möglichkeit, Artikel zu lesen, Bilder oder Filme anzuschauen, in erster Linie die aktive Nutzung. Umfangreiche Texte über die virtuelle Tastatur einzutippen, entwickelt sich schnell zum Geduldsspiel. Bei Officeanwendungen sowie Bild- und Videobearbeitung kann das Telefon nicht mit dem Komfort eines Desktop-Rechners mithalten. Wer das Internet gewerblich nutzt, ist darum meist noch auf einen stationären PC oder Laptop angewiesen.

Allerdings beschränkt das mobile Internet den Nutzer nicht auf Telefon und Tablet. Mit verschiedenen Methoden ist es möglich, ein Notebook oder einen Schreibtisch-Computer sowie andere Endgeräte mit dem Mobilfunknetz zu verbinden und dadurch ortsunabhängig ins Internet gehen zu können.

Eine einfache Möglichkeit bieten moderne Smartphones. Sie erzeugen einen mobilen Hotspot und erlauben auf diese Weise eine Funkverbindung zwischen sich und zum Beispiel einem Laptop. Das Telefon übernimmt die Funktion eines WLAN-Routers. Neben dem kabellosen Internetzugang ist mit den meisten Smartphones auch Tethering per USB-Kabel oder Bluetooth möglich.

Der mobile Hotspot ist praktisch, erreicht aber schnell seine Grenzen. Beispielsweise ist seine Nutzung von der Übertragungsqualität des Smartphones und seiner Akkukapazität abhängig. Zudem wird es von manchen Mobilfunkanbietern eingeschränkt oder untersagt. Eine nützlichere Alternative stellt der Surfstick dar. Das ist ein USB-Stick, der mit eingebautem SIM-Kartenleser und Mobilfunkantenne ausgestattet das Smartphone ersetzt. Er wird direkt mit Desktop oder Laptop verbunden und stellt über das Mobilfunknetz eine Internetverbindung her. Das Gerät benötigt keine eigene Stromversorgung. Für Surfsticks eignen sich reine Datentarife, manche Provider haben inzwischen spezielle Surfsticktarife im Angebot.

Eine weitere Möglichkeit eine SIM-Karte zu nutzen, bieten mobile Router. Die handlichen Geräte sind in wachsender Vielfalt sowohl im Einzelhandel als bei verschiedenen Mobilfunkprovidern erhältlich. Modellabhängig verfügen sie neben dem erforderlichen SIM-Karten-Modul über ein Stromnetzteil oder einen eingebauten Akku. Der große Vorzug gegenüber einem Surfstick besteht darin, dass ein solcher mobiler Router auch Geräten ohne USB-Slot einen Internetzugang ermöglicht. Außerdem bietet er durch leistungsstärkere Bauteile einen stabileren Empfang und lässt sich, getrennt vom Endgerät, optimal aufstellen. Darüber hinaus können mit einem so erzeugten Netzwerk mehrere Endgeräte gleichzeitig online gehen.

Wer auf der Suche nach einem geeigneten Mobilfunktarif ist, kann in einen Vergleich bereits die Möglichkeit einbeziehen, passende Hardware direkt vom Mobilfunkprovider zu beziehen. Neben günstigen Handyverträgen mit Handy oder Smartphone gehören Internet-SIM-Karten mit mobiler Internet-Flat, die im Bundle mit einem Surfstick oder mobilen Router erhältlich sind, zum Repertoire der meisten Anbieter. Kunden haben zwei Möglichkeiten: Sie können den mobilen Router separat erwerben. Diese Variante ist vor allem bei der Nutzung eines Prepaidtarifs der Standard. Oder sie mieten das Gerät von ihrem Provider und nehmen dafür eine etwas höhere Mobilfunkrechnung in Kauf.


Wie findet man den passenden Tarif für mobiles Internet?

Die Wahl des passenden Mobilfunknetzes ist vergleichsweise einfach, da es lediglich drei Netzbetreiber in Deutschland gibt. Deutlich komplexer fällt die Entscheidung für einen passenden Mobilfunkprovider samt geeignetem Tarif aus. Ein hilfreiches Tool ist ein Anbietervergleich, zum Beispiel bei verivox.de oder Check24.de, der die Tarife von über 70 Anbietern einander gegenüberstellt.

