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Wie finde ich günstige Handytarife?

Welcher Mobilfunkanbieter hat den günstigsten Handyvertrag? Gäbe es auf diese Frage doch eine einfache Antwort! Da die Anbieter in einem steten Wettbewerb stehen, ändern sich die Tarife andauernd.

Um den besten Handytarif zu finden, gilt es vor allem, sich über mehr, als bloß die Kosten Gedanken zu machen. Ausschlaggebend sind die individuellen Bedürfnisse.

Zunächst wollen wir alle dasselbe von einem Handyvertrag: gute Leistung zu einem günstigen Preis. Jemand, der viel telefoniert aber kaum das Internet benutzt, hat komplett andere Anforderungen, als einer, der beim täglichen Pendeln seine Lieblingsserie auf Netflix schaut und selten telefoniert. Die Netzabdeckung an der eigenen Adresse ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium für die Wahl des passenden Mobilfunkanbieters.
 
Hinzu kommen Fragen wie „Benötige ich ein neues Smartphone?“ und „Will ich mich überhaupt vertraglich binden?“ Dieser Ratgeber erklärt Handynutzern auf einfache und verständliche Weise, wie sie den günstigen Handyvertrag finden, der am besten zu ihnen passt.
Tarife ohne Vertrag oder Prepaid-Karten zu günstigen Konditionen im Vergleich.

Überblick über die wichtigsten Mobilfunkanbieter in Deutschland

günstige handytarife vergleichenEin Handy wird erst nach dem Vertragsabschluss mit einem Mobilfunkanbieter zu einem nützlichen Gerät. Denn dieser ermöglicht, dass wir mit dem Smartphone telefonieren und mobil im Internet surfen können. Doch welcher Provider ist der Beste? Seit der Liberalisierung des deutschen Telefonmarkts 1989 gibt eine Vielzahl an Anbietern in Deutschland, die insgesamt eine unübersichtlich hohe Anzahl an Handyverträgen zur Auswahl stellen.

Ihnen stehen allerdings lediglich drei Telefonnetze zur Wahl. Die drei Netzbetreiber sind zugleich Deutschlands größte Mobilfunkanbieter: Telekom, Vodafone und Telefónica/O2. Sie versuchen einerseits, das Netz mit der besten Flächendeckung anzubieten. Während die Städte bereits lückenlos versorgt sind, bauen sie es in ländlichen Gebieten stetig weiter aus. Andererseits soll ihr Netz durch eine möglichst schnelle Datenübertragung dem internationalen Wettbewerb standhalten.

Daneben gibt es zahlreiche weitere Anbieter, sogenannte Reseller oder Mobilfunk-Discounter. Sie mieten eines der Netze, um ihre Dienste zur Verfügung zu stellen. Meistens sind sie günstiger als die großen Netzbetreiber, dafür verzeichnet ihr Service Einschränkungen. Viele bieten beispielsweise keine LTE-Verbindung an. Wichtig ist, vor dem Vertragsabschluss mit einem solchen Discounter-Anbieter zu prüfen, welches Netz er nutzt. Dadurch lässt sich der Empfang überall, wo er vom Handynutzer gebraucht wird, gewährleisten.


Deutsche Telekom

Der älteste Mobilfunkanbieter des Landes hat seine Wurzeln in der Deutschen Post. Sie bot Autotelefone an, bevor es überhaupt Handys gab. Dennoch sind ihre Kundenzahlen rückläufig. Ein Grund dafür sind die vergleichsweise teuren Handytarife. Trotzdem ist die Telekom nach Vodafone und Telefónica/O2 zurzeit der drittgrößte Provider Deutschlands.

Mit seinem D1-Netz bietet das Unternehmen hinsichtlich Abdeckung und LTE-Verfügbarkeit das beste Mobilfunknetz an. Die Verbindungsqualität hingegen ist vergleichbar mit der von Vodafone.

Telefónica Deutschland/O2

Der vollständige Name des Unternehmens lautet Telefónica Deutschland Holding. Es gehört zur spanischen Telefónica. Unter dem Namen O2 agiert es derzeit als Deutschlands zweitgrößter Mobilfunkanbieter. O2 revolutionierte den deutschen Handymarkt. Es war der erste Provider, der Handyverträge im Internet anbot, ohne dass die Kunden ein Geschäft aufsuchen mussten. Im Bereich Flatrates ist das Unternehmen ebenfalls ein Vorreiter.

