Verbraucher haben oftmals die Möglichkeit, ein kostenloses Girokonto bei einer Bank zu eröffnen. Meist ist es jedoch an wiederkehrende Einnahmen gekoppelt. In einigen Fällen allerdings bieten Landesbanken, Kreditbanken und Kreditgenossenschaften ein Bankkonto auch ohne regelmäßige Zahlungseingänge kostenfrei an.

Wo gibt es kostenlose Girokonten?

OnlineBanken

Verbraucher finden Girokonten ohne Gebühren meist im Internet. Das liegt daran, dass Online-Banken dort geringere Kosten für ihre Leistungen produzieren. Neben den Bürokosten entfallen auch viele Arbeitsstunden, die Mitarbeiter in der Kundenberatung aufzuwenden hätten. Daher ist es möglich, Girokonten preiswerter oder sogar gänzlich ohne Gebühren anzubieten.

Allerdings gibt es auch Banken vor Ort, welche ihren Service ohne Zusatzkosten offerieren. Oftmals müssen Verbraucher jedoch gewisse Bedingungen erfüllen, um in den Genuss einer solchen Bankverbindung zu gelangen. Junge Menschen bis zum 28. Lebensjahr erhalten regelmäßig ein kostenloses Girokonto. Kostenlose Girokontos erhalten Bürger meist auch mit einem regelmäßigen Geldeingang von monatlich mind. 700 EUR. Der dafür nötige monatliche Geldeingang ist jedoch vom jeweiligen Tarif der Bank abhängig. Auch Empfänger von BAföG oder Rente können darüber hinaus ein gratis Girokonto erhalten.

Wer profitiert üblicherweise von kostenlosen Girokonten?

Kostenlose Girokonten bedeuten in vielen Fällen Einbußen in den Leistungen des Anbieters. Doch es gibt auch Ausnahmen. Einige Banken bieten bei durchgehend überdurchschnittlicher Leistung und guten Konditionen dennoch Konten an, welche nicht mit Kosten verbunden sind. Aus diesem Grund sollten Verbraucher genau überlegen, welche Optionen mit einem Bankkonto verbunden sein müssen. In einigen Fällen nämlich, in welchen ein Konto umsonst angeboten wird, fallen beispielsweise hohe Kosten für Bargeldabhebungen im Ausland oder verhältnismäßig hohe Dispozinsen an. Ebenso kann es zu zusätzlichen Kosten für Partner-, EC- und Kreditkarten kommen. Selten hingegen fallen Gebühren für Geldeinzahlungen an Automaten an. Doch auch sie sind möglich. Oft wird ebenfalls übersehen, wie viele Geldautomaten für Bargeldabhebungen zur Verfügung stehen. Einige Banken unterhalten mehr als 50.000 Automaten, andere wiederum weniger als 10.000 Geräte.

Wie finde ich ein kostenloses Girokonto?

VergleichKostenlose Girokonten lassen sich bequem mithilfe eines Vergleichs im Internet finden. Dieser wird unter anderem bei Check24 und Verivox angeboten. Der Service steht jedem Verbraucher kostenlos zur Verfügung. Überdies ist das Angebot unverbindlich und schnell erhältlich. Alles, was Interessierte für einen Vergleich von Girokonten benötigen, sind die persönlichen Daten. Zu ihnen zählen:

  • monatliches Einkommen
  • Wohnort
  • Alter

Diese drei Punkte sind besonders wichtig, da von ihnen die Resultate des Vergleichs abhängen. Der Wohnort hat Relevanz, um auch lokale Banken in die Übersicht mit einzubeziehen. Über die Angaben zu Alter und Einkommen werden die Tarife ermittelt, welche den persönlichen Verhältnissen am besten entsprechen.

Wie bewerte ich die Ergebnisse eines Girokonto-Vergleichs?

