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DSL-Tarife Vergleich

Geschwindigkeit auswählen: 16 Mbit/s 50 Mbit/s 100 Mbit/s 250 Mbit/s
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In Deutschland gibt es über 1500 verschiedene Internettarife von mehr als 300 Anbietern. Die große Vielfalt an Dienstleistungen hängt mit der hohen Nachfrage auf dem Markt zusammen. Schließlich sind beinah 94 Prozent der deutschen Bevölkerung online und ein Internetanschluss ist heutzutage genauso wichtig wie Wasser, Strom und Wärme. Schauen wir uns näher an, was Internettarife ausmacht und was beim Abschluss eines Vertrags zu beachten ist.

Internetanschluss: Welche Arten gibt es?

Beim Internetvergleich zeigt sich, dass es viele verschiedene Arten an Anschlüssen gibt. Früher wurde der Datentransfer mit einem analogen Modem, einer Powerline oder per ISDN ausgeführt. Heute nutzen Verbraucher vermehrt die folgenden Anschlussarten für zu Hause:
  • DSL
  • Kabel
  • Mobiles Web
  • Satellit
  • Glasfaser
Die Details jeder einzelnen Variante werden nachfolgend erklärt.

Datenverkehr per DSL

Dank DSL profitieren Nutzer von einem Breitbandanschluss, wobei das Internet über die Teilnehmeranschlussleitung – also das aus Kupfer bestehende Telefonkabel – ins Haus kommt. In den Anfangszeiten des DSL wurden die Telefonsignale und die Internetdaten auf verschiedenen Frequenzbereichen transportiert, die dann ein Gerät namens Splitter wieder trennte. Das ist heutzutage nur noch dort nötig, wo ein analoger Telefonanschluss besteht. Denn bei allen neuen Anschlüssen handelt es sich für gewöhnlich um digitale VoIP-Telefonie, bei der das in Daten umgewandelte Telefongespräch wie alle anderen Internetdaten übertragen wird. Interessierte sollten berücksichtigen, dass die DSL-Verfügbarkeit von Anbietern begrenzt ausfällt, weil die notwendige Infrastruktur insbesondere in ländlichen Regionen noch nicht überall vorhanden ist. Durch stetige Optimierungen von DSL-Providern und deren Services sowie Netzwerken verbessert sich die Verfügbarkeit des Internets in Deutschland kontinuierlich.

Kabelinternetvertrag

Beim sogenannten Kabelinternet kommt das Internet nicht aus der Telefon-, sondern aus der TV-Dose. Die Übertragungsgeschwindigkeiten sind dabei vergleichbar oder sogar höher als beim DSL. Im Kabelinternetvertrag ist meistens eine Flatrate fürs Festnetz enthalten und er verschafft auf Wunsch (und gegen einen Aufpreis) Zugang zu Streaminganbietern oder Internetfernsehen. Jedoch ist diese Anschlussart längst nicht überall verfügbar und die Zahl der Anbieter ist geringer als beim DSL. Derzeit dominieren drei Provider: Unitymedia, Kabel BW und Vodafone. Zudem ist das Internet am Abend oder am Wochenende manchmal langsamer.

Mobiles Internet mit Vertrag oder Prepaid

Mobile Daten sind nahezu überall und mancherorts mit hohen Übertragungsraten verfügbar. Mit dem Ausbau des 5G-Netzwerks sind diese Geschwindigkeiten bald flächendeckend möglich. Personen, die sich weit entfernt von einer Basisstation befinden, haben Schwierigkeiten, Empfang zu bekommen. Daher lohnt sich vor der Wahl ein Verfügbarkeitscheck des mobilen Internets. Entsprechende Tarife gibt es mit einem Vertrag oder per Prepaidkarte. Wer wenig Datenvolumen benötigt, kann mit einem mobilen Netzwerk viel Geld sparen. Personen, die jedoch Onlinegames spielen oder gern und oft Filme streamen, legen sich besser eine Internetflatrate mit DSL oder Kabel zu. Zudem gibt es bei einigen Anbietern Hybridtarife, die DSL und mobiles Internet kombinieren, sodass jederzeit die optimale Surfgeschwindigkeit verfügbar ist. Hierfür wird ein spezieller Router mit eingebautem LTE-Modul benötigt. Den stellen die meisten Provider gegen ein monatliches Entgelt bereit.

Datenverkehr via Satellit

Wer in einer Gegend lebt, in der weder Kabelinternet noch DSL oder LTE verfügbar sind, der kann als letzte Alternative einen Breitbandinternetzugang via Satellit einrichten. Die Daten werden genauso wie beim Fernsehen über eine am Haus montierte Satellitenschüssel empfangen. Interessierte sollten die Beschränkungen im Bandbreitenbereich beachten. Häufig wird Satelliteninternet daher als eine Art Ergänzung zum klassischen DSL- oder Kabelnetzwerk genutzt.

Glasfaserinternet

Eine enorm schnelle Internetverbindung mit Übertragungsraten bis zu 1000 Mbit/s ist momentan nur mit einem Glasfaseranschluss möglich. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn ein Zugang von vielen Personen gleichzeitig genutzt wird, die datenintensive Anwendungen wie Videokonferenzen verwenden oder oft große Datenmengen hoch- und runterladen müssen. Beim Streaming von TV-Shows und Filmen sowie beim Gaming ist ein Glasfaseranschluss komfortabel, da lästiges Buffern mit ihm nicht passiert.

Wie viel Internet benötigen private Nutzer?

Wie schnell der Internetanschluss sein sollte und welche Datenmenge benötigt wird, hängt von zwei Punkten ab:
  • Anzahl der Nutzer und
  • ihre Nutzungsgewohnheiten.
Da vor allem Letztere eine sehr individuelle Angelegenheit sind, lässt sich keine pauschale Antwort finden. Heutzutage nutzen Menschen aller Altersgruppen das Internet. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind mit dem World Wide Web von klein auf vertraut. Sie nehmen vor allem an sozialen Netzwerken teil oder kommunizieren online. Entgegen mancher Vorurteile bewegen sich ältere User zunehmend sicherer durchs Internet, das längst kein Neuland mehr für sie ist. So gibt es beispielsweise spezielle Youtube-Kanäle von und für Senioren. Aus diesem Grund sollte jeder selbst überlegen, wie oft er online ist und was genau er im Internet macht. Singlehaushalte, deren Internetnutzung sich auf soziale Medien, Nachrichten lesen, Onlinebanking und mal ein Youtube-Video beschränkt, kommen mit 16 Mbit/s bis 50 Mbit/s locker aus. WGs und Familien brauchen mindestens 50 Mbit/s, vor allem, wenn eines oder mehrere Familienmitglieder übers Internet lernen, arbeiten oder ein Fernstudium absolvieren. Das gilt für den Heimanschluss ebenso wie für den Mobilfunkvertrag. Wer daheim einen schnellen DSL- oder Kabelinternetzugang mit WLAN hat und mit seinem Smartphone hauptsächlich Nachrichten verschickt oder Informationen recherchiert, der braucht weniger Daten als jemand, der bevorzugt ortsunabhängig uneingeschränkt surfen und Filme schauen möchte, oder der sogar mit mobilen Daten arbeiten will. Alle, die bereits ein Smartphone haben, prüfen in den Einstellungen oder mit speziellen Apps ihren tatsächlichen Datenverbrauch und wählen einen neuen Vertrag bzw. ein neues Prepaidpaket passgenau aus.

Woher bekomme ich Internet?

Verbraucher können einen Vertrag mit einem Provider in vielen Fachgeschäften oder online abschließen. Ebenso haben sie die Möglichkeit, DSL-Tarife von unterschiedlichen Internetanbietern bei einem Preis- und Leistungsvergleich im Internet zu finden. Das geht zum Beispiel bei Anbietern wie Verivox oder Check24. Wer dort einen billigen Internetanschluss gefunden hat, kann direkt den Bestellprozess einleiten. Einen günstigen WLAN-Tarif online zu finden, ist ganz unkompliziert. Suchende geben dazu einfach ihre Adresse und bevorzugten Leistungen in einen Vergleichsrechner ihrer Wahl ein. Anschließend zeigt der alle dort verfügbaren WLAN-Angebote an. Diese filtern Nutzer mithilfe folgender Kriterien zügig und individuell:
  • Geschwindigkeit
  • Flatrates
  • Vertragslaufzeit
  • Boni
  • Hardware als Zubehör
  • Serviceleistungen (Installation)
  • Anschlussart
Außerdem können Vergleichende die Angebote nach folgenden Punkten sortieren:
  • Schnellste Geschwindigkeit
  • Beste Bewertungen
  • Geringster Preis nach zwei Jahren
  • Niedrigster Durchschnittspreis
Wem ein solcher Vergleich zu komplex erscheint, der kann die Filialen verschiedener Internetanbieter besuchen oder sich in Elektrogeschäften umschauen. Die dort tätigen Angestellten führen eine persönliche und individuelle Beratung durch. Andererseits wird auf diese Weise nur ein kleines Spektrum der verfügbaren DSL-Tarife verglichen und die Gegenüberstellung ist weniger übersichtlich. Somit besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das gewählte Angebot nur zum Teil den Anforderungen des Nutzers entspricht. Außerdem kosten vor Ort abgeschlossene DSL- und Festnetztarife meist mehr Geld als jene im Internet, weil manche Provider besonders günstige Tarife ausschließlich online anbieten.

Die DSL-Geschwindigkeit

Die günstigste Internet-Flat verbirgt sich hinter den Namen DSL 16000 oder DSL 16. Wie der Name schon vermuten lässt, beträgt die Übertragungsrate dabei maximal 16 Mbit/s und die Uploadgeschwindigkeit liegt zwischen 1 und 10 Mbit/s. Je nach Anschlussart gibt es Internet und Telefonanbieter mit höheren Surfgeschwindigkeiten. Üblich sind bei den meisten Providern die folgenden Kombinationen:
  • 25 oder 40 Mbit/s (Download) und 5 Mbit/s (Upload)
  • 50 Mbit/s (Download) und 10 Mbit/s (Upload)
  • 100 Mbit/s (Download) und 40 Mbit/s (Upload)
  • 250 Mbit/s (Download) und 25 oder 40 Mbit/s (Upload)
  • 1000 Mbit/s (Download) und 50 Mbit/s (Upload)
Tipp: Wer im Internet Serien und Videos in HD- oder 4k-Qualität schaut, sollte die Mindestvoraussetzungen der einzelnen Anbieter beachten. Hier eine Übersicht über die am häufigsten genutzten Dienstleister:
Unternehmen Mbit/s für HD-TV Mbit/s für 4k-TV
Amazon 3,5 15
Maxdome 6 Kein Angebot
Netflix 5 25
Magine 8 Kein Angebot
Zattoo 7 Kein Angebot
TV SPIELFILM live 4 Kein Angebot
Sky Go 6 Kein Angebot

DSL-Vertrag mit Flatrates

Pakete, die Flatrates fürs Internet und fürs Telefonieren ins Fest- und Mobilfunknetz enthalten, werden gern gebucht. Solche Tarife zum Pauschalpreis bieten Nutzern eine gute Möglichkeit, die monatlichen Ausgaben zu kontrollieren. Schließlich bezahlen sie unabhängig von der tatsächlichen Nutzung jeden Monat denselben Preis. Auf der anderen Seite gibt es Angebote im Internet, die mit limitiertem Datenvolumen einhergehen. Oftmals wird Internet günstig angeboten, das eine Datenlimitierung zwischen 1 und 10 GB besitzt. Wird das genannte Volumen überschritten, surfen Verbraucher mit einer gedrosselten Geschwindigkeit. Wem das monatliche Datenvolumen zu wenig ist, der kann oft folgende Tarife mit Limitierung wählen:
  • 20 GB
  • 50 GB
  • 100 GB
  • 300 GB

Mit und ohne Vertragslaufzeit

Günstige DSL-Tarife gehen häufig mit einer Vertragslaufzeit einher. Diese dauert meistens vierundzwanzig Monate. Bei vielen Anbietern kann derselbe Tarif optional ohne Mindestvertragslaufzeit gebucht werden, dann aber fallen Sonderangebote wie eine vergünstigte Grundgebühr weg oder der Kunde muss einen Aufschlag zahlen. Zumindest im Mobilfunkbereich finden Nutzer Angebote ohne Mindestlaufzeit, nämlich Prepaidtarife. Diese erlauben eine höhere Flexibilität und erweisen sich mitunter als günstiger, weil sie individuell an die Nutzungsgewohnheiten anpassbar sind und bei Nichtverwendung keine weiteren Kosten erzeugen. Wer beispielsweise kurzfristig für unterwegs Internet braucht, ohne zwei Jahre lang dafür zahlen zu müssen, kann sich einen Surfstick mit Prepaidkarte zulegen.

WLAN-Anbieter mit Boni

Personen, die einen Internetvertrag bei einem Vergleichsportal abschließen, erhalten häufig Boni. Sie haben die Möglichkeit, etwa 10 bis 50 Prozent der Ausgaben einzusparen. Einige Provider bieten ein Sofortguthaben an. Dieses wird mit den zukünftigen Monatsgebühren verrechnet und hängt oft vom ausgesuchten Tarif ab. Bei Verträgen im oberen Preissegment beträgt eine Gutschrift oftmals 100 bis 200 Euro. Manche Internetdienstleister bieten innerhalb der ersten sechs oder zwölf Monate einen günstigeren Internetanschluss an. Andere Unternehmen offerieren Zusatzleistungen, wie Internet-Flats für mobile Geräte oder HD-TV für eine limitierte Zeit. Eine Telefonflatrate dagegen gehört zu den Standardleistungen eines Internetvertrags.

Hardware und weiteres Zubehör

Wer von einem Provider Internet bezieht, erhält oftmals die passende Hardware kostenlos dazu. DSL zu günstigen Preisen wird manchmal mit einem kostenpflichtigen Router angeboten. In einigen Fällen stehen mehrere Mietgeräte zur Wahl, die unterschiedliche Geschwindigkeiten unterstützen. In der Regel kostet ein schneller Router einen höheren Aufpreis als die Basisausführung. Wer bereits einen geeigneten Router daheim hat, muss übrigens keinen zweiten bestellen. Das restliche Zubehör, das im Rahmen eines Neuanschlusses benötigt wird, ist in den Kosten des jeweiligen Tarifs enthalten. Ebenso kann ein Tarif folgende Leistungen und Geräte ohne Zusatzkosten enthalten:
  • TV-Receiver
  • Cloud-Speicher
  • E-Mail-Account
  • Surfstick

Wann sollte ich Internet anmelden?

Verbraucher, die den Internetanbieter wechseln wollen oder einen DSL-Neuanschluss benötigen, sollten spätestens zwei Wochen vorher handeln. Ehe der Vertrag für den neuen und günstigen Internetanbieter für zu Hause abgeschlossen wird, sollte der alte Provider – falls vorhanden – gekündigt werden. Tipp: Die meisten Anbieter offerieren einen kostenlosen Kündigungsservice. Das heißt, sie übernehmen für ihre Wechselkunden die Kündigung des Altvertrags. Hierbei sollten Interessierte beachten, dass eine gewisse Vorlaufzeit empfohlen wird. Es sollten wenigstens vier Wochen zwischen dem Ende der Kündigungszeit und der Beauftragung des neuen Providers mit dem Rücktritt liegen. So wird die Vertragsauflösung fristgerecht stattfinden. Sobald der neue Internetanbieter vom Auftrag erfährt, ermittelt er das Anschlussdatum des neuen Netzwerks. Der Zeitpunkt für den Wechsel oder Neuanschluss von DSL wird dem Kunden per Post oder E-Mail mitgeteilt. Bei den meisten Providern dauert es zwischen 6 und 14 Tagen, bis eine Freischaltung des Anschlusses erfolgt. Nach der Verbindung wird der Router angehängt und eingerichtet. Folglich ist ein Surfen im Internet sofort möglich.

