Online BankingOnline-Banking bietet Verbrauchern die Möglichkeit, Transaktionen und Bankgeschäfte flexibel zu handhaben. Von 75 Millionen Deutschen mit einem Girokonto nutzen 65 % diese praktische Option. Sie wird nicht nur von Banken im Internet, sondern gleichwohl von den klassischen Filialen zur Verfügung gestellt.

Was ist Online-Banking?

Beim Online-Banking können Nutzer fast alle Geschäfte tätigen, die im Zahlungsverkehr üblich sind, ohne dafür die Bank vor Ort aufsuchen zu müssen. Inbegriffen sind unter anderem das Ausführen von Überweisungen und Daueraufträgen. Ebenso besteht die Option, Lastschriften oder Kapitalanlagen über das Internet zu verwalten. Falls gewünscht, können ferner die mit dem Kreditinstitut geschlossenen Verträge angepasst werden. Zu ihnen gehören neben laufenden Versicherungen auch Depots sowie Vereinbarungen zum Bausparen. Es bestehen mithin vielfältige Möglichkeiten, das Online-Banking zu verwenden.

Welche Vorteile hat Online-Banking?

Die Mehrzahl der Nutzer des Online-Bankings schätzt die Bequemlichkeit, in den eigenen vier Wänden oder von unterwegs aus Bankgeschäfte erledigen zu können. Da der Gang zur Hausbank entfällt, wird dadurch Zeit gespart, welche anderweitig genutzt werden kann. Wesentlich von Vorteil ist zudem, dass keine Öffnungszeiten zu berücksichtigen sind. Online-Banking steht rund um die Uhr zur Verfügung.

Beim Ausführen von Überweisungen schätzen die Kunden vor allem die Vorlagen, in welche nur noch der Empfänger, die IBAN sowie der Verwendungszweck einzutragen sind. Diese Daten können nach Belieben geändert respektive angepasst werden. Im Anschluss ist mit nur wenigen Klicks die Zahlung ausgeführt. Sofern regelmäßig Rechnungen in derselben Höhe zu begleichen sind, kann von einem Dauerauftrag profitiert werden. Dieser wird zu einem festgelegten Datum pünktlich ausgeführt, ohne selbst die Initiative ergreifen zu müssen.

Tipp: Viele Banken, beispielsweise die Volksbank, bieten auch Versicherungen an. Sie sind dann in der Regel über das Online-Banking einseh- und modifizierbar. So besteht etwa die Möglichkeit, zu der über das Kreditinstitut abgeschlossenen Kfz-Versicherung weitere Fahrzeuge anzumelden, eine elektronische Versicherungsbestätigung anzufordern oder den Vertrag zu kündigen.

Es gibt aber noch weitere Gründe, die für das Online-Banking sprechen. Im Vergleich zu einem klassischen Girokonto bei der Filiale sind Konten im Internet nämlich deutlich günstiger erhältlich. Verschiedene Anbieter offerieren gänzlich kostenfreie Girokonten.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung kann der Inhaber eines Online-Kontos Bargeld abheben und vor Ort Einzahlungen vornehmen. Hierzu bieten sich unterschiedliche Optionen, die auch mit Zusatzkosten verbunden sein können. So ermöglichen bestimmte Supermärkte wie Rewe, Aldi oder Lidl, ebenso wie Kooperationsbanken, derartige Services.

Online Banken

Dennoch ist das Online-Banking auch mit ein paar wenigen Nachteilen behaftet. Es eignet sich nur für Verbraucher, die in der Lage sind, die entsprechenden Prozesse im Internet abzuwickeln. Für ältere Menschen stellt diese Art zur Erledigung der Bankgeschäfte oft eine Hürde dar. Neben dem Bedienen eines Smartphones oder Computers kann zusätzlich auch die Software des Dienstleisters zu Problemen führen.

Verbraucher, die sich für ein reines Online-Banking entscheiden, sollten ferner bedenken, dass es keinen festen Ansprechpartner vor Ort gibt. Falls Hilfe benötigt wird, muss ein Service-Mitarbeiter des Kreditinstitutes per:

  • Telefon
  • Internet/Kontakt-Formular
  • Fax
  • Post

kontaktiert werden.

Welche Möglichkeiten habe ich beim Online-Banking?