Bei einem Vergleich von Girokonten sollten die individuellen Kriterien für eine kostenlose Vergabe im Vordergrund stehen. Weiterhin ist in Betracht zu ziehen, welche einzelnen Leistungen tatsächlich angeboten werden. Hierzu zählen häufig:

  • Kreditkarten: Zahlreiche Banken bieten ihren Kunden VISA- oder Mastercard-Karten Diese werden entweder kostenlos ausgegeben oder sind an die Zahlung einer Jahresgebühr von 30 bis 40 Euro gebunden. Kreditkarten mit Zusatzleistungen wie beispielsweise Reiseversicherungsschutz sind mit deutlich höheren Gebühren verbunden.
  • Partnerkarten: Bei Eröffnung eines Girokontos erhalten die meisten Verbraucher auch eine kostenlose Karte für den Partner. Selten verlangen Kreditinstitute Gebühren, die alsdann zwischen 5 und 20 Euro betragen.
  • Dispokredite: Personen, die mehr Geld benötigen, als auf dem Konto verfügbar ist, nutzen oft Dispokredite. Diese Kredite sind jedoch in der Regel mit hohen Zinsen verbunden und liegen durchschnittlich bei etwa 10 %. Bei einigen Banken, die kostenlose Girokonten anbieten, finden sich allerdings auch Dispositionskredite mit einem Zinssatz von unter 7 %.
  • Cashback: Beim Einkauf mit der Girocard oder Kreditkarte besteht oftmals die Möglichkeit, Geld zu sparen. Hierzu muss die Karte aber bei Kooperationspartnern der Banken eingesetzt werden. Erhältlich sind somit Rabatte, Boni oder Punkte, die ein nicht unerhebliches Einsparpotenzial bieten.
  • Google und Apple Pay: Kontaktlose Bezahlung ist mit Google und Apple Pay unproblematisch möglich. Angeboten wird dieser Service im Einzelhandel. Die Zahlung ist schnell getätigt, die Eingabe einer PIN entfällt.

Hinsichtlich der weiteren Konditionen empfiehlt es sich, auf folgende Aspekte zu achten:

Geldabhebung

  • Bargeldauszahlungen und -einzahlungen: Einzahlungen von Bargeld sind an Bankautomaten oft kostenlos möglich. Selten erheben Banken eine Gebühr für Einzahlungen an den Geräten. Bei Auszahlungen verhält es sich ein wenig anders. An den Automaten der kontoführenden Bank sind Abhebungen üblicherweise kostenfrei möglich. Im Ausland und an Automaten anderer Banken fallen regelmäßig Gebühren an. Sie variieren in Abhängigkeit vom gewählten Geldbetrag. Bei kleineren Summen sind etwa 5 bis 6 Euro Mindestgebühren fällig.
  • Fremdwährungsgebühren: Im Rahmen von Reisen in ein Land mit einer anderen Währung kommt es häufig zu Zusatzkosten. Sie liegen bei ungefähr 1 bis 2 % des angeforderten Geldbetrags. Das Abheben von Geld ist dort mit einer Kreditkarte oftmals günstiger als mit einer EC-Karte. Doch auch hier gibt es Ausnahmen, sodass sich ein Vergleich entsprechend lohnt.
  • Zinsen auf Guthaben: Kaum eine Banken bietet auf Guthaben auf dem Girokonto noch Zinsen an. Häufiger hingegen finden sich Kreditinstitute, die ab einem gewissen Betrag sogar Zinsen einfordern.
  • Ausgaben für Überweisungen, Daueraufträge und Lastschriften: Wer über ein Online-Konto verfügt und dennoch Überweisungen händisch in der Filiale ausführt, muss mit Zusatzgebühren dafür rechnen. Zwar fallen diese gering aus, dennoch summieren sie sich über die Zeit. Daher ist es angeraten, Daueraufträge, Überweisungen und Lastschriften ausschließlich online zu tätigen.

Wer bietet kostenlose Girokonten an?

 

Obschon viele Banken kostenlose Girokonten anbieten, lohnt ein Vergleich, da sich die Konditionen von Zeit zu Zeit ändern. Oftmals entscheiden sich Verbraucher für Girokonten der nachstehenden Anbieter, da diese vielfach kostenlos sind:

  • DKB
  • HypoVereinsbank
  • PSD Bank
  • C24
  • ING
  • 1822direkt
  • Commerzbank

Wie gut ist das Girokonto der DKB?