Wann ist ein Tarifwechsel anzugeben?

Es besteht die Möglichkeit, beim gewohnten Dienstleister zu bleiben und lediglich den Tarif des Internets zu ändern. In einem solchen Fall entfällt die Neuinstallation vor Ort und der Verbraucher kann nahtlos weitersurfen. Vielen Unternehmen gestatten, ohne das Einhalten einer Frist in einen höheren Tarif zu wechseln. Einige Provider ermöglichen ebenso den Umstieg in ein günstigeres Angebot ohne Zusatzkosten. Ehe ein Tarifwechsel durchgeführt wird, sollten Verbraucher über dessen Notwendigkeit nachdenken. Drei Gründe sind die häufigste Ursache für Veränderungen des Vertrags: Neben der Kostenersparnis stellt auch eine Leistungssteigerung ein wichtiges Argument für einen neuen Tarif dar. Ebenso können ein Umzug und die fehlende Verfügbarkeit einer schnellen Datenübertragung der Grund für eine Änderung sein.

DSL-Flat günstig abschließen

Günstiges Internet gibt es oft von kleinen oder lokalen Anbietern. Zu diesen zählen beispielsweise:
  • Congstar
  • JKR
  • Fonial
Bei bekannteren Unternehmen wie 1&1 und O2 finden Interessierte ebenso preiswerte Internetangebote. Da die Auswahl an Tarifen und Providern vom Nutzungsort der DSL-Flat abhängt, gibt es weitere Anbieter, die preiswert ihre Services anbieten. Congstar Komplett 1 gibt es für 24,99 Euro im Monat. Kunden erhalten im Rahmen des Tarifs eine DSL-Flatrate mit einem Upload-Speed von 1 Mbit/s und 16 Mbit/s im Download. Im Preis sind ein WLAN-Router und zwei Rufnummern enthalten, allerdings keine Festnetzflatrate. Dafür tragen Neukunden die Versandkosten für die Hardware. Diese betragen bei einer Mindestlaufzeit von vierundzwanzig Monaten aktuell 9,74 Euro. Alle genannten Leistungen gibt es innerhalb der ersten zwei Vertragsjahre zu einem monatlichen Durchschnittspreis von 25,72 Euro. Von der JKR Gruppe finden Interessierte unter dem Namen Sprich&Surf S Zuhause 16 einen ähnlichen Tarif. Dieser wird ebenfalls für 24,99 Euro im Monat angeboten. Im Gegenzug erhalten Nutzer DSL mit einem Download-Speed von 16 Mbit/s und einer Geschwindigkeit von 3 Mbit/s im Upload. Die passende Hardware und mehrere Rufnummern sind im Paket inbegriffen, nicht aber eine Telefonflatrate. Wer eine Festnetz-Flat haben möchte, geht zu 1&1. Dort gibt es im Tarif DSL 16 eine solche mit zwei Rufnummern zum kleinen Preis von 9,99 Euro während der ersten zehn Monate, danach kostet der Vertrag 29,99 Euro. Dazu gehört ein Internetanschluss mit einer Downloadgeschwindigkeit von 16 Mbit/s und einem Speed von 1 Mbit/s im Upload. Für den Home-Server bezahlen Verbraucher im Monat 2,99 Euro. Ebenso wird eine einmalige Bereitstellungsgebühr von 19,99 Euro erhoben und Versandkosten von 9,90 Euro fällig. Dies führt während der ersten zwei Jahre zu durchschnittlichen Monatskosten von 25,85 Euro. Nach Ende der Mindestvertragslaufzeit entstehen Ausgaben in Höhe von 32,98 Euro im Monat.

Bester Internetanbieter ohne Festnetz für Wenignutzer

Der Tarif Homespot 30 von Congstar wird besonders gerne genutzt. In diesem erhalten Nutzer keine Flatrate, dafür jedoch ein Datenvolumen von 30 GB. Für Software-Updates, Einkaufen, Lesen der News und Abrufen von E-Mails reicht dieses Volumen problemlos aus, immerhin sind das knapp 1 GB pro Tag. Die Surfgeschwindigkeit beträgt 50 Mbit/s im Download und 25 Mbit/s im Upload. Sollte die Datenmenge von 30 GB verbraucht sein, wird mit einer Drosselung weitergesurft. Diese liegt bei 0,4 Mbit/s. Bei diesem Tarif handelt es sich um ein reines Mobilfunkangebot mit zwei Jahren Mindestvertragslaufzeit. Es gibt somit keinen Festnetzanschluss. Pro Monat zahlen Kunden eine Grundgebühr von 19,50 Euro. Zusätzlich wird eine einmalige Bereitstellungsgebühr von 9,75 Euro fällig. Daher betragen die monatlichen Ausgaben bei der Wahl dieses Angebots im Schnitt 20,34 Euro. Verbraucher, die sich ein schnelleres mobiles Internet wünschen, sollten diese Tarife ansehen und bei Bedarf wählen:
  • Mobilcom debitel Internet-Flat 12000
  • Vodafone DataGo L
  • O2 my Data L
  • Vodafone GigaCube
  • Telekom MagentaMobil Speedbox

Günstiges Internet per Kabel

Im Internetanschluss-Vergleich zeigt sich, dass Kabelinternet besonders in größeren Städten günstig angeboten wird. Etwa 10 Euro im Monat kostet eine Datenflat. Günstiges Internet für zu Hause hat meist eine niedrigere Geschwindigkeit als hochpreisigere Tarife. Üblicherweise erhalten Verbraucher einen Speed beim Datenverkehr von 10 Mbit/s im Download und 1 Mbit/s im Upload. Es gibt sogar vereinzelt Provider, die nur die Hälfte der genannten Geschwindigkeit offerieren. Zu den günstigen Anbietern zählen unter anderem:
  • Narelic
  • AEP Plückhahn
  • TeleKabel
  • Kabel-TV-Binz
Für bis zu 5 Euro mehr im Monat finden Interessierte schnellere Up- und Downloadspeeds. Diese betragen bis zu 25 Mbit/s im Download und 20 Mbit/s im Upload. Diese billigen Tarife bieten unter anderem folgende Dienstleister:
  • Eazy
  • LKG
  • Pyur
  • Erznet
Tipp: Einige Unternehmen inkludieren im Preis einen Kabelrouter plus Versandkosten. Trotzdem entstehen oftmals zusätzliche Ausgaben für Verbraucher. Zu diesen gehören die Anschlusskosten. Sie betragen meist zwischen 10 und 50 Euro.

Glasfasertarife vergleichen: Speeds ab 100 Mbit/s

Für Unternehmen und Privatpersonen gibt es viele günstige Angebote für Glasfaserinternet. Zum Preis von bis zu 25 Euro im Monat surfen sie mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s im Download und 150 Mbit/s im Upload. Die meisten Provider bieten zu dem genannten Preis durchschnittlich Datengeschwindigkeiten von 100 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload. Daher lohnt ein Vergleich der Angebote. Zu den preiswertesten Providern gehören:
  • Buchholz Digital
  • tel
  • tel
  • Rapeedo
Für höhere Geschwindigkeiten empfiehlt es sich, bei Deutsche Glasfaser, NEW, Vereinigte Stadtwerke, htp, bnet und LDL nach Preisen und Tarifen zu recherchieren. Personen, die auf der Suche nach großen Tarifpaketen sind, sollten die Angebote von Vodafone, O2 und der Telekom prüfen.

Datenverkehr per Satellit

Web per Satellit wird wahlweise mit und ohne Telefonanschluss angeboten. Im Vergleich zu DSL-, Glasfaser- und Kabelangeboten ist ein günstiger Satellitinternetanbieter schwerer zu finden. Das hängt zum Teil damit zusammen, dass Verbraucher die Kosten einer Sat-Anlage allein tragen. Somit fallen die durchschnittlichen Monatskosten innerhalb der ersten Jahre hoch aus. Preiswerte Sat-Anbieter offerieren eine Flatrate für das Web ab 20 Euro. Hierbei sollten Verbraucher jedoch den Speed des Tarifs beachten. Von Satconnect gibt es den Tarif Private 2000. Dieser bietet lediglich einen Downloadspeed von 2 Mbit/s und einen Uploadspeed von 0,2 Mbit/s. Das Angebot beinhaltet keinen Telefonanschluss und es fallen Einmalkosten in Höhe von 399 Euro für die Satellitenanlage an. Wer sich schneller surfen möchte, muss mehr Geld investieren. Es gibt den Dienstleister Genias Internet, der eine Leitung mit 20 Mbit/s im Download und 2 Mbit/s im Upload für 25 Euro pro Monat anbietet. Zudem gefallen vielen Usern die geringen Einmalkosten in Höhe von 116,85 Euro. Wer noch höhere Übertragungsraten benötigt, findet zum Teil Unternehmen, die im Download 50 Mbit/s bieten. Dabei liegt der Uploadspeed häufig bei unter 10 Mbit/s. Passende Angebote finden Verbraucher bei Bigblu, Satsurf, Eusanet und Skydsl. Aufgrund der vergleichsweise langsamen Geschwindigkeiten beim Sat-Internet stellt dieses keine Option für Personen dar, die datenhungrige Anwendungen wie Gaming oder Cloud-Services nutzen. Zu berücksichtigen sind zudem die hohen Latenzen. Auf der anderen Seite wird Sat-Internet in fast ganz Deutschland offeriert. Deshalb eignet sich diese Übertragungsart für Menschen, die keine Möglichkeit haben, eine andere Variante des Datenverkehrs auszusuchen.

Welche Internettarife hat O2?

Beim Provider O2 gibt es ein großes Angebot an günstigen Internet-Flats. Diese sind fürs Festnetz oder das Smartphone verfügbar. Wer eine Flatrate für mobiles Surfen benötigt, findet ganz verschiedene Datentarife, die sich an unterschiedliche Kundengruppen richten, etwa Neukunden, junge Leute, Selbstständige oder Senioren. Die reinen LTE-Datentarife My Data S, M und L enthalten 1 GB, 10 GB oder 20 GB Datenvolumen. Wer einen Mobilfunkvertrag mit Telefonie und SMS benötigt, wird vielleicht mit einem Tarif aus der O2-Free-Reihe glücklich, zu der unter anderem drei unbegrenzte Tarife ohne Drosselung gehören. Des Weiteren bietet O2 Prepaidkarten für Mobiltelefone und Surfsticks an. Besonders die Internet-to-Go-Tarife erfreuen sich hoher Beliebtheit. Die enthalten ein Datenvolumen von 30 GB, das ein ganzes Jahr lang gültig ist. Es kann innerhalb der gesamten EU genutzt werden und beinhaltet auf Wunsch einen Router. Es gibt weiterhin klassische Prepaidtarife mit einem monatlichen Datenvolumen von 3,5, 5,5 oder 7,5 GB sowie 150 MB. In den drei teuersten Angeboten ist sogar eine Allnet-Flat in alle deutschen Netze möglich. Im Vergleich zu den Angeboten für Handys fallen jene für das Netzwerk daheim oder im Unternehmen deutlich vielfältiger aus. Es gibt aktuell folgende Angebote:
  • My Home DSL
  • O2 HomeSpot
  • DSL ohne Vertragslaufzeit
  • Tarife für junge Menschen, Personen über 60 Jahre oder Selbstständige

Welche Internettarife hat die Telekom?

Die Telekom bietet mehrere Glasfaser- sowie DSL-Tarife und sogar Hybridinternet. Letzteres ermöglicht schnelle Speeds von bis zu 300 Mbit/s im Download. Wem 16 bis 250 Mbit/s im Download und 2,4 bis 50 Mbit/s im Upload ausreichen, der kommt mit MagentaZuhause ohne hybride Zusatzfunktion aus. Neben Tarifen mit Internet und Telefon gibt es auch Pakete mit Magenta TV, Speedport Smart 3 und Smart Home. Mobilfunknutzer profitieren von Angeboten mit und ohne Vertrag. Datentarife stehen mit 2,5, 5 und 15 GB Volumen im 5G-Netz zur Verfügung. In den Prepaidangeboten fällt die Auswahl noch breiter aus. Es gibt Flats mit 2,3 und 5 GB Datenvolumen. Ebenso wird unlimitiertes Surfen ermöglicht. Dieses ist mit monatlichen Kosten von 97,43 Euro vergleichsweise teuer. Auf der anderen Seite gibt es eine günstige Day-Flat mit 50 MB Volumen. Die meisten Angebote inkludieren eine Telefon- und SMS-Flat. Tipp: Für junge Personen bis zum Alter von 28 Jahren gibt es Spezialangebote. Aktuell besteht mithilfe dieser ein Einsparpotenzial von bis zu 200 Euro.

Welche Internettarife hat Vodafone?

Bei Vodafone finden Verbraucher Angeboten in den Bereichen:
  • Glasfaser
  • Kabel
  • DSL
  • LTE/Mobilfunk
Menschen, die Kabelinternet wählen, haben die Möglichkeit, sich zwischen einer Downloadgeschwindigkeit von 50 bis 1000 Mbit/s zu entscheiden. Im Upload stehen Speeds zwischen 5 und 50 Mbit/s zur Verfügung. Im Vergleich dazu liegen die Geschwindigkeiten bei DSL im Download zwischen 16 und 250 Mbit/s. Beim Hochladen variieren die Speeds und betragen maximal 40 Mbit/s. Glasfasertarife mit bis zu 1000 Mbit/s im Download und 250 Mbit/s im Upload gibt es vereinzelt in folgenden Bundesländern:
  • Thüringen
  • Schleswig-Holstein
  • Hessen
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Bayern
  • Niedersachsen
Mobiles Datenvolumen mit Vertrag gibt es mit einem Volumen zwischen 4 und 45 GB. Wer lieber ein Prepaid-Angebot nutzen möchte, profitiert von einem Datenvolumen von bis zu 10 GB im 5G-Netz. Je nach Buchungsoption gibt es im Angebot Flats für SMS, Telefonie und digitale Services. Tipp: Bei Vodafone gibt es für Menschen unter 28 Jahren und Selbstständige spezielle Angebote. Außerdem bietet das Unternehmen Kombi-Angebote zum Sparen an.