Je nach Bank haben Kunden unterschiedliche Optionen, das Online-Banking durchzuführen. Zu ihnen gehören entweder TAN-lose Verfahren oder Prozesse mit verschiedenen TAN-Optionen. Hier ein Überblick über die Verfahren:

  • chipTAN
  • smartTAN
  • HBCI
  • EBICS
  • pushTAN
  • photoTAN
  • eTAN
  • QR-TAN
  • mTAN

Üblicherweise bieten die Banken mehrere Verfahren zur Nutzung an. So kann der Kunde individuell entscheiden, welche Option am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Was ist das Verfahren chipTAN?

Das chipTAN-Verfahren ist ein Oberbegriff für unterschiedliche TAN-Verfahren. Zu ihnen gehören unter anderem das smartTAN- und HBCI-Verfahren. Alle Zahlungsoptionen haben gemeinsam, dass sie meist, neben einer Bankkarte und einem Online-Account, auch einen speziellen Generator oder ein besonderes Lesegerät benötigen. Diese Produkte stellt das jeweilige Kreditinstitut, meist gegen einen geringen Betrag, zur Verfügung.

Was ist das Verfahren smartTAN?TAN Verfahren

Beim Verfahren smartTAN benötigen Verbraucher nur einen Generator und eine Bankkarte sowie eine Internetverbindung. Nach dem Einloggen und Öffnen eines Überweisungsdokuments sind die entsprechenden Felder auszufüllen. Alternativ kann auch eine Vorlage verwendet werden. Sobald alle Daten in das Dokument eingetragen sind, werden im nächsten Schritt die Bankkarte sowie der Generator benötigt. Die Karte wird in den Generator gesteckt, wodurch dieser aktiviert wird. Im Anschluss hält der Anwender das Gerät an den Bildschirm, um die eingetragenen Daten über eine Grafik zu übertragen. Nach dem Abschuss des Prozesses müssen die Angaben bestätigt werden. Schließlich erscheint auf dem Generator eine Nummernfolge, welche online eingegeben wird. Alsdann ist der Überweisungsvorgang abgeschlossen.

Was ist das Verfahren HBCI?

Bei der HBCI-Variante wird keine TAN generiert. Nutzer benötigen vielmehr eine PIN und eine digitale Signatur. Ebenso ist ein Lesegerät notwendig, welches die Bank zur Verfügung stellt. Oftmals kann dieses Gerät auch für andere Vorgänge verwendet werden, beispielsweise im Zusammenhang mit dem Personalausweis. Ferner besteht die Option, Fahrzeuge über das Internet an- oder umzumelden.

Da dieses System noch relativ neu am Markt ist, kommt es vereinzelt zu Problemen. Grund hierfür ist, dass die Software regelmäßig Updates benötigt. Deshalb sollten Verbraucher regelmäßig prüfen, ob eine neue Version zur Verfügung steht. Außerdem kommt es teilweise vor, dass sich Kontoinhaber mehrfach identifizieren müssen, sofern der Überweisungsbetrag 30 Euro übersteigt. Zwar erhöht sich hierdurch die Sicherheit, auf der anderen Seite muss jedoch mehr Zeit für das Ausführen einer Zahlung aufgewendet werden.

Was ist das Verfahren EBICS?

Electronic Banking Internet Communication Standard, kurz EBICS, ist ein Verfahren, welches sich besonders für Unternehmen eignet, da es ein hohes Maß an Sicherheit verspricht. Überdies profitieren Nutzer bei der Verwendung von großer Flexibilität. Überweisungen, Lastschriften, Bestellungen von Wertpapieren und auch andere Vorgänge, zum Beispiel das Aufrufen einer detaillierten Finanzübersicht, sind umsetzbar. Unternehmen bietet sich die Möglichkeit, gänzlich unabhängig vom Standort zur gleichen Zeit Zahlungen durchzuführen.

Besonders praktisch ist weiterhin, dass mehrere Dienstleister in das System einbezogen werden können. Hierbei ist es unerheblich, ob sie national oder international agieren. Da sämtliche Daten verschlüsselt übermittelt werden, bietet das EBICS-Verfahren hohe Sicherheit für alle Teilnehmer.

verschiedene Optionen des Girokontos
ohne Girokarte, Bezahlung über Smartphone
2 kostenlose Bargeldabhebungen mit der Kreditkarte innerhalb der EU

Was ist das Verfahren pushTAN?

Für ein pushTAN-Verfahren benötigen Nutzer ein Smartphone sowie optional ein Tablet, einen PC oder ein Laptop.

Sobald eine Überweisung oder ein anderer Vorgang ausgeführt werden sollen, erhält der Anwender eine SMS auf seinem Smartphone. Dieser können alle Daten der Überweisung oder die Details des beabsichtigten Bankgeschäfts entnommen werden. Nach Bestätigung der Daten erhält der Nutzer eine TAN. Diese ist im Anschluss in die Maske des Online-Bankings einzugeben.

