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Die Beliebtheit von ETF-Sparplänen steigt jährlich, weil es sich bei ihnen um eine vergleichsweise preiswerte Geldanlage handelt. Und dank Sparraten ab 25 Euro im Monat können sich viel mehr Privatinvestoren den Einstieg in den Kapitalmarkt leisten. Betrachten wir die Vor- und Nachteile von ETF-Sparplänen einmal näher und erklären, was beim Wertpapiersparen noch zu beachten ist.

Das ist unter ETF-Sparplan zu verstehen

Mit einem ETF-Sparplan wird monatlich ein gleichbleibender Betrag in einen Exchange-traded Fund (ETF) investiert. Das ist ein an der Börse gehandelter Fonds, der den Wertverlauf eines Indexes abbildet, zum Beispiel den des Deutschen Aktienindex (DAX). Anleger investieren über eine ETF-Gesellschaft in alle Aktien, die in dem jeweiligen Index beinhaltet sind. Das ist sehr viel einfacher, als alle diese Wertpapiere einzeln zu erwerben. Anders als konventionelle Fonds werden ETFs passiv gemanagt, das heißt, die Aktienverteilung ist identisch zu der im nachgebildeten Index und es gibt kein Fondsmanagement, das die Investition aktiv steuert. Aus diesem Grund sind sie so günstig.

1822direkt DepotBei einem ETF-Sparplan wird nun automatisch in regelmäßigen Abständen, z. B. monatlich oder quartalsweise, ein fester Betrag in einen ETF angelegt.

Das ist bei fast allen Banken und Onlinebrokern und schon mit niedrigen Investitionssummen möglich.


Welche Vorteile haben Sparpläne?

Wer in einen Sparplan investieren will, sollte dessen Vor- und Nachteile kennen. Nur so lässt sich beurteilen, ob diese Art der Geldanlage den eigenen Wünschen entspricht.

Mit einer Investition in einen ETF-Sparplan regen sich Verbraucher zum Einsparen von Geld an. Durch die in gleichbleibendem Abstand stattfindenden Abgaben legen sie eine gewisse Summe an und bekommen es später, hoffentlich mit einer Rendite, wieder. Deshalb kann ein Sparplan zur Altersvorsorge beitragen. Ferner sind ETFs eine günstige Form der Geldanlage und viele Banken und Broker bieten ETFs an, die kostenlos bespart werden können. Andernfalls liegen die Ausführungsgebühren mit ca. 1,5 % des Anlagebetrags vergleichsweise niedrig.

Praktisch an Sparplänen ist, dass der gewünschte Anlagebetrag automatisch abgebucht und zum Kauf von ETF-Anteilen genutzt wird. Anleger müssen sich also um nichts kümmern. Zudem stehen ETF-Sparpläne aufgrund der geringen Investition einem breiten Publikum zur Verfügung, das andernfalls nicht am Wertpapierhandel teilnehmen könnte.

Beim Anlegen eines Sparplans muss – anders als bei der Einmalanlage – kein besonderer Zeitpunkt abgewartet werden. Denn die regelmäßigen Einzahlungen einer gleichbleibenden Summe über einen Zeitraum von üblicherweise mehreren Jahren führen zum sogenannten Cost-Average-Effect (= Durchschnittskosteneffekt), dank dem Anleger von Kursschwankungen profitieren und der das Timing-Risiko minimiert. Überdies sind ETF-Sparpläne eine Möglichkeit, das Portfolio zu diversifizieren, weil ETFs viele verschiedene Wertpapiere enthalten.

Hier die Vorzüge von Sparplänen im Überblick:

  • Risikostreuung der Geldanlage leicht möglich
  • für Personen mit wenig Vermögen geeignet
  • hochpreisige Aktien sind erschwinglich
  • automatisierte Geldanlage

Welche Nachteile haben Sparpläne?

Alle Investitionen an der Börse sind mit einem Risiko verbunden, das macht vor ETFs nicht halt. Anleger müssen sich darüber im Klaren sein, dass sie ihr eingesetztes Geld durch fallende Kurse teilweise oder ganz verlieren können. Wie bei allen Wertpapierkäufen ist es daher von höchster Bedeutung, ausschließlich verzichtbares Geld zu investieren und sich nicht auf eine hohe Rendite zu verlassen.