Wer sich bei der DKB für ein belegloses Konto entscheidet, erhält dieses kostenlos. Für Neukunden bietet das Unternehmen außerdem etwas Besonderes an. Sie erhalten zusätzlich für 6 Monate alle Vorzüge, die auch ein Aktivkunde in Anspruch nehmen kann, zum Beispiel ein weltweit kostenloses Abheben von Geldbeträgen.

Als Aktivkunden gelten Verbraucher, welche auf ihrem Konto in den letzten 3 Monaten einen Geldeingang von mindestens 700 Euro verbuchen konnten. Auch wenn die DKB einen regelmäßigen Geldeingang belohnt, erhebt sie auf ein zu hohes Guthaben auf dem Konto allerdings einen Zins. Dieser wird „Verwahrentgelt“ genannt und beträgt jährlich 0,5 %. Da die meisten Menschen auf ihrem Girokonto jedoch nur geringe Beträge halten, bleibt die Gebühr häufig unberücksichtigt.

Praktisch ist der kostenlose Kontowechselservice bei der DKB. Sofern die Formalitäten nicht selbst erledigt werden können oder wollen, übernimmt ein Bankmitarbeiter diese Aufgabe. Ebenso von Vorteil ist das schnelle Bezahlen mit der EC-Karte des Kreditinstituts unter Nutzung von Google oder Apple Pay, welches kontaktlos in vielen Shops funktioniert.

Zusätzlich erhalten Inhaber eines Girokontos bei der DKB eine Debitkarte von VISA. Sie ist kostenlos und somit ohne eine Jahresgebühr verfügbar. Innerhalb der Europäischen Union ist das Zahlen mit der VISA-Karte übrigens komplett kostenfrei. Entsprechend sparen Verbraucher auf Reisen oder beim Bezahlen in Geschäften regelmäßig Geld.

Weitere Konditionen der DKB im Überblick:

  • Dispokredit mit geringen Zinsen
  • kostenlose Partnerkarten
  • Gebühren für Abhebungen an fremden Automaten
  • keine Bargeldauszahlungen am Schalter möglich
  • gebührenpflichtige Bargeldeinzahlungen

kostenloser Kontowechsel
Dispokredit mit geringen Zinsen
kostenlose Debitkarte von VISA

Wie gut ist das Girokonto der HypoVereinsbank?

Das Girokonto der HypoVereinsbank wird für 5 Jahre kostenlos angeboten. Nach Ablauf dieser Zeitspanne entscheidet das Kreditinstitut individuell über die Folgekosten des Kontos. Je nach Aktivitätsgrad und Höhe der monatlichen Einnahmen kann das Weiterführen entweder kostenlos oder gebührenpflichtig sein.

Menschen, die höhere Beträge auf dem Konto belassen möchten, profitieren vom Angebot der HypoVereinsbank. Grund hierfür ist, dass keine Habenzinsen erhoben werden. Ebenso vorteilhaft sind die geringen Zinsen bei der Nutzung eines Dispokredits. Sie liegen deutlich unter dem aktuellen Durchschnitt in Deutschland.

Falls es von Bedeutung ist, möglichst viele Geldautomaten des Kreditinstitutes quer durch Deutschland und im Ausland in Anspruch nehmen zu können, empfiehlt sich die HypoVereinsbank allerdings nicht. Bundesweit sind lediglich 9.000 Automaten aufgestellt, an denen kostenfrei Geld abgehoben werden kann. Bei Reisen bietet sich in 10 verschiedenen Ländern aber die Option, Geld bei Banken der UniCredit gebührenfrei abzuheben.