O2 betreibt zudem das E-Netz. Dieses ist leider im Vergleich zum D-Netz etwas lückenhaft. Dafür lockt der Provider mit günstigeren Tarifen als die anderen beiden Netzbetreiber.


Vodafone

Vodafone war zunächst unter dem Namen D2 Mannesmann der erste private Mobilfunkanbieter in Deutschland. Seit dem Zusammenschluss mit dem britischen Unternehmen Vodafone, dem weltweit größten Telekommunikationskonzern, operiert es unter dessen Namen. Derzeit ist es mit den meisten Anschlüssen Deutschlands größter Mobilfunkanbieter.

Das Unternehmen betreibt zudem das D2-Netz, das die zweitbeste Netzabdeckung bietet. Sowohl in Städten als auch auf dem Land verfügt es über einen guten Ausbau. In jährlich stattfindenden unabhängigen Tests werden die Netzverfügbarkeit und Verbindungsqualität als sehr gut bewertet.


Welche Mobilfunkanbieter nutzen das Telekom-Netz?

Wegen der hohen Qualität und Netzabdeckung des D1-Netzes sind die Tarife der Discounter, die es nutzen, etwas teurer. Folgende bieten ihre Dienstleistungen über das Netz der Deutschen Telekom an:

  • Congstar
  • ja! Mobil
  • Pennymobil
  • Crash
  • edeka smart
  • Sparhandy
  • Turkcell
  • Lebara Mobil

Welche Mobilfunkanbieter nutzen das Vodafone-Netz?

Wer zu Hause mit D2 den besten Empfang hat, dem stehen neben Vodafone folgende Alternativen zur Verfügung:

  • Otelo
  • FYVE
  • Kabel Deutschland
  • Bild mobil
  • Allmobil
  • LIDL Connect
  • FrischFunk
  • Rossmann mobil
  • Pro7 SMART
  • EDEKA mobil

Welche Mobilfunkanbieter nutzen das O2-Netz?

Das E-Netz weist zwar die meisten Lücken in seiner Abdeckung auf, dafür offerieren die Anbieter besonders attraktive Handytarife.

  • ALDItalk
  • Ay yildiz
  • BASE
  • Big SIM
  • BILDconnect
  • Blau
  • discoTEL
  • Fonic
  • Goood
  • N-tv go!
  • Saturn
  • de
  • Tchibo mobil

Welche Mobilfunkanbieter stellen mehrere Netze zur Auswahl?

Einige Reseller ermöglichen es ihren Kunden, beim Abschluss des Handyvertrags zwischen zwei oder drei Netzen zu wählen.

  • 1&1 nutzt die Netze von O2 und von Vodafone.
  • Mobilcom-Debitel vermarktet die Handytarife der drei Großen.
  • Klarmobil und Freenet Mobile arbeiten mit den Netzen von Telekom und Vodafone.

Welche Discounter mit günstigen Handyverträgen sind die Besten?

Zu den beliebtesten Resellern von Mobilfunk in Deutschland gehören Congstar, Blau, 1&1, Otelo, Smartmobil, Klarmobil, Mobilcom-Debitel und Aldi Talk. Sie alle führen günstige Handyverträge mit zufriedenstellendem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Congstar ist vor allem für seine preiswerten Prepaidtarife bekannt. Das Tochterunternehmen der Telekom hat außerdem sehr interessante Allnet-Flats im Angebot. Otelo bietet ebenfalls billige Allnet-Flat-Tarife. Blau überzeugt mit übersichtlichen Paketangeboten. Wer nach billigen Paketpreisen für die Handynutzung sucht und gerne im O2-Netz unterwegs ist, erkundigt sich bei PremiumSIM oder Smartmobile danach.

Wie prüfe ich die Netzabdeckung an einer bestimmten Adresse?

Die Netzabdeckung spielt bei der Entscheidung für einen Mobilfunkanbieter eine genauso große Rolle wie der Handytarif. Da es regional große Unterschiede gibt, ist es schwer, eine pauschale Empfehlung abzugeben. Gerade abseits von Ballungsräumen und Städten finden sich noch viele weiße Flecken mit schlechtem Empfang. Vor dem Abschließen eines Handyvertrages sollten Nutzer daher feststellen, wo sie sich häufig aufhalten und welche Provider dort verfügbar sind. Dabei liegt der Fokus vor allem auf der Wohnung und dem Arbeitsplatz. Die Website 4g.de prüft die Netzabdeckung kostenlos. Nach Eingabe der gewünschten Adresse zeigt die Seite innerhalb von wenigen Sekunden an, wie es dort um die Verfügbarkeit von LTE und UMTS steht. Telekom, Vodafone und O2 bieten auf ihren Internetseiten außerdem Karten zur Darstellung der Netzabdeckung.