Fachleute hegen bei diesem Verfahren leichte Bedenken, da es durch mögliche Viren auf dem Smartphone zu Sicherheitslücken kommen kann. Allerdings besteht die Gefahr nur dann, wenn die TAN auf dem Smartphone generiert und dort auch in den Browser eingegeben wird. Daher ist es empfehlenswert, immer zwei Geräte beim pushTAN-Verfahren einzusetzen.

Was ist das Verfahren photoTAN?

Meist wird das photoTAN-Verfahren auf zwei Geräten durchgeführt. Eher selten nutzen Anwender hierfür lediglich das Smartphone. Vorhanden sind neben einer TAN-App auch eine App für das Banking. Wer seine Überweisung am Laptop abwickeln möchte, erhält nach der Eingabe aller Daten eine einzigartige Grafik auf dem Bildschirm. Diese wird mit dem Smartphone gescannt und überträgt dann alle Daten auf das Gerät. Der Anwender kann anschließend die Daten prüfen und sie über das Eintippen einer TAN auf dem Computer oder Smartphone bestätigen.

Was ist das Verfahren eTAN?

Auch beim eTAN-Verfahren wird ein Generator genutzt. Diese Methode funktioniert jedoch ohne einen Scanvorgang. Nachdem der Nutzer alle Daten im System hinterlegt hat, erhält er eine Nummernfolge. Diese wird in den Generator eingegeben, worauf im Anschluss eine TAN erzeugt wird, die zum Abschluss des Vorgangs wiederum in das System eingegeben wird.

Manche Banken bieten auch das eTAN-Plus-Verfahren an. Es unterscheidet sich vom vorgenannten Verfahren insofern, dass kein Generator, sondern ein Lesegerät, genutzt wird. Auch dieses erzeugt eine TAN, die der Nutzer dann über das System eingibt. Im Vergleich zur herkömmlichen eTAN-Variante wird das eTAN-Plus-Verfahren als sicherer angesehen, da es seltener einer Gefahr durch Angriffe von Trojanern ausgesetzt ist.

Geldeingang von mindestens 700 Euro pro Monat für das kostenlose Girokonto
gebührenfreies Geldabheben an über 9.000 Automaten der CashGroup
guter Kundenservice

Was ist das Verfahren QR-TAN?

Für das QR-Verfahren wird wiederum ein Generator benötigt, gleichfalls eine Bankkarte. Wie bei den meisten Methoden auch, gibt der Nutzer die Überweisungsdetails in die entsprechende Maske am PC ein. Nach dem Ausfüllen aller erforderlichen Felder erscheint auf dem Bildschirm ein flackerndes Gebilde in Form von Balken. Dieses ist, in Abhängigkeit von der Größe des Bildschirms, anpassbar, sodass der Generator es erfassen kann. Auch die Geschwindigkeit des Flackerns kann helfen, dass das Symbol durch das Gerät schnell auslesbar ist. Nach passender Einstellung der Größe kann der Nutzer die vorgenommenen Veränderungen übrigens speichern, um für den nächsten Vorgang Zeit zu sparen. Sobald das Gerät die Balken ausgelesen hat, werden alle eingetragenen Daten angezeigt. Im Anschluss werden die Daten bestätigt und der Nutzer erhält eine TAN, welche wiederum einzugeben ist. Im Anschluss ist die Transaktion abgeschlossen.

Hinweis: Manche Banken bieten das QR-Verfahren auch zur Nutzung mit dem Tablet oder Smartphone an. Hierbei entfallen die Kosten für die Anschaffung des zusätzlichen Generators.

Was ist das Verfahren mTAN?

Das mTAN-Verfahren wird auch als “mobile Methode” bezeichnet. Grund hierfür ist, dass nach dem Ausfüllen einer Überweisung im Internet eine TAN angefordert wird, welche die Bank an das Smartphone des Nutzers sendet. Bei einigen Kreditinstituten entstehen für das Versenden von TANs zusätzliche Kosten, welche pro Überweisungsauftrag gelten und in der Regel weniger als 1 Euro betragen. Obwohl das Verfahren als sicher eingestuft wird, raten Experten dennoch dazu, eine andere Option zu nutzen. Hintergrund ist, dass es beim Diebstahl des Mobiltelefons zu Sicherheitsrisiken kommen kann, da möglicherweise eine unbefugte Person Zugriff auf die TANs nehmen könnte.

