Die Anschaffung eines neuen Smartphones kann ganz schön ins Geld gehen. Immerhin zahlten die Deutschen im Jahr 2019 durchschnittlich beinah 500 Euro für ihr schlaues Telefon. Wer es geschickt anstellt und einen günstigen Handy-Deal ergattert, der muss nicht so tief in die Tasche greifen. Allerdings ist dabei Geduld gefragt. Glücklicherweise listen Anbieter von Handy-Deals sämtliche Schnäppchen des Tages übersichtlich auf und ersparen ihren Usern auf diese Weise zeitraubendes Recherchieren. Des Weiteren ist der Zeitpunkt beim Handykauf entscheidend, weil viele Modelle schon wenige Monate nach ihrer Markteinführung billiger werden. Und wer Glück hat, kann mit Rabattcodes und Cashback den Preis nochmals drücken.


Welches Smartphone soll ich kaufen?

handytarif-deal-smartphoneEs gibt So. Viele. Smartphones. Allein bei Media Markt gibt es einige Hundert verschiedene Modelle, vom Einsteiger-Telefon für kleines Geld bis zum leistungsstarken Flaggschiff von Apple, Samsung oder Huawei. Wie um alles in der Welt soll eins aus dieser gigantischen Auswahl das für sich beste Handy finden? Fassen wir zunächst die wichtigsten Kaufkriterien zusammen, um dann etwas tiefer ins Detail zu gehen:

  • Betriebssystem – Android oder iOS?
  • Hersteller
  • Displaygröße – kleine Telefone bis ca. 4 Zoll Bildschirmdiagonale sind mit einer Hand bedienbar, größere eher nicht mehr.
  • Leistung (Prozessor, RAM)
  • interner Speicher
  • Eigenschaften der Kamera – Anzahl der Megapixel, Größe des Sensors, Blende
  • Akkukapazität und -laufzeit
  • Extras: Steckplatz für Speicherkarte, Dual-SIM, Status-LED, NFC, Fingerprint-Reader etc.

Im Grunde läuft die Kaufentscheidung darauf hinaus, wie das Telefon genutzt werden soll. Wer mit seinem Smartphone vor allem Telefongespräche führt, in der Whatsapp-Familiengruppe chattet, gelegentlich im Internet surft und keinen Wert auf eine gute Kamera legt, kommt mit einem älteren Gerät mit wenig Arbeitsspeicher und einem simplen Prozessor gut über die Runden. Beispielsweise dem Samsung Galaxy A3 aus dem Jahr 2016. Am anderen Ende der Spannweite stehen Nutzer, die mit ihrem Smartphone hochauflösende und aufwendige Games spielen, damit erstklassige Fotos und Videos aufnehmen oder Dokumente bearbeiten wollen. Sie benötigen ein Smartphone aus dem oberen Mittelklassebereich oder ein High-End-Gerät mit hervorragendem Display, langer Akkulaufzeit, bester Kamera, leistungsstarkem Prozessor, hohem Arbeitsspeicher und so weiter.

Das wohl entscheidendste Kaufkriterium ist das Betriebssystem, Android oder iOS. Wer bereits ein iPhone hat, wird wahrscheinlich wieder eins kaufen, und umgekehrt. Schließlich ist die Umstellung mühsam und der Datentransfer erfordert Zeit. Gleich danach folgt der Hersteller. Soll es ein Markengerät sein oder genügt ein günstiges No-Name-Handy?

Anschließend gilt es, das passende Gerät näher einzugrenzen. Dabei stellt sich die Frage nach der Größe des Displays, der Akkulaufzeit und die Eigenschaften der Kamera(s). Wer beispielsweise mit seinem Handy häufig Fotos in hoher Qualität schießt und die darin verbaute Kamera eine hohe Megapixelzahl hat, braucht ein Telefon mit großem internen Speicher oder der Möglichkeit, diesen mit einer SD-Karte zu erweitern. Immer mehr Hersteller verzichten auf die klassische 3,5‑mm-Buchse, da sich kabellose Bluetooth-Kopfhörer zunehmender Beliebtheit erfreuen und den Anschluss überflüssig machen. Doch nicht jedem Nutzer gefällt das, sodass vorhandene Anschlussmöglichkeiten ein weiteres Kaufkriterium darstellen. Hinzu kommen Extras wie NFC-Antenne (für die Nutzung mobiler Bezahlmethoden), induktives Laden, Dual-SIM (ideal für Vielreisende oder in Grenzgebieten Pendelnde), Fingerprint-Scanner oder eine Status-LED, die Benachrichtigungen durch farbiges Blinken anzeigt, ohne dass der Bildschirm eingeschaltet werden muss. Und nicht zuletzt spielen persönliche Vorlieben wie die Marke oder die Optik des Handys eine Rolle.