Welche Arten von günstigen Handytarifen gibt es?

Grundsätzlich unterscheiden sich Mobilfunktarife nach der Vertragslaufzeit sowie der Art der Bezahlung.

Prepaidtarif

Mit einem flexiblen Prepaidtarif, auch Guthabentarif genannt, gibt es am Monatsende keine böse Überraschung in Form einer hohen Handyrechnung. Der Nutzer lädt die Karte mit Guthaben in der gewünschten Höhe auf und kann dann telefonieren und surfen, bis es aufgebraucht ist.

Dies ermöglicht eine bessere Kontrolle der Kosten. Zahlungen sind erst bei tatsächlicher Nutzung fällig. Daher bietet sich ein Prepaidtarif vor allem für preisbewusste Menschen an oder solche, die ihr Mobiltelefon wenig nutzen. Für Jugendliche oder Kinder, deren Eltern die Telefonnutzung einschränken, ist er ebenfalls eine gute Option.

Jedoch sind einige Services lediglich bei Abschluss eines Laufzeitvertrags zugänglich. Dazu gehören Zero-Rating-Angebote, die endloses Streaming ermöglichen. Ferner bestehen Beschränkungen bei der Rufumleitung. Ist das Guthaben in einem ungünstigen Moment alle, ist das für den Nutzer ebenfalls ein Problem.

Prepaidnutzer können Optionen wie Freiminuten oder Daten-Flatrates dazu buchen. Im Gegensatz zu Festverträgen rechnen Anbieter Flatrates bei prepaid nicht monatlich, sondern alle 28 Tage ab. Das macht 13 statt zwölf Abrechnungen pro Jahr!

Postpaidtarif

Postpaidverträge haben einen Laufzeittarif. Mit anderen Worten, sie werden über einen bestimmten Zeitraum abgeschlossen und der Kunde zahlt einen monatlichen Beitrag.

 Monatlich kündbare Handyverträge sind besonders flexibel. Sie eignen sich für Schnäppchenjäger, die immer den günstigsten Handytarif haben wollen. Da Handyanbieter von Kundenbindung profitieren, versehen sie monatlich kündbare Verträge mit leicht höheren Grundgebühren. Zudem gibt es keine Möglichkeit für Kombiverträge, die ein neues Handy enthalten.

Am häufigsten sind Handyverträge mit 24 Monaten Laufzeit. Sie lohnen sich vor allem, wenn der Nutzer außerdem ein Telefon bekommt. Denn da das Smartphone bei solchen Tarifen in Raten abbezahlt wird, sind bei einem Vertrag mit zwölf Monaten Laufzeit die monatlichen Kosten höher. Solche Verträge sind höchstens in ganz bestimmten Ausnahmefällen während der Laufzeit kündbar. Achtung, nach Beendigung der Laufzeit verlängern sie sich automatisch! Wer zu einem besseren Tarif wechseln will, sollte rechtzeitig an die Kündigung denken.

Allnet-Tarif

Allnet-Verträge sind sehr beliebt. Sie ermöglichen bei einer pauschalen Grundgebühr freie Telefongespräche in alle deutschen Fest- und Mobilfunknetze. Oft beinhalten diese Tarife zusätzlich eine große Menge an mobilem Datenvolumen, sogenannte Flatrates, und manchmal gebührenfreie SMS.

Allnet-Flats lohnen sich in erster Linie für Vieltelefonierer. Allerdings gibt es große Unterschiede in der Art des Vertrags, vor allem was das Datenvolumen und die Extras betrifft. Zudem handelt es sich um den kostspieligsten Handytarif.

Pakettarif

Der Pakettarif setzt sich aus einer bestimmten Menge an Freiminuten, SMS sowie Datenvolumen zusammen. Die Kosten für die einzelnen Pakete plus die Grundgebühr ergeben schließlich den monatlichen Preis.