Obwohl der Cost-Average-Effekt zu einem Gewinn führen kann, ist es möglich, dass er sich nachteilig auswirkt. Denn gerade bei stark schwankenden Kursen kommt er besonders zum Tragen, doch starke Schwankungen sind generell ein Anzeichen für einen risikoreichen ETF. Er ist also kein Wundermittel, um über Nacht Millionär zu werden.

Wer plant, seine Anlagen aus den Sparplänen zu verkaufen, hat häufig zusätzliche Ordergebühren zu bezahlen. Grund dafür ist, dass es an Börsen lediglich ganze Fondsanteile gibt. Für den Investor bedeutet dies, dass er diese über einen Broker veräußern muss. Dabei entstehen ihm Kosten. Es gibt jedoch Anbieter, die Verkäufe und Käufe bestimmter sparplanfähiger ETFs kostenlos ermöglichen. Daher ist ein Vergleich von Sparplänen wichtig.

Bei manchen ETF-Sparplänen ist für die Ausführung eine feste Gebühr fällig. Das bedeutet, dass der Anleger einen bestimmten Betrag unabhängig vom Volumen der Vermögensanlage bezahlt. Wird eine geringe Summe angelegt, ist dies nachteilig, weil die Gebühr prozentual gesehen einen großen Anteil des Anlagebetrags ausmacht. Das kann so weit gehen, dass die Rendite ausbleibt. Im Gegensatz sind bei hohen Sparraten fixe Gebührenmodelle von Vorteil.

Nachfolgend eine Übersicht über die Nachteile von Sparplänen:

  • generelles Risiko des Börsenhandels
  • Totalverlust möglich
  • Kosten für den Sparplan können steigen
  • durch den Handel über einen Broker entstehen Zusatzkosten
  • absolute Gebühren sorgen bei geringem Vermögen für hohe Ausgaben

Wie unterscheiden sich Aktien-, Fonds- und ETF-Sparpläne?

Wertpapiersparpläne gibt es in verschiedenen Varianten, z. B. Aktiensparpläne, Fondssparpläne und ETF-Sparpläne. Bei allen wird in bestimmten Zeitintervallen eine feste Geldsumme in ein Wertpapier investiert. Der Unterschied besteht in der Anlageklasse. Beim Aktiensparplan werden Anteile einer einzigen Aktie erworben. Das macht Anleger zu Aktionären und sie haben in der Regel Anspruch auf Beteiligung am Gewinn des entsprechenden Unternehmens.

Die entscheidende Abweichung zwischen Fonds und ETFs ist das Management. Bei Fonds wird das gesammelte Geld der Anleger aktiv gemanagt. Sprich, ein Fonds-Management verfolgt eine bestimmte Anlagestrategie, damit die Rendite möglichst hoch ausfällt. Doch durch die menschliche Beteiligung kann es zu Fehlentscheidungen kommen. Das passiert bei den passiv gemanagten ETFs nicht, die stur die Wertentwicklung eines Indexes verfolgen. Auf eine lange Sicht gesehen gelingt es wenigen Managern, die Rendite eines ETF-Sparplans zu schlagen.

Aus diesem Grund entscheiden sich viele Anleger für einen ETF-Sparplan. Er ist eine passive Geldanlage. Mit ihm erzielen Investoren somit keine Überrendite, profitieren jedoch trotzdem langfristig von ihrem Investment.


An wen richten sich ETF-Sparpläne?

Häufig schließen Eltern für ihren Nachwuchs einen ETF-Sparplan für Kinder ab, in der Hoffnung, ihm zum 18. Geburtstag ein kleines Vermögen überreichen zu können. Damit kann dann beispielsweise der Führerschein oder die erste eigene Wohnung finanziert werden. Als finanzieller Puffer für Ausbildung oder Studium hat sich ein passiver Sparplan ebenfalls etabliert.

Ebenso wählen jüngere Menschen, die eine Familie gründen wollen, eine solche Geldanlage aus. Wer einen Bau einer Immobilie plant, kann mit einem Plan zum Sparen bereits einen finanziellen Grundstein für die große Investition legen. Trotzdem bleibt die Flexibilität bewahrt, das Geld kurzfristig anderweitig einzusetzen, sollte es zu finanziellen Schwierigkeiten kommen.