Ab wann werden Handys billiger?

handy-preiswert-dealNeue Smartphones sind nicht billig. Laut Angaben der Veranstalterin der IFA, der gfu – Consumer & Home Electronics GmbH, kosteten sie im Jahr 2019 durchschnittlich 492 Euro. Eine vom selben Unternehmen im Mai 2019 durchgeführte Onlinebefragung von 2000 deutschen Haushalten ergab, dass beinah die Hälfte der Teilnehmenden für ein neues Smartphone zwischen 100 und 399 Euro bezahlte. Lediglich 21 % der Befragten gaben für ein Handy 600 Euro oder mehr aus. Es gibt Wege, zur erstgenannten Gruppe zu gehören und für kleines Geld ein hochwertiges Smartphone zu erwerben.

Eine Möglichkeit besteht darin, nicht gleich am Veröffentlichungstag des neuen iPhones in der Schlange vor dem Apple Store zu stehen, sondern Geduld zu haben. Schon wenige Monate nach der Markteinführung sinkt der hohe Neupreis deutlich, vor allem bei Android-Phones. Denn die kurzen Aktualisierungszyklen und der große Markt für Smartphones bewirken einen raschen Preisverfall – und der wiederum ermöglicht es schlauen Kunden, Handys zum Schnäppchenpreis zu ergattern. Beispielsweise lag der Markteinführungspreis des Samsung Galaxy S10 im März 2019 bei 899 Euro für das Standardmodell mit 128 GB. Heute, knapp anderthalb Jahre später, ist es beim Hersteller für 619 Euro zu haben und wer einen günstigen Handy-Deal findet, kann sogar noch mehr sparen. Falls es nicht das Flaggschiff sein muss, ist sein Veröffentlichungsdatum ein idealer Zeitpunkt, um dessen Vorgänger zu kaufen. Dieses liegt bei Apple-Produkten im Herbst, weil dort traditionell die Keynote zur Vorstellung des neuen iPhones stattfindet. Samsung und andere Hersteller präsentieren ihre neuesten Geräte im Frühling der Öffentlichkeit, weil dann die branchenrelevanten Messen stattfinden. Von daher kann es im ganzen Jahr billige Handyangebote geben. Einzig in den Wochen vor Weihnachten ist ein Handykauf nicht zu empfehlen, weil die Preise in dieser Zeit höher liegen.


Wer hat Handys im Angebot?

hand-dual-sim-androidEs gibt verschiedene Möglichkeiten, günstige Handys mit oder ohne Vertrag zu finden. Anbieter wie mein-deal.com listen stets die aktuellen Smartphone-Angebote und Tarif-Schnäppchen von Elektronikmärkten oder Providern. Limitierte Sonderaktionen sind dort leicht zu entdecken. Das umfasst sowohl Handytarife ohne Smartphone als auch Kombiangebote aus Handyvertrag mit Handy oder das Gerät allein ohne Tarif. Letzteres eignet sich gut für Nutzer einer Prepaid-SIM, die sich ein neues Smartphone zulegen wollen.

Natürlich könnten Interessierte sich genauso gut durch die neuesten Deals von Congstar, Telekom und Co. klicken, doch das nimmt viel Zeit in Anspruch. Warum also mühsam recherchieren, wenn man sich alle Schnäppchen auf einmal anzeigen lassen und diese nach Belieben filtern kann? Unter anderem sind auf deinhandy.de spezielle Angebote für Kinder oder junge Leute zu finden oder solche, die sich auf die Handys bestimmter Hersteller konzentrieren. Übrigens kann das gewünschte Telefon oder der passende Vertrag entweder direkt über die jeweilige Website gekauft bzw. abgeschlossen werden oder der Käufer wird zum eigentlichen Anbieter weitergeleitet.





Es gibt weitere Möglichkeiten, billige Handys zu erwerben. Beispielsweise ist es lohnenswert, die Angebote der Elektronikmärkte und Lebensmitteldiscounter im Auge zu behalten. So verkaufte Aldi im Juli 2020 das Einsteigerhandy Samsung Galaxy A10 für unschlagbare 120 Euro. Ferner gibt es auf Amazon täglich neue Angebote aller möglicher Waren, unter denen sich immer wieder preisgesenkte Smartphones und Wearables finden. Diese Schnäppchen sind stets für einen begrenzten Zeitraum verfügbar. Prime-Mitglieder haben den Vorteil, dass sie sich auf die Warteliste für Blitzangebote setzen lassen können. (Denn wenn ein Angebotsartikel im Warenkorb eines Kunden liegt und nicht binnen 15 Minuten gekauft wird, steht er dem nächsten Kunden zur Verfügung.) Das lohnt sich gerade bei begehrten Artikeln wie Handys und Elektronikgeräten. Amazon bietet überdies Coupons und Rabattcodes an, mit denen Kunden beim Kauf bestimmter Produkte bares Geld sparen können.