Es gibt weitere Aspekte, die Interessierte bei der HypoVereinsbank berücksichtigen sollten. Zu ihnen gehören:

  • Google und Apple Pay
  • VISA-Karte wird gebührenfrei angeboten
  • geringe Gebühren für Bargeldauszahlungen mit der Kreditkarte
  • kostenloses Abheben von Geld am Schalter
  • Bargeldeinzahlungen an Automaten sowie am Schalter kostenlos möglich

kostenloses Girokonto für 5 Jahre 
Geringe Zinsen für Dispokredit
gebührenfreie VISA Karte

Wie gut ist das Girokonto der PSD Bank?

Für Rentner und Personen mit geringen Bezügen ist das Girokonto der PSD Bank ideal. Dort nämlich bleibt die Höhe des regelmäßigen Geldeingangs unberücksichtigt. Wichtig ist einzig, dass kontinuierlich Eingänge zu verzeichnen sind. Sofern keine Einnahmen vorhanden sind, verlangt die PSD Bank eine Gebühr für das Girokonto.

Verbraucher, die neben einem Bankkonto auch eine Kreditkarte wünschen, haben bei der PSD Bank die Option, selbige zu beantragen. Bei regelmäßigem Gehaltseingang erhält der Kunde die Mastercard kostenlos.

Während eines Jahres können Kontoinhaber über fünfzigmal Geld an einem Automaten in Deutschland abheben. Dieser Service wird kostenlos angeboten. Verfügbar sind zurzeit mehr als 18.000 Bankautomaten.

Mittels der Kreditkarte kann überdies weltweit Geld günstig abgehoben werden. Es wird lediglich eine geringe Gebühr eingezogen. Zudem gibt es den sogenannten Dispokredit. Dieser wird mit einem Zinssatz angeboten, welcher deutlich unter dem Durchschnittssatz liegt. Interessenten, die beabsichtigen, sich für ein Girokonto bei der PSD Bank zu entscheiden, sollten die weiteren Konditionen beachten:

  • kostenpflichtige Partner-Kreditkarten
  • Partnerkarten für das Bankkonto kostenfrei
  • gebührenfreie Geldeinzahlungen möglich
  • keine Geldabhebung am Schalter
  • Sofort-Dispo in dreistelliger Höhe möglich
  • Habenzinsen

Tipp: Meist bietet die PSD Bank Neukunden einen attraktiven Bonus an, welcher bei Eröffnung des Bankkontos gewährt wird.

Höhe des Geldeingangs unberücksichtigt
Sofort-Dispo in dreistelliger Höhe möglich
Bonus bei Kontoeröffnung

Wie gut ist das Girokonto der C24?

C24 bietet 3 verschiedene Varianten von Girokonten an, wobei das Produkt C24 Smart kostenfrei ist. Die Tarife „Plus“ und „Max“ sind mit monatlichen Gebühren von bis zu zehn Euro verbunden.

Die kostenlose Version des Bankkontos umfasst eine Mastercard. Sie ist ebenso gebührenfrei und beinhaltet ein Cashback-Programm. Dabei erhalten Nutzer der Karte Geld zurück, falls sie in ausgewählten Geschäften und Shops einkaufen.

Kunden, die ihr Konto aktiv nutzen, können bis zu viermal im Monat kostenlos Geld abheben, jedoch nur in Ländern, in denen der Euro das offizielle Zahlungsmittel ist. Innerhalb der EU sind übrigens auch Kartenzahlungen ohne Gebühren möglich.

Zusätzlich profitieren Kontonutzer von einem Dispo zu fairen Konditionen. Er wird bonitätsabhängig eingeräumt und steht als Sofort-Dispo zur Verfügung. In einem finanziellen Notfall hat der Kontoinhaber somit die Sicherheit, schnell an Geld zu kommen.

Etwas Besonderes bei C24 sind die sogenannten Pockets. Das sind sozusagen Unterkonten. Im Rahmen der Variante C24 Smart stehen insgesamt 4 solcher „Taschen“ zur Verfügung. Nutzer, die Geld für verschiedene Zwecke zurücklegen möchten, nutzen diese Option entsprechend. Gegen einen Aufpreis sind weitere Pockets hinzubuchbar.

