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Wer ein sicheres Depot sucht, hat in Deutschland Hunderte verschiedene Anbieter zur Wahl. Die meisten von ihnen ermöglichen ein Trading mit Wertpapieren wie Anleihen, Fonds und Aktien. Je nach Bank oder Broker unterscheiden sich die Depots in ihren Grundkosten und Ordergebühren. In diesem Artikel erklären wir, worauf es beim Depot Vergleich ankommt, und stellen die beliebtesten Depots vor.

Was sind Depots?

Depots sind Bankkonten, die für die Lagerung und Verwaltung von Wertpapieren gemacht wurden. Das können unter anderem Fonds, Aktien oder Anleihen sein. Daher ist ein Depotkonto wichtigste Voraussetzung, um sich am Handel mit Wertpapieren zu beteiligen.

Anleger, die ein entsprechendes Konto besitzen, haben die Möglichkeit, verschiedene Handelsplätze anzusehen und Wertpapiere zu erwerben oder zu verkaufen. Hierzu gibt der Investor den Auftrag einfach an die entsprechende Bank weiter und die erledigt den eigentlichen Handel an der Börse. Alle Details zum Verkauf oder Kauf von Fonds und Co. finden Kontoinhaber in den Unterlagen und im Internet.

Wie unterscheiden sich Depotkonten?

Es gibt unterschiedliche Arten an Depots. Am häufigsten finden Interessierte Fonds-, Aktien-, Wertpapier- und Onlinedepots. Nachfolgend eine kurze Erklärung zu jedem Typ und seinen Besonderheiten:

Depot für Wertpapiere bzw. Aktien: Wertpapier- oder Aktiendepots finden Anleger bei einer Direkt-, Online- oder Filialbank. In ihm bewahren sie unterschiedliche Arten an Wertpapieren auf. Häufig zählen Zertifikate, Aktien und Anleihen zu ihnen.

Fondsdepot: Diese Art des Depots wird bei Fondsgesellschaften angeboten, in ihm werden ausschließlich Anteile an Fonds verwaltet. Bei einer klassischen Bank finden Interessierte keine solche Anlageoption.

Onlinedepots: Ein Onlinedepot wird nur im Internet angeboten. Somit erfolgt die Eröffnung des Kontos online. Dasselbe gilt für die Führung des Lagerplatzes. In der Regel finden Verbraucher ein solches Depot bei einer Direktbank oder einem Onlinebroker. Meist ist es online ein wenig günstiger als das klassische Aktien- oder Wertpapierdepot.

Wie finde ich das beste Depot?

Um das beste Depot ausfindig zu machen, ist es wichtig, verschiedene Angebote zu vergleichen. Hierfür gibt es entweder Suchmaschinen oder persönliche Berater. Beide Varianten sind kostenlos. Ein Vorteil bei den Vergleichsrechnern besteht darin, dass sie Angebote von einer Vielzahl an Brokern berücksichtigen. So finden Verbraucher noch leichter und schneller ein Depot, das zu ihren Handelsabsichten passt. Wer eine persönliche Beratung wünscht, erhält diese im Gegenzug im Rahmen eines telefonischen oder persönlichen Gesprächs.

Sind Onlinebanken oder Onlinebroker die bessere Wahl?

Es gibt die Möglichkeit, ein Depot bei einer Bank oder einem Broker zu eröffnen. Viele Privatanleger bevorzugen es, alle Finanzdienstleistungen von einer Quelle zu bekommen. Daher entscheiden sie sich meist für die Bank, bei der sie bereits ihr Girokonto haben. In so einem Fall wird das Depot oftmals schnell freigeschaltet, weil der Kunde der Bank bekannt ist und sich nicht erneut legitimieren muss. Der entscheidende Vorteil von Onlinebanken im Vergleich zur Filialbank besteht im günstigeren Gebührenmodell. Verwaltet werden die Depots und Verrechnungskonten beider Banken inzwischen online.

Onlinebroker sind günstig, aber meistens einen Tick billiger als Direktbanken. Außerdem ist ihr Angebot an Finanzprodukten für gewöhnlich umfassender und sie bieten ihren Kunden ebenfalls eine persönliche Beratung sowie eine Fülle an Informationen über den Wertpapierhandel an. Bei vielen Onlinebrokern können am Börsenmarkt interessierte Neulinge zunächst ein Demokonto eröffnen und risikolos ausprobieren, ob diese Art der Geldanlage etwas für sie ist.