Der schnelle und unkomplizierte Onlinevergleich bietet die Möglichkeit, die Suche nach dem geeigneten Anbieter anhand individueller Anforderungen an einen Mobilfunktarif anzupassen. Nutzer können sich im ersten Schritt für grundlegende Tarifmerkmale entscheiden. Eine erste Auswahl unterscheidet zwischen Mobiltarifen mit Vertrag und mobilem Internet ohne Vertrag. Ferner besteht die Möglichkeit, gezielt nach reinen Datentarifen zu suchen. Eine SIM-Karte für das Internet kann zum Beispiel in einem Internet-Surfstick zum Einsatz kommen und benötigt deshalb keine Telefonie-Merkmale.

Die Suchergebnisse werden durch die Eingabe des gewünschten monatlichen Datenvolumens, enthaltener Inklusivminuten und der maximalen Vertragslaufzeit gefiltert. Als Resultat liefert die Vergleichsplattform eine Liste aller Anbieter und Tarife, die den geforderten Merkmalen entsprechend. Der Nutzer kann anschließend zusätzliche Einschränkungen vornehmen und die Ergebnisse nach bevorzugten Tarifeigenschaften, wie dem durchschnittlichen Monatspreis oder dem Datenvolumen, sortieren.

Die Preisangaben sind unterteilt in einen durchschnittlichen Monatspreis und die tarifliche monatliche Zahlung. Der Durchschnittspreis entsteht durch die Verrechnung aller Kosten und Gutschriften wie Cashback-Aktionen mit der Mindestvertragslaufzeit. Bei der Auswahl des günstigsten mobilen Datentarifs sollte vor allen Dingen der tatsächliche monatliche Preis in die Entscheidung einfließen. Der errechnete, oft deutlich niedrigere Durchschnittspreis ist vor allem ein Werbeangebot. Wer nicht plant, spätestens zum Ende der Mindestvertragslaufzeit einen erneuten Tarifvergleich durchzuführen und den Anbieter zu wechseln, zahlt ansonsten in der Folgezeit leicht mehr als nötig.

Die großen Vergleichsplattformen fungieren überdies als Vermittler. Aus der Ergebnisliste heraus kann jeder angezeigte Tarif unmittelbar online gebucht bzw. beantragt werden. SIM-Karten für Prepaid-Internet-Tarife, die ebenfalls im Einzelhandel als Starter-Sets erhältlich sind, lassen sich über ein einfaches Bestellformular ordern. Umfangreichere Antragsformulare erfassen alle Informationen, die der Mobilfunkprovider für die Prüfung und den anschließenden Vertragsabschluss benötigt.


Fazit für mobiles Internet

Dem mobilen Internet gehört schon heute die Zukunft. Für eine wachsende Zahl Internetnutzer hat der heimische Desktop-PC ausgedient und der DSL-Anschluss ist mitunter nur noch für das Festnetztelefon und das TV-Entertainment erforderlich. Internet bedeutet vor allem für jüngere Verbraucher, dass sie jederzeit und von überall aus mit ihrem Smartphone aufs Netz zugreifen können.

Bei wachsender Geschwindigkeit fallen die Preise für mobiles Internet. Trotzdem bestehen weiterhin deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Anbietern und Tarifen. Angefangen mit der Frage, ob ein Verbraucher sich langfristig an einen Vertrag binden kann und will, bis hin zur Entscheidung, wie viel Datenvolumen er benötigt, ist ein sorgfältiger Vergleich die Grundlage für eine langfristig zufriedenstellende Entscheidung.

Mit einem einfachen Onlinetarifvergleich erspart sich der Interessierte die zeitraubende Recherche und findet mit wenigen Klicks den passenden Mobilfunkanbieter mit dem optimalen Tarif für das mobile Internet, ganz wie es den eigenen Anforderungen entspricht.