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Den Gasanbieter wechseln und Geld sparen, wie geht das?

Alle Jahre wieder trudelt die Gasrechnung ins Haus. Der zu bezahlende Betrag bringt so manchen Kunden trotz der kalten Wintertage ins Schwitzen. Dabei ist es in Deutschland möglich, seinen Gasversorger selbst zu wählen. Diese Freiheit birgt einen großen Vorteil, da ein Anbieterwechsel viel Geld sparen kann. Allerdings ist das Angebot an Energieversorgern riesig. Tatsächlich gibt es in keinem anderen europäischen Land so viele Anbieter wie in Deutschland. Das schreckt viele davor ab, zu einem günstigeren Gasanbieter zu wechseln, obwohl es ganz leicht ist. Dieser Ratgeber erklärt Schritt für Schritt, wo sich Gaspreise vergleichen lassen, worauf bei der Suche des besten Gastarifs ankommt und wie der Wechsel funktioniert. Er unterstützt mit wertvollen Tipps, um genau den Gasanbieter zu finden, der den eigenen Bedürfnissen gerecht wird.

Sechs gute Gründe, den Gasanbieter zu wechseln

Viele Verbraucher schreiben Kundenloyalität groß und bleiben jahrelang beim gleichen Energieversorger, ohne dessen Preispolitik zu hinterfragen. Diese Treue ist zwar lobenswert, lohnt sich hingegen selten. Den Anbieter zu wechseln, hat hingegen gleich mehrere Vorteile.

  1. Durch das Wechseln zu einem neuen Gasanbieter lässt sich jährlich viel Geld sparen.
  2. Preiserhöhungen entgegenwirken. Der aktive Preisvergleich und das Wechseln zu günstigen Energieversorgern fordert diese dazu auf, ihre Preise marktfähig zu halten.
  3. Der Kundenservice. Nicht bei allen Anbietern ist der Kunde König. Falls Service, Abrechnungspraxis, Erreichbarkeit oder ähnliche Faktoren immer wieder zu Unmut führen, lohnt sich der Wechsel zu einem kundenfreundlicheren Versorger.
  4. Umweltschutz. Mit dem Umstieg auf Öko- oder Biogas kann jeder einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten.
  5. Unternehmensphilosophie. Verbraucher können durchaus mitbestimmen, wohin ihr Geld fließt. Einige Unternehmen finanzieren mit ihren Einnahmen den Ausbau nachhaltiger Energie, soziale Projekte oder ähnliche Engagements.
  6. Weil es unkompliziert ist! Den Gasanbieter zu wechseln ist einfach, dauert lediglich wenige Minuten und geht bequem von zu Hause aus.

Wie viel Geld kann ich mit einem Gasanbieter-Wechsel sparen?

Am meisten spart, wer sich vom Grundversorgertarif trennt. In Deutschland ist es gesetzlich verankert, dass jeder Zugang zu Strom und Gas hat. Wer nicht bewusst einen Vertrag mit einem Energieversorger abschließt, wird daher automatisch vom Grundversorger mit Energie beliefert. Dabei handelt es sich jeweils um den Anbieter, der in der Region die meisten Kunden hat. Im Vergleich zu anderen Vertragsarten sind die Kosten der Grundtarife sehr hoch. Mit dem Übergang in einen günstigeren Tarif lassen sich bis zu mehreren Hundert Euro im Jahr sparen. Wer sich bereits in einem Sondervertrag befindet, kann dank Neukundenboni und Wechselprämien ebenfalls günstigere Gastarife finden.

Kann jeder seinen Gasanbieter wechseln?

Grundsätzlich ja. Seit der Liberalisierung des deutschen Gasmarktes 1998 darf sich jeder deutsche Bürger seinen Gasversorger frei aussuchen. Genauso wie den Internet-, Mobilfunk- und Stromanbieter. Einen kleinen Unterschied gibt es jedoch bei der Gasversorgung: Mehrfamilienhäuser sind normalerweise mit einer Zentralheizung ausgestattet, also einer einzigen Gasheizung, die alle Wohnungen beheizt. In solchen Fällen ist die Auswahl des Gasanbieters dem Vermieter überlassen. In Gebäuden mit Etagenheizungen sieht das anders aus, diese sind aber selten. Wer in seinem eigenen Haus wohnt, kann natürlich selbst entscheiden, von wem er Gas beziehen möchte.