Der Vorteil am Pakettarif ist, dass er sich ideal an das eigene Nutzungsverhalten anpasst. Wer viel surft und weniger telefoniert, wählt ein Paket mit hohem Datenvolumen und wenigen Freiminuten. Wer unterwegs viel streamt, bucht besonders viel Datenvolumen. Außerdem erlauben die meisten Anbieter, das Paket während der Vertragslaufzeit anzupassen. Dazu ist es notwendig, das eigene Nutzungsverhalten sehr gut zu kennen. Denn sind die gebuchten Daten aufgebraucht, ist die Nutzung entweder überteuert oder eingeschränkt.

Wo kann ich Handytarife vergleichen?

Sich selber bei jedem Anbieter zu informieren, um Mobilfunktarife zu vergleichen, ist ein nahezu unmögliches Unterfangen. Deshalb finden sich online zahlreiche Vergleichsportale, die einen Smartphone-Tarifvergleich anbieten. Sehr beliebt sind Check24, Verivox und Tariffuxx.

 Dazu werden lediglich die gewünschten Tarifoptionen eingegeben. Beispielsweise ob ein Vertrag mit oder ohne Handy erwünscht ist oder wie viel Datenvolumen und Freiminuten der Handyvertrag beinhalten soll. Der bevorzugte Netzbetreiber lässt sich ebenfalls wählen. Innerhalb von Sekunden spuckt der Tarifrechner eine Liste mit mehreren infrage kommenden Tarifen aus.

Wann kann ich meinen Handyvertrag vorzeitig kündigen?

Die außerordentliche Kündigung eines Handyvertrags ist ausschließlich mit einem triftigen Grund möglich. Folgende Gründe müssen Mobilfunkanbieter akzeptieren:

  • Das Handy kann nicht gemäß den im Vertrag vereinbarten Leistungen genutzt werden.
  • Es kommt netzbedingt zu sehr vielen Verbindungsabbrüchen beim Telefonieren, obwohl der Anbieter eine gute Verbindung an einem bestimmten Ort versprach.
  • Der Anschluss wurde unberechtigt gesperrt.
  • Der Anbieter hat es versäumt oder weigert sich, eine fehlerhafte Rechnung zu berichtigen.
  • Der Anbieter erhöht die zu bezahlenden Gebühren während der Vertragslaufzeit.
  • Das im Vertrag enthaltene Handy ist defekt und der Anbieter lehnt dessen Reparatur ab.
  • Einige Mobilfunkanbieter erlauben die vorzeitige Kündigung beim Umzug ins Ausland.

Günstige Handyverträge mit Flatrates

 Die meisten Handyverträge bestehen heutzutage aus Flatrates. Das heißt, sie beinhalten zu einem Pauschalpreis eine bestimmte Menge an Freiminuten, SMS und Datenvolumen. Normalerweise stehen verschieden große Datenpakete zur Auswahl, um sie an das eigene Nutzungsverhalten anpassen zu können.

Wie viele Gesprächsminuten brauche ich?

 Obwohl seit der Erfindung von SMS, WhatsApp und ähnlichen Chat-Diensten viel weniger telefoniert wird, sind Telefongespräche nach wie vor unumgänglich. Diesbezüglich hat jeder sein eigenes Telefonverhalten. Einige telefonieren gerne stundenlang mit der besten Freundin, andere nutzen es lediglich, um sich zum Beispiel im Büro krankzumelden.

Wer bereits einen Handyvertrag hat, kann einen Blick auf die letzte Rechnung werfen. Dort ist genau festgehalten, wie viele Minuten mit Telefonieren zugebracht wurden. Bei mehr als vier Stunden lohnt sich eine Allnet-Flatrate. Ansonsten sind Inklusiveinheiten die bessere Wahl. Wer höchstens im Notfall ausgehende Telefonanrufe tätigt, kommt mit pauschalen Minutenpreisen vermutlich günstiger weg.

Für Telefongespräche ins Ausland fallen vor allem dann hohe Gebühren an, wenn sich der andere Gesprächsteilnehmer nicht in der EU befindet. Innerhalb der EU werden für Gespräche ins Heimatland seit 2017 keine zusätzlichen Kosten mehr berechnet.

Was bedeutet Taktung?

Die Taktung hat einen beträchtlichen Einfluss auf den Handytarif. Denn sie bestimmt die Abrechnungsart der Gesprächsminuten. Sie besteht aus zwei Zahlen, die sich auf Sekunden beziehen. Die erste gibt an, welche Zeit immer berechnet wird. Die zweite, wie viel Zeit nach der ersten Minute abgerechnet wird.