Nachfolgend weitere Leistungen, die ebenso in einem Bankkonto der C24 erhalten sind:

  • Geldeingang- und Geldausgangsanalysen
  • Möglichkeit zu Multibanking
  • keine fixe Laufzeit
  • Apple und Google Pay
  • bei Kontobelastungen erfolgt Echtzeitbenachrichtigung
  • 3D-Secure bei Online-Zahlungen
  • automatische Vertragsoptimierung möglich (System kalkuliert, ob ein anderer Kontotyp bei C24 günstiger wäre als die genutzte Version)

Wie gut ist das Girokonto der ING?

GeldabhebenDie ING wirbt damit, dass Inhaber des Girokontos an etwa 97 % aller Bankautomaten innerhalb Europas kostenlos Geld abheben können. Das entspricht etwas mehr als 57.000 Automaten. Generell ist das Girokonto der ING 3 Monate kostenlos nutzbar. Personen unter 28 Jahren sowie Arbeitnehmer mit einem regelmäßigen Gehaltseingang in mittlerer dreistelliger Höhe erhalten das Girokonto dauerhaft kostenfrei.

Ebenso wie viele andere Anbieter hält auch die ING für ihre Kunden im Notfall einen Dispokredit bereit. Dieser wird bonitätsabhängig zu fairen Konditionen eingeräumt. Sofern das Konto dauerhaft mit einem Guthaben geführt wird, kann es zu Zusatzkosten kommen. Wie hoch dieses ist, richtet sich nach dem Guthaben und wird entsprechend prozentual ermittelt.

Alle Nutzer des Girokontos können eine Kreditkarte beantragen, welche kostenlos offeriert wird. Sie bleibt kostenfrei, auch wenn sie nur selten genutzt wird. Überdies sind verschiedene Bezahlsysteme wie Apple oder Google Pay inbegriffen, um den Einkauf noch einfacher und schneller zu gestalten.

Weiterhin existiert auch ein Cashback-Programm. Im Rahmen dessen haben Nutzer des Girokontos die Option, einen gewissen Prozentsatz der Ausgaben einzusparen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der Kunde in ausgewählten Shops einkauft, welche eine Kooperation mit der ING unterhalten.

Weitere Konditionen, die für Inhaber eines Girokontos bei der ING gelten, sind:

  • geringe Fremdwährungsgebühren
  • kostenlose Überweisungen, Daueraufträge und Lastschriften
  • geringe Gebühr bei Ablehnung einer Lastschrift
  • vielfach kostenlose Einzahlung von Bargeld an ausgewählten Automaten
  • faire Dispozinsen
  • Partnerkarten generell kostenlos
  • ab 100.000 Euro Verwahrentgelt

Wie gut ist das Girokonto der 1822direkt?

Der Dienstleister 1822direkt hält 3 verschiedene Optionen zu Girokonten bereit. Die Variante „1822mobile“ ist kostenfrei erhältlich. Für die Produkte „Klassik“ oder „Premium“ werden monatliche Gebühren von bis zu 10 Euro erhoben.

Im Tarif 1822mobile erhalten Kunden neben einer kostenlosen Girokarte auch eine Visa-Karte. Beim Bezahlen wird keine EC-Karte verwendet, sondern das eigene Smartphone. Die Nutzung von Google Pay ist möglich.

Um das Smartphone für die Bezahlung mit Google Pay einzusetzen, muss zuvor die entsprechende App heruntergeladen werden. Das Mobilfunkgerät sollte mindestens über Android 5 und NFC verfügen, wenngleich neuere Versionen des Betriebssystems gleichwohl kompatibel sind. Nachdem die App installiert wurde, muss noch die eigene VISA-Karte fotografiert werden. Anschließend erfolgt die Registrierung, welche in wenigen Minuten abgeschlossen ist.

Wer darüber nachdenkt, sich für diesen Tarif von 1822direkt zu entscheiden, sollte die folgenden Konditionen im Auge behalten:

  • faire Gebühren bei Kontoüberziehung
  • wird nur ohne Girocard angeboten
  • bei aktiver Kontonutzung bis zu 2 Bargeldabhebungen mit der Kreditkarte innerhalb der EU kostenlos
  • keine Bargeldabhebung am Schalter möglich
  • kostenpflichtige Einzahlungen von Bargeld bei der ReiseBank durchführbar

verschiedene Optionen des Girokontos
ohne Girokarte, Bezahlung über Smartphone
2 kostenlose Bargeldabhebungen mit der Kreditkarte innerhalb der EU

Wie gut ist das Girokonto der Commerzbank?