Kann ich auch ohne eine TAN Überweisungen ausführen?

Verbraucher, welche nur Kleinbeträge anweisen möchten, können dies auch ohne Eingabe einer TAN erledigen. Dieser Service wird von den meisten Banken angeboten, sofern der Betrag 30 Euro nicht übersteigt.

Benötige ich beim Online-Banking zwingend ein Smartphone?

Smartphone bankingBeim Online-Banking wird grundsätzlich ein herkömmliches Handy benötigt. Es können also auch Verbraucher, die sich nicht im Besitz eines modernen Smartphones befinden, daran teilnehmen. Wer möchte, kann zum Beispiel das pushTAN-Verfahren nutzen. Allerdings wird für die meisten Methoden ein Generator oder ein Lesegerät benötigt. Diese Geräte kosten üblicherweise weniger als 50 Euro und eignen sich entsprechend für Schüler, Studenten, Geringverdiener oder Bezieher von staatlichen Hilfsleistungen.

Da die Möglichkeiten zur Nutzung des Online-Bankings von Bank zu Bank unterschiedlich sein können, empfiehlt es sich, vor der Eröffnung eines Kontos einen Leistungsvergleich bei Check24 durchführen. Dieser ist kostenlos, unverbindlich und hilft dabei, die verschiedenen Angebote einzusehen und die für sich selbst beste Wahl zu treffen.

Wie riskant ist Online-Banking mit dem Smartphone?

Apps, die beim Online-Banking zum Einsatz kommen, sind üblicherweise relativ sicher. Daher sind Sorgen, dass das eigene Geld Hackern in die Hände fällt, eher unbegründet. Zugriff auf persönliche Daten, zumindest in gewissem Umfang, haben jedoch unter anderem Internetbetreiber oder Anbieter der jeweiligen Applikationen. Bei zweiterem handelt es sich in der Regel aber ohnehin um die eigene Bank.

Ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko beim Online-Banking besteht allerdings, wenn die Bankgeschäfte in einem nicht ausreichend gesicherten Umfeld durchgeführt werden. Egal ob auf der Straße, in öffentlichen Gebäuden oder beim Einkaufen: Es besteht regelmäßig die Gefahr, dass Daten durch andere Personen gelesen und missbräuchlich genutzt werden. Auch Hotspots sind nicht geeignet, um über deren Zugang Zahlungsverkehr abzuwickeln. Es ist deshalb angeraten, das Online-Banking nur dort zu nutzen, wo auch ein hohes Maß an Sicherheit gegeben ist, vorzugsweise in den eigenen vier Wänden.

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Wie erhöhe ich die Sicherheit beim Online-Banking per Smartphone?

 

Um beim Online-Banking ein potentielles Risiko so gering wie möglich zu halten, gibt es einige Aspekte, die Verbraucher unbedingt beachten sollten. Nachstehend eine Übersicht zu den wichtigsten Sicherheitskriterien:

  • Der Einsatz von TANs ist sinnvoll: Auch wenn es etwas aufwendig ist und ein wenig Zeit in Anspruch nimmt, ist es wichtig, dass bei Transaktionen TANs benutzt werden. Bereits seit 2019 gehören die früheren Papierlisten der Vergangenheit an, da sie schlicht zu wenig Sicherheit boten. Heutzutage haben sich Verfahren, wie pushTAN, QR-TAN oder photoTAN etabliert. Durch das Eingeben einer vorgegebenen Zahlenfolge wird somit der Zugriff Dritter auf sensible Daten und Transaktionen limitiert.
  • PasswortLimits einrichten: Es kann hilfreich sein, auf dem eigenen Bankkonto ein Limit festzulegen. Hierbei handelt es sich um eine Höchstgrenze eines Betrages, über welchen der Nutzer innerhalb eines gewissen Zeitraums, in der Regel einen Werktag, verfügen kann. Viele Banken richten dieses Limit automatisch ein, wobei der Betrag meist bei etwa 2.500 Euro liegt. Natürlich kann diese Summe auch verringert werden.
  • Gute Virensoftware verwenden: In einigen Fällen gelangen Hacker auch über eine unzureichende Virensoftware an ein Daher sollten parallel zu dem genutzten Computer auch mobile Endgeräte mit einer passenden Virensoftware ausgestattet sein. Diese verhindert zusätzlich den Empfang von Phishing-Nachrichten. Optional sind weitere Sicherheitstools bei den Anbietern erhältlich.
  • Nachrichten von unbekannten Absendern löschen: Häufig bergen auch E-Mails nicht unerhebliche Risiken. Über einen Link, welcher von Empfängern genutzt werden soll, wird ein Kontakt zu einer fremden Webseite hergestellt, über die die eigenen Bankdaten, aus fadenscheinigen Gründen, eingegeben werden sollen. Hinter dieser Aufforderung steckt eine Betrugsmasche, die schnell zu erheblichen Verlusten führen kann, da Unbefugte durch den Erhalt vertraulicher Daten Zugang zum Online-Banking erhalten.
  • Gutes Passwort wählen und Sicherheitsfragen festlegen: Immer wieder kommt es zu Hacker-Angriffen auf Online-Konten. Daher sollten Nutzer unbedingt ein sicheres Passwort wählen, welches idealerweise aus einer Kombination von Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen besteht. Im Internet gibt es verschiedene Programme, die dabei helfen, besonders sichere Passwörter zu kreieren. Ebenso finden sich Passwort-Manager, welche sogar über eine Erinnerungsfunktion verfügen. Falls beim Login mehrfach ein falsches Passwort eingegeben wurde, aktivieren viele Banken ein gesondertes Sicherheitssystem. Dabei hat der Kontoinhaber zur Verifizierung verschiedene Fragen zu beantworten, die im Vorfeld festgelegt wurden. Nach der korrekten Beantwortung besteht wieder vollumfänglicher Zugriff auf das Konto.