Bei der Taktung 60/60 wird die erste Minute voll berechnet. Selbst wenn das Telefongespräch lediglich zehn Sekunden dauerte. Die zweite Sechzig verrät, dass für jede angefangene Minute ebenfalls der volle Preis gezahlt werden muss.

Wünschenswert wäre daher eine sekundengenaue Taktung von 1/1. Bei einer Anrufdauer von zehn Sekunden stellt der Anbieter die exakte Zeitspanne in Rechnung.

Wie viel Datenvolumen brauche ich?

Vor allem bei jungen Handynutzern fällt die Datennutzung mehr ins Gewicht als Telefongespräche. Wichtig ist, dabei darauf zu achten, dass der Handyvertrag über ausreichend Datenvolumen verfügt, um Datendrosselung oder zusätzliche Gebühren zu vermeiden.

Allerdings reicht es hier nicht zu wissen, wie viel Zeit im Internet verbracht wird. Denn das benutzte Datenvolumen hängt von der Art der Internetnutzung ab. Während einige Apps kaum Daten verbrauchen, sind andere regelrechte Datenfresser.

Die meisten Daten benötigen Musikstreaming-Apps wie Spotify. Pro Song verbrauchen sie im Schnitt zwei Megabyte. Hinzu kommt das Albumcover mit durchschnittlich 390 Kilobyte. Videos benötigen ebenfalls viele Daten. Je nach Videoqualität sind es zwischen ein und zwei Megabyte pro angefangene Minute.

Da Facebook mit verschiedenen Medieninhalten arbeitet, gehen hier ebenfalls viele Daten drauf. Ein halbes Megabyte wird benötigt, um die Timeline zu aktualisieren. Hinzu kommen die Inhalte, die sich der Nutzer beim Scrollen ansieht.

Beim Senden und Empfangen von E-Mails sowie Textnachrichten ohne Bilder ist der Datenverbrauch am geringsten. Enthalten diese Fotos, fallen diese mit bis zu einem Megabyte je Bild ins Gewicht.

Wie finde ich heraus, welcher Nutzertyp ich bin?

günstige handytarife studentenWer online Musik hört und Videos streamt, konsumiert viel mehr Daten als jemand, der das Internet hauptsächlich zum Versenden von Nachrichten verwendet. Hinzu kommt, ob die Person dazu mehrheitlich das WLAN benutzt oder unterwegs Daten abruft. Die folgende grobe Übersicht hilft, den eigenen Nutzertyp einzuordnen.

  • Der sparsame Nutzer kommt mit ungefähr 500 Megabytes pro Monat aus. Denn dieser Nutzertyp verwendet das mobile Internet gelegentlich und achtet zudem darauf, sich über das WLAN zu Hause, im Büro oder an der Uni einzuloggen. Unterwegs sendet er oder sie Nachrichten via WhatsApp oder anderen Messengern, ruft manchmal eine Website auf, um Informationen zu einem Thema zu suchen, oder liest Nachrichten. Social-Media-Plattformen wie Facebook oder Instagram besucht er meistens vom heimischen WLAN aus und hört Musik offline.
  • Ein bis zwei Gigabyte reichen dem Normalverbraucher. Unterwegs benutzt er das Handy in erster Linie für Facebook, Instagram und Twitter. Außerdem sucht er auf Google regelmäßig nach Informationen, ruft E-Mails ab und schreibt Textnachrichten. Um Videos zu sehen oder Musik zu streamen wartet diese Person, bis sie WLAN hat.
  • Drei bis vier Gigabytes pro Monat entsprechen dem Vielnutzer. Dieser postet mehrmals täglich auf seinen verschiedenen Social-Media-Profilen und erkundigt sich dort regelmäßig, was seine Freunde treiben. Dazu gehört natürlich das Ansehen von Videos. Außerdem hört diese Person unterwegs oft Musik, die sie über eine Streaming-App bezieht.
  • Der Surfjunkie benötigt monatlich mindestens sechs Gigabyte, denn er ist viel unterwegs und schaut dann gerne Videos auf YouTube an. Netflix benutzt er mobil und Musik hört er ausschließlich über Spotify oder ähnliche Apps. Es ist eine Person, die viel mit Freunden chattet und ihnen Videos, GIFs oder Bilder schickt. Manchmal benutzt der Surfjunkie sein Datenvolumen sogar dann, wenn WLAN zur Verfügung steht.