Personen, die jeden Monat ein wenig Geld zurücklegen und vermehren wollen, profitieren gleichermaßen von einem Sparplan. Er ist in Zeiten der niedrigen Zinsen lukrativer als die Geldanlage auf einem Tages- oder Festgeldkonto oder einem Sparbuch.


Welche ETF-Sparpläne sind die besten?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage ist unmöglich. Denn es hängt vom Anlagevolumen, der Dauer eine Investition und den persönlichen Präferenzen ab, welche Geldanlage sich am besten eignet. Zudem gibt es verschiedene Arten an ETFs, die beim Vergleich zu berücksichtigen sind. Ohnehin fehlt am Ende der Blick in die Zukunft, um die passende Anlage auszuwählen.

Experten empfehlen in der Regel ETF-Sparpläne, die weltweit ausgelegt wurden. Mit ihnen ist das Verlustrisiko geringer. Auf der anderen Seite sollten sich Anleger bewusst sein, dass bei weniger riskanten Geldanlagen die Renditen geringer ausfallen. Mit dem nötigen Vermögen haben jedoch Personen mit einer niedrigen Risikopräferenz die Chance, hohe Profite zu erhalten. Üblicherweise legen sie die Dividenden erneut an und bauen so den Erfolg weiter aus.

Obwohl ETF-Sparpläne nach individuellen Gesichtspunkten zu wählen sind, gibt es einige Finanzprodukte, die häufiger von Anlegern zum Einsatz kommen als andere. Zu ihnen gehören:

  • Lyxor ETF MSCI All Country World
  • ETF MSCI World
  • iShares NASDAQ-100 UCITS ETF (DE)
  • Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C
  • Vanguard FTSE All-World UCITS ETF
  • HANetf BTCetc Bitcoin Exchange Traded Crypto ETF
  • Deka DAX UCITS ETF
  • Lyxor MSCI World (LUX) UCITS ETF

Was ist der Lyxor ETF MSCI All Country World?

Der ETF MSCI All Country World (MSCI ACWI) bildet den Index All Country World ab. Dieser enthält Aktien von 3000 börsengehandelten Unternehmen aus 50 Ländern. Das sind neben 23 Industrieländern und 27 Schwellenstaaten, allerdings entfallen ca. 87 % der Werte auf Erstere und etwa 60 % sind US-amerikanische Unternehmen. Anleger sollten beachten, dass diese Werte sich stetig ändern. In vielen Jahren kann die Konstellation somit komplett anders aussehen. Der Lyxor-ETF arbeitet synthetisch, bildet also den Referenzindex indirekt über einen Swap nach. Er ist in Euro notiert und thesaurierend, seine Gesamtkostenquote (TER) beträgt 0,45 %.

Nachfolgend ein Überblick über die drei vermögensstärksten Geldanlagen:

S&P 500 UCITS ETF - Dist (EUR)
MSCI World UCITS ETF – Dist
EURO STOXX 50 (DR) UCITS ETF – Acc


Was ist der iShares Core MSCI UCITS World ETF?

Der Aktienindex MSCI World fasst die 1600 größten börsennotierten Unternehmen aus verschiedenen Industriestaaten zusammen, z. B. den USA, Großbritannien, Japan, Kanada, Frankreich und Deutschland. Aus den genannten Staaten liegen besonders Unternehmen wie Apple und Microsoft vorne, weshalb sie die Entwicklung der Geldanlage stärker als andere Unternehmen beeinflussen.

Mehrere ETFs bilden die Performance des MSCI World nach. Einer ist der in US-Dollar gehandelte iShares Core MSCI UCITS World ETF. Dieser ist thesaurierend, was vorteilhaft für den Vermögensaufbau ist. Darüber hinaus handelt es sich um einen physischen ETF, seine TER beträgt 0,20 %.

Im iShares-ETF auf den MSCI EM UCITS (Dist) befinden sich mehr als 3400 Mio. US-Dollar!


Was ist der iShares NASDAQ-100 UCITS ETF (DE)?