Tipps für den Depot Vergleich

Depots gibt es in den unterschiedlichsten Preisklassen. Doch in einigen Fällen kann eines sinnvoll sein, das auf den ersten Blick teuer erscheint. Es hängt nämlich von den individuellen Anlagewünschen und dem geplanten Handel ab, welches Bankdepot zum Anleger passt. Aus diesem Grund raten besonders Experten gerne zu einem Vergleich von allen auf dem Markt befindlichen Depots. Mithilfe eines Vergleichsrechners geht es leicht und schnell, ein passendes Depot aus einer Vielzahl verschiedener Tarifangebote zu finden. Meist erkennen Privatanleger beim Einsatz eines solchen Tools das Einsparpotenzial und die Unterschiede zwischen den verglichenen Angeboten.

Aus diesem Grund sollten Investoren erst einmal über die gewünschten Anlagevarianten nachdenken. Je nach Ordervolumen, der jährlichen Menge an Ordern, Art der Trades (Telefon, Bank oder im Internet) und dem Depotvolumen ergeben sich andere Empfehlungen.

Wie teuer sind Depots?

Die Kosten für ein Depot hängen vom Anbieter und dem Verhalten des Anlegers ab. Neben der Ordergebühr fallen Kosten für die Verwaltung des Depots und den Handel auf Marktplätzen an.

Sobald der Anleger der Bank den Auftrag zum Verkauf oder Kauf von Wertpapieren gibt, fällt die Ordergebühr an. Ihre Höhe variiert und hängt daher von der Bank bzw. dem Broker ab. Zum Teil sind es variable Entgelte, die Kreditinstitute erheben. Sie orientieren sich am Kurswert des Wertpapiers. Ebenso gibt es Banken, die eine Pauschale pro Transaktion verlangen. Sie beruht oft auf dem Ordervolumen und umfasst manchmal Grundentgelte. In seltenen Fällen finden sich Festpreise, die unabhängig vom Ordervolumen anfallen. Von ihnen profitieren besonders Anleger, die große Orders ausführen. Auf der anderen Seite lohnt sich diese Art des Geschäftsmodells weniger für Menschen, die eher kleine Beträge investieren wollen.

Es gibt Anbieter, die außerdem eine Gebühr für die Führung von Depots verlangen. Das sind Verwaltungs- und Verwahrungsgebühren, die entweder einmal im Jahr, Quartal oder Monat anfallen. Die meisten Onlinebroker oder Direktbanken verzichten allerdings darauf.

Investoren, die ihre Wertpapiere einige Jahre im Lager halten möchten, sollten einen Anbieter ohne Depotgebühren bevorzugen. So sparen sie viel Geld und erzielen dadurch eine höhere Rendite.

Ebenso entstehen für das Handeln an der Börse manchmal Gebühren. Ob die zusätzlichen Kosten anfallen, hängt von der Börse ab, auf der der Anleger verkauft und/oder kauft. In der Regel beinhaltet die Börsengebühr eine Makler-Courtage und eine Handelsplatzgebühr. Die Höhe der Kosten ist vom Ordervolumen des Anlegers und dem Börsenplatz abhängig.

Wie kann ich ein Depot eröffnen?

Wie ein Depot eröffnet wird, hängt davon ab, wo der Investor es aufmachen möchte. Besteht bei dem Kreditinstitut bereits ein Girokonto, läuft der Prozess schneller und unkomplizierter ab. Meist ist dann keine weitere Identifizierung erforderlich, sondern das Depot wird nach der Antragstellung sofort freigeschaltet.

In allen anderen Fällen haben Verbraucher ihre Identität nachzuweisen. Ebenso ist die Eingabe persönlicher Angaben notwendig. Zu ihnen gehören unter anderem:

  • Name
  • Anschrift
  • Kontoverbindung
  • Geburtsdatum

Es ist außerdem notwendig, seine Erfahrungen im Traden anzugeben. Hierzu gibt es seit dem Jahr 2018 nämlich eine Richtlinie. Sie ist dazu da, den Verbraucher zu warnen, insofern er Geschäfte ausführt, die einen gewissen Kenntnisstand übersteigen.

Um die Identität des Anlegers nachzuweisen, wird meist das Video- oder Postident-Verfahren genutzt. Das läuft mithilfe des Antrags auf Depoteröffnung und den eigenen Ausweispapieren ab. Entweder prüft die Deutsche Post die Unterlagen und bestätigt die Identität des Verbrauchers oder das Verfahren wird von einem Dienstleister im Auftrag des Depotanbieters per Videochat ausgeführt. Nachdem die Identitätsprüfung erfolgreich abgeschlossen wurde, dauert es oft einige Tage oder Wochen, bis das Depot verfügbar ist.