Was geschieht, wenn mein monatliches Datenvolumen aufgebraucht ist?

Ist das in der Flatrate enthaltene Datenvolumen aufgebraucht, reagieren die meisten Mobilfunkanbieter entweder mit Geschwindigkeitsdrosselung oder die Datenautomatik tritt in Kraft.

Eine Drosselung bedeutet, dass der Anbieter die Internetgeschwindigkeit stark reduziert. Nachrichten und E-Mails lassen sich dann zwar noch problemlos verschicken, das Laden von Videos oder Musik wird schwierig. Die Datenautomatikfunktion hingegen kauft automatisch neue Datenpakete, allerdings zu einem höheren Preis. Hier kann die Handyrechnung ganz schön heftig ausfallen. Bei den meisten Tarifen ist es zum Glück möglich, die Datenautomatik zu deaktivieren, um stattdessen mit verminderter Geschwindigkeit weiterzusurfen.

Um den beiden Maßnahmen entgegenzuwirken, stehen folgende Optionen offen:

  • Auf WLAN ausweichen.
  • Zusätzliche Daten kaufen. Oft informiert der Anbieter per SMS darüber, dass das Datenvolumen aufgebraucht ist, und bietet die Möglichkeit, direkt Daten nachzubuchen.
  • Besteht das Problem regelmäßig, lohnt es sich, den Handytarif entsprechend nach oben anzupassen. Obwohl die monatlichen Pauschalkosten steigen, spart der Nutzer im Endeffekt Geld.

Was ist besser, ein Handyvertrag mit oder ohne Handy?

 Ein Großteil der Mobilfunktarife bietet die Möglichkeit eines Kombivertrags, auch Handy-Bundle genannt. Dabei kauft der Kunde bei Vertragsabschluss oder -verlängerung ein Handy dazu. Obwohl er beim Abschließen des Vertrages einen symbolischen Betrag von beispielsweise einem Euro zahlt, ist das Gerät nicht gratis. Die eigentlichen Kosten für das Handy werden den monatlichen Gebühren zugerechnet. Das heißt, bei einem günstigen Handyvertrag mit Handy bezahlt der Käufer das Gerät in Raten.

Vorteile des Handyvertrags mit Handy

  • Gelegentlich sind Kombiverträge mit Handyangeboten wahre Schnäppchen. Als das iPhone X auf den Markt kam, boten manche Provider es in Verbindung mit einem Vertragsabschluss zu einem niedrigeren Preis an als der Apple Store.
  • Neue Smartphones kosten oft mehrere Hundert Euro, was sich nicht jeder leisten kann. Die Bezahlung auf Raten ermöglicht es, dennoch ein Tophandy zu kaufen.
  • Handy-Neuheiten sind manchmal nur mit Vertrag erhältlich und stehen sonst noch nicht zum Verkauf.
  • Manche Handyanbieter offerieren beim Kauf eines Smartphones mit Vertrag zusätzliche Services.
  • Statt zweimal ein Geschäft aufzusuchen, tätigt der Kunde beim Vertrag mit Handy zwei Käufe in einem. Das spart Zeit.
  • Wer sich mit Smartphones nicht gut auskennt, weiß die Hilfe bei der Einrichtung des Mobiltelefons zu schätzen.

Nachteile des Handyvertrags mit Handy

  • Handyverträge mit Handy sind häufig undurchsichtig gestaltet. Dies erschwert es in vielen Fällen zu erkennen, welcher Anteil der monatlichen Gebühr die Handy-Rate ausmacht. Das gestaltet einen direkten Preisvergleich von anderen Handys mit Verträgen nahezu unmöglich.
  • In der Regel beträgt die Laufzeit der Handyverträge mit Smartphone 24 Monate. Für kürzere Laufzeiten werden höhere Gebühren verlangt.
  • Einige der exklusiven Services, die der Vertragsabschluss mit Handy bietet, sind uninteressant. Ihre vorinstallierten Apps verbrauchen unnötig Speicherplatz.

Für wen lohnt sich ein Handyvertrag mit Handy?

Grundsätzlich bietet der Handyvertrag mit Smartphone mehr Vor- als Nachteile. Dennoch lohnt sich der Abschluss eines Vertrags mit Handy nur, wenn sowieso ein neues Smartphone gewünscht ist.