Der iShares NASDAQ-100 UCITS ETF (DE) ist ein thesaurierender ETF in US-Doller. Er bildet den Wert der 100 größten US-amerikanischen und internationalen Unternehmen ab, die an der NASDAQ (einer auf Technologie spezialisierten Börse in den USA) gehandelt werden. Sie stammen hauptsächlich aus der Internet-, IT- und Technologiebranche. Im Vergleich zu vielen anderen ETFs enthält der iShares NASDAQ keine Anbieter, die der Finanzbranche angehören. Die Größe des iShares NASDAQ-100 UCITS ETF (DE) liegt umgerechnet bei über 2,73 Mrd. Euro, die TER beträgt 0,31 %.

Im iShares-ETF auf den MSCI EM UCITS (Dist) befinden sich mehr als 3400 Mio. US-Dollar!


Was ist der Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C?

Der Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C bildet ebenfalls den oben erwähnten MSCI World nach. Er verfolgt eine physische Nachbildung und die TER ist mit 0,19 % etwas geringer als beim iShares-ETF.

Diesen ETF gibt es bereits seit dem Jahr 2007. Er enthält ein Vermögen von über 3600 Mio. US-Dollar.


Was ist der Vanguard FTSE All-World UCITS ETF?

Anleger, die die Performance von 3900 börsennotierten Unternehmen aus vielen Schwellen- und Industrieländern in ihr Portfolio holen wollen, können dazu den ETF Vanguard FTSE All-World UCITS kaufen. Die Fondsgröße beträgt momentan 7,29 Mrd. Euro. Besonders die aus den USA, Japan und China stammenden Technologiekonzerne tragen zum hohen Wert des Finanzguts bei. Überdies zählen Unternehmen aus der Industrie und dem Finanzwesen sowie Immobilien und Versorgungsbetriebe zum Vanguard FTSE All-World UCITS ETF. Es handelt sich um einen physischen ETF, die erzielten Renditen werden ausgeschüttet. Zudem müssen Anleger eine TER von 0,22 % einplanen.

Verbraucher, die den Anbieter Vanguard aussuchen, entscheiden sich oft für jene ETFs:

FTSE 100 UCITS ETF
Global Liquidity Factor UCITS ETF
S&P 500 UCITS ETF


Was ist der HANetf BTCetc?

Wer von der Wertentwicklung von Bitcoin profitieren möchte, ohne die Kryptowährung selbst zu erwerben kann in den Bitcoin Exchange Traded Crypto (BTCetc) vom Anbieter HANetf investieren. Das ist ein thesaurierender ETN (Exchange-traded Note), der zu 100 % mit Bitcoin hinterlegt ist. Das Fondsvolumen der Anlage liegt bei über 600 Mio. Euro, weshalb eine Investition für viele Investoren attraktiv erscheint. Trotzdem sollten Anleger beachten, dass es den ETN erst seit Mitte 2020 gibt und eine langfristige Perspektive schwer absehbar ist. Zudem liegt die TER mit 2,0 % vergleichsweise hoch.


Was ist der Deka DAX UCITS ETF?

Der thesaurierende Deka DAX UCITS ETF bildet die Performance des DAX ab, dem die 30 umsatzstärksten und größten deutschen Unternehmen angehören. Ihr Handel erfolgt an der Börse in Frankfurt. Das Fondsvolumen liegt bei 1,130 Mrd. Euro. Mehrheitlich gehören die Wertpapiere den folgenden Sektoren an:

  • Chemie
  • Automobile
  • Versicherungen
  • Software
  • Konsumgüter und Haushaltswaren
  • Industriegüter
  • Finanzdienstleistungen

Einen besonders großen Anteil am Fondsvolumen haben unter anderem die Unternehmen Siemens, SAP, Adidas, Daimler und BASF. Die TER des Deka-ETFs beträgt 0,15 %.

Zu den bekanntesten ETFs von Deka gehören:

DAX UCITS ETF
MDAX UCITS ETF
EURO STOXX 50 UCITS ETF


Wer bietet ETF-Sparplänen an?

ETF-Sparpläne finden Interessierte bei Brokern und Banken. Besonders im Internet ist die Auswahl an Finanzdienstleistern hoch, sodass es für jeden Anleger ein Unternehmen mit passenden Leistungen und Investitionsgütern gibt. Wer nach einem seriösen Onlinebroker oder einer Bank sucht, die viele ETF-Sparpläne anbietet, kann sich hier umsehen:

Im Folgenden werden die einzelnen Anbieter und ihre Sparplanleistungen kurz vorgestellt.