Welches ist das beste Depot für Einsteiger?

Aufgrund der Vielfalt an Depots auf dem Markt kann es gerade für Einsteiger schwer sein, ein passendes Angebot zu finden. Schnell verkalkulieren sie sich und zahlen aus diesem Grund hohe Zusatzkosten, die ihre Rendite deutlich schmälern könnten.

Wir empfehlen Einsteigern die Depots von folgenden Anbietern:

Das Depot der Consorsbank

Bei der Consorsbank können Einsteiger günstig handeln. Ab einem Preis von 3,95 Euro per Order sind Trades möglich. Dieses Angebot wird zeitlich befristet angeboten und gilt für die ersten zwölf Monate nach der Kontoeröffnung. Zusätzlich profitieren Anleger von einem kostenlosen Depot. Es stehen für Trades außerdem praktische Tools bereit, die den Erfolg auf Rendite oft steigern. Speziell am CFD-Handel interessierte Anleger können ein kostenloses Demokonto eröffnen und darin diese riskante Investitionsart unkompliziert testen.

Bei der Consorsbank wird zusätzlich zum Depot Folgendes gebührenfrei angeboten:

  • Streichen oder Ändern von Wertpapierordern
  • Erteilen von Wertpapierordern mit Limits
  • Nutzung der Software Active Trader
  • Verwaltung von Dokumenten via Online-Archiv
  • Watchlist via App

Das Depot von S-Broker

Bei S-Broker handeln private Anleger äußerst flexibel. Der zur Sparkasse gehörende Broker gestattet Traden mit dem Smartphone, Tablet, Laptop und PC. Bis 22 Uhr ist ein Handel mit namhaften Partnern möglich. Dasselbe gilt für den Limithandel. Generell steht Anlegern das Trading an allen Börsen im Inland frei. Zusätzlich bietet S-Broker den Zugang zu 29 Börsen im Ausland.

Innerhalb der ersten sechs Monate genießen Einsteiger ein spezielles Angebot von S-Broker. Sie traden für 3,99 Euro. Ab einem Handelsvolumen von einem Trade pro Quartal wird das Führen des Depots kostenlos angeboten.

Das Depot von Fino Broker

Fino Broker bietet den Handel an mehr als 135 Börsen in über 33 Ländern an. Sie verteilen sich auf Europa, Amerika, Asien und Australien. Neben Anleihen, ETFs, Fonds und Aktien wird auch ein Devisenhandel ermöglicht. Für Profis stehen Zertifikate, Optionsscheine, Optionen, CFDs und Futures zur Verfügung.

Bei Fino Broker gibt es keine vorgeschriebene Mindesteinlage, allerdings ist das Depot ab einem Volumen von 1000 Euro bzw. einer Transaktion im Monat kostenlos. Andernfalls ist eine Inaktivitätsgebühr zu zahlen. Zudem gibt es Aktien ab einem Preis von 3,50 Euro per Order für Xetra und 2,50 Dollar per Order im US-Handel. Dies kommt besonders Anfänger zugute, da sie sich langsam an das Angebot des Brokers herantasten können.

Das Depot von Onvista

Bei Onvista gibt es für Beginner oft besondere Angebot. Sie können mehrere Male ohne Orderprovision handeln und so die Plattform des Unternehmens besser kennenlernen. Dauerhaft sind Trades für eine Orderprovision von 5 Euro zuzüglich Gebühren möglich. Das Angebot gilt für alle Wertpapiere und Handelsplätze in Deutschland.

Der Finanzdienstleister bietet eine Vielzahl kostenloser Leistungen an. Zu ihnen gehören:

  • Depotführung
  • Übertrag von Lagern
  • Einrichten, Streichen oder Ändern von Limits online
  • Dividenden-Zahlung im Ausland
  • Handelssoftware von GTS
  • Mehr als 18 000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag

Wer sein Geld in Sparpläne investieren will, findet sie kostenlos ab 50 Euro Investitionswert pro Monat. Die Grundgebühr beträgt einen Euro. Insgesamt stehen 84 ETFs zur Auswahl.

Das Depot der DKB

Bei der DKB gibt es ein gratis Verrechnungs- und Depotkonto. Orders erlaubt der Anbieter ab einem Preis von 10 Euro. Besonders groß ist die Vielfalt an ETF- und Fonds-Sparplänen. Es gibt etwa 120 ETFs von iShares und Comstage kostenlos. Die Mindestsparrate liegt bei 50 Euro, wobei die Grundgebühr 1,50 Euro beträgt.