Wichtig bei Kombiverträgen ist, den Vertrag innerhalb der geregelten Frist zu kündigen oder anzupassen. Denn sonst wird weiterhin die höhere Grundgebühr berechnet, obwohl das Handy bereits abbezahlt ist.

Wo gibt es günstige Handyverträge mit Handy?

Drittanbieter, die das O2-Netz benutzen, haben besonders günstige Handytarife mit Handy. Vor allem bei solchen Mobilfunk-Discountern ist das Smartphone im Kombivertrag oft sogar preiswerter als im Verkauf.

Vorteile des Handyvertrags ohne Handy

  • Der Kunde kann selber das billigste Handyangebot suchen und dieses dann mit dem günstigsten Handytarif kombinieren.
  • Es besteht mehr Flexibilität, das aktuelle Handy zu verkaufen, da es nicht vertraglich an einen Handyanbieter gebunden ist.
  • Die Kosten sind transparenter.
  • In manchen Fällen lohnt es sich, das Smartphone separat zu kaufen.

Nachteile eines Handyvertrags ohne Handy

Der einzige nennenswerte Nachteil eines Vertragsabschlusses ohne Handy ist, dass manche Anbieter in dem Fall die Grundgebühren etwas erhöhen. Allerdings gibt es ebenso günstige Handyverträge ohne Handy.

Für wen lohnt sich ein Handyvertrag ohne Handy?

  • Wer bereits ein Handy hat und einen SIM-only-Vertrag sucht.
  • Wer nicht alle zwei Jahre ein neues Gerät braucht. Vor allem mit einem Blick auf die Nachhaltigkeit ist dieser Punkt eine Überlegung wert.
  • Wenn das Wunschgerät unter 400 Euro kostet, ist es preislich lohnenswerter, dieses separat zu kaufen. Denn bei vergleichsweise günstigen Handys zahlt der Kunde bei einem Vertrag mit Handy oft drauf.
  • Wer einen Prepaidvertrag vorzieht.

Wo gibt es günstige Handyverträge ohne Handy?

Wer sein Smartphone lieber extra kauft, profitiert unter anderem bei Vodafone und Telekom von besonders billigen Handyverträgen. Davon ausgenommen sind brandneue Modelle.

Welcher Mobilfunkanbieter hat die zufriedensten Kunden?

Beim Vergleich von Handytarifen ist es selten der Fall, dass ein einziger Tarif gewinnt. Stattdessen sehen Handynutzer sich oft einigen gleichwertigen Handyvertragsangeboten gegenüber. Wenn Kosten, Leistungen sowie die Netzabdeckung ähnlich überzeugen, kann die Kundenzufriedenheit eines Mobilfunkanbieters der entscheidende Faktor sein.

Dabei spielen vor allem die Qualität der Kundenservices und -beratung, Tarife, Netzqualität sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis des Providers eine große Rolle. Organisationen wie die Stiftung Warentest und Onlinemagazine nehmen Deutschlands größte Mobilfunkprovider diesbezüglich regelmäßig unter die Lupe.

Laut den Testergebnissen aus 2019 belegen bei den Prepaidanbietern Aldi Talk, Tchibo Mobil, Fonic und Congstar die ersten vier Plätze. Bei den Anbietern, die Handyverträge verkaufen, haben Fonic und Tchibo Mobil am besten abgeschnitten, dicht gefolgt von 1&1 und Congstar. Ebenfalls mit sehr gut bewertet wurden Otelo und Smartmobil.

Worauf sollte ich beim Abschließen eines günstigen Handyvertrags sonst noch achten?

Um sicherzugehen, dass der gewählte Handyvertrag alle Bedürfnisse erfüllt, sind unbedingt vor Vertragsabschluss folgende Punkte zu klären:

  • Gibt es spezielle, zeitlich limitierte Aktionen? Viele Mobilfunkanbieter haben interessante Handytarifangebote für Neukunden.
  • Wie viel kostet die Grundgebühr? Je niedriger, desto besser. Zudem ermöglichen viele Tarife, die monatliche Vertragsgebühr auf die Grundgebühr zu reduzieren. In finanziell knappen Monaten ist diese Option äußerst willkommen.
  • Welche Leistungen enthält der Handytarif? Damit sind unter anderem Datenvolumen, Gesprächsminuten, Verbindungsgeschwindigkeit und Roaming gemeint.
  • Besteht die Möglichkeit, die alte Rufnummer zu behalten?

Wo gibt es Kostenfallen?