Scalable Capital Depot

Scalable Capital ist ein Robo-Advisor. Das heißt, der Anbieter sucht für seine Kundschaft aus über 20000 ETFs die passenden aus und erstellt daraus ein Portfolio. Dieses wird aktiv überwacht und automatisch umgeschichtet, sodass es dauerhaft dem Risikotyp des Anlegers entspricht. Allerdings kann bei der Vermögensverwaltung ein Sparplan ausschließlich gemeinsam mit einer Einmalanlage von mindestens 10.000 eingerichtet werden.

Alternativ dazu bietet Scalable Capital Trading an. Hierbei können 1500 ETFs bespart werden, die Mindestsparrate ist 25 Euro. Alle ETFs der Anbieter DWS/Xtrackers, Invesco und iShares sind dabei dauerhaft gebührenfrei handelbar.

Depot eröffnen und unbegrenzt Aktien sowie ETFs handeln.
Über 1.900 ETFs aller Anbieter auch als Sparplan verfügbar.

Fürs Trading gibt es bei Scalable Capital drei Gebührenmodelle, Free Broker, Prime Broker und Prime Broker flex. Bei allen ist das Depot gratis und wer nur einen Sparplan einrichten möchte, der ist mit der kostenlosen Variante Free Broker am besten bedient. Die weiteren Modelle eignen sich eher für Anleger, die aktiv traden möchte.


Trade Republic Depot

Trade Republic ist einer der beliebtesten Onlinebroker in Deutschland, aktuell stehen dort über 1500 ETF-Sparpläne zur Wahl. Zusätzlich können Aktien bespart werden. Sparplanausführungen sind bei Trade Republic grundsätzlich kostenlos und ab einer Mindestrate von 10 Euro möglich. Das Depot ist ebenfalls gebührenfrei. Zudem dürfen Kunden ihren Sparplan jederzeit anpassen, aussetzen oder ändern. Das ist bequem per App möglich.

Investieren mit nur drei Taps
Depoteröffnung in Minuten
Provisionsfrei anlegen für nur einen Euro Fremdkosten


Smartbroker Depot

Smartbroker bietet über 600 ETFs als Sparpläne an, für mehr als 280 davon wird keine Ausführungsgebühr erhoben (darunter ETFs von Lyxor, Xtrackers und Amundi). Ab einem Betrag von 25 Euro sind Investitionen möglich, die Ausführung kann monatlich, zweimonatlich, viertel- oder halbjährlich erfolgen. Wer möchte, kann ab dem genannten Betrag weitere Anlagegüter wie Aktien, Fonds oder ETC besparen.

Weitere Punkte, die für den Anbieter sprechen sind:

  • kostenlose Depotführung
  • Trading an sämtlichen Börsen Deutschlands
  • bei vielen Fonds entfällt der Ausgabeaufschlag
  • transparente Kostenstruktur

Vorteile:
Aktuell mehr als 18 000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag


Comdirect Depot

Das Depot der Comdirect ist während der ersten drei Jahre kostenlos. Danach hängt die Depotführungsgebühr davon ab, ob es aktiv genutzt wird oder ob z. B. ein Girokonto bei der Comdirect vorliegt. Die Direktbank bietet ihrer Kundschaft mehr als 600 ETF-Sparpläne an. Ausgewählte sogenannte Top-Preis-ETFs von Anbietern wie iShares, Lyxor der Amundi können sogar ohne Ordergebühren bespart werden. Bei allen anderen ETFs kostet eine Ausführung 1,5 % des Ordervolumens. Neben der großen Selektion an ETF-Sparplänen sprechen diese Aspekte für ein Depot bei der Comdirect:

  • persönliche Betreuung rund um die Uhr möglich
  • viele Märkte verfügbar
  • geringe Orderentgelte
  • Trading-App vorhanden
  • Kurse in Realtime

Aktion: 50 Euro Prämie nur bis 30.11.20211
Kostenlose Depotführung – für 3 Jahre
Handeln für nur 3,90 Euro pro Order – für 12 Monate