Weiterhin profitieren Anleger von mehr als 22 000 Fonds sowie 2000 Sparplänen für Wertpapiere. Praktisch ist in diesem Zusammenhang, dass das Streichen oder Ändern von Trades kostenlos angeboten wird. Zudem fallen für Fonds in Verbindung mit Sparplänen keine Ausgabeaufschläge an.

Welches ist das beste Depot für Vieltrader?

Vieltrader führen regelmäßig und häufig Geldanlagen aus. Daher profitieren sie bei einigen Anbietern von besonderen Konditionen. Sehr gute Leistungen erhalten sie bei den folgenden Depotanbietern:

  • Flatex
  • Cap Trader
  • Heavy Trader
  • Biallo
  • Geno

Ebenfalls gibt es bei Onvista, Comdirect, DKB und der Consorsbank attraktive Angebote für Menschen, die regelmäßig Geld in Wertpapiere investieren wollen.

Das Depot von Flatex

Bei Flatex gibt es für Vielanleger zahlreiche Inklusivleistungen. Neben kostenlosen Kontoauszügen sind auch Limitorders und deren Änderungen sowie Streichungen gratis. Zahlungsverkehr und Überweisungen sowie die Nutzung des Onlinearchivs werden ebenso ohne Zusatzkosten angeboten. Bei Flatex gibt es für Anleger sogar kostenlose Seminare, die dabei helfen, Wissen aufzubauen und Investments mit guten Renditen auszuführen.

Der Anbieter führt mehr als 200 ETFs von iShares und Comstage kostenfrei. Ebenso wird ein Depot gegen eine pauschale Gebühr (gemessen am Depotwert) angeboten. Auch einzelne Trade sind ohne zusätzliche Ausgaben möglich. Die Sparraten bei Flatex beginnen bei 50 Euro. Insgesamt stehen etwa 300 ETFs zur Wahl. Zudem profitieren Verbraucher von vielen Anlageoptionen in CFDs, FX und Wertpapiere.

Das Depot von Cap Trader

Cap Trader ist ein eher unbekannter Onlinebroker. Er bietet ein großes Angebot und eine gute Leistung für Vieltrader an. Für gelegentliche Anleger stellt Cap Trader keine gute Wahl dar. Ein Handeln mit Cap Trader ist an 135 Börsen möglich. Dabei stehen Kunden über 50 unterschiedliche Ordertypen zur Wahl, sodass sie ein hohes Maß an Flexibilität haben.

Bei Cap Trader gibt es US-Aktien ab 0,01 Euro. Wer auf der Suche nach deutschen ETFs oder Aktien ist, findet sie beim Anbieter ab 2 Euro per Order. Optionen und Futures werden ab 1 Euro per Kontrakt angeboten.

Eine Depotübertragung oder Eröffnung eines Kontos ist ab einem Betrag von 2000 Euro möglich. Cap Trader bietet weltweites Handeln von mehr als 1,2 Millionen Wertpapieren an. Zudem haben Anleger die Option, an Trainings oder Lehrgängen teilzunehmen und sich so weiterzubilden.

Das Depot von Heavy Trader

Heavy Trader ist für Neueinsteiger, die viel Geld investieren wollen, eine gute Wahl. Durch seine unkomplizierte Nutzeroberfläche sind viele Vorgänge intuitiv ausführbar. Hinzu kommt, dass die Gebührenstruktur leicht verständlich ist und daher ohne komplizierte Rechnungen ermittelbar.

Wer ein Depot bei Heavy Trader eröffnen, profitiert von folgenden Leistungen kostenlos:

  • Ordern von Limits
  • Wechsel von Depots
  • Führung von Depots
  • Stornos oder Änderungen von Wertpapierorders

Bei der Investition in Aktien entstehen Ordergebühren ab einem Preis von 1,99 Euro. Optionen kosten mindestens 1,05 Euro per Order. Weitere Kosten müssen Vieltrader nicht zahlen. Somit haben sie die Möglichkeit, günstig auf unterschiedlichen Börsen zu handeln.

Das Depot von Biallo

Bei Biallo ist die Depotführung kostenlos. Um dieses Angebot zu beanspruchen, wird jedoch eine Voraussetzung erhoben. Trader haben innerhalb eines Quartals wenigstens einen Handel zu tätigen. Alternativ reicht es aus, 10.000 Euro Guthaben auf dem Depot zu haben. Wer keine der genannten Voraussetzungen erfüllt, bezahlt im Quartal 11,97 Euro für sein Onlinedepot.