Leider versucht so mancher Handyanbieter, seine Kunden mit versteckten Kosten abzuzocken. Um böse Überraschungen am Monatsende zu verhindern, sollte unbedingt auf folgende Kriterien geachtet werden:

  • In der Regel verlängern Provider den Vertrag nach dessen Laufzeit automatisch um zwölf Monate. Das lässt sich mit einem monatlich kündbaren Handytarif vermeiden. Ansonsten ist innerhalb der Kündigungsfrist rechtzeitig zu kündigen.
  • Nach Ablauf der regulären Vertragslaufzeit erhöhen einige Mobilfunkanbieter die Grundgebühr.
  • Falls der Handytarif über eine Datenautomatik verfügt, sollte erfragt werden, ob es möglich ist, diese abzuschalten. Andernfalls ist es besser, auf einen anderen Tarif auszuweichen.
  • Einige Prepaidtarife laden sich automatisch auf, nachdem das Guthaben aufgebraucht ist. Um die Kontrolle über die Kosten zu behalten, ist darauf achten, dass es sich um einen echten Prepaidtarif handelt, der manuelles Aufladen erlaubt.
  • Erhebt der Anbieter einen Anschlusspreis? Falls ja, ist darauf zu achten, ob der Provider seinen Kunden diesen Preis erstattet.
  • Der Kundenservice einiger Anbieter ist nur über teure Sondernummern zu erreichen.
  • Vieltelefonierer vermeiden die 60/60-Taktung.
  • Wer die Rufumleitung nutzen möchte, sollte Informationen über eventuelle Zusatzkosten einholen.

Soll ich meinen Handyvertrag online oder im Laden abschließen?

Praktisch alle Mobilfunkanbieter ermöglichen es heutzutage, den Handyvertrag bequem von zu Hause aus über das Internet abzuschließen. Doch lohnt sich das wirklich?

Handyvertrag online

Online gibt es oft extragünstige Angebote. Praktisch ist beim Onlinekauf vor allem, dass Handytarife der verschiedenen Mobilfunkanbieter miteinander verglichen werden können. Den Vertrag online abzuschließen, lohnt sich insbesondere für viel beschäftigte Menschen. Denn hier geht keine wertvolle Zeit für die Fahrt in den Handyshop oder das Warten auf einen freien Mitarbeiter verloren.

Dafür gilt es dann geduldig zu sein, bis SIM-Karte und Gerät per Post ankommen. Diese darf übrigens ausschließlich der Empfänger persönlich gegen eine Unterschrift entgegennehmen.

Handyvertrag im Shop

Diese Variante lohnt sich vor allem für Käufer, die sich zwar bereits für einen Mobilfunkanbieter entschieden haben, aber bezüglich des Handytarifs noch Zweifel mitbringen. Im Geschäft steht ein direkter Ansprechpartner zur Verfügung, der gerne alle Fragen zum Handytarif beantwortet. Vergleiche mit günstigen Tarifen anderer Anbieter sind in diesem Fall nicht möglich.

Bei einem Vertragsabschluss, der ein Handy enthält, lohnt sich der Gang in den Handyshop vor allem, wenn der Käufer noch unsicher ist, welches Gerät er will. Denn auf diese Weise kann er es vor Ort begutachten.

Fazit zu günstigen Handytarifen

günstige handytarife vieltelefoniererUm einen günstigen und passenden Handyvertrag zu finden, müssen sich Interessierte zunächst über ihre Ansprüche klar werden. Dazu hinterfragen sie ihr Nutzerverhalten.

Ein weiteres wichtiges Thema bei der Auswahl des besten Handytarifs ist die Netzabdeckung der einzelnen Mobilfunkanbieter. Es stehen die D-Netze von Vodafone und Telekom zur Verfügung sowie das E-Netz von O2/Telefónica. Im O2-Netz finden sich zwar preiswerte Handytarife, die Abdeckung hinkt derjenigen der D-Netze aber deutlich hinterher.

Zu den weiteren Auswahlkriterien zählt, ob ein neues Smartphone gewünscht ist oder ob die bisherige Rufnummer mitgenommen werden soll. Außerdem spielt das monatliche Budget eine wichtige Rolle.

Sind alle persönlichen Bedürfnisse geklärt, geht es darum, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Dazu gibt es im Internet mehrere Portale, die einen Handyvertrag-Vergleich anstellen, wie beispielsweise den auf dieser Seite zur Verfügung gestellten Vergleich.

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