Das Wichtigste vorweg: Die Commerzbank bietet ihren Kunden ein kostenloses Girokonto an. Hierzu wird jedoch ein regelmäßiger Geldeingang von wenigstens 700 Euro pro Monat vorausgesetzt. Bei der Eröffnung eines Kontos erhalten die Kunden eine Girocard. Sie wird kostenlos ausgegeben und ermöglicht ein gebührenfreies Geldabheben an über 9.000 Automaten der CashGroup. Bei diesem Angebot gibt es keine Limitierungen. Mithin kann der Nutzer so oft wie gewünscht Geld abheben, ohne dafür Gebühren entrichten zu müssen.

Kontoinhaber, die mobiles Bezahlen favorisieren, nutzen hierzu entweder Google oder Apple Pay. Beide Verfahren ermöglichen kontaktlose Bezahlvorgänge in vielen Geschäften und Supermärkten.

Wer häufiger Geld auf das eigene Konto einzahlen möchte, kann dies an allen Commerzbank-Automaten tun. Einzahlungen sind generell kostenlos, die Höhe des Betrags unwesentlich.

Das Angebot der Commerzbank ist auch für Menschen interessant, die einen guten Kundenservice schätzen. Zur Nutzung steht eine Hotline zur Verfügung, welche rund um die Uhr erreichbar ist.

Tipp: Auch die Commerzbank bietet Neukunden oftmals interessante Boni an. Es empfiehlt sich daher, vor der Entscheidung für ein Kreditinstitut die Konditionen genauer zu betrachten. Aber auch die Boni verschiedener Dienstleister sollten nicht unberücksichtigt gelassen werden.

Geldeingang von mindestens 700 Euro pro Monat für das kostenlose Girokonto
gebührenfreies Geldabheben an über 9.000 Automaten der CashGroup
guter Kundenservice

Fazit zum kostenlosen Girokonto

Privatpersonen und Unternehmer, die auf der Suche nach einem kostenlosen Girokonto sind, stehen vor einer immensen Auswahl. Mitunter finden sich Anbieter, welche das Konto ohne Auflagen durchgehend gratis zur Verfügung stellen. Häufiger jedoch erwarten Banken eine regelmäßige Aktivität auf dem Bankkonto. Sofern jeden Monat mindestens 700 Euro Gehalt, Lohn oder Rente eingezahlt werden, kann in der Regel von einem gebührenfreien Girokonto profitiert werden. Weiterhin gibt es Angebote, die speziell auf junge Menschen unter 28 Jahren zugeschnitten sind. Auch Optionen, wonach das Konto über einen bestimmten Zeitraum ohne Kosten geführt werden kann, finden sich. Teilweise sind Zusatzleistungen wie eine VISA-Karte oder Mastercard bereits enthalten.

Vor einer Entscheidung sollten Verbraucher unbedingt alle Konditionen zur Kontoführung genau prüfen. Personen, die regelmäßig Geld abheben oder auf das Konto einzahlen möchten, finden hierzu recht unterschiedliche Auflagen. Bei einigen Banken ist das Einzahlen oder Abheben von Geld an deutschen oder europäischen Geldautomaten generell kostenlos. Bei anderen Kreditinstituten wiederum nur dann, sofern es sich um einen Automaten der Bank oder einer Partnerbank handelt. Ebenso existieren Angebote, die eine fixe oder prozentuale Gebühr für wiederkehrende Bargeldeinzahlungen oder Abhebungen bedingen. Um herauszufinden, welches Angebot am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt, sollten Verbraucher einen Girokonto-Vergleich durchführen. Hierzu empfiehlt sich Check24 als schnelle und kostenlose Möglichkeit.

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