Wie finde ich den günstigsten Gastarif?

Bei mittlerweile nahezu tausend Gasanbietern, die mitunter bundesweit mehrere Tarife zur Verfügung stellen, scheint es undenkbar, den Überblick zu behalten. Trotzdem ist ein Gasvergleich unkompliziert und schnell. Möglich machen es zahlreiche Internetportale, die einen kostenlosen Gasrechner zur Verfügung stellen. Anhand der Postleitzahl sowie dem ungefähren jährlichen Gasverbrauch stellen diese einen übergreifenden Gaspreisvergleich an. Zusätzlich lassen sich die Resultate nach persönlichen Suchkriterien filtern, wie beispielsweise bestimmte Vertragslaufzeiten, Wechselprämien oder Ökogas-Tarife. Innerhalb von wenigen Sekunden listet der Gasrechner zahlreiche am Wohnort infrage kommenden Tarife auf.

Wo kann ich meinen Jahresverbrauch an Gas ablesen?

Der eigene Gasverbrauch steht auf der ersten Seite der Jahresabrechnung. Vergleichsportale fordern normalerweise Angaben in Kilowattstunden (kWh), manche Versorger geben den Verbrauch in Kubikmetern (m3) an. Zum Umrechnen wird die Kubikmeterzahl mit dem Faktor zehn multipliziert. Dies ergibt den groben Wert in Kilowattstunden. Wem das zu mühsam ist oder wer es genau wissen will, der findet im Internet zahlreiche Umrechner, die die Werte mit einem Klick umwandeln. Alternativ lässt sich der Verbrauch anhand der Wohnungsgröße ermitteln. Dieses Vorgehen ist vor allem hilfreich, wenn ein Umzug bevorsteht, der einen neuen Gaslieferanten nach sich zieht. Pro Quadratmeter Wohnfläche liegt der Konsum von zwei Personen bei ungefähr 14 m3 Gas. Wird das Wasser ebenfalls mit Gas erhitzt, muss mit etwa 16 m3 gerechnet werden.

Vorsicht bei Vergleichsportalen

Die Google-Suche nach Gasanbietervergleichen spuckt Hunderte Vergleichsportale aus. Diese zeigen bei exakt gleichen Suchkriterien mitunter sehr unterschiedliche Angebote an. Das liegt daran, dass die Betreiber solcher Portale ihr Geld mit Provisionen verdienen, die sie von jedem über ihre Seite abgewickelten Gas- oder Stromanbieterwechsel erhalten. Entsprechend haben manche Vergleichsrechner gewisse Voreinstellungen, die teurere Gastarife zuoberst anzeigen. Es ist wichtig, dies nachzuprüfen, um Kostenfallen zu vermeiden. Empfehlenswerte Seiten sind Check24, Preisvergleich.de und Verivox.

Was sollte ich beim Vergleich von Gasanbietern beachten?

Der neue Gasvertrag sollte die folgenden Tarifkonditionen erfüllen. Diese lassen sich bei einem guten Preisrechner in den Filtereinstellungen angeben.

  • Maximale Vertragslaufzeit von zwölf Monaten.
  • Eine möglichst kurze Kündigungsfrist von unter sechs Wochen.
  • Idealerweise gibt es keine automatische Vertragsverlängerung. Falls doch, sollte es sich um höchstens weitere zwölf Monate handeln.
  • Eine Preisgarantie von mindestens einem Jahr schützt vor Preiserhöhungen.
  • Eine monatliche Abschlagszahlung erlaubt, die Ausgaben besser zu kontrollieren.
  • Vorkasse vermeiden! Falls der Gaslieferant Insolvenz anmeldet, erhalten Kunden das bereits bezahlte Geld nicht zurück.
  • Finger weg von Pakettarifen! Sie gehören zu den beliebtesten Fallstricken. Es besteht die Gefahr, am Ende des Jahres mehr Gas zu bezahlen, als tatsächlich verbraucht wurde. Falls umgekehrt der Gasverbrauch höher ist als das gebuchte Paket, können die Kosten enorm steigen.
  • Neukunden profitieren zwar von einem Wechselbonus, dennoch ist es empfehlenswert, den Bonus beim Preisvergleich nicht einzurechnen. Das ermöglicht eine bessere Einschätzung der jährlichen Gaskosten.
  • Tarife anzeigen lassen, die keinen Anbieterwechsel direkt auf dem Vergleichsportal
  • Die Suchergebnisse nicht nach Kundenempfehlungen sortieren. Diese zeigen bevorzugt solche Gastarife an, für die der Portalbetreiber besonders hohe Provisionen erhält.