Sind Handy-Deals seriös?

handy-generation-einfachWie vertrauenswürdig Handy-Deals sind, kommt auf den jeweiligen Anbieter an. Die meisten sind trotz etwas unübersichtlichen Webdesigns durchaus seriös, alle relevanten Informationen sind für den Besucher leicht einsehbar. Aber es gibt einige, die ihre Nutzer durch erfundene Bewertungen beeinflussen oder sie durch bestimmte Strategien unter Druck setzen und zu einer Entscheidung drängen. Darum ist es ratsam, sich zuvor über die Erfahrungen anderer User zu erkundigen. Eine gute Anlaufstelle dafür ist u. a. Trustpilot, zudem bringt eine gezielte Googlesuche nach dem Schema „Name des Anbieters + Erfahrungen“ die gewünschten Erkenntnisse.

Wichtig ist, darauf zu achten, welche Preise angezeigt werden sowie wie lange die Aktion noch gültig ist und zu welchen Bedingungen. Manchmal gilt der Sonderpreis nur, wenn der Kauf über eine App erfolgt. Bei Handy-Deals mit Vertrag oder reinen Tarif-Schnäppchen sollte die Mindestlaufzeit des Handyvertrags beachtet werden. Oft entstehen Zusatzkosten durch eine Anschlussgebühr oder einen einmalig zu zahlenden Gerätepreis. Gerade bei Bundles aus Handy plus Vertrag sollten die Gesamtkosten über die Vertragslaufzeit hochgerechnet werden, denn erst dann zeigt sich, ob das Smartphone wirklich ein Schnapper ist. Manchmal kann es preiswerter sein, das Gerät woanders zu mieten oder separat zu kaufen. Und für gewöhnlich steigt die monatliche Grundgebühr nach dem Ende der Vertragslaufzeit – meistens ab dem 25. Monat –, weshalb ein rechtzeitiger Tarifwechsel nötig wird.


Wo kann ich sonst noch günstige Smartphones kaufen?

smartphone-social-media-instagramUm ein billiges, aber gutes Smartphone zu bekommen, gibt es mehrere Möglichkeiten, die hier vorgestellt werden sollen. Dass High-End-Geräte, die eben erst veröffentlicht wurden, sehr teuer sind, ist klar. Doch muss es unbedingt das Flaggschiff sein? Wer sein Handy nicht gerade als Spielekonsole nutzen möchte, kommt mit einem soliden Mittelklassemodell wie der Sony-Xperia-M-Serie oder den A-Modellen von Samsung Galaxy deutlich günstiger weg. Auch die Kompaktvarianten bestimmter Modelle zeichnen sich in der Regel durch einen niedrigeren Preis aus. Und wenn ein Telefon über einen SD-Karten-Slot verfügt, muss der interne Speicherplatz nicht allzu groß sein.

Ein Großteil der Deutschen nutzt sein Smartphone höchstens zwei Jahre lang, bevor er ein neues erwirbt. Deshalb ist der Kauf gebrauchter Geräte eine radikale Möglichkeit, diesem extremen Konsumverhalten entgegenzutreten, die Ressourcen zu schonen und aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Schließlich muss es nicht immer neu sein. Auf Portalen wie ebay-kleinanzeigen.de gibt es eine gigantische Auswahl aller denkbaren Telefone. Allerdings ist hier eine gesunde Portion Skepsis angebracht und der Marktpreis sollte zuvor gut recherchiert werden, etwa auf Ebay oder einem Ankaufportal wie Wirkaufens.de. Klingt ein Angebot zu gut, um wahr zu sein, ist es das in der Regel nicht.

Wem der Kauf von privat zu riskant ist, der findet bei Anbietern wie reBuy, asgoodasnew, Clevertronic oder Back Market gebrauchte und refurbished Smartphones in verschiedenen Zuständen. Der Vorteil ist, dass diese alle Geräte prüfen und ihren Kunden ein Rückgaberecht sowie eine Garantie einräumen. Dadurch kann der Käufer sicher sein, ein funktionierendes Handy zum erschwinglichen Preis zu erwerben. Amazon, Apple und andere Händler verkaufen ebenso generalüberholte Waren zu niedrigeren Preisen.