Consorsbank Depot

Die Consorsbank bietet über 670 ETF Sparpläne an. Rund 270 von ihnen gehören zu den sogenannten Aktionssparplänen und können kostenlos bespart werden. Das sind beispielsweise ETFs von Amundi, BNP Paribas Asset-Management und Lyxor. Alle anderen kosten pro Ausführung 1,5 % der Sparrate. Diese muss mindestens 25 Euro betragen und wird einmal im Monat abgebucht, wahlweise am 1. oder 15. Tag. Ein weiterer Vorteil von der Consorsbank ist, dass Sparraten flexibel angepasst werden können. Wer sich für das Angebot des Dienstleisters interessiert, sollte jene Dinge bei der Auswahl berücksichtigen:

  • Seminare
  • Kurse in Echtzeit
  • Demokonto für CFD-Handel
  • persönliche Beratung, auch per Chat, möglich
  • Gemeinschaftsdepots
  • viele Analyse-Tools

kostenlose Depotführung
Tipps für einen leichten Einstieg
6 Monate lang für 0 Euro pro Kauf und Verkauf über den Handelsplatz Tradegate


Postbank Depot

Die Postbank bietet ihrer Kundschaft rund 140 sparplanfähige ETFs und damit eine deutlich geringere Auswahl als andere Banken und Broker. Von diesen entfällt momentan bei 21 Xtrackers-ETFs die Ausführungsgebühr. Alle anderen kosten pro Ausführung 0,90 Euro, wobei Sparraten zwischen 25 und 1000 Euro liegen dürfen. Investoren entscheiden selbst, ob sie monatlich, zweimonatlich oder quartalsweise ihr Geld anlegen wollen.

Das für den Sparplan nötige Depot der Postbank ist kostenlos. Wer sich beim Anbieter erst einmal umsehen möchte, kann zunächst ein Demokonto ausprobieren. Weitere Vorzüge der Postbank sind:

  • viele Handelsplätze im Ausland und Inland
  • zahlreiche sparplanfähige Fonds
  • einfache Nutzeroberfläche

0,00 Euro ETF-Sparplan Aktion
Ab 4,95 Euro pro ETF-Order handeln
Geringe Transaktionskosten und Kommissionsentgelt


Flatex Depot

Mit über besparbaren 3000 ETFs und Fonds gibt es bei Flatex eine große Auswahl, wobei alle Sparplanausführungen gratis sind. Die Mindestsparrate beträgt 25 Euro und das Flatex-Depot ist kostenlos. All dies macht Flatex zu einem der besten Anbieter für ETF-Sparpläne in Deutschland. Darüber hinaus können alle, die bezüglich der Einrichtung eines ETF-Sparplans noch zweifeln, sich in Onlineseminaren dazu weiterbilden.

Bei Flatex gibt es zahlreiche Inklusivleistungen, die vielen Anlegern positiv auffallen. Zu ihnen gehören:

  • transparente Kostengestaltung
  • pauschale Ordergebühr von 5,90 Euro
  • Erteilung, Streichung und Änderung der Limitorders ist kostenlos
  • mobiles Handeln per App

Vorteile:
Über 3.000 ETF- und Fondssparpläne ohne Order- & Depotgebühren
Wählen Sie aus Deutschlands größtem Angebot an Hebelprodukten und Zertifikaten
Handeln Sie wahlweise im Browser und in einer übersichtlichen App


ING Depot

Bei der ING sind alle ETF-Sparpläne gebührenfrei, Anleger können aus über 800 ETFs wählen. Die Mindestsparrate beträgt nur 1 Euro und die Ausführung ist monatlich, zweimonatlich oder quartalsweise möglich. Sie kann jederzeit kostenlos angepasst werden. Zusätzlich bietet ING Fonds- und Aktiensparpläne, Trading und ein dauerhaft kostenloses Depot. Weitere Vorzüge von ING sind:

  • Direkt- und Börsenhandel
  • viele weitere Finanzprodukte
  • Kooperation mit Robo-Advisor Scalable Capital

Kostenlose Depotführung
Wertpapier-Sparpläne ab 1 Euro
Günstig handeln für 4,90 Euro + 0,25% vom Kurswert


1822direkt Depot

1822direkt hat über 1000 sparplanfähige ETFs im Angebot. Von diesen können 25 ein Jahr lang kostenlos bespart werden, darunter ETFs von Lyxor, iShares oder VanEck. Danach wird die übliche Ausführungsgebühr in Höhe von 1,50 % (mind. 1,50 Euro, max. 14,90 Euro) erhoben. Die Mindestsparrate beträgt 25 Euro.