Fazit zu Internet Tarifen im Vergleich

Internettarife mit und ohne Datenflatrate gibt es viele. Wer günstige Prepaid- oder Vertragsangebote sucht, sollte die Angebote von lokalen und unbekannteren Providern berücksichtigen. Diese fallen manchmal preiswerter aus als jene von größeren Internetanbietern, wie Telekom oder Vodafone. Dafür ist die Auswahl an unterschiedlichen Tarifoptionen deutlich kleiner. Wer einen besonders ausfallsicheren Datenverkehr wünscht, kann bei der Telekom nach den Hybridtarifen sehen. Da es viele Angebote auf dem Markt gibt, empfehlen wir einen Tarifvergleich. So finden Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen problemlos ihren passenden Tarif.
In Deutschland gibt es über 1500 verschiedene Internettarife von mehr als 300 Anbietern. Die große Vielfalt an Dienstleistungen hängt mit der hohen Nachfrage auf dem Markt zusammen. Schließlich sind beinah 94 Prozent der deutschen Bevölkerung online und ein Internetanschluss ist heutzutage genauso wichtig wie Wasser, Strom und Wärme. Schauen wir uns näher an, was Internettarife ausmacht und was beim Abschluss eines Vertrags zu beachten ist.

Internetanschluss: Welche Arten gibt es?

Beim Internetvergleich zeigt sich, dass es viele verschiedene Arten an Anschlüssen gibt. Früher wurde der Datentransfer mit einem analogen Modem, einer Powerline oder per ISDN ausgeführt. Heute nutzen Verbraucher vermehrt die folgenden Anschlussarten für zu Hause:
  • DSL
  • Kabel
  • Mobiles Web
  • Satellit
  • Glasfaser
Die Details jeder einzelnen Variante werden nachfolgend erklärt.

Datenverkehr per DSL

Dank DSL profitieren Nutzer von einem Breitbandanschluss, wobei das Internet über die Teilnehmeranschlussleitung – also das aus Kupfer bestehende Telefonkabel – ins Haus kommt. In den Anfangszeiten des DSL wurden die Telefonsignale und die Internetdaten auf verschiedenen Frequenzbereichen transportiert, die dann ein Gerät namens Splitter wieder trennte. Das ist heutzutage nur noch dort nötig, wo ein analoger Telefonanschluss besteht. Denn bei allen neuen Anschlüssen handelt es sich für gewöhnlich um digitale VoIP-Telefonie, bei der das in Daten umgewandelte Telefongespräch wie alle anderen Internetdaten übertragen wird. Interessierte sollten berücksichtigen, dass die DSL-Verfügbarkeit von Anbietern begrenzt ausfällt, weil die notwendige Infrastruktur insbesondere in ländlichen Regionen noch nicht überall vorhanden ist. Durch stetige Optimierungen von DSL-Providern und deren Services sowie Netzwerken verbessert sich die Verfügbarkeit des Internets in Deutschland kontinuierlich.

Kabelinternetvertrag

Beim sogenannten Kabelinternet kommt das Internet nicht aus der Telefon-, sondern aus der TV-Dose. Die Übertragungsgeschwindigkeiten sind dabei vergleichbar oder sogar höher als beim DSL. Im Kabelinternetvertrag ist meistens eine Flatrate fürs Festnetz enthalten und er verschafft auf Wunsch (und gegen einen Aufpreis) Zugang zu Streaminganbietern oder Internetfernsehen. Jedoch ist diese Anschlussart längst nicht überall verfügbar und die Zahl der Anbieter ist geringer als beim DSL. Derzeit dominieren drei Provider: Unitymedia, Kabel BW und Vodafone. Zudem ist das Internet am Abend oder am Wochenende manchmal langsamer.

Mobiles Internet mit Vertrag oder Prepaid

Mobile Daten sind nahezu überall und mancherorts mit hohen Übertragungsraten verfügbar. Mit dem Ausbau des 5G-Netzwerks sind diese Geschwindigkeiten bald flächendeckend möglich. Personen, die sich weit entfernt von einer Basisstation befinden, haben Schwierigkeiten, Empfang zu bekommen. Daher lohnt sich vor der Wahl ein Verfügbarkeitscheck des mobilen Internets. Entsprechende Tarife gibt es mit einem Vertrag oder per Prepaidkarte. Wer wenig Datenvolumen benötigt, kann mit einem mobilen Netzwerk viel Geld sparen. Personen, die jedoch Onlinegames spielen oder gern und oft Filme streamen, legen sich besser eine Internetflatrate mit DSL oder Kabel zu. Zudem gibt es bei einigen Anbietern Hybridtarife, die DSL und mobiles Internet kombinieren, sodass jederzeit die optimale Surfgeschwindigkeit verfügbar ist. Hierfür wird ein spezieller Router mit eingebautem LTE-Modul benötigt. Den stellen die meisten Provider gegen ein monatliches Entgelt bereit.

Datenverkehr via Satellit

Wer in einer Gegend lebt, in der weder Kabelinternet noch DSL oder LTE verfügbar sind, der kann als letzte Alternative einen Breitbandinternetzugang via Satellit einrichten. Die Daten werden genauso wie beim Fernsehen über eine am Haus montierte Satellitenschüssel empfangen. Interessierte sollten die Beschränkungen im Bandbreitenbereich beachten. Häufig wird Satelliteninternet daher als eine Art Ergänzung zum klassischen DSL- oder Kabelnetzwerk genutzt.

Glasfaserinternet

Eine enorm schnelle Internetverbindung mit Übertragungsraten bis zu 1000 Mbit/s ist momentan nur mit einem Glasfaseranschluss möglich. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn ein Zugang von vielen Personen gleichzeitig genutzt wird, die datenintensive Anwendungen wie Videokonferenzen verwenden oder oft große Datenmengen hoch- und runterladen müssen. Beim Streaming von TV-Shows und Filmen sowie beim Gaming ist ein Glasfaseranschluss komfortabel, da lästiges Buffern mit ihm nicht passiert.

Wie viel Internet benötigen private Nutzer?

Wie schnell der Internetanschluss sein sollte und welche Datenmenge benötigt wird, hängt von zwei Punkten ab:
  • Anzahl der Nutzer und
  • ihre Nutzungsgewohnheiten.
Da vor allem Letztere eine sehr individuelle Angelegenheit sind, lässt sich keine pauschale Antwort finden. Heutzutage nutzen Menschen aller Altersgruppen das Internet. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind mit dem World Wide Web von klein auf vertraut. Sie nehmen vor allem an sozialen Netzwerken teil oder kommunizieren online. Entgegen mancher Vorurteile bewegen sich ältere User zunehmend sicherer durchs Internet, das längst kein Neuland mehr für sie ist. So gibt es beispielsweise spezielle Youtube-Kanäle von und für Senioren. Aus diesem Grund sollte jeder selbst überlegen, wie oft er online ist und was genau er im Internet macht. Singlehaushalte, deren Internetnutzung sich auf soziale Medien, Nachrichten lesen, Onlinebanking und mal ein Youtube-Video beschränkt, kommen mit 16 Mbit/s bis 50 Mbit/s locker aus. WGs und Familien brauchen mindestens 50 Mbit/s, vor allem, wenn eines oder mehrere Familienmitglieder übers Internet lernen, arbeiten oder ein Fernstudium absolvieren. Das gilt für den Heimanschluss ebenso wie für den Mobilfunkvertrag. Wer daheim einen schnellen DSL- oder Kabelinternetzugang mit WLAN hat und mit seinem Smartphone hauptsächlich Nachrichten verschickt oder Informationen recherchiert, der braucht weniger Daten als jemand, der bevorzugt ortsunabhängig uneingeschränkt surfen und Filme schauen möchte, oder der sogar mit mobilen Daten arbeiten will. Alle, die bereits ein Smartphone haben, prüfen in den Einstellungen oder mit speziellen Apps ihren tatsächlichen Datenverbrauch und wählen einen neuen Vertrag bzw. ein neues Prepaidpaket passgenau aus.

Woher bekomme ich Internet?

Verbraucher können einen Vertrag mit einem Provider in vielen Fachgeschäften oder online abschließen. Ebenso haben sie die Möglichkeit, DSL-Tarife von unterschiedlichen Internetanbietern bei einem Preis- und Leistungsvergleich im Internet zu finden. Das geht zum Beispiel bei Anbietern wie Verivox oder Check24. Wer dort einen billigen Internetanschluss gefunden hat, kann direkt den Bestellprozess einleiten. Einen günstigen WLAN-Tarif online zu finden, ist ganz unkompliziert. Suchende geben dazu einfach ihre Adresse und bevorzugten Leistungen in einen Vergleichsrechner ihrer Wahl ein. Anschließend zeigt der alle dort verfügbaren WLAN-Angebote an. Diese filtern Nutzer mithilfe folgender Kriterien zügig und individuell:
  • Geschwindigkeit
  • Flatrates
  • Vertragslaufzeit
  • Boni
  • Hardware als Zubehör
  • Serviceleistungen (Installation)
  • Anschlussart
Außerdem können Vergleichende die Angebote nach folgenden Punkten sortieren:
  • Schnellste Geschwindigkeit
  • Beste Bewertungen
  • Geringster Preis nach zwei Jahren
  • Niedrigster Durchschnittspreis
Wem ein solcher Vergleich zu komplex erscheint, der kann die Filialen verschiedener Internetanbieter besuchen oder sich in Elektrogeschäften umschauen. Die dort tätigen Angestellten führen eine persönliche und individuelle Beratung durch. Andererseits wird auf diese Weise nur ein kleines Spektrum der verfügbaren DSL-Tarife verglichen und die Gegenüberstellung ist weniger übersichtlich. Somit besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das gewählte Angebot nur zum Teil den Anforderungen des Nutzers entspricht. Außerdem kosten vor Ort abgeschlossene DSL- und Festnetztarife meist mehr Geld als jene im Internet, weil manche Provider besonders günstige Tarife ausschließlich online anbieten.

Die DSL-Geschwindigkeit

Die günstigste Internet-Flat verbirgt sich hinter den Namen DSL 16000 oder DSL 16. Wie der Name schon vermuten lässt, beträgt die Übertragungsrate dabei maximal 16 Mbit/s und die Uploadgeschwindigkeit liegt zwischen 1 und 10 Mbit/s. Je nach Anschlussart gibt es Internet und Telefonanbieter mit höheren Surfgeschwindigkeiten. Üblich sind bei den meisten Providern die folgenden Kombinationen:
  • 25 oder 40 Mbit/s (Download) und 5 Mbit/s (Upload)
  • 50 Mbit/s (Download) und 10 Mbit/s (Upload)
  • 100 Mbit/s (Download) und 40 Mbit/s (Upload)
  • 250 Mbit/s (Download) und 25 oder 40 Mbit/s (Upload)
  • 1000 Mbit/s (Download) und 50 Mbit/s (Upload)
Tipp: Wer im Internet Serien und Videos in HD- oder 4k-Qualität schaut, sollte die Mindestvoraussetzungen der einzelnen Anbieter beachten. Hier eine Übersicht über die am häufigsten genutzten Dienstleister:
Unternehmen Mbit/s für HD-TV Mbit/s für 4k-TV
Amazon 3,5 15
Maxdome 6 Kein Angebot
Netflix 5 25
Magine 8 Kein Angebot
Zattoo 7 Kein Angebot
TV SPIELFILM live 4 Kein Angebot
Sky Go 6 Kein Angebot

DSL-Vertrag mit Flatrates

Pakete, die Flatrates fürs Internet und fürs Telefonieren ins Fest- und Mobilfunknetz enthalten, werden gern gebucht. Solche Tarife zum Pauschalpreis bieten Nutzern eine gute Möglichkeit, die monatlichen Ausgaben zu kontrollieren. Schließlich bezahlen sie unabhängig von der tatsächlichen Nutzung jeden Monat denselben Preis. Auf der anderen Seite gibt es Angebote im Internet, die mit limitiertem Datenvolumen einhergehen. Oftmals wird Internet günstig angeboten, das eine Datenlimitierung zwischen 1 und 10 GB besitzt. Wird das genannte Volumen überschritten, surfen Verbraucher mit einer gedrosselten Geschwindigkeit. Wem das monatliche Datenvolumen zu wenig ist, der kann oft folgende Tarife mit Limitierung wählen:
  • 20 GB
  • 50 GB
  • 100 GB
  • 300 GB

Mit und ohne Vertragslaufzeit

Günstige DSL-Tarife gehen häufig mit einer Vertragslaufzeit einher. Diese dauert meistens vierundzwanzig Monate. Bei vielen Anbietern kann derselbe Tarif optional ohne Mindestvertragslaufzeit gebucht werden, dann aber fallen Sonderangebote wie eine vergünstigte Grundgebühr weg oder der Kunde muss einen Aufschlag zahlen. Zumindest im Mobilfunkbereich finden Nutzer Angebote ohne Mindestlaufzeit, nämlich Prepaidtarife. Diese erlauben eine höhere Flexibilität und erweisen sich mitunter als günstiger, weil sie individuell an die Nutzungsgewohnheiten anpassbar sind und bei Nichtverwendung keine weiteren Kosten erzeugen. Wer beispielsweise kurzfristig für unterwegs Internet braucht, ohne zwei Jahre lang dafür zahlen zu müssen, kann sich einen Surfstick mit Prepaidkarte zulegen.

WLAN-Anbieter mit Boni

Personen, die einen Internetvertrag bei einem Vergleichsportal abschließen, erhalten häufig Boni. Sie haben die Möglichkeit, etwa 10 bis 50 Prozent der Ausgaben einzusparen. Einige Provider bieten ein Sofortguthaben an. Dieses wird mit den zukünftigen Monatsgebühren verrechnet und hängt oft vom ausgesuchten Tarif ab. Bei Verträgen im oberen Preissegment beträgt eine Gutschrift oftmals 100 bis 200 Euro. Manche Internetdienstleister bieten innerhalb der ersten sechs oder zwölf Monate einen günstigeren Internetanschluss an. Andere Unternehmen offerieren Zusatzleistungen, wie Internet-Flats für mobile Geräte oder HD-TV für eine limitierte Zeit. Eine Telefonflatrate dagegen gehört zu den Standardleistungen eines Internetvertrags.

Hardware und weiteres Zubehör

Wer von einem Provider Internet bezieht, erhält oftmals die passende Hardware kostenlos dazu. DSL zu günstigen Preisen wird manchmal mit einem kostenpflichtigen Router angeboten. In einigen Fällen stehen mehrere Mietgeräte zur Wahl, die unterschiedliche Geschwindigkeiten unterstützen. In der Regel kostet ein schneller Router einen höheren Aufpreis als die Basisausführung. Wer bereits einen geeigneten Router daheim hat, muss übrigens keinen zweiten bestellen. Das restliche Zubehör, das im Rahmen eines Neuanschlusses benötigt wird, ist in den Kosten des jeweiligen Tarifs enthalten. Ebenso kann ein Tarif folgende Leistungen und Geräte ohne Zusatzkosten enthalten:
  • TV-Receiver
  • Cloud-Speicher
  • E-Mail-Account
  • Surfstick

Wann sollte ich Internet anmelden?

Verbraucher, die den Internetanbieter wechseln wollen oder einen DSL-Neuanschluss benötigen, sollten spätestens zwei Wochen vorher handeln. Ehe der Vertrag für den neuen und günstigen Internetanbieter für zu Hause abgeschlossen wird, sollte der alte Provider – falls vorhanden – gekündigt werden. Tipp: Die meisten Anbieter offerieren einen kostenlosen Kündigungsservice. Das heißt, sie übernehmen für ihre Wechselkunden die Kündigung des Altvertrags. Hierbei sollten Interessierte beachten, dass eine gewisse Vorlaufzeit empfohlen wird. Es sollten wenigstens vier Wochen zwischen dem Ende der Kündigungszeit und der Beauftragung des neuen Providers mit dem Rücktritt liegen. So wird die Vertragsauflösung fristgerecht stattfinden. Sobald der neue Internetanbieter vom Auftrag erfährt, ermittelt er das Anschlussdatum des neuen Netzwerks. Der Zeitpunkt für den Wechsel oder Neuanschluss von DSL wird dem Kunden per Post oder E-Mail mitgeteilt. Bei den meisten Providern dauert es zwischen 6 und 14 Tagen, bis eine Freischaltung des Anschlusses erfolgt. Nach der Verbindung wird der Router angehängt und eingerichtet. Folglich ist ein Surfen im Internet sofort möglich.