Welcher ist der beste Gasanbieter?

Welcher Energieversorger den günstigsten Gastarif hat, hängt in erster Linie vom Wohnort und dem Gasverbrauch ab, da die Preise regional variieren. Einfach den billigsten Gasanbieter zu wählen, kann später zu Unzufriedenheit führen. Denn niedrige Gaskosten allein machen noch keinen guten Gasversorger aus. Dieser sollte die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Preisgarantie über die komplette Vertragslaufzeit
  • Transparente Preisgestaltung
  • Transparenz bezüglich der Gasherkunft
  • Kompetenter, freundlicher Kundenservice

Neben den drei bekanntesten Gasanbietern Stromio, Vattenfall und Voltera wurden unter anderem die nachfolgenden Lieferanten von Kunden diverser Vergleichsportale als sehr gut bewertet.

E.ON

Der Energiekonzern gehört zu den größten Lieferanten von Strom und Gas in Deutschland. Er bietet vier verschiedene Gastarife an, darunter ein günstiger Onlinetarif sowie einer mit CO2-neutralem Erdgas. Kunden schätzen die lange Preisgarantie.

  • Monatlicher Grundpreis: 14,88 Euro
  • kWh-Preis: ab 5,18 Cent
  • Eine Woche Kündigungsfrist
  • Zwölf Monate Vertragslaufzeit
  • Kein Mindestverbrauch

E wie einfach

Der Energielieferant mit dem einprägsamen Namen trumpft tatsächlich mit seiner transparenten Preisgestaltung. Verbraucher bewerten den Service als freundlich. E wie einfach bietet seinen Kunden drei verschiedene Tarife an. Mit flexiblen Tarifvarianten sowie Onlinetarifen sind sie dabei äußerst wettbewerbsfähig. Neukunden profitieren von einem Bonus.

  • Grundpreis ab null Euro
  • kWh-Preis ab 5,43 Cent
  • Vier Wochen Kündigungsfrist
  • Vertragslaufzeiten von einem, zwölf oder vierundzwanzig Monaten
  • Preisgarantie ohne Mehrwertsteuer.

Eprimo

Der Gas- und Stromanbieter beliefert seit 2005 bundesweit Privathaushalte sowie Geschäftskunden. Mit sechs verschiedenen Tarifoptionen steht seinen Kunden eine breite Auswahl zur Verfügung. Sie können sich beispielsweise für CO2-neutrales Erdgas oder einen flexiblen Tarif entscheiden.

  • Monatlicher Grundpreis ab 2,51 Euro
  • kWh-Preis ab 4,14 Cent
  • Vier Wochen Kündigungsfrist
  • Ein oder zwölf Monate Vertragslaufzeit
  • Beratung nur via Telefon oder Internet

Grünwelt Energie

Die Tochterfirma von Stromio und Gas.de beliefert Verbraucher in ganz Deutschland ausschließlich mit Strom und Gas aus erneuerbaren Energiequellen. Da das Unternehmen ohne Zwischenhändler arbeitet, profitieren Kunden von einem günstigeren Strom- und Gaspreis. Zur Auswahl stehen vier Tarife.

  • Monatlicher Grundpreis ab 4,67 Euro
  • kWh-Preis ab 2,83 Cent
  • Je nach Tarif vier oder sechs Wochen Kündigungsfrist
  • Vertragslaufzeiten von einem oder zwölf Monaten
  • Eingeschränkte Preisgarantie

Naturstrom

Das Unternehmen gehört zu den wenigen grünen Energieversorgern, die mit dem Grünes-Gas-Label ausgezeichnet sind. TÜV Nord zertifizierte es ebenfalls mit einem gültigen Prüfsiegel. Es vertreibt ausschließlich ökologische und nachhaltige Energie und fördert zudem umweltfreundliche Kraftwerke. Kunden können zwischen drei verschiedenen Tarifen wählen.