Das Depot von 1822direkt ist unter der Bedingung kostenlos, dass wenigstens ein Handel im Quartal stattfindet. Sparplanausführungen sind darin inbegriffen. Zu den weiteren Vorzügen eines Accounts bei 1822direkt zählen:

  • Belohnung für erfolgreiche Weiterempfehlung
  • viele sparplanfähige Fonds
  • zahlreiche Handelsplätze

Jetzt mit 100 € Amazon.de Gutschein und bis zu 5 g Goldbarren*
Für jeden die passende Geldanlage
Mit über 3.800 sparplanfähige Fonds & ETFs


S-Broker Depot

Bei S-Broker gibt es 590 ETF-Sparplänen. Dafür sind über 100 von ihnen Aktionssparpläne, deren Handel kostenlos ist, darunter befinden sich beispielsweise ETFs von Deka, UBS oder Xtrackers. Die Sparrate muss zwischen 50 und 500 Euro liegen, das Orderentgelt beträgt 2,50 %. Das S-Broker-Depot ist bei einem Trade bzw. einer Sparplanausführung im Quartal oder einem Vermögensbestand ab 10.000 Euro kostenlos, ansonsten kostet die Depotführung 3,99 Euro im Monat.

Personen, die über ein Depot bei S-Broker nachdenken, sollten diese Aspekte berücksichtigen:

  • unterschiedliche Depotvarianten im Angebot
  • Vieltrader profitieren von zahlreichen Rabatten
  • für junge Menschen günstige Angebote vorhanden

Vorteile:
Innerhalb ersten 3 Monate Traden für 3,99 Euro
Zugang zu 29 Börsen im Ausland


Onvista Bank Depot

Bei Onvista ist das Angebot an ETF-Sparplänen eher klein. Es umfasst 118 ETFs, z. B. von Lyxor, iShares oder WisdomTree. Die Ausführungsgebühr beträgt pauschal 1 Euro, spezielle Aktionsangebote sind leider nicht vorhanden. Onvista gestattet Sparpläne ab einer Rate von 50 Euro.

Es gibt weitere Gründe, die für das Angebot der Onvista Bank sprechen. Zu ihnen zählen:

  • fast alle in D zugelassenen Fonds ohne Ausgabeaufschlag
  • Streichen, Einrichten und Ändern von Limits gratis möglich
  • Depotführung kostenlos
  • kostenfreie Dividenden-Zahlungen aus dem Ausland
  • fixe Orderprovisionen

Vorteile:
Übertrag von Lagern
Einrichten, Streichen oder Ändern von Limits online


DKB Depot

Die DKB hat mit über 850 ETF-Sparplänen ein solides Angebot. Es gibt sogar mehr als 100 Aktionssparpläne, bei denen das Ausführungsentgelt auf 0,49 Euro reduziert ist. Normalerweise kostet eine Sparplanausführung 1,50 Euro. Die Sparplanraten beginnen beim Finanzdienstleister bei 50 Euro und das Depot ist kostenlos. Des Weiteren schätzen Anleger bei der DKB diese Dinge:

  • günstige außerbörsliche Fonds-Orders
  • mehr als 1,5 Mio. Wertpapiere handelbar
  • App für mobiles Trading

Vorteile:
2000 Sparpläne für Wertpapiere
Mehr als 22 000 Fonds


Fazit zu ETF Sparplänen

Menschen, die bei einer Geldanlage wenig Risiko eingehen wollen und trotzdem eine gute Rendite wünschen, investieren häufig in Sparpläne. Besonders beliebt sind ETFs, die den Verlauf von Indexen wie MSCI World, NASDAQ, DAX oder MSCI All Country World nachbilden. Entsprechende Angebote für ETF-Sparpläne finden private Anleger bei Banken und Onlinebrokern. Gute Konditionen und eine große Auswahl gibt es bei Scalable, Flatex, ING und Trade Republic. Einige davon gestatten Sparpläne bereits ab 1 Euro. Die Regel sind allerdings 25 bis 50 Euro pro Ausführung. Neben einem monatlichen Kauf von Papieren bieten viele Unternehmen zweimonatliche, quartalsweise oder halbjährliche Sparplanausführungen an. Daher eignen sich Sparpläne für Investoren mit verschiedenen Vermögensstrukturen.

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