Wann ist ein Tarifwechsel anzugeben?

Es besteht die Möglichkeit, beim gewohnten Dienstleister zu bleiben und lediglich den Tarif des Internets zu ändern. In einem solchen Fall entfällt die Neuinstallation vor Ort und der Verbraucher kann nahtlos weitersurfen. Vielen Unternehmen gestatten, ohne das Einhalten einer Frist in einen höheren Tarif zu wechseln. Einige Provider ermöglichen ebenso den Umstieg in ein günstigeres Angebot ohne Zusatzkosten. Ehe ein Tarifwechsel durchgeführt wird, sollten Verbraucher über dessen Notwendigkeit nachdenken. Drei Gründe sind die häufigste Ursache für Veränderungen des Vertrags: Neben der Kostenersparnis stellt auch eine Leistungssteigerung ein wichtiges Argument für einen neuen Tarif dar. Ebenso können ein Umzug und die fehlende Verfügbarkeit einer schnellen Datenübertragung der Grund für eine Änderung sein.

DSL-Flat günstig abschließen

Günstiges Internet gibt es oft von kleinen oder lokalen Anbietern. Zu diesen zählen beispielsweise:
  • Congstar
  • JKR
  • Fonial
Bei bekannteren Unternehmen wie 1&1 und O2 finden Interessierte ebenso preiswerte Internetangebote. Da die Auswahl an Tarifen und Providern vom Nutzungsort der DSL-Flat abhängt, gibt es weitere Anbieter, die preiswert ihre Services anbieten. Congstar Komplett 1 gibt es für 24,99 Euro im Monat. Kunden erhalten im Rahmen des Tarifs eine DSL-Flatrate mit einem Upload-Speed von 1 Mbit/s und 16 Mbit/s im Download. Im Preis sind ein WLAN-Router und zwei Rufnummern enthalten, allerdings keine Festnetzflatrate. Dafür tragen Neukunden die Versandkosten für die Hardware. Diese betragen bei einer Mindestlaufzeit von vierundzwanzig Monaten aktuell 9,74 Euro. Alle genannten Leistungen gibt es innerhalb der ersten zwei Vertragsjahre zu einem monatlichen Durchschnittspreis von 25,72 Euro. Von der JKR Gruppe finden Interessierte unter dem Namen Sprich&Surf S Zuhause 16 einen ähnlichen Tarif. Dieser wird ebenfalls für 24,99 Euro im Monat angeboten. Im Gegenzug erhalten Nutzer DSL mit einem Download-Speed von 16 Mbit/s und einer Geschwindigkeit von 3 Mbit/s im Upload. Die passende Hardware und mehrere Rufnummern sind im Paket inbegriffen, nicht aber eine Telefonflatrate. Wer eine Festnetz-Flat haben möchte, geht zu 1&1. Dort gibt es im Tarif DSL 16 eine solche mit zwei Rufnummern zum kleinen Preis von 9,99 Euro während der ersten zehn Monate, danach kostet der Vertrag 29,99 Euro. Dazu gehört ein Internetanschluss mit einer Downloadgeschwindigkeit von 16 Mbit/s und einem Speed von 1 Mbit/s im Upload. Für den Home-Server bezahlen Verbraucher im Monat 2,99 Euro. Ebenso wird eine einmalige Bereitstellungsgebühr von 19,99 Euro erhoben und Versandkosten von 9,90 Euro fällig. Dies führt während der ersten zwei Jahre zu durchschnittlichen Monatskosten von 25,85 Euro. Nach Ende der Mindestvertragslaufzeit entstehen Ausgaben in Höhe von 32,98 Euro im Monat.

Bester Internetanbieter ohne Festnetz für Wenignutzer

Der Tarif Homespot 30 von Congstar wird besonders gerne genutzt. In diesem erhalten Nutzer keine Flatrate, dafür jedoch ein Datenvolumen von 30 GB. Für Software-Updates, Einkaufen, Lesen der News und Abrufen von E-Mails reicht dieses Volumen problemlos aus, immerhin sind das knapp 1 GB pro Tag. Die Surfgeschwindigkeit beträgt 50 Mbit/s im Download und 25 Mbit/s im Upload. Sollte die Datenmenge von 30 GB verbraucht sein, wird mit einer Drosselung weitergesurft. Diese liegt bei 0,4 Mbit/s. Bei diesem Tarif handelt es sich um ein reines Mobilfunkangebot mit zwei Jahren Mindestvertragslaufzeit. Es gibt somit keinen Festnetzanschluss. Pro Monat zahlen Kunden eine Grundgebühr von 19,50 Euro. Zusätzlich wird eine einmalige Bereitstellungsgebühr von 9,75 Euro fällig. Daher betragen die monatlichen Ausgaben bei der Wahl dieses Angebots im Schnitt 20,34 Euro. Verbraucher, die sich ein schnelleres mobiles Internet wünschen, sollten diese Tarife ansehen und bei Bedarf wählen:
  • Mobilcom debitel Internet-Flat 12000
  • Vodafone DataGo L
  • O2 my Data L
  • Vodafone GigaCube
  • Telekom MagentaMobil Speedbox

Günstiges Internet per Kabel

Im Internetanschluss-Vergleich zeigt sich, dass Kabelinternet besonders in größeren Städten günstig angeboten wird. Etwa 10 Euro im Monat kostet eine Datenflat. Günstiges Internet für zu Hause hat meist eine niedrigere Geschwindigkeit als hochpreisigere Tarife. Üblicherweise erhalten Verbraucher einen Speed beim Datenverkehr von 10 Mbit/s im Download und 1 Mbit/s im Upload. Es gibt sogar vereinzelt Provider, die nur die Hälfte der genannten Geschwindigkeit offerieren. Zu den günstigen Anbietern zählen unter anderem:
  • Narelic
  • AEP Plückhahn
  • TeleKabel
  • Kabel-TV-Binz
Für bis zu 5 Euro mehr im Monat finden Interessierte schnellere Up- und Downloadspeeds. Diese betragen bis zu 25 Mbit/s im Download und 20 Mbit/s im Upload. Diese billigen Tarife bieten unter anderem folgende Dienstleister:
  • Eazy
  • LKG
  • Pyur
  • Erznet
Tipp: Einige Unternehmen inkludieren im Preis einen Kabelrouter plus Versandkosten. Trotzdem entstehen oftmals zusätzliche Ausgaben für Verbraucher. Zu diesen gehören die Anschlusskosten. Sie betragen meist zwischen 10 und 50 Euro.

Glasfasertarife vergleichen: Speeds ab 100 Mbit/s

Für Unternehmen und Privatpersonen gibt es viele günstige Angebote für Glasfaserinternet. Zum Preis von bis zu 25 Euro im Monat surfen sie mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s im Download und 150 Mbit/s im Upload. Die meisten Provider bieten zu dem genannten Preis durchschnittlich Datengeschwindigkeiten von 100 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload. Daher lohnt ein Vergleich der Angebote. Zu den preiswertesten Providern gehören:
  • Buchholz Digital
  • tel
  • tel
  • Rapeedo
Für höhere Geschwindigkeiten empfiehlt es sich, bei Deutsche Glasfaser, NEW, Vereinigte Stadtwerke, htp, bnet und LDL nach Preisen und Tarifen zu recherchieren. Personen, die auf der Suche nach großen Tarifpaketen sind, sollten die Angebote von Vodafone, O2 und der Telekom prüfen.

Datenverkehr per Satellit

Web per Satellit wird wahlweise mit und ohne Telefonanschluss angeboten. Im Vergleich zu DSL-, Glasfaser- und Kabelangeboten ist ein günstiger Satellitinternetanbieter schwerer zu finden. Das hängt zum Teil damit zusammen, dass Verbraucher die Kosten einer Sat-Anlage allein tragen. Somit fallen die durchschnittlichen Monatskosten innerhalb der ersten Jahre hoch aus. Preiswerte Sat-Anbieter offerieren eine Flatrate für das Web ab 20 Euro. Hierbei sollten Verbraucher jedoch den Speed des Tarifs beachten. Von Satconnect gibt es den Tarif Private 2000. Dieser bietet lediglich einen Downloadspeed von 2 Mbit/s und einen Uploadspeed von 0,2 Mbit/s. Das Angebot beinhaltet keinen Telefonanschluss und es fallen Einmalkosten in Höhe von 399 Euro für die Satellitenanlage an. Wer sich schneller surfen möchte, muss mehr Geld investieren. Es gibt den Dienstleister Genias Internet, der eine Leitung mit 20 Mbit/s im Download und 2 Mbit/s im Upload für 25 Euro pro Monat anbietet. Zudem gefallen vielen Usern die geringen Einmalkosten in Höhe von 116,85 Euro. Wer noch höhere Übertragungsraten benötigt, findet zum Teil Unternehmen, die im Download 50 Mbit/s bieten. Dabei liegt der Uploadspeed häufig bei unter 10 Mbit/s. Passende Angebote finden Verbraucher bei Bigblu, Satsurf, Eusanet und Skydsl. Aufgrund der vergleichsweise langsamen Geschwindigkeiten beim Sat-Internet stellt dieses keine Option für Personen dar, die datenhungrige Anwendungen wie Gaming oder Cloud-Services nutzen. Zu berücksichtigen sind zudem die hohen Latenzen. Auf der anderen Seite wird Sat-Internet in fast ganz Deutschland offeriert. Deshalb eignet sich diese Übertragungsart für Menschen, die keine Möglichkeit haben, eine andere Variante des Datenverkehrs auszusuchen.

Welche Internettarife hat O2?

Beim Provider O2 gibt es ein großes Angebot an günstigen Internet-Flats. Diese sind fürs Festnetz oder das Smartphone verfügbar. Wer eine Flatrate für mobiles Surfen benötigt, findet ganz verschiedene Datentarife, die sich an unterschiedliche Kundengruppen richten, etwa Neukunden, junge Leute, Selbstständige oder Senioren. Die reinen LTE-Datentarife My Data S, M und L enthalten 1 GB, 10 GB oder 20 GB Datenvolumen. Wer einen Mobilfunkvertrag mit Telefonie und SMS benötigt, wird vielleicht mit einem Tarif aus der O2-Free-Reihe glücklich, zu der unter anderem drei unbegrenzte Tarife ohne Drosselung gehören. Des Weiteren bietet O2 Prepaidkarten für Mobiltelefone und Surfsticks an. Besonders die Internet-to-Go-Tarife erfreuen sich hoher Beliebtheit. Die enthalten ein Datenvolumen von 30 GB, das ein ganzes Jahr lang gültig ist. Es kann innerhalb der gesamten EU genutzt werden und beinhaltet auf Wunsch einen Router. Es gibt weiterhin klassische Prepaidtarife mit einem monatlichen Datenvolumen von 3,5, 5,5 oder 7,5 GB sowie 150 MB. In den drei teuersten Angeboten ist sogar eine Allnet-Flat in alle deutschen Netze möglich. Im Vergleich zu den Angeboten für Handys fallen jene für das Netzwerk daheim oder im Unternehmen deutlich vielfältiger aus. Es gibt aktuell folgende Angebote:
  • My Home DSL
  • O2 HomeSpot
  • DSL ohne Vertragslaufzeit
  • Tarife für junge Menschen, Personen über 60 Jahre oder Selbstständige

Welche Internettarife hat die Telekom?

Die Telekom bietet mehrere Glasfaser- sowie DSL-Tarife und sogar Hybridinternet. Letzteres ermöglicht schnelle Speeds von bis zu 300 Mbit/s im Download. Wem 16 bis 250 Mbit/s im Download und 2,4 bis 50 Mbit/s im Upload ausreichen, der kommt mit MagentaZuhause ohne hybride Zusatzfunktion aus. Neben Tarifen mit Internet und Telefon gibt es auch Pakete mit Magenta TV, Speedport Smart 3 und Smart Home. Mobilfunknutzer profitieren von Angeboten mit und ohne Vertrag. Datentarife stehen mit 2,5, 5 und 15 GB Volumen im 5G-Netz zur Verfügung. In den Prepaidangeboten fällt die Auswahl noch breiter aus. Es gibt Flats mit 2,3 und 5 GB Datenvolumen. Ebenso wird unlimitiertes Surfen ermöglicht. Dieses ist mit monatlichen Kosten von 97,43 Euro vergleichsweise teuer. Auf der anderen Seite gibt es eine günstige Day-Flat mit 50 MB Volumen. Die meisten Angebote inkludieren eine Telefon- und SMS-Flat. Tipp: Für junge Personen bis zum Alter von 28 Jahren gibt es Spezialangebote. Aktuell besteht mithilfe dieser ein Einsparpotenzial von bis zu 200 Euro.

Welche Internettarife hat Vodafone?

Bei Vodafone finden Verbraucher Angeboten in den Bereichen:
  • Glasfaser
  • Kabel
  • DSL
  • LTE/Mobilfunk
Menschen, die Kabelinternet wählen, haben die Möglichkeit, sich zwischen einer Downloadgeschwindigkeit von 50 bis 1000 Mbit/s zu entscheiden. Im Upload stehen Speeds zwischen 5 und 50 Mbit/s zur Verfügung. Im Vergleich dazu liegen die Geschwindigkeiten bei DSL im Download zwischen 16 und 250 Mbit/s. Beim Hochladen variieren die Speeds und betragen maximal 40 Mbit/s. Glasfasertarife mit bis zu 1000 Mbit/s im Download und 250 Mbit/s im Upload gibt es vereinzelt in folgenden Bundesländern:
  • Thüringen
  • Schleswig-Holstein
  • Hessen
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Bayern
  • Niedersachsen
Mobiles Datenvolumen mit Vertrag gibt es mit einem Volumen zwischen 4 und 45 GB. Wer lieber ein Prepaid-Angebot nutzen möchte, profitiert von einem Datenvolumen von bis zu 10 GB im 5G-Netz. Je nach Buchungsoption gibt es im Angebot Flats für SMS, Telefonie und digitale Services. Tipp: Bei Vodafone gibt es für Menschen unter 28 Jahren und Selbstständige spezielle Angebote. Außerdem bietet das Unternehmen Kombi-Angebote zum Sparen an.

Fazit zu Internet Tarifen im Vergleich

Internettarife mit und ohne Datenflatrate gibt es viele. Wer günstige Prepaid- oder Vertragsangebote sucht, sollte die Angebote von lokalen und unbekannteren Providern berücksichtigen. Diese fallen manchmal preiswerter aus als jene von größeren Internetanbietern, wie Telekom oder Vodafone. Dafür ist die Auswahl an unterschiedlichen Tarifoptionen deutlich kleiner. Wer einen besonders ausfallsicheren Datenverkehr wünscht, kann bei der Telekom nach den Hybridtarifen sehen. Da es viele Angebote auf dem Markt gibt, empfehlen wir einen Tarifvergleich. So finden Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen problemlos ihren passenden Tarif.
In Deutschland gibt es über 1500 verschiedene Internettarife von mehr als 300 Anbietern. Die große Vielfalt an Dienstleistungen hängt mit der hohen Nachfrage auf dem Markt zusammen. Schließlich sind beinah 94 Prozent der deutschen Bevölkerung online und ein Internetanschluss ist heutzutage genauso wichtig wie Wasser, Strom und Wärme. Schauen wir uns näher an, was Internettarife ausmacht und was beim Abschluss eines Vertrags zu beachten ist.