Wie reagiere ich richtig, wenn ich einen Missbrauch des Online-Bankings feststelle?

Sollte es zu Ungereimtheiten beim Online-Banking gekommen sein, ist es immens wichtig, dass die Betroffenen schnell reagieren. Am besten ist es, das Konto unmittelbar sperren zu lassen. Hierzu gibt es bei jeder Bank eine separate Service-Rufnummer, die meist 24 Stunden am Tag erreichbar ist. Zur Sperrung des Kontos werden folgende Daten abgefragt:

  • Kartennummer
  • Kontonummer
  • Bankleitzahl
  • Name

Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass ab dem Moment der Sperrung keine Transaktionen mehr durchgeführt werden. Daueraufträge und Lastschriften bleiben unbearbeitet, bis das Konto wieder freigegeben wurde.

Fazit

Mitunter kann es auch ausreichend sein, die Bank darum zu bitten, lediglich die betreffende Transaktion zu verhindern, ohne unmittelbar das Konto selbst zu sperren. Ob dies möglich ist, lässt sich schnell am Telefon abklären.

Besteht nur ein anfänglicher Verdacht auf einen Missbrauch des Online-Kontos, sollten zunächst die Kontoauszüge geprüft werden. Auf ihnen finden sich alle Bewegungen aus der Vergangenheit und es lässt sich einfach nachvollziehen, ob eine Belastung ohne Grund erfolgte.

Fehlerhafte Anwendungen in den Endgeräten führen ebenfalls zu Sicherheitsrisiken. Aus diesem Grund ist es unumgänglich, die Software des Antiviren-Programms regelmäßig auf Updates zu prüfen.

Schließlich empfiehlt sich auch die Wahl eines sicheren TAN-Verfahrens. Bei Bedenken sollte das mTAN-Verfahren vermieden werden, da es über Schwachstellen verfügt.

Fazit zum Online Banking

Online-Banking ist in Deutschland überaus beliebt. Die entsprechenden Konten werden oftmals kostenfrei zur Verfügung gestellt. Somit gestaltet sich das Ausführen von Transaktionen nicht nur schnell, sondern auch günstig. Internet-Banking ist mit geringen Risiken verbunden, sofern einige Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden. Kreditinstitute stellen zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs unterschiedliche Optionen zur Verfügung. Üblicherweise handelt es sich um die Verfahren chipTAN, photoTAN, smartTAN photo, QR-TAN, HBCI, EBICS, eTAN und pushTAN.

Alle Anwendungen verfügen über Vor- sowie Nachteile. Fachleute empfehlen. Verfahren zu nutzen, bei denen mindestens 2 Geräte oder Apps genutzt werden müssen. Ebenso wichtig wie ein sicheres TAN-Verfahren ist zudem ein guter Virenschutz sowie ein individuelles Passwort. Bei Interesse an einem kostenlosen oder günstigen Online-Konto kann Check24 oder ein anderer Kontenvergleich behilflich sein. Über eine Suchfunktion und einen integrierten Vergleichsrechner findet der Verbraucher einfach und schnell den passenden Anbieter, der den eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen entspricht.

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