  • Monatlicher Grundpreis: 9,90 Euro
  • kWh-Preis ab 5,95 Cent
  • Vier Wochen Kündigungsfrist
  • Keine Mindestvertragslaufzeit
  • Gasherkunft: Abfall- und Reststoffe aus Anlagen in Hamburg und Brandenburg.

Polarstern

Hinter dem poetischen Namen steckt ein Energielieferant, der zu hundert Prozent auf erneuerbare Energiequellen setzt. Das gelieferte Gas ist von TÜV Nord ausgezeichnet. Ein bestimmter Anteil der Einnahmen fließt direkt in den Ausbau der nachhaltigen Biogas-Produktion aus Reststoffen. Es steht ein Gastarif zur Verfügung.

  • Monatlicher Grundpreis: ungefähr 12,10 Euro
  • kWh-Preis ab 5,31 Cent
  • Zwei Wochen Kündigungsfrist
  • Keine Mindestvertragslaufzeit
  • Gasherkunft: Zuckerrübenreste in Ungarn

Wie wechsle ich meinen Gasanbieter?

Ist die Entscheidung für einen günstigen Gasversorger gefallen, ist der Wechsel sogar noch leichter als der Anbietervergleich. Die meisten Portale ermöglichen es, den neuen Anbieter mit wenigen Mausklicks direkt online abzuschließen. Dazu ist lediglich nötig, ein Formular auszufüllen. Eine E-Mail bestätigt, dass alles richtig geklappt hat. Kurz darauf meldet sich der neue Gasanbieter, um Details zu klären und den Vertrag endgültig abzuschließen. Am besten sind dann folgende Angaben bereits zur Hand:

  • Name des aktuellen Gasversorgers
  • Kundennummer beim derzeitigen Versorger
  • Nummer des Gaszählers
  • Jährlicher Gasverbrauch in kWh

Alle Daten stehen auf der Gasrechnung. Die Zählernummer lässt sich auf dem Gerät ablesen. Sie befindet sich meistens neben einem Barcode und ist sechs bis acht Ziffern lang. Die Kündigung des bisherigen Gasanbieters übernimmt in der Regel der neue Lieferant. Endet die Kündigungsfrist innerhalb der nächsten drei Wochen, sollten Kunden zur Sicherheit selbst kündigen, um sicherzustellen, dass der Vertrag nicht automatisch verlängert wird. Der neue Gaslieferant kümmert sich um einen reibungslosen Gaswechsel, bei dem die Energieversorgung jederzeit gewährleistet ist. Von der Bearbeitung des Antrags bis hin zum effektiven Wechsel verstreichen in der Regel vier bis acht Wochen.

Wann soll ich meinen Gasanbieter wechseln?

Der ideale Wechselzeitpunkt hängt vom derzeitigen Vertrag ab. Wer sich in der Grundversorgung befindet, hat eine Kündigungsfrist von zwei Wochen. Unter Einhaltung dieser Frist ist es jederzeit möglich, den Gasversorger zu wechseln. Bei einem bewusst abgeschlossenen Gasvertrag ist neben der Kündigungsfrist die Vertragslaufzeit ein wichtiger Aspekt. Es empfiehlt sich, den Anbieter frühestens sechs Monate und spätestens drei Wochen vor Vertragsende zu wechseln. Eine Ausnahme bildet das Sonderkündigungsrecht.

Was ist das Sonderkündigungsrecht?

Das Sonderkündigungsrecht, auch außerordentliches Kündigungsrecht genannt, ermöglicht die vorzeitige Kündigung von Verträgen. Es gibt zwei Situationen, in denen Kunden Anspruch darauf haben. Bei einem Umzug beispielsweise ermöglichen die meisten Energieanbieter aus Kulanz eine Vertragsauflösung. Einige allerdings nur, wenn der neue Wohnort außerhalb ihres Netzgebietes liegt. Falls der Gasanbieter eine Preiserhöhung ankündigt, dürfen Kunden ebenfalls vor Ablauf des Vertrags daraus aussteigen. Energieversorger müssen mindestens sechs Wochen im Voraus über Preiserhöhungen informieren. In der Regel kommt eine solche Auskunft direkt mit einem vorformulierten Kündigungsschreiben ins Haus geflattert. Versäumt der Anbieter eine rechtzeitige Ankündigung, empfiehlt es sich, die Vertragsbedingungen nachzuprüfen. Denn bei manchen verfällt das Sonderkündigungsrecht, wenn sich der Gaspreis aufgrund von steigenden Steuern oder Abgaben erhöht.