Internetanschluss: Welche Arten gibt es?

Beim Internetvergleich zeigt sich, dass es viele verschiedene Arten an Anschlüssen gibt. Früher wurde der Datentransfer mit einem analogen Modem, einer Powerline oder per ISDN ausgeführt. Heute nutzen Verbraucher vermehrt die folgenden Anschlussarten für zu Hause:
  • DSL
  • Kabel
  • Mobiles Web
  • Satellit
  • Glasfaser
Die Details jeder einzelnen Variante werden nachfolgend erklärt.

Datenverkehr per DSL

Dank DSL profitieren Nutzer von einem Breitbandanschluss, wobei das Internet über die Teilnehmeranschlussleitung – also das aus Kupfer bestehende Telefonkabel – ins Haus kommt. In den Anfangszeiten des DSL wurden die Telefonsignale und die Internetdaten auf verschiedenen Frequenzbereichen transportiert, die dann ein Gerät namens Splitter wieder trennte. Das ist heutzutage nur noch dort nötig, wo ein analoger Telefonanschluss besteht. Denn bei allen neuen Anschlüssen handelt es sich für gewöhnlich um digitale VoIP-Telefonie, bei der das in Daten umgewandelte Telefongespräch wie alle anderen Internetdaten übertragen wird. Interessierte sollten berücksichtigen, dass die DSL-Verfügbarkeit von Anbietern begrenzt ausfällt, weil die notwendige Infrastruktur insbesondere in ländlichen Regionen noch nicht überall vorhanden ist. Durch stetige Optimierungen von DSL-Providern und deren Services sowie Netzwerken verbessert sich die Verfügbarkeit des Internets in Deutschland kontinuierlich.

Kabelinternetvertrag

Beim sogenannten Kabelinternet kommt das Internet nicht aus der Telefon-, sondern aus der TV-Dose. Die Übertragungsgeschwindigkeiten sind dabei vergleichbar oder sogar höher als beim DSL. Im Kabelinternetvertrag ist meistens eine Flatrate fürs Festnetz enthalten und er verschafft auf Wunsch (und gegen einen Aufpreis) Zugang zu Streaminganbietern oder Internetfernsehen. Jedoch ist diese Anschlussart längst nicht überall verfügbar und die Zahl der Anbieter ist geringer als beim DSL. Derzeit dominieren drei Provider: Unitymedia, Kabel BW und Vodafone. Zudem ist das Internet am Abend oder am Wochenende manchmal langsamer.

Mobiles Internet mit Vertrag oder Prepaid

Mobile Daten sind nahezu überall und mancherorts mit hohen Übertragungsraten verfügbar. Mit dem Ausbau des 5G-Netzwerks sind diese Geschwindigkeiten bald flächendeckend möglich. Personen, die sich weit entfernt von einer Basisstation befinden, haben Schwierigkeiten, Empfang zu bekommen. Daher lohnt sich vor der Wahl ein Verfügbarkeitscheck des mobilen Internets. Entsprechende Tarife gibt es mit einem Vertrag oder per Prepaidkarte. Wer wenig Datenvolumen benötigt, kann mit einem mobilen Netzwerk viel Geld sparen. Personen, die jedoch Onlinegames spielen oder gern und oft Filme streamen, legen sich besser eine Internetflatrate mit DSL oder Kabel zu. Zudem gibt es bei einigen Anbietern Hybridtarife, die DSL und mobiles Internet kombinieren, sodass jederzeit die optimale Surfgeschwindigkeit verfügbar ist. Hierfür wird ein spezieller Router mit eingebautem LTE-Modul benötigt. Den stellen die meisten Provider gegen ein monatliches Entgelt bereit.

Datenverkehr via Satellit

Wer in einer Gegend lebt, in der weder Kabelinternet noch DSL oder LTE verfügbar sind, der kann als letzte Alternative einen Breitbandinternetzugang via Satellit einrichten. Die Daten werden genauso wie beim Fernsehen über eine am Haus montierte Satellitenschüssel empfangen. Interessierte sollten die Beschränkungen im Bandbreitenbereich beachten. Häufig wird Satelliteninternet daher als eine Art Ergänzung zum klassischen DSL- oder Kabelnetzwerk genutzt.

Glasfaserinternet

Eine enorm schnelle Internetverbindung mit Übertragungsraten bis zu 1000 Mbit/s ist momentan nur mit einem Glasfaseranschluss möglich. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn ein Zugang von vielen Personen gleichzeitig genutzt wird, die datenintensive Anwendungen wie Videokonferenzen verwenden oder oft große Datenmengen hoch- und runterladen müssen. Beim Streaming von TV-Shows und Filmen sowie beim Gaming ist ein Glasfaseranschluss komfortabel, da lästiges Buffern mit ihm nicht passiert.

Wie viel Internet benötigen private Nutzer?

Wie schnell der Internetanschluss sein sollte und welche Datenmenge benötigt wird, hängt von zwei Punkten ab:
  • Anzahl der Nutzer und
  • ihre Nutzungsgewohnheiten.
Da vor allem Letztere eine sehr individuelle Angelegenheit sind, lässt sich keine pauschale Antwort finden. Heutzutage nutzen Menschen aller Altersgruppen das Internet. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind mit dem World Wide Web von klein auf vertraut. Sie nehmen vor allem an sozialen Netzwerken teil oder kommunizieren online. Entgegen mancher Vorurteile bewegen sich ältere User zunehmend sicherer durchs Internet, das längst kein Neuland mehr für sie ist. So gibt es beispielsweise spezielle Youtube-Kanäle von und für Senioren. Aus diesem Grund sollte jeder selbst überlegen, wie oft er online ist und was genau er im Internet macht. Singlehaushalte, deren Internetnutzung sich auf soziale Medien, Nachrichten lesen, Onlinebanking und mal ein Youtube-Video beschränkt, kommen mit 16 Mbit/s bis 50 Mbit/s locker aus. WGs und Familien brauchen mindestens 50 Mbit/s, vor allem, wenn eines oder mehrere Familienmitglieder übers Internet lernen, arbeiten oder ein Fernstudium absolvieren. Das gilt für den Heimanschluss ebenso wie für den Mobilfunkvertrag. Wer daheim einen schnellen DSL- oder Kabelinternetzugang mit WLAN hat und mit seinem Smartphone hauptsächlich Nachrichten verschickt oder Informationen recherchiert, der braucht weniger Daten als jemand, der bevorzugt ortsunabhängig uneingeschränkt surfen und Filme schauen möchte, oder der sogar mit mobilen Daten arbeiten will. Alle, die bereits ein Smartphone haben, prüfen in den Einstellungen oder mit speziellen Apps ihren tatsächlichen Datenverbrauch und wählen einen neuen Vertrag bzw. ein neues Prepaidpaket passgenau aus.

Woher bekomme ich Internet?

Verbraucher können einen Vertrag mit einem Provider in vielen Fachgeschäften oder online abschließen. Ebenso haben sie die Möglichkeit, DSL-Tarife von unterschiedlichen Internetanbietern bei einem Preis- und Leistungsvergleich im Internet zu finden. Das geht zum Beispiel bei Anbietern wie Verivox oder Check24. Wer dort einen billigen Internetanschluss gefunden hat, kann direkt den Bestellprozess einleiten. Einen günstigen WLAN-Tarif online zu finden, ist ganz unkompliziert. Suchende geben dazu einfach ihre Adresse und bevorzugten Leistungen in einen Vergleichsrechner ihrer Wahl ein. Anschließend zeigt der alle dort verfügbaren WLAN-Angebote an. Diese filtern Nutzer mithilfe folgender Kriterien zügig und individuell:
  • Geschwindigkeit
  • Flatrates
  • Vertragslaufzeit
  • Boni
  • Hardware als Zubehör
  • Serviceleistungen (Installation)
  • Anschlussart
Außerdem können Vergleichende die Angebote nach folgenden Punkten sortieren:
  • Schnellste Geschwindigkeit
  • Beste Bewertungen
  • Geringster Preis nach zwei Jahren
  • Niedrigster Durchschnittspreis
Wem ein solcher Vergleich zu komplex erscheint, der kann die Filialen verschiedener Internetanbieter besuchen oder sich in Elektrogeschäften umschauen. Die dort tätigen Angestellten führen eine persönliche und individuelle Beratung durch. Andererseits wird auf diese Weise nur ein kleines Spektrum der verfügbaren DSL-Tarife verglichen und die Gegenüberstellung ist weniger übersichtlich. Somit besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das gewählte Angebot nur zum Teil den Anforderungen des Nutzers entspricht. Außerdem kosten vor Ort abgeschlossene DSL- und Festnetztarife meist mehr Geld als jene im Internet, weil manche Provider besonders günstige Tarife ausschließlich online anbieten.

Die DSL-Geschwindigkeit

Die günstigste Internet-Flat verbirgt sich hinter den Namen DSL 16000 oder DSL 16. Wie der Name schon vermuten lässt, beträgt die Übertragungsrate dabei maximal 16 Mbit/s und die Uploadgeschwindigkeit liegt zwischen 1 und 10 Mbit/s. Je nach Anschlussart gibt es Internet und Telefonanbieter mit höheren Surfgeschwindigkeiten. Üblich sind bei den meisten Providern die folgenden Kombinationen:
  • 25 oder 40 Mbit/s (Download) und 5 Mbit/s (Upload)
  • 50 Mbit/s (Download) und 10 Mbit/s (Upload)
  • 100 Mbit/s (Download) und 40 Mbit/s (Upload)
  • 250 Mbit/s (Download) und 25 oder 40 Mbit/s (Upload)
  • 1000 Mbit/s (Download) und 50 Mbit/s (Upload)
Tipp: Wer im Internet Serien und Videos in HD- oder 4k-Qualität schaut, sollte die Mindestvoraussetzungen der einzelnen Anbieter beachten. Hier eine Übersicht über die am häufigsten genutzten Dienstleister:
Unternehmen Mbit/s für HD-TV Mbit/s für 4k-TV
Amazon 3,5 15
Maxdome 6 Kein Angebot
Netflix 5 25
Magine 8 Kein Angebot
Zattoo 7 Kein Angebot
TV SPIELFILM live 4 Kein Angebot
Sky Go 6 Kein Angebot

DSL-Vertrag mit Flatrates

Pakete, die Flatrates fürs Internet und fürs Telefonieren ins Fest- und Mobilfunknetz enthalten, werden gern gebucht. Solche Tarife zum Pauschalpreis bieten Nutzern eine gute Möglichkeit, die monatlichen Ausgaben zu kontrollieren. Schließlich bezahlen sie unabhängig von der tatsächlichen Nutzung jeden Monat denselben Preis. Auf der anderen Seite gibt es Angebote im Internet, die mit limitiertem Datenvolumen einhergehen. Oftmals wird Internet günstig angeboten, das eine Datenlimitierung zwischen 1 und 10 GB besitzt. Wird das genannte Volumen überschritten, surfen Verbraucher mit einer gedrosselten Geschwindigkeit. Wem das monatliche Datenvolumen zu wenig ist, der kann oft folgende Tarife mit Limitierung wählen:
  • 20 GB
  • 50 GB
  • 100 GB
  • 300 GB

Mit und ohne Vertragslaufzeit

Günstige DSL-Tarife gehen häufig mit einer Vertragslaufzeit einher. Diese dauert meistens vierundzwanzig Monate. Bei vielen Anbietern kann derselbe Tarif optional ohne Mindestvertragslaufzeit gebucht werden, dann aber fallen Sonderangebote wie eine vergünstigte Grundgebühr weg oder der Kunde muss einen Aufschlag zahlen. Zumindest im Mobilfunkbereich finden Nutzer Angebote ohne Mindestlaufzeit, nämlich Prepaidtarife. Diese erlauben eine höhere Flexibilität und erweisen sich mitunter als günstiger, weil sie individuell an die Nutzungsgewohnheiten anpassbar sind und bei Nichtverwendung keine weiteren Kosten erzeugen. Wer beispielsweise kurzfristig für unterwegs Internet braucht, ohne zwei Jahre lang dafür zahlen zu müssen, kann sich einen Surfstick mit Prepaidkarte zulegen.

WLAN-Anbieter mit Boni

Personen, die einen Internetvertrag bei einem Vergleichsportal abschließen, erhalten häufig Boni. Sie haben die Möglichkeit, etwa 10 bis 50 Prozent der Ausgaben einzusparen. Einige Provider bieten ein Sofortguthaben an. Dieses wird mit den zukünftigen Monatsgebühren verrechnet und hängt oft vom ausgesuchten Tarif ab. Bei Verträgen im oberen Preissegment beträgt eine Gutschrift oftmals 100 bis 200 Euro. Manche Internetdienstleister bieten innerhalb der ersten sechs oder zwölf Monate einen günstigeren Internetanschluss an. Andere Unternehmen offerieren Zusatzleistungen, wie Internet-Flats für mobile Geräte oder HD-TV für eine limitierte Zeit. Eine Telefonflatrate dagegen gehört zu den Standardleistungen eines Internetvertrags.

Hardware und weiteres Zubehör

Wer von einem Provider Internet bezieht, erhält oftmals die passende Hardware kostenlos dazu. DSL zu günstigen Preisen wird manchmal mit einem kostenpflichtigen Router angeboten. In einigen Fällen stehen mehrere Mietgeräte zur Wahl, die unterschiedliche Geschwindigkeiten unterstützen. In der Regel kostet ein schneller Router einen höheren Aufpreis als die Basisausführung. Wer bereits einen geeigneten Router daheim hat, muss übrigens keinen zweiten bestellen. Das restliche Zubehör, das im Rahmen eines Neuanschlusses benötigt wird, ist in den Kosten des jeweiligen Tarifs enthalten. Ebenso kann ein Tarif folgende Leistungen und Geräte ohne Zusatzkosten enthalten:
  • TV-Receiver
  • Cloud-Speicher
  • E-Mail-Account
  • Surfstick

Wann sollte ich Internet anmelden?

Verbraucher, die den Internetanbieter wechseln wollen oder einen DSL-Neuanschluss benötigen, sollten spätestens zwei Wochen vorher handeln. Ehe der Vertrag für den neuen und günstigen Internetanbieter für zu Hause abgeschlossen wird, sollte der alte Provider – falls vorhanden – gekündigt werden. Tipp: Die meisten Anbieter offerieren einen kostenlosen Kündigungsservice. Das heißt, sie übernehmen für ihre Wechselkunden die Kündigung des Altvertrags. Hierbei sollten Interessierte beachten, dass eine gewisse Vorlaufzeit empfohlen wird. Es sollten wenigstens vier Wochen zwischen dem Ende der Kündigungszeit und der Beauftragung des neuen Providers mit dem Rücktritt liegen. So wird die Vertragsauflösung fristgerecht stattfinden. Sobald der neue Internetanbieter vom Auftrag erfährt, ermittelt er das Anschlussdatum des neuen Netzwerks. Der Zeitpunkt für den Wechsel oder Neuanschluss von DSL wird dem Kunden per Post oder E-Mail mitgeteilt. Bei den meisten Providern dauert es zwischen 6 und 14 Tagen, bis eine Freischaltung des Anschlusses erfolgt. Nach der Verbindung wird der Router angehängt und eingerichtet. Folglich ist ein Surfen im Internet sofort möglich.