Langfristig zahlt es sich für Brieftasche und Umwelt aus, sein Smartphone möglichst lange zu nutzen und es erst dann gegen ein neues auszutauschen, wenn es wirklich nicht mehr zu gebrauchen ist. Dank Anbietern wie akkutauschen.de ist eine nachlassende Batterieleistung keine Ausrede mehr, sich ein neues Gerät zuzulegen. Und selbst gesprungene Bildschirme lassen sich günstig reparieren, weniger als ein neues Handy kostet das allemal. Wer das mit dem Reparieren ernst nimmt, sollte sich das Fairphone zulegen, bei dessen Entwicklung darauf geachtet wurde, dass sein Besitzer es leicht ohne fremde Hilfe reparieren kann. Die benötigten Ersatzteile können online geordert werden.

Verbraucher, deren finanzielle Lage solide ist und die aus diesem Grund eine gute Bonität haben, könnten zur Finanzierung eines neuen Smartphones einen Onlinekredit bei einer Direktbank aufnehmen. Dort sind die Konditionen nämlich um einiges günstiger als beim Ratenkredit einer Filialbank. Allerdings sollte diese Option mit einem Handybundle verglichen werden, denn mit der monatlichen Handyrechnung wird das Gerät ebenfalls in regelmäßigen Raten abbezahlt.


Mit Gutscheinen und Cashback beim Smartphone-Kauf Geld sparen

handy-mobil-tarif-vergleichenZusätzlich gibt es diverse Optionen, um beim Kauf eines neuen Handys oder Abschluss eines Smartphone-Tarifs bares Geld zu sparen. Die Erste sind Rabattcodes. Auf Portalen wie Coupons.de oder Vorteile.de, aber auch bei den Amazon Tagesdeals erhalten Verbraucher Gutscheine, mit denen sie beispielsweise einen Preisnachlass auf bestimmte Produkte oder ausgewählte Tarife erhalten. Die Sparcodes sind für einen begrenzten Zeitraum gültig, manchmal ist ein Mindestbestellwert erforderlich.

Manche Händler bieten einen sogenannten Trade-in-Service an. Einer davon ist Samsung. Dabei kann das Altgerät beim Kauf eines neuen Smartphones in Zahlung gegeben werden. Der Ankaufswert wird umgehend vom Neupreis abgezogen. Je nachdem, in welchem Zustand es sich befindet, können Käufer ein hübsches Sümmchen sparen. Beispielsweise nimmt Samsung das Galaxy J7 Duos für 110 Euro zurück. Allerdings gelten bestimmte Bedingungen, das Altgerät muss etwa funktionstüchtig sein, sich einschalten und laden lassen und der Touchscreen darf nicht kaputt sein.

Eine weitere Variante sind Cashback-Anbieter wie Shoop, link-o-mat oder Cashbackdeals, bei denen Nutzer für jeden Onlineeinkauf eine Rückvergütung erhalten. Shoop beispielsweise funktioniert so: Interessierte Personen melden sich mit ihrer E-Mail-Adresse bei Shoop an. Anschließend können sie über das Portal den gewünschten Shop aufrufen und dort wie gewohnt einkaufen. Wahlweise ist es ferner möglich, den Cashback-Assistenten zu installieren. Das ist eine Erweiterung, die für die Browser Chrome, Firefox, Opera und Edge verfügbar ist, und die Nutzer beim Aufrufen eines Onlineshops benachrichtigt, wenn dort Cashback gesammelt werden kann. Shoop erhält eine Provision von dem entsprechenden Händler und zahlt die Cashbacksumme in Form von Bargeld oder einem Gutschein an den Nutzer aus. Derzeit gibt es beispielsweise beim Mobilfunkprovider Congstar bis zu 85 Euro zurück, je nachdem, welcher Handyvertrag abgeschlossen wurde. Zu beachten ist jedoch, das Shoop in der Regel nicht mit anderen Gutscheinen, Rabattcodes oder Bonussystemen kombiniert werden kann.

Es gibt darüber hinaus Kreditkarten mit Cashbacksystemen. Eine davon ist die DKB Visa Card. Deren Inhaber können, sofern sie Aktivkundenstatus haben, in Partnershops der DKB Cashback auf Onlinebestellungen oder -buchungen erhalten. Zu diesen gehören Elektronikhändler wie Cyberport oder Provider wie O2. Dazu muss lediglich der Shop über einen Link im Onlinebanking aufgesucht werden. Dort können die Höhe der zu erwartenden Vergütung und die Bedingungen für die Inanspruchnahme des Gutscheins eingesehen werden.