Ein Konto bei Biallo hat weitere Vorteile. Es gibt ein Realtime-Kontingent, das gratis angeboten wird. Zusätzlich profitieren Trader von einer Watchlist, auf der zahlreiche Emittenten stehen. Wer möchte, kann die Vorteile des Profi-Tradings nutzen. Hierbei erhalten Anleger eine professionelle Einschätzung des Handels. Ebenso können sie die eigenen Anlagen im Aktienmonitor betrachten. Dort erkennen sie die Risiken und Chancen von mehr als 5000 Wertpapieren.

Nachfolgend weitere Vorteile für Anleger, die ein Depot bei Biallo haben:

  • Erhalt einer persönlichen E-Mail-Adresse
  • Anleger wird von eigenem Serviceteam betreut
  • Hotline für Toptrader von 8 bis 23 Uhr
  • Erstattung von Übertragungskosten für Depots von bis zu 150 Euro

Ebenso gibt es Musterdepots. Sie sind ideal dafür geeignet, Biallo risikolos kennenzulernen und den Markt in Echtzeit zu beobachten. Hierbei gibt es die Möglichkeit, den deutschen und ausländischen Aktienmarkt anzusehen und zu analysieren. Es gibt professionelle Chart-Tools, die diese vereinfachen. Zudem hat Biallo eine intuitive Homebanking-Software, die das Handeln an der Börse beschleunigt und trotzdem viel Sicherheit bietet.

Das Depot von Geno Broker

Bei Geno gibt es sowohl für Anfänger als auch Profis viele attraktive Angebote. Wer mit dem Anbieter handeln will, benötigt kein Verrechnungskonto. Die einzige Voraussetzung, um das Angebot des Dienstleisters zu nutzen, ist ein Girokonto bei einer Partnerbank, meist einer Filiale der Volks- und Raiffeisenbanken.

Onlineorders können ab einem Preis von 9,95 Euro getätigt werden. Für Vieltrader, die viel Geld auf einmal anlegen, gibt es ein entsprechendes Angebot, denn sie bezahlen nur 0,19 % des Ordervolumens, jedoch wenigstens 9,95 Euro.

Viel- und Wenigtrader haben die Möglichkeit, Orders über verschiedene Kanäle durchzuführen. Neben der Aufgabe von Trades online geht das Abwickeln von Geschäften telefonisch, mit dem Smartphone oder in einer Filiale vor Ort.

Beim Anbieter gibt es zusätzlich zu klassischen Einzeldepots weitere Depotvarianten für folgende Personengruppen:

  • Juristische Personen
  • Minderjährige
  • Gemeinschaften
  • Aktienclubs

Welches ist das beste Depot für ETF-Anleger?

Personen, die in börsengehandelte Fonds investieren wollen, entscheiden sich oft für den Anbieter Smartbroker. Doch auf dem Markt gibt es weitere Unternehmen, die durch sichere und gute Angebote beeindrucken. Zu ihnen gehören unter anderem:

  • ING-DiBa
  • Just Trade
  • Trade Republic
  • Degiro

Weitere Unternehmen, die ein vielfältiges Angebot an ETFs bieten, sind Scalable, 1822direkt und die Volkswagen Bank.

Das Depot von Smartbroker

Smartbroker erhebt keine Gebühren für Depots. Der Anbieter gestattet das Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren an allen deutschen Börsen. Dabei besteht die Option, mit dem Depot in folgende Anlagen zu investieren:

  • ETFs
  • Fonds
  • Anleihen
  • Aktien
  • Optionsscheine
  • Zertifikate

Es sehen aktuell mehr als 18 000 Fonds ohne einen Ausgabeaufschlag zur Wahl. So können Anleger viel Geld einsparen. Wer nur in ETF-Sparpläne investieren will, kann 270 verschiedene kostenlos wählen. Die Sparrate beginnt ab 25 Euro.

Das Depot von Just Trade

Bei Just Trade gibt es kostenlos 1000 ETFs und eine halbe Million Zertifikate. Außerdem haben Anleger die Möglichkeit, in circa 7300 Aktien und 5 Kryptowerte gratis zu investieren. Sie stehen somit ohne Fremdkostenpauschale und Provisionen zur Wahl.