Wann ist ein Tarifwechsel anzugeben?

Es besteht die Möglichkeit, beim gewohnten Dienstleister zu bleiben und lediglich den Tarif des Internets zu ändern. In einem solchen Fall entfällt die Neuinstallation vor Ort und der Verbraucher kann nahtlos weitersurfen. Vielen Unternehmen gestatten, ohne das Einhalten einer Frist in einen höheren Tarif zu wechseln. Einige Provider ermöglichen ebenso den Umstieg in ein günstigeres Angebot ohne Zusatzkosten. Ehe ein Tarifwechsel durchgeführt wird, sollten Verbraucher über dessen Notwendigkeit nachdenken. Drei Gründe sind die häufigste Ursache für Veränderungen des Vertrags: Neben der Kostenersparnis stellt auch eine Leistungssteigerung ein wichtiges Argument für einen neuen Tarif dar. Ebenso können ein Umzug und die fehlende Verfügbarkeit einer schnellen Datenübertragung der Grund für eine Änderung sein.

DSL-Flat günstig abschließen

Günstiges Internet gibt es oft von kleinen oder lokalen Anbietern. Zu diesen zählen beispielsweise:
  • Congstar
  • JKR
  • Fonial
Bei bekannteren Unternehmen wie 1&1 und O2 finden Interessierte ebenso preiswerte Internetangebote. Da die Auswahl an Tarifen und Providern vom Nutzungsort der DSL-Flat abhängt, gibt es weitere Anbieter, die preiswert ihre Services anbieten. Congstar Komplett 1 gibt es für 24,99 Euro im Monat. Kunden erhalten im Rahmen des Tarifs eine DSL-Flatrate mit einem Upload-Speed von 1 Mbit/s und 16 Mbit/s im Download. Im Preis sind ein WLAN-Router und zwei Rufnummern enthalten, allerdings keine Festnetzflatrate. Dafür tragen Neukunden die Versandkosten für die Hardware. Diese betragen bei einer Mindestlaufzeit von vierundzwanzig Monaten aktuell 9,74 Euro. Alle genannten Leistungen gibt es innerhalb der ersten zwei Vertragsjahre zu einem monatlichen Durchschnittspreis von 25,72 Euro. Von der JKR Gruppe finden Interessierte unter dem Namen Sprich&Surf S Zuhause 16 einen ähnlichen Tarif. Dieser wird ebenfalls für 24,99 Euro im Monat angeboten. Im Gegenzug erhalten Nutzer DSL mit einem Download-Speed von 16 Mbit/s und einer Geschwindigkeit von 3 Mbit/s im Upload. Die passende Hardware und mehrere Rufnummern sind im Paket inbegriffen, nicht aber eine Telefonflatrate. Wer eine Festnetz-Flat haben möchte, geht zu 1&1. Dort gibt es im Tarif DSL 16 eine solche mit zwei Rufnummern zum kleinen Preis von 9,99 Euro während der ersten zehn Monate, danach kostet der Vertrag 29,99 Euro. Dazu gehört ein Internetanschluss mit einer Downloadgeschwindigkeit von 16 Mbit/s und einem Speed von 1 Mbit/s im Upload. Für den Home-Server bezahlen Verbraucher im Monat 2,99 Euro. Ebenso wird eine einmalige Bereitstellungsgebühr von 19,99 Euro erhoben und Versandkosten von 9,90 Euro fällig. Dies führt während der ersten zwei Jahre zu durchschnittlichen Monatskosten von 25,85 Euro. Nach Ende der Mindestvertragslaufzeit entstehen Ausgaben in Höhe von 32,98 Euro im Monat.

Bester Internetanbieter ohne Festnetz für Wenignutzer

Der Tarif Homespot 30 von Congstar wird besonders gerne genutzt. In diesem erhalten Nutzer keine Flatrate, dafür jedoch ein Datenvolumen von 30 GB. Für Software-Updates, Einkaufen, Lesen der News und Abrufen von E-Mails reicht dieses Volumen problemlos aus, immerhin sind das knapp 1 GB pro Tag. Die Surfgeschwindigkeit beträgt 50 Mbit/s im Download und 25 Mbit/s im Upload. Sollte die Datenmenge von 30 GB verbraucht sein, wird mit einer Drosselung weitergesurft. Diese liegt bei 0,4 Mbit/s. Bei diesem Tarif handelt es sich um ein reines Mobilfunkangebot mit zwei Jahren Mindestvertragslaufzeit. Es gibt somit keinen Festnetzanschluss. Pro Monat zahlen Kunden eine Grundgebühr von 19,50 Euro. Zusätzlich wird eine einmalige Bereitstellungsgebühr von 9,75 Euro fällig. Daher betragen die monatlichen Ausgaben bei der Wahl dieses Angebots im Schnitt 20,34 Euro. Verbraucher, die sich ein schnelleres mobiles Internet wünschen, sollten diese Tarife ansehen und bei Bedarf wählen:
  • Mobilcom debitel Internet-Flat 12000
  • Vodafone DataGo L
  • O2 my Data L
  • Vodafone GigaCube
  • Telekom MagentaMobil Speedbox

Günstiges Internet per Kabel

Im Internetanschluss-Vergleich zeigt sich, dass Kabelinternet besonders in größeren Städten günstig angeboten wird. Etwa 10 Euro im Monat kostet eine Datenflat. Günstiges Internet für zu Hause hat meist eine niedrigere Geschwindigkeit als hochpreisigere Tarife. Üblicherweise erhalten Verbraucher einen Speed beim Datenverkehr von 10 Mbit/s im Download und 1 Mbit/s im Upload. Es gibt sogar vereinzelt Provider, die nur die Hälfte der genannten Geschwindigkeit offerieren. Zu den günstigen Anbietern zählen unter anderem:
  • Narelic
  • AEP Plückhahn
  • TeleKabel
  • Kabel-TV-Binz
Für bis zu 5 Euro mehr im Monat finden Interessierte schnellere Up- und Downloadspeeds. Diese betragen bis zu 25 Mbit/s im Download und 20 Mbit/s im Upload. Diese billigen Tarife bieten unter anderem folgende Dienstleister:
  • Eazy
  • LKG
  • Pyur
  • Erznet
Tipp: Einige Unternehmen inkludieren im Preis einen Kabelrouter plus Versandkosten. Trotzdem entstehen oftmals zusätzliche Ausgaben für Verbraucher. Zu diesen gehören die Anschlusskosten. Sie betragen meist zwischen 10 und 50 Euro.

Glasfasertarife vergleichen: Speeds ab 100 Mbit/s

Für Unternehmen und Privatpersonen gibt es viele günstige Angebote für Glasfaserinternet. Zum Preis von bis zu 25 Euro im Monat surfen sie mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s im Download und 150 Mbit/s im Upload. Die meisten Provider bieten zu dem genannten Preis durchschnittlich Datengeschwindigkeiten von 100 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload. Daher lohnt ein Vergleich der Angebote. Zu den preiswertesten Providern gehören:
  • Buchholz Digital
  • tel
  • tel
  • Rapeedo
Für höhere Geschwindigkeiten empfiehlt es sich, bei Deutsche Glasfaser, NEW, Vereinigte Stadtwerke, htp, bnet und LDL nach Preisen und Tarifen zu recherchieren. Personen, die auf der Suche nach großen Tarifpaketen sind, sollten die Angebote von Vodafone, O2 und der Telekom prüfen.

Datenverkehr per Satellit

Web per Satellit wird wahlweise mit und ohne Telefonanschluss angeboten. Im Vergleich zu DSL-, Glasfaser- und Kabelangeboten ist ein günstiger Satellitinternetanbieter schwerer zu finden. Das hängt zum Teil damit zusammen, dass Verbraucher die Kosten einer Sat-Anlage allein tragen. Somit fallen die durchschnittlichen Monatskosten innerhalb der ersten Jahre hoch aus. Preiswerte Sat-Anbieter offerieren eine Flatrate für das Web ab 20 Euro. Hierbei sollten Verbraucher jedoch den Speed des Tarifs beachten. Von Satconnect gibt es den Tarif Private 2000. Dieser bietet lediglich einen Downloadspeed von 2 Mbit/s und einen Uploadspeed von 0,2 Mbit/s. Das Angebot beinhaltet keinen Telefonanschluss und es fallen Einmalkosten in Höhe von 399 Euro für die Satellitenanlage an. Wer sich schneller surfen möchte, muss mehr Geld investieren. Es gibt den Dienstleister Genias Internet, der eine Leitung mit 20 Mbit/s im Download und 2 Mbit/s im Upload für 25 Euro pro Monat anbietet. Zudem gefallen vielen Usern die geringen Einmalkosten in Höhe von 116,85 Euro. Wer noch höhere Übertragungsraten benötigt, findet zum Teil Unternehmen, die im Download 50 Mbit/s bieten. Dabei liegt der Uploadspeed häufig bei unter 10 Mbit/s. Passende Angebote finden Verbraucher bei Bigblu, Satsurf, Eusanet und Skydsl. Aufgrund der vergleichsweise langsamen Geschwindigkeiten beim Sat-Internet stellt dieses keine Option für Personen dar, die datenhungrige Anwendungen wie Gaming oder Cloud-Services nutzen. Zu berücksichtigen sind zudem die hohen Latenzen. Auf der anderen Seite wird Sat-Internet in fast ganz Deutschland offeriert. Deshalb eignet sich diese Übertragungsart für Menschen, die keine Möglichkeit haben, eine andere Variante des Datenverkehrs auszusuchen.

Welche Internettarife hat O2?

Beim Provider O2 gibt es ein großes Angebot an günstigen Internet-Flats. Diese sind fürs Festnetz oder das Smartphone verfügbar. Wer eine Flatrate für mobiles Surfen benötigt, findet ganz verschiedene Datentarife, die sich an unterschiedliche Kundengruppen richten, etwa Neukunden, junge Leute, Selbstständige oder Senioren. Die reinen LTE-Datentarife My Data S, M und L enthalten 1 GB, 10 GB oder 20 GB Datenvolumen. Wer einen Mobilfunkvertrag mit Telefonie und SMS benötigt, wird vielleicht mit einem Tarif aus der O2-Free-Reihe glücklich, zu der unter anderem drei unbegrenzte Tarife ohne Drosselung gehören. Des Weiteren bietet O2 Prepaidkarten für Mobiltelefone und Surfsticks an. Besonders die Internet-to-Go-Tarife erfreuen sich hoher Beliebtheit. Die enthalten ein Datenvolumen von 30 GB, das ein ganzes Jahr lang gültig ist. Es kann innerhalb der gesamten EU genutzt werden und beinhaltet auf Wunsch einen Router. Es gibt weiterhin klassische Prepaidtarife mit einem monatlichen Datenvolumen von 3,5, 5,5 oder 7,5 GB sowie 150 MB. In den drei teuersten Angeboten ist sogar eine Allnet-Flat in alle deutschen Netze möglich. Im Vergleich zu den Angeboten für Handys fallen jene für das Netzwerk daheim oder im Unternehmen deutlich vielfältiger aus. Es gibt aktuell folgende Angebote:
  • My Home DSL
  • O2 HomeSpot
  • DSL ohne Vertragslaufzeit
  • Tarife für junge Menschen, Personen über 60 Jahre oder Selbstständige

Welche Internettarife hat die Telekom?

Die Telekom bietet mehrere Glasfaser- sowie DSL-Tarife und sogar Hybridinternet. Letzteres ermöglicht schnelle Speeds von bis zu 300 Mbit/s im Download. Wem 16 bis 250 Mbit/s im Download und 2,4 bis 50 Mbit/s im Upload ausreichen, der kommt mit MagentaZuhause ohne hybride Zusatzfunktion aus. Neben Tarifen mit Internet und Telefon gibt es auch Pakete mit Magenta TV, Speedport Smart 3 und Smart Home. Mobilfunknutzer profitieren von Angeboten mit und ohne Vertrag. Datentarife stehen mit 2,5, 5 und 15 GB Volumen im 5G-Netz zur Verfügung. In den Prepaidangeboten fällt die Auswahl noch breiter aus. Es gibt Flats mit 2,3 und 5 GB Datenvolumen. Ebenso wird unlimitiertes Surfen ermöglicht. Dieses ist mit monatlichen Kosten von 97,43 Euro vergleichsweise teuer. Auf der anderen Seite gibt es eine günstige Day-Flat mit 50 MB Volumen. Die meisten Angebote inkludieren eine Telefon- und SMS-Flat. Tipp: Für junge Personen bis zum Alter von 28 Jahren gibt es Spezialangebote. Aktuell besteht mithilfe dieser ein Einsparpotenzial von bis zu 200 Euro.

Welche Internettarife hat Vodafone?

Bei Vodafone finden Verbraucher Angeboten in den Bereichen:
  • Glasfaser
  • Kabel
  • DSL
  • LTE/Mobilfunk
Menschen, die Kabelinternet wählen, haben die Möglichkeit, sich zwischen einer Downloadgeschwindigkeit von 50 bis 1000 Mbit/s zu entscheiden. Im Upload stehen Speeds zwischen 5 und 50 Mbit/s zur Verfügung. Im Vergleich dazu liegen die Geschwindigkeiten bei DSL im Download zwischen 16 und 250 Mbit/s. Beim Hochladen variieren die Speeds und betragen maximal 40 Mbit/s. Glasfasertarife mit bis zu 1000 Mbit/s im Download und 250 Mbit/s im Upload gibt es vereinzelt in folgenden Bundesländern:
  • Thüringen
  • Schleswig-Holstein
  • Hessen
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Bayern
  • Niedersachsen
Mobiles Datenvolumen mit Vertrag gibt es mit einem Volumen zwischen 4 und 45 GB. Wer lieber ein Prepaid-Angebot nutzen möchte, profitiert von einem Datenvolumen von bis zu 10 GB im 5G-Netz. Je nach Buchungsoption gibt es im Angebot Flats für SMS, Telefonie und digitale Services. Tipp: Bei Vodafone gibt es für Menschen unter 28 Jahren und Selbstständige spezielle Angebote. Außerdem bietet das Unternehmen Kombi-Angebote zum Sparen an.

Fazit zu Internet Tarifen im Vergleich

Internettarife mit und ohne Datenflatrate gibt es viele. Wer günstige Prepaid- oder Vertragsangebote sucht, sollte die Angebote von lokalen und unbekannteren Providern berücksichtigen. Diese fallen manchmal preiswerter aus als jene von größeren Internetanbietern, wie Telekom oder Vodafone. Dafür ist die Auswahl an unterschiedlichen Tarifoptionen deutlich kleiner. Wer einen besonders ausfallsicheren Datenverkehr wünscht, kann bei der Telekom nach den Hybridtarifen sehen. Da es viele Angebote auf dem Markt gibt, empfehlen wir einen Tarifvergleich. So finden Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen problemlos ihren passenden Tarif.
In Deutschland gibt es über 1500 verschiedene Internettarife von mehr als 300 Anbietern. Die große Vielfalt an Dienstleistungen hängt mit der hohen Nachfrage auf dem Markt zusammen. Schließlich sind beinah 94 Prozent der deutschen Bevölkerung online und ein Internetanschluss ist heutzutage genauso wichtig wie Wasser, Strom und Wärme. Schauen wir uns näher an, was Internettarife ausmacht und was beim Abschluss eines Vertrags zu beachten ist.

Internetanschluss: Welche Arten gibt es?

Beim Internetvergleich zeigt sich, dass es viele verschiedene Arten an Anschlüssen gibt. Früher wurde der Datentransfer mit einem analogen Modem, einer Powerline oder per ISDN ausgeführt. Heute nutzen Verbraucher vermehrt die folgenden Anschlussarten für zu Hause:
  • DSL
  • Kabel
  • Mobiles Web
  • Satellit
  • Glasfaser
Die Details jeder einzelnen Variante werden nachfolgend erklärt.

Datenverkehr per DSL

Dank DSL profitieren Nutzer von einem Breitbandanschluss, wobei das Internet über die Teilnehmeranschlussleitung – also das aus Kupfer bestehende Telefonkabel – ins Haus kommt. In den Anfangszeiten des DSL wurden die Telefonsignale und die Internetdaten auf verschiedenen Frequenzbereichen transportiert, die dann ein Gerät namens Splitter wieder trennte. Das ist heutzutage nur noch dort nötig, wo ein analoger Telefonanschluss besteht. Denn bei allen neuen Anschlüssen handelt es sich für gewöhnlich um digitale VoIP-Telefonie, bei der das in Daten umgewandelte Telefongespräch wie alle anderen Internetdaten übertragen wird. Interessierte sollten berücksichtigen, dass die DSL-Verfügbarkeit von Anbietern begrenzt ausfällt, weil die notwendige Infrastruktur insbesondere in ländlichen Regionen noch nicht überall vorhanden ist. Durch stetige Optimierungen von DSL-Providern und deren Services sowie Netzwerken verbessert sich die Verfügbarkeit des Internets in Deutschland kontinuierlich.

Kabelinternetvertrag

Beim sogenannten Kabelinternet kommt das Internet nicht aus der Telefon-, sondern aus der TV-Dose. Die Übertragungsgeschwindigkeiten sind dabei vergleichbar oder sogar höher als beim DSL. Im Kabelinternetvertrag ist meistens eine Flatrate fürs Festnetz enthalten und er verschafft auf Wunsch (und gegen einen Aufpreis) Zugang zu Streaminganbietern oder Internetfernsehen. Jedoch ist diese Anschlussart längst nicht überall verfügbar und die Zahl der Anbieter ist geringer als beim DSL. Derzeit dominieren drei Provider: Unitymedia, Kabel BW und Vodafone. Zudem ist das Internet am Abend oder am Wochenende manchmal langsamer.

Mobiles Internet mit Vertrag oder Prepaid

Mobile Daten sind nahezu überall und mancherorts mit hohen Übertragungsraten verfügbar. Mit dem Ausbau des 5G-Netzwerks sind diese Geschwindigkeiten bald flächendeckend möglich. Personen, die sich weit entfernt von einer Basisstation befinden, haben Schwierigkeiten, Empfang zu bekommen. Daher lohnt sich vor der Wahl ein Verfügbarkeitscheck des mobilen Internets. Entsprechende Tarife gibt es mit einem Vertrag oder per Prepaidkarte. Wer wenig Datenvolumen benötigt, kann mit einem mobilen Netzwerk viel Geld sparen. Personen, die jedoch Onlinegames spielen oder gern und oft Filme streamen, legen sich besser eine Internetflatrate mit DSL oder Kabel zu. Zudem gibt es bei einigen Anbietern Hybridtarife, die DSL und mobiles Internet kombinieren, sodass jederzeit die optimale Surfgeschwindigkeit verfügbar ist. Hierfür wird ein spezieller Router mit eingebautem LTE-Modul benötigt. Den stellen die meisten Provider gegen ein monatliches Entgelt bereit.

Datenverkehr via Satellit

Wer in einer Gegend lebt, in der weder Kabelinternet noch DSL oder LTE verfügbar sind, der kann als letzte Alternative einen Breitbandinternetzugang via Satellit einrichten. Die Daten werden genauso wie beim Fernsehen über eine am Haus montierte Satellitenschüssel empfangen. Interessierte sollten die Beschränkungen im Bandbreitenbereich beachten. Häufig wird Satelliteninternet daher als eine Art Ergänzung zum klassischen DSL- oder Kabelnetzwerk genutzt.

Glasfaserinternet

Eine enorm schnelle Internetverbindung mit Übertragungsraten bis zu 1000 Mbit/s ist momentan nur mit einem Glasfaseranschluss möglich. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn ein Zugang von vielen Personen gleichzeitig genutzt wird, die datenintensive Anwendungen wie Videokonferenzen verwenden oder oft große Datenmengen hoch- und runterladen müssen. Beim Streaming von TV-Shows und Filmen sowie beim Gaming ist ein Glasfaseranschluss komfortabel, da lästiges Buffern mit ihm nicht passiert.

Wie viel Internet benötigen private Nutzer?

Wie schnell der Internetanschluss sein sollte und welche Datenmenge benötigt wird, hängt von zwei Punkten ab:
  • Anzahl der Nutzer und
  • ihre Nutzungsgewohnheiten.
Da vor allem Letztere eine sehr individuelle Angelegenheit sind, lässt sich keine pauschale Antwort finden. Heutzutage nutzen Menschen aller Altersgruppen das Internet. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind mit dem World Wide Web von klein auf vertraut. Sie nehmen vor allem an sozialen Netzwerken teil oder kommunizieren online. Entgegen mancher Vorurteile bewegen sich ältere User zunehmend sicherer durchs Internet, das längst kein Neuland mehr für sie ist. So gibt es beispielsweise spezielle Youtube-Kanäle von und für Senioren. Aus diesem Grund sollte jeder selbst überlegen, wie oft er online ist und was genau er im Internet macht. Singlehaushalte, deren Internetnutzung sich auf soziale Medien, Nachrichten lesen, Onlinebanking und mal ein Youtube-Video beschränkt, kommen mit 16 Mbit/s bis 50 Mbit/s locker aus. WGs und Familien brauchen mindestens 50 Mbit/s, vor allem, wenn eines oder mehrere Familienmitglieder übers Internet lernen, arbeiten oder ein Fernstudium absolvieren. Das gilt für den Heimanschluss ebenso wie für den Mobilfunkvertrag. Wer daheim einen schnellen DSL- oder Kabelinternetzugang mit WLAN hat und mit seinem Smartphone hauptsächlich Nachrichten verschickt oder Informationen recherchiert, der braucht weniger Daten als jemand, der bevorzugt ortsunabhängig uneingeschränkt surfen und Filme schauen möchte, oder der sogar mit mobilen Daten arbeiten will. Alle, die bereits ein Smartphone haben, prüfen in den Einstellungen oder mit speziellen Apps ihren tatsächlichen Datenverbrauch und wählen einen neuen Vertrag bzw. ein neues Prepaidpaket passgenau aus.

Woher bekomme ich Internet?

Verbraucher können einen Vertrag mit einem Provider in vielen Fachgeschäften oder online abschließen. Ebenso haben sie die Möglichkeit, DSL-Tarife von unterschiedlichen Internetanbietern bei einem Preis- und Leistungsvergleich im Internet zu finden. Das geht zum Beispiel bei Anbietern wie Verivox oder Check24. Wer dort einen billigen Internetanschluss gefunden hat, kann direkt den Bestellprozess einleiten. Einen günstigen WLAN-Tarif online zu finden, ist ganz unkompliziert. Suchende geben dazu einfach ihre Adresse und bevorzugten Leistungen in einen Vergleichsrechner ihrer Wahl ein. Anschließend zeigt der alle dort verfügbaren WLAN-Angebote an. Diese filtern Nutzer mithilfe folgender Kriterien zügig und individuell:
  • Geschwindigkeit
  • Flatrates
  • Vertragslaufzeit
  • Boni
  • Hardware als Zubehör
  • Serviceleistungen (Installation)
  • Anschlussart
Außerdem können Vergleichende die Angebote nach folgenden Punkten sortieren:
  • Schnellste Geschwindigkeit
  • Beste Bewertungen
  • Geringster Preis nach zwei Jahren
  • Niedrigster Durchschnittspreis
Wem ein solcher Vergleich zu komplex erscheint, der kann die Filialen verschiedener Internetanbieter besuchen oder sich in Elektrogeschäften umschauen. Die dort tätigen Angestellten führen eine persönliche und individuelle Beratung durch. Andererseits wird auf diese Weise nur ein kleines Spektrum der verfügbaren DSL-Tarife verglichen und die Gegenüberstellung ist weniger übersichtlich. Somit besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das gewählte Angebot nur zum Teil den Anforderungen des Nutzers entspricht. Außerdem kosten vor Ort abgeschlossene DSL- und Festnetztarife meist mehr Geld als jene im Internet, weil manche Provider besonders günstige Tarife ausschließlich online anbieten.

Die DSL-Geschwindigkeit

Die günstigste Internet-Flat verbirgt sich hinter den Namen DSL 16000 oder DSL 16. Wie der Name schon vermuten lässt, beträgt die Übertragungsrate dabei maximal 16 Mbit/s und die Uploadgeschwindigkeit liegt zwischen 1 und 10 Mbit/s. Je nach Anschlussart gibt es Internet und Telefonanbieter mit höheren Surfgeschwindigkeiten. Üblich sind bei den meisten Providern die folgenden Kombinationen:
  • 25 oder 40 Mbit/s (Download) und 5 Mbit/s (Upload)
  • 50 Mbit/s (Download) und 10 Mbit/s (Upload)
  • 100 Mbit/s (Download) und 40 Mbit/s (Upload)
  • 250 Mbit/s (Download) und 25 oder 40 Mbit/s (Upload)
  • 1000 Mbit/s (Download) und 50 Mbit/s (Upload)
Tipp: Wer im Internet Serien und Videos in HD- oder 4k-Qualität schaut, sollte die Mindestvoraussetzungen der einzelnen Anbieter beachten. Hier eine Übersicht über die am häufigsten genutzten Dienstleister:
Unternehmen Mbit/s für HD-TV Mbit/s für 4k-TV
Amazon 3,5 15
Maxdome 6 Kein Angebot
Netflix 5 25
Magine 8 Kein Angebot
Zattoo 7 Kein Angebot
TV SPIELFILM live 4 Kein Angebot
Sky Go 6 Kein Angebot

DSL-Vertrag mit Flatrates

Pakete, die Flatrates fürs Internet und fürs Telefonieren ins Fest- und Mobilfunknetz enthalten, werden gern gebucht. Solche Tarife zum Pauschalpreis bieten Nutzern eine gute Möglichkeit, die monatlichen Ausgaben zu kontrollieren. Schließlich bezahlen sie unabhängig von der tatsächlichen Nutzung jeden Monat denselben Preis. Auf der anderen Seite gibt es Angebote im Internet, die mit limitiertem Datenvolumen einhergehen. Oftmals wird Internet günstig angeboten, das eine Datenlimitierung zwischen 1 und 10 GB besitzt. Wird das genannte Volumen überschritten, surfen Verbraucher mit einer gedrosselten Geschwindigkeit. Wem das monatliche Datenvolumen zu wenig ist, der kann oft folgende Tarife mit Limitierung wählen:
  • 20 GB
  • 50 GB
  • 100 GB
  • 300 GB

Mit und ohne Vertragslaufzeit

Günstige DSL-Tarife gehen häufig mit einer Vertragslaufzeit einher. Diese dauert meistens vierundzwanzig Monate. Bei vielen Anbietern kann derselbe Tarif optional ohne Mindestvertragslaufzeit gebucht werden, dann aber fallen Sonderangebote wie eine vergünstigte Grundgebühr weg oder der Kunde muss einen Aufschlag zahlen. Zumindest im Mobilfunkbereich finden Nutzer Angebote ohne Mindestlaufzeit, nämlich Prepaidtarife. Diese erlauben eine höhere Flexibilität und erweisen sich mitunter als günstiger, weil sie individuell an die Nutzungsgewohnheiten anpassbar sind und bei Nichtverwendung keine weiteren Kosten erzeugen. Wer beispielsweise kurzfristig für unterwegs Internet braucht, ohne zwei Jahre lang dafür zahlen zu müssen, kann sich einen Surfstick mit Prepaidkarte zulegen.

WLAN-Anbieter mit Boni

Personen, die einen Internetvertrag bei einem Vergleichsportal abschließen, erhalten häufig Boni. Sie haben die Möglichkeit, etwa 10 bis 50 Prozent der Ausgaben einzusparen. Einige Provider bieten ein Sofortguthaben an. Dieses wird mit den zukünftigen Monatsgebühren verrechnet und hängt oft vom ausgesuchten Tarif ab. Bei Verträgen im oberen Preissegment beträgt eine Gutschrift oftmals 100 bis 200 Euro. Manche Internetdienstleister bieten innerhalb der ersten sechs oder zwölf Monate einen günstigeren Internetanschluss an. Andere Unternehmen offerieren Zusatzleistungen, wie Internet-Flats für mobile Geräte oder HD-TV für eine limitierte Zeit. Eine Telefonflatrate dagegen gehört zu den Standardleistungen eines Internetvertrags.

Hardware und weiteres Zubehör

Wer von einem Provider Internet bezieht, erhält oftmals die passende Hardware kostenlos dazu. DSL zu günstigen Preisen wird manchmal mit einem kostenpflichtigen Router angeboten. In einigen Fällen stehen mehrere Mietgeräte zur Wahl, die unterschiedliche Geschwindigkeiten unterstützen. In der Regel kostet ein schneller Router einen höheren Aufpreis als die Basisausführung. Wer bereits einen geeigneten Router daheim hat, muss übrigens keinen zweiten bestellen. Das restliche Zubehör, das im Rahmen eines Neuanschlusses benötigt wird, ist in den Kosten des jeweiligen Tarifs enthalten. Ebenso kann ein Tarif folgende Leistungen und Geräte ohne Zusatzkosten enthalten:
  • TV-Receiver
  • Cloud-Speicher
  • E-Mail-Account
  • Surfstick

Wann sollte ich Internet anmelden?

Verbraucher, die den Internetanbieter wechseln wollen oder einen DSL-Neuanschluss benötigen, sollten spätestens zwei Wochen vorher handeln. Ehe der Vertrag für den neuen und günstigen Internetanbieter für zu Hause abgeschlossen wird, sollte der alte Provider – falls vorhanden – gekündigt werden. Tipp: Die meisten Anbieter offerieren einen kostenlosen Kündigungsservice. Das heißt, sie übernehmen für ihre Wechselkunden die Kündigung des Altvertrags. Hierbei sollten Interessierte beachten, dass eine gewisse Vorlaufzeit empfohlen wird. Es sollten wenigstens vier Wochen zwischen dem Ende der Kündigungszeit und der Beauftragung des neuen Providers mit dem Rücktritt liegen. So wird die Vertragsauflösung fristgerecht stattfinden. Sobald der neue Internetanbieter vom Auftrag erfährt, ermittelt er das Anschlussdatum des neuen Netzwerks. Der Zeitpunkt für den Wechsel oder Neuanschluss von DSL wird dem Kunden per Post oder E-Mail mitgeteilt. Bei den meisten Providern dauert es zwischen 6 und 14 Tagen, bis eine Freischaltung des Anschlusses erfolgt. Nach der Verbindung wird der Router angehängt und eingerichtet. Folglich ist ein Surfen im Internet sofort möglich.