Und wohin mit dem alten Smartphone?

selfie-smartphone-kaufenWer ein neues Telefon angeschafft hat, steht nun vor der Frage, was mit dem Altgerät geschehen soll. Vorausdenkende Menschen fragen sich das schon vor dem Kauf und prüfen, ob der Händler ihrer Wahl gebrauchte Smartphones in Zahlung nimmt. Doch es gibt noch weitere Wege, das alte Handy loszuwerden:

  • B. über Kleinanzeigen verkaufen
  • an ein Re-Commerce-Unternehmen schicken
  • entsorgen (Wertstoffhof, Elektronikgeschäft, Recyclingservice der Telekom)

Solange das Handy noch funktionstüchtig ist, ist es am wirtschaftlichsten, es zu Geld zu machen. Bei Rebuy, Wirkaufens und Konsorten ist es nicht nur möglich, billig gebrauchte Telefone zu erwerben, man kann sie dort ebenfalls verkaufen und erhält dort meistens mehr Geld als beim Händler. Andere Elektrogeräte, Spielekonsolen, DVDs und Bücher übrigens auch. Das ist ziemlich einfach. Zuerst wird das Modell ausgewählt und dann dessen Zustand bewertet. Je besser dieser ist, desto mehr Geld gibt es. Abstriche werden zum Beispiel gemacht, wenn das Originalkabel nicht mehr vorhanden oder die Batterielaufzeit eingeschränkt ist. Allerdings wird das Gerät nach dem Einschicken (apropos: kostenloser Versand!) noch einmal überprüft, darum bringt es nichts, es mit Absicht zu gut einzuordnen. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Wer vorsichtig ist und sein Althandy schlechter bewertet als es ist, bekommt von Wirkaufens.de automatisch mehr Geld. Und erweist sich das Gerät als unverkäuflich, kümmert sich der Anbieter gratis um dessen Entsorgung.

Womit wir zum nächsten Schritt kommen. Ein kaputtes Handy sollte fachgerecht recycelt werden. Schließlich befinden sich darin jede Menge wertvoller Rohstoffe, die für die Herstellung eines neuen Telefons verwendet werden können. Davon abgesehen geht vom Akku Explosionsgefahr aus, weshalb sie im Hausmüll nichts verloren haben. Besser ist es, sie beim nächsten Recyclinghof abzugeben. Auch die meisten Mobilfunkanbieter und Elektronikfachmärkte nehmen defekte Smartphones kostenlos entgegen und erledigen ihre umweltfreundliche Entsorgung. Ferner bietet die Telekom einen kostenlosen Recyclingservice für Smartphones, Mobiltelefone und Tablets an. Dort können Verbraucher sich mit anderen Leuten zusammentun, um gemeinsam ihre alten „Schubladenhandys“ einzuschicken, sich einer Sammelaktion in ihrer Nähe anschließen oder ihr Altgerät allein per Post ans Recyclingcenter senden. Zu diesem Zweck kann online ein Frankierschein ausgefüllt werden, die Versandkosten zahlt nämlich die Telekom.

In jedem Fall sollten vor dem Verkauf oder der Entsorgung die folgenden Schritte erledigt werden:

  • Daten sichern, z. B. durch Erstellung eines Back-ups
  • manuell alle Accounts entfernen
  • Funktionen wie „Mein iPhone suchen“ deaktivieren
  • Sperre durch PIN, Passwort, Muster oder biometrische Daten löschen
  • Speicher- und SIM-Karte(n) entnehmen
  • alle persönlichen Daten löschen (z. B. durch Zurücksetzen auf Werkseinstellungen oder eine spezielle App)

Fazit zu Handy Deals

handy-deal-iphoneEin gutes Smartphone muss nicht teuer sein. Beinah täglich veröffentlichen Elektromärkte, Provider oder große Versandhäuser Sonderangebote für Telefone, Tarife oder Bundles aus Handys mit Vertrag. Um sich die mühsame Recherche zu sparen, sammeln Anbieter wie mein-deal.com solche Handy-Deals und listen für ihre Nutzer alle relevanten Details übersichtlich auf.

Falls das richtige Schnäppchen dabei war, führt ein Klick auf einen Button direkt zum entsprechenden Onlineshop und schon nach wenigen Tagen wird das neue Smartphone geliefert. Neben Smartphone-Deals gibt es weitere Möglichkeiten, beim Handykauf viel Geld zu sparen.

Etwa, durch die Nutzung von Gutscheinen, Cashback-Programmen oder indem ein gebrauchtes Gerät erworben wird.