Kann ein Gasanbieter meine Wechselanfrage ablehnen?

Ja, das ist durchaus möglich. Viele Verbraucher versuchen inzwischen, durch einen regelmäßigen Anbieterwechsel mit Neukundenboni oder ähnlichen Angeboten Geld zu sparen. Die Energieversorger profitieren nicht davon, wenn ihre Kunden nach einem Jahr wieder abspringen. Sie verdienen erst ab dem zweiten Jahr Geld mit ihnen, wenn die Boni und Prämien wegfallen. Wenn Energieanbieter also solche Schnäppchenjäger vermuten, lehnen sie die Wechselanfrage ab. Als Begründung geben sie meist Abstimmungsschwierigkeiten mit dem Netzbetreiber oder Kommunikationsschwierigkeiten mit dem aktuellen Versorger an.

Tipps zum Gasanbieterwechsel

Wem die Entscheidung trotz Preisvergleich schwerfällt, kann sich an folgenden Tipps orientieren:

  • Da ein Singlehaushalt einen eher tiefen Gasverbrauch aufweist, profitieren diese von einem niedrigen Grundpreis.
  • Familien oder WGs mit mehreren Personen sollten hingegen auf einen günstigen kWh-Preis, auch Arbeitspreis genannt, achten.
  • Verbraucher, die ihren Gasanbieter häufig wechseln, sollten vor allem auf einen hohen Neukunden- oder Sofortbonus achten sowie auf eine besonders kurze Kündigungsfrist.
  • Wer keine Lust hat, sich jedes Jahr einen neuen Versorger zu suchen, und lieber bei seinem aktuellen Tarif bleibt, achtet auf einen tiefen Preis mit möglichst langer Preisgarantie.

Was ist Ökogas?

Ökogas ist eine umweltfreundlichere Alternative zu Erdgas. Es geht darum, Emissionen von CO2-Emissionen und weiteren klimawirksamen Gasen zu reduzieren. Allerdings ist Ökogas kein geschützter Begriff, weshalb sich darunter grundsätzlich zwei Angebote finden. Es handelt sich beispielsweise um Erdgas, das mit klimaneutralen Biogasanteilen vermischt wird. Der Anteil an Biogas ist nicht definiert und variiert je nach Anbieter. Eine andere Möglichkeit ist, dass der Gasversorger die CO2-Emissionen von Erdgas durch Unterstützung anderweitige Klimaschutzprojekte ausgleicht. Wer nachhaltiges Ökogas beziehen möchte, sollte darauf achten, dass der Gasanbieter mit dem Label Grünes Gas ausgezeichnet ist.

Fazit zum Gasanbieter wechseln

Ein Großteil der Verbraucher entscheidet sich dazu, den Gasanbieter zu wechseln, um Geld zu sparen. Vor allem für Kunden, die sich noch im Grundversorgertarif befinden, ergibt sich ein Sparpotenzial von mehreren Hundert Euro im Jahr. Dank Vergleichsportalen im Internet gestaltet sich das Vorgehen kinderleicht. Anhand der Postleitzahl und dem jährlichen Gasverbrauch erstellen diese kostenlos eine Liste mit günstigen Gasanbietern. Alle notwendigen Angaben finden sich in der Gasrechnung. Wichtig ist, die Voreinstellungen zu beachten, die manche Gasrechner vornehmen. Denn sie können sich als Kostenfalle entpuppen. Mit den richtigen Suchkriterien kann jeder einen günstigen Energieversorger finden, der zu seinen Bedürfnissen passt. Wer übrigens noch mehr Geld sparen möchte, wechselt den Stromanbieter. Das Vorgehen ist dasselbe, dafür gibt es ebenfalls entsprechende Stromvergleichsrechner.

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