Wer sich für den Handel mit anderen Kryptowerten interessiert, kann sie zu einem günstigen Spread ab 0,30 % erwerben. Die Trades finden bei der Sutor Bank zwischen 7:30 und 23 Uhr statt.

Ein Kauf oder Verkauf der Vermögenswerte wird an den Börsen Quotrix und LS Exchange angeboten. Ebenso stehen Verbrauchern vier außerbörsliche Partner zur Wahl, die einen Handel anbieten.

Das Depot von ING-DiBa

Bei der ING-DiBa gibt es Wertpapiersparpläne ab 1 Euro. Einige Pläne sind kostenfrei erhältlich. Die Grundgebühr beim Anbieter liegt bei 4,90 Euro plus Gebühren in Höhe von 0,25 % vom Kurswert. Unabhängig vom Tradingverhalten ist die Führung von Depots immer kostenlos. Somit eignet sich das Angebot der ING-DiBa gut für Einsteiger.

Ein Handel über die ING-DiBa bietet weitere Vorzüge. Zu ihnen gehören:

  • Wertpapiere sind unterwegs per App handelbar
  • Demokonten stehen zur Verfügung
  • Watchlists erleichtern das Investieren
  • Kurse kostenlos in Echtzeit verfügbar
  • Digitale Übertragung von Depots

Hinweis: Trader, die über einen Kundenbetreuer Orders ausführen wollen, haben eine zusätzliche Gebühr zu bezahlen. Aktuell liegt sie bei 14,90 Euro pro Order.

Das Depot von Trade Republic

ETFs, Derivate und Aktien sind bei Trade Republic provisionsfrei erhältlich. Lediglich eine Fremdkostenpauschale in Höhe von 1 Euro wird erhoben. Aktiensparpläne und ETFs sind dauerhaft gratis.

Momentan gibt es bei Trade Republic über 7500 internationale ETFs und Aktien. Zusätzlich bietet der Dienstleister mehr als 40 000 Derivate an. Der Kauf von ETFs und Aktien erfolgt an Börsentagen zwischen 7:30 und 23 Uhr. Bei Derivaten wird ein Handeln zwischen 8 und 22 Uhr angeboten. Generell besteht die Option, zwischen Stop-, Limit- und Market-Orders zu wählen.

Das Depot von Degiro

Personen, die gerne an ausländischen Börsen handeln wollen, profitieren von dem Angebot von Degiro. Dort besteht die Möglichkeit, gegen einen kleinen Aufpreis an ausländischen Börsen zu handeln. Die Gebühren bei Degiro betragen 0,25 % vom Höchstwert des Kontoguthabens innerhalb eines Jahres. Maximal berechnet der Anbieter jedoch 2,50 Euro pro Börse im Jahr. Eine Ausnahme besteht für die Börsen Frankfurt, Xetra und Eurex. Die Gebühren für das Trading auf allen drei aufgeführten Marktplätzen errechnet der Dienstleister separat, insofern eine entsprechende Börse vom Anleger genutzt wurde.

Bei Degiro sind folgende Anlagemethoden besonders beliebt:

  • Aktien
  • ETFs
  • Währungen
  • Hebelprodukte
  • Optionen
  • Anleihen
  • Futures

Insgesamt bietet Degiro Trades in 30 Ländern an insgesamt 50 Börsen an.

Fazit zum Depot Vergleich

Depots gibt es für Einsteiger und Vieltrader auf dem Markt. Je nach Anbieter fällt die Selektion an online handelbaren Gütern sehr unterschiedlich aus. Während es Unternehmen gibt, die an etwa 150 weltweite Börsen handeln, finden sich kleinere Anbieter, die Anlegern einen Zugang auf 50 oder weniger Marktplätze anbieten. Aus diesem Grund ist ein Vergleich verschiedener Depots wichtig. Dies geht online, mithilfe von Unternehmen wie Verivox, leicht und kostenlos. Auf dem Markt gibt es Broker, bei denen Randgruppen Depots eröffnen können – beispielsweise Minderjährige, Gemeinschaften, juristische Personen und Aktienclubs. Oft sind die Gebühren kostenlos. Je nach Anbieter kann ein gewisser Kontostand auf dem Konto oder eine bestimmte Anzahl an Trades notwendig sein. Besonders gerne nutzen Kleinanleger die Angebote von Smartbroker, DKB, ING-DiBa, Biallo, Geno und Cap Trader. Doch es gibt noch weitere, unbekanntere Unternehmen, die faire Konditionen beim Onlinehandel bieten.

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