Wann ist ein Tarifwechsel anzugeben?

Es besteht die Möglichkeit, beim gewohnten Dienstleister zu bleiben und lediglich den Tarif des Internets zu ändern. In einem solchen Fall entfällt die Neuinstallation vor Ort und der Verbraucher kann nahtlos weitersurfen. Vielen Unternehmen gestatten, ohne das Einhalten einer Frist in einen höheren Tarif zu wechseln. Einige Provider ermöglichen ebenso den Umstieg in ein günstigeres Angebot ohne Zusatzkosten. Ehe ein Tarifwechsel durchgeführt wird, sollten Verbraucher über dessen Notwendigkeit nachdenken. Drei Gründe sind die häufigste Ursache für Veränderungen des Vertrags: Neben der Kostenersparnis stellt auch eine Leistungssteigerung ein wichtiges Argument für einen neuen Tarif dar. Ebenso können ein Umzug und die fehlende Verfügbarkeit einer schnellen Datenübertragung der Grund für eine Änderung sein.

DSL-Flat günstig abschließen

Günstiges Internet gibt es oft von kleinen oder lokalen Anbietern. Zu diesen zählen beispielsweise:
  • Congstar
  • JKR
  • Fonial
Bei bekannteren Unternehmen wie 1&1 und O2 finden Interessierte ebenso preiswerte Internetangebote. Da die Auswahl an Tarifen und Providern vom Nutzungsort der DSL-Flat abhängt, gibt es weitere Anbieter, die preiswert ihre Services anbieten. Congstar Komplett 1 gibt es für 24,99 Euro im Monat. Kunden erhalten im Rahmen des Tarifs eine DSL-Flatrate mit einem Upload-Speed von 1 Mbit/s und 16 Mbit/s im Download. Im Preis sind ein WLAN-Router und zwei Rufnummern enthalten, allerdings keine Festnetzflatrate. Dafür tragen Neukunden die Versandkosten für die Hardware. Diese betragen bei einer Mindestlaufzeit von vierundzwanzig Monaten aktuell 9,74 Euro. Alle genannten Leistungen gibt es innerhalb der ersten zwei Vertragsjahre zu einem monatlichen Durchschnittspreis von 25,72 Euro. Von der JKR Gruppe finden Interessierte unter dem Namen Sprich&Surf S Zuhause 16 einen ähnlichen Tarif. Dieser wird ebenfalls für 24,99 Euro im Monat angeboten. Im Gegenzug erhalten Nutzer DSL mit einem Download-Speed von 16 Mbit/s und einer Geschwindigkeit von 3 Mbit/s im Upload. Die passende Hardware und mehrere Rufnummern sind im Paket inbegriffen, nicht aber eine Telefonflatrate. Wer eine Festnetz-Flat haben möchte, geht zu 1&1. Dort gibt es im Tarif DSL 16 eine solche mit zwei Rufnummern zum kleinen Preis von 9,99 Euro während der ersten zehn Monate, danach kostet der Vertrag 29,99 Euro. Dazu gehört ein Internetanschluss mit einer Downloadgeschwindigkeit von 16 Mbit/s und einem Speed von 1 Mbit/s im Upload. Für den Home-Server bezahlen Verbraucher im Monat 2,99 Euro. Ebenso wird eine einmalige Bereitstellungsgebühr von 19,99 Euro erhoben und Versandkosten von 9,90 Euro fällig. Dies führt während der ersten zwei Jahre zu durchschnittlichen Monatskosten von 25,85 Euro. Nach Ende der Mindestvertragslaufzeit entstehen Ausgaben in Höhe von 32,98 Euro im Monat.

Bester Internetanbieter ohne Festnetz für Wenignutzer

Der Tarif Homespot 30 von Congstar wird besonders gerne genutzt. In diesem erhalten Nutzer keine Flatrate, dafür jedoch ein Datenvolumen von 30 GB. Für Software-Updates, Einkaufen, Lesen der News und Abrufen von E-Mails reicht dieses Volumen problemlos aus, immerhin sind das knapp 1 GB pro Tag. Die Surfgeschwindigkeit beträgt 50 Mbit/s im Download und 25 Mbit/s im Upload. Sollte die Datenmenge von 30 GB verbraucht sein, wird mit einer Drosselung weitergesurft. Diese liegt bei 0,4 Mbit/s. Bei diesem Tarif handelt es sich um ein reines Mobilfunkangebot mit zwei Jahren Mindestvertragslaufzeit. Es gibt somit keinen Festnetzanschluss. Pro Monat zahlen Kunden eine Grundgebühr von 19,50 Euro. Zusätzlich wird eine einmalige Bereitstellungsgebühr von 9,75 Euro fällig. Daher betragen die monatlichen Ausgaben bei der Wahl dieses Angebots im Schnitt 20,34 Euro. Verbraucher, die sich ein schnelleres mobiles Internet wünschen, sollten diese Tarife ansehen und bei Bedarf wählen:
  • Mobilcom debitel Internet-Flat 12000
  • Vodafone DataGo L
  • O2 my Data L
  • Vodafone GigaCube
  • Telekom MagentaMobil Speedbox

Günstiges Internet per Kabel

Im Internetanschluss-Vergleich zeigt sich, dass Kabelinternet besonders in größeren Städten günstig angeboten wird. Etwa 10 Euro im Monat kostet eine Datenflat. Günstiges Internet für zu Hause hat meist eine niedrigere Geschwindigkeit als hochpreisigere Tarife. Üblicherweise erhalten Verbraucher einen Speed beim Datenverkehr von 10 Mbit/s im Download und 1 Mbit/s im Upload. Es gibt sogar vereinzelt Provider, die nur die Hälfte der genannten Geschwindigkeit offerieren. Zu den günstigen Anbietern zählen unter anderem:
  • Narelic
  • AEP Plückhahn
  • TeleKabel
  • Kabel-TV-Binz
Für bis zu 5 Euro mehr im Monat finden Interessierte schnellere Up- und Downloadspeeds. Diese betragen bis zu 25 Mbit/s im Download und 20 Mbit/s im Upload. Diese billigen Tarife bieten unter anderem folgende Dienstleister:
  • Eazy
  • LKG
  • Pyur
  • Erznet
Tipp: Einige Unternehmen inkludieren im Preis einen Kabelrouter plus Versandkosten. Trotzdem entstehen oftmals zusätzliche Ausgaben für Verbraucher. Zu diesen gehören die Anschlusskosten. Sie betragen meist zwischen 10 und 50 Euro.

Glasfasertarife vergleichen: Speeds ab 100 Mbit/s

Für Unternehmen und Privatpersonen gibt es viele günstige Angebote für Glasfaserinternet. Zum Preis von bis zu 25 Euro im Monat surfen sie mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s im Download und 150 Mbit/s im Upload. Die meisten Provider bieten zu dem genannten Preis durchschnittlich Datengeschwindigkeiten von 100 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload. Daher lohnt ein Vergleich der Angebote. Zu den preiswertesten Providern gehören:
  • Buchholz Digital
  • tel
  • tel
  • Rapeedo
Für höhere Geschwindigkeiten empfiehlt es sich, bei Deutsche Glasfaser, NEW, Vereinigte Stadtwerke, htp, bnet und LDL nach Preisen und Tarifen zu recherchieren. Personen, die auf der Suche nach großen Tarifpaketen sind, sollten die Angebote von Vodafone, O2 und der Telekom prüfen.

Datenverkehr per Satellit

Web per Satellit wird wahlweise mit und ohne Telefonanschluss angeboten. Im Vergleich zu DSL-, Glasfaser- und Kabelangeboten ist ein günstiger Satellitinternetanbieter schwerer zu finden. Das hängt zum Teil damit zusammen, dass Verbraucher die Kosten einer Sat-Anlage allein tragen. Somit fallen die durchschnittlichen Monatskosten innerhalb der ersten Jahre hoch aus. Preiswerte Sat-Anbieter offerieren eine Flatrate für das Web ab 20 Euro. Hierbei sollten Verbraucher jedoch den Speed des Tarifs beachten. Von Satconnect gibt es den Tarif Private 2000. Dieser bietet lediglich einen Downloadspeed von 2 Mbit/s und einen Uploadspeed von 0,2 Mbit/s. Das Angebot beinhaltet keinen Telefonanschluss und es fallen Einmalkosten in Höhe von 399 Euro für die Satellitenanlage an. Wer sich schneller surfen möchte, muss mehr Geld investieren. Es gibt den Dienstleister Genias Internet, der eine Leitung mit 20 Mbit/s im Download und 2 Mbit/s im Upload für 25 Euro pro Monat anbietet. Zudem gefallen vielen Usern die geringen Einmalkosten in Höhe von 116,85 Euro. Wer noch höhere Übertragungsraten benötigt, findet zum Teil Unternehmen, die im Download 50 Mbit/s bieten. Dabei liegt der Uploadspeed häufig bei unter 10 Mbit/s. Passende Angebote finden Verbraucher bei Bigblu, Satsurf, Eusanet und Skydsl. Aufgrund der vergleichsweise langsamen Geschwindigkeiten beim Sat-Internet stellt dieses keine Option für Personen dar, die datenhungrige Anwendungen wie Gaming oder Cloud-Services nutzen. Zu berücksichtigen sind zudem die hohen Latenzen. Auf der anderen Seite wird Sat-Internet in fast ganz Deutschland offeriert. Deshalb eignet sich diese Übertragungsart für Menschen, die keine Möglichkeit haben, eine andere Variante des Datenverkehrs auszusuchen.

Welche Internettarife hat O2?

Beim Provider O2 gibt es ein großes Angebot an günstigen Internet-Flats. Diese sind fürs Festnetz oder das Smartphone verfügbar. Wer eine Flatrate für mobiles Surfen benötigt, findet ganz verschiedene Datentarife, die sich an unterschiedliche Kundengruppen richten, etwa Neukunden, junge Leute, Selbstständige oder Senioren. Die reinen LTE-Datentarife My Data S, M und L enthalten 1 GB, 10 GB oder 20 GB Datenvolumen. Wer einen Mobilfunkvertrag mit Telefonie und SMS benötigt, wird vielleicht mit einem Tarif aus der O2-Free-Reihe glücklich, zu der unter anderem drei unbegrenzte Tarife ohne Drosselung gehören. Des Weiteren bietet O2 Prepaidkarten für Mobiltelefone und Surfsticks an. Besonders die Internet-to-Go-Tarife erfreuen sich hoher Beliebtheit. Die enthalten ein Datenvolumen von 30 GB, das ein ganzes Jahr lang gültig ist. Es kann innerhalb der gesamten EU genutzt werden und beinhaltet auf Wunsch einen Router. Es gibt weiterhin klassische Prepaidtarife mit einem monatlichen Datenvolumen von 3,5, 5,5 oder 7,5 GB sowie 150 MB. In den drei teuersten Angeboten ist sogar eine Allnet-Flat in alle deutschen Netze möglich. Im Vergleich zu den Angeboten für Handys fallen jene für das Netzwerk daheim oder im Unternehmen deutlich vielfältiger aus. Es gibt aktuell folgende Angebote:
  • My Home DSL
  • O2 HomeSpot
  • DSL ohne Vertragslaufzeit
  • Tarife für junge Menschen, Personen über 60 Jahre oder Selbstständige

Welche Internettarife hat die Telekom?

Die Telekom bietet mehrere Glasfaser- sowie DSL-Tarife und sogar Hybridinternet. Letzteres ermöglicht schnelle Speeds von bis zu 300 Mbit/s im Download. Wem 16 bis 250 Mbit/s im Download und 2,4 bis 50 Mbit/s im Upload ausreichen, der kommt mit MagentaZuhause ohne hybride Zusatzfunktion aus. Neben Tarifen mit Internet und Telefon gibt es auch Pakete mit Magenta TV, Speedport Smart 3 und Smart Home. Mobilfunknutzer profitieren von Angeboten mit und ohne Vertrag. Datentarife stehen mit 2,5, 5 und 15 GB Volumen im 5G-Netz zur Verfügung. In den Prepaidangeboten fällt die Auswahl noch breiter aus. Es gibt Flats mit 2,3 und 5 GB Datenvolumen. Ebenso wird unlimitiertes Surfen ermöglicht. Dieses ist mit monatlichen Kosten von 97,43 Euro vergleichsweise teuer. Auf der anderen Seite gibt es eine günstige Day-Flat mit 50 MB Volumen. Die meisten Angebote inkludieren eine Telefon- und SMS-Flat. Tipp: Für junge Personen bis zum Alter von 28 Jahren gibt es Spezialangebote. Aktuell besteht mithilfe dieser ein Einsparpotenzial von bis zu 200 Euro.

Welche Internettarife hat Vodafone?

Bei Vodafone finden Verbraucher Angeboten in den Bereichen:
  • Glasfaser
  • Kabel
  • DSL
  • LTE/Mobilfunk
Menschen, die Kabelinternet wählen, haben die Möglichkeit, sich zwischen einer Downloadgeschwindigkeit von 50 bis 1000 Mbit/s zu entscheiden. Im Upload stehen Speeds zwischen 5 und 50 Mbit/s zur Verfügung. Im Vergleich dazu liegen die Geschwindigkeiten bei DSL im Download zwischen 16 und 250 Mbit/s. Beim Hochladen variieren die Speeds und betragen maximal 40 Mbit/s. Glasfasertarife mit bis zu 1000 Mbit/s im Download und 250 Mbit/s im Upload gibt es vereinzelt in folgenden Bundesländern:
  • Thüringen
  • Schleswig-Holstein
  • Hessen
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Bayern
  • Niedersachsen
Mobiles Datenvolumen mit Vertrag gibt es mit einem Volumen zwischen 4 und 45 GB. Wer lieber ein Prepaid-Angebot nutzen möchte, profitiert von einem Datenvolumen von bis zu 10 GB im 5G-Netz. Je nach Buchungsoption gibt es im Angebot Flats für SMS, Telefonie und digitale Services. Tipp: Bei Vodafone gibt es für Menschen unter 28 Jahren und Selbstständige spezielle Angebote. Außerdem bietet das Unternehmen Kombi-Angebote zum Sparen an.

Fazit zu Internet Tarifen im Vergleich

Internettarife mit und ohne Datenflatrate gibt es viele. Wer günstige Prepaid- oder Vertragsangebote sucht, sollte die Angebote von lokalen und unbekannteren Providern berücksichtigen. Diese fallen manchmal preiswerter aus als jene von größeren Internetanbietern, wie Telekom oder Vodafone. Dafür ist die Auswahl an unterschiedlichen Tarifoptionen deutlich kleiner. Wer einen besonders ausfallsicheren Datenverkehr wünscht, kann bei der Telekom nach den Hybridtarifen sehen. Da es viele Angebote auf dem Markt gibt, empfehlen wir einen Tarifvergleich. So finden Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen problemlos ihren passenden